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Archiv der Kategorie Tierliebe
Welttierschutztag: Deutscher Tierschutzbund fordert neues Tierschutzgesetz
12.10.2011 von admin.
Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen über 700 Mitgliedsvereine forderten zum Welttierschutztag ein neues Tierschutzgesetz. „Für ein neues Tierschutzgesetz” heißt die dazugehörige Kampagne. Der Tierschutz steht seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz. Trotzdem hat sich an der realen Situation der Tiere wenig geändert. Die vorhandene Gesetzgebung muss daher dringend angepasst werden.
„Anders als es das Staatsziel erfordert, ist das Tierschutzgesetz in Wahrheit noch immer ein Tier-Nutz-Gesetz. Das kann nur eine Konsequenz haben: Wir brauchen ein neues Gesetz, wie es von der Bevölkerung unterstützt wird und das die Tiere auch wirklich schützt”, fordert Thomas Schröder, der am Wochenende zum neuen Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes gewählt wurde. Tiere werden in der Landwirtschaft für die Intensivhaltungssysteme „zurechtgestutzt”: Hühnern werden die Schnäbel abgeschnitten, Ferkel ohne Betäubung kastriert, Rinder unter Schmerzen enthornt. Alles tierschutzwidrige Handlungen, durch das derzeitige Tierschutzgesetz gedeckt. Auch deshalb fordert der Verband das Tierschutz-Klagerecht für anerkannte, seriöse Tierschutzorganisationen. Dieses Instrument ermöglicht einen besseren Vollzug des Tierschutzgesetzes.
Über 2,8 Millionen Tiere werden in Tierversuchen „verbraucht”, ohne dass es zwingende Vorschriften gibt, nach Alternativen ohne Tierversuche zu forschen. Den Heimtierschutz hat der Gesetzgeber bislang kaum konkretisiert: Der qualvolle Heißbrand von Pferden ist in Deutschland noch immer zulässig. Immer noch können private Hinterhofzüchter Hündinnen als Gebärmaschinen missbrauchen. Lösungskonzepte, um der Problematik der Sammelwut, dem sogenannten Animal Hoarding, zu begegnen, fehlen bis heute. Eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen fehlt, um u. a. dem Aussetzen von Tieren vorzubeugen und entlaufene Tiere besser wiederfinden zu können. Exotische Tiere werden in Wohnzimmern und Vorgärten gehalten und leiden unter nicht artgerechter Haltung, Wildtiere leiden in der Zirkusmanege. “Unsere bittere Quintessenz: das derzeitige Tierschutzgesetz ist grausam und einer ethisch verantwortlichen Gesellschaft unwürdig”, so Schröder.
Des Weiteren fordert der Verband, dass die Kostenerstattung für die Versorgung von Fundtieren und herrenlosen Tieren in den Tierheimen verbindlich geregelt und die finanzielle Ausstattung des karitativen Tierschutzes als Bundesaufgabe im Tierschutzgesetz festgeschrieben wird. Darüber hinaus ist aber eine finanzielle Soforthilfe für die Tierheime nötig. „Die Tierheime übernehmen immer mehr staatliche Aufgaben, ohne kostendeckende Erstattung. Die Kommunen nehmen jährlich über 250 Mio. EUR aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm für Tierheime”, fordert Wolfgang Apel, der am Wochenende zum Ehrenpräsidenten des Deutschen Tierschutzbundes ernannt wurde.
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Die Internet-Communities dogSpot und catSpot suchen Deutschlands schönste Hunde und Katzen – für den Tierschutzkalender 2012. Der Verkaufserlös geht als Spende an die Tierschutzorganisation TASSO e.V.
7.10.2011 von admin.
Karlsruhe/Hattersheim, 05.10.2011 (profact) – Noch bis zum 13. Oktober können Hunde- und Katzenfans tolle Fotos ihres Vierbeiners bei dogSpot beziehungsweise catSpot hochladen. Die Mitglieder der Communities nominieren anschließend die schönsten Kalendermotive. Anfang November schließlich wählt eine fachkundige Jury jene Fotos aus, die jeweils einen Monat lang im Tierschutzkalender 2012 zu sehen sein werden.
„Die Erlöse des Verkaufs kommen direkt unserer Tierschutzarbeit zugute“, freut sich Philip McCreight von TASSO. „Jeder Hunde- oder Katzenbesitzer sollte deshalb zur Kamera greifen, seinen Liebling fotografieren und die Bilder hochladen.“
Weitere Informationen zum Tierschutzkalender 2012 sind unter www.dogspot.de/tierschutzkalender und www.catspot.de/tierschutzkalender zu finden.
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Vorbildlicher Tierschutz im In- und Ausland wurde mit insgesamt 16.000 Euro honoriert
7.10.2011 von admin.
Hattersheim, 05.10.2011 (profact) – Zum vierten Mal hat TASSO den Tierschutzpreis „Die Goldene Pfote“ vergeben, ausgezeichnet wurden vorbildliche Projekte im In- und Ausland.
Der mit 5000 Euro dotierte 1. Preis in der Kategorie „International“ ging an „Perros en Puerto A.C.“. Der Verein betreut in Mexiko ausgehungerte und kranke Straßenhunde. Unter den nationalen Preisträgern konnte die Initiative „Starke Handicap Pfoten“ die meisten Jurystimmen auf sich vereinen. Die engagierten Tierschützer aus dem niedersächsischen Bohlsen ermöglichen Hunden mit Handicap über ein spezielles Training neue Lebensfreude. TASSO belohnte die Initiative ebenfalls mit 5000 Euro.
Mit seinem Engagement für bulgarische Straßenhunden eroberte der Verein „Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe“ aus dem hessischen Homberg den 2. Platz im internationalen Bereich. In der nationalen Endausscheidung belegte die „Stiftung Hof Butenland“ aus Butjadingen in Niedersachsen den gleichen Rang. Die Tierschützer von der Nordseeküste widmen sich in erster Linie alten Milchkühen, denen sie in einem „Kuh-Altersheim“ noch viele schöne Jahre ermöglichen. Beide Preisträger erhielten 2000 Euro als Unterstützung für ihre laufenden Projekte. Die dritten Plätze gingen an „Cani F.A.I.R.“ aus Ungarn (Rettung und Unterbringung von Straßenhunden) und das „Tierheim Herzsprung“ aus Brandenburg, dessen Mitarbeiter vollkommen ehrenamtlich arbeiten und das sich in erster Linie um alte, kranke und verhaltensauffällige Tiere kümmert. Das Preisgeld betrug jeweils 1000 Euro.
Über 100 Vereine und Privatpersonen hatten sich für die diesjährige „Goldene Pfote“ beworben, 24 von ihnen kamen in die Endauswahl. Die Bewertung der eingereichten Wettbewerbsformulare übernahm eine Experten-Jury. Ort der Preisverleihung war wie auch in den Vorjahren das Tierschutzzentrum Pfullingen des Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt). Als Schirmherrin konnte die Künstlerin Dunja Rajter gewonnen werden.
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ZZF lehnt Hundeverkauf im Zoofachhandel ab
7.10.2011 von admin.
Wiesbaden - Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) lehnt den Verkauf von Hunden im Zoofachhandel ab. In den „Heidelberger Beschlüssen“ haben sich die ZZF-Mitglieder bereits vor sechs Jahren verpflichtet, keine Hunde im Zoofachhandel zu präsentieren (Vermittlung und vermittelnder Verkauf sind erlaubt). In den Heidelberger Beschlüssen wird die vermittelnde Zusammenarbeit mit Tierheimen und Züchtern ausdrücklich empfohlen.
Die grundsätzliche Position des ZZF ergibt sich aus folgenden Überlegungen:
Bei Welpen stellt die Prägungsphase außerordentlich hohe Anforderungen an die Bezugspersonen und Umgebung der Tiere. Diese Anforderungen sind gegenwärtig im Zoofachhandel nur sehr schwer zu erfüllen. Der Zoofachhandel stellt für den Hund eine Art „Zwischenrudel“ mit wechselndem Pflegepersonal und mit nur kurzfristig miteinander vergesellschafteten Artgenossen dar. Fachleute befürchten deshalb erhebliche Sozialisierungsprobleme mit allen sich daraus zunächst für die Halter und dann insbesondere für den jeweiligen Hund ergebenden negativen Konsequenzen: Sozialisierungsschwierigkeiten sind eine der häufigsten Ursachen für die Abgabe von Hunden in Tierheimen.
Das zweite Problem stellt die Herkunft der im Zoofachhandel anzubietenden Hunde dar. Die in Verbänden organisierten Hundezüchter haben entschieden, keine Hunde über den Zoofachhandel zu verkaufen. Einzelne Zoofachhändler mögen dieses Problem auf regionaler Ebene lösen können, weil sie über Kontakte zu Züchtern verfügen, die nicht in den Züchterverbänden Mitglied sind. Sollte der Hund bundesweit Bestandteil des üblichen Lebendtiersortiments werden, befürchtet der ZZF, dass im Zoofachhandel viele Welpen aus unter Tierschutzaspekten fragwürdigen Quellen (Massenzuchten) angeboten würden. Darüber hinaus steht zu befürchten, dass die tierseuchenrechtlichen Bestimmungen, deren Einhaltung insbesondere für die Gesundheit der bereits vorhandenen Hunde von Bedeutung ist, missachtet oder umgangen würden.
Die Heidelberger Beschlüsse für den Tierschutz im Zoofachhandel finden Sie hier
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Messe „Jagd und Hund“: Marktführer in Sachen Tiere töten
3.2.2011 von admin.
Anlässlich der in Dortmund beginnenden Messe „Jagd und Hund” kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die Jagdveranstalter. Nüchtern wirbt die Messe im Veranstaltungskalender mit einem „Produkt- und Dienstleistungsangebot mit den Schwerpunkten in den Bereichen Jagd sowie Angeln”. Jährlich sterben beim „Volksport Jagd” mehr als fünf Millionen Wildtiere in Deutschland, obwohl es für den Abschuss der meisten jagdbaren Tierarten keinerlei ökologische Notwendigkeit gibt. Darüber hinaus werden geschätzt jedes Jahr über Hunderttausend Katzen und einige Tausend frei laufende Hunde von Jägern erschossen. Die offiziellen Zahlen belegen allein für NRW den Tod von fast 40.000 Katzen in den letzten drei Jahren. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert daher seine Forderung nach einer grundlegenden Novellierung des deutschen Jagdrechts.
Das Jagdwesen in Deutschland wird wichtigen Grundsätzen des Tierschutzes nicht gerecht. Wer die ethische Verantwortung für die Mitgeschöpfe ernst nimmt, kann Jagd nur dann rechtfertigen, wenn sie sich nach sorgfältiger wissenschaftlicher Prüfung als ökologisch erforderlich erweist und Tiere dadurch von Leiden erlöst oder vor Leiden bewahrt werden. „Unter dem Deckmantel des angewandten Naturschutzes werden in Deutschland Dutzende von Tierarten erbarmungslos und ohne ökologische Notwendigkeit bejagt. Dies geschieht zum Teil mit Methoden, die absolut grausam und tierquälerisch sind”, so Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes.
Zur Umsetzung der notwendigen Veränderungen des Jagdwesens und des Jagdrechts in Deutschland muss das Bundesjagdgesetz als Rahmen grundlegend reformiert werden. Einzelne Jagdpraktiken, z.B. die Jagdhundeausbildung an lebenden Enten oder tierschutzwidrige Jagdmethoden wie die Fallenjagd und die Verwendung von Bleischrot, müssen verboten werden, fordert Europas größte Tierschutzorganisation.
Weiteres Problem des Jagdgesetzes: die Pauschalregelung zum Abschuss von Haustieren. Laut derzeitiger Regelung können Jäger wildernde Hunden und Katzen abschießen. In der Praxis bedeutet dies: Eine Katze kann bereits dann abgeschossen werden, wenn sie wenige Hundert Meter von einem Wohnhaus entfernt über eine Wiese läuft oder vor einem Mauseloch sitzt. Dass die Katze in diesem Fall gar keine Gefahr für das Wild darstellt, ist dabei völlig irrelevant. „Es kommt auch immer wieder vor, dass Hunde ohne ersichtlichen Grund getötet werden, selbst dann wenn sie nur einige Meter vom Halter entfernt durch den Wald laufen. Das ist unglaublich”, so Schröder abschließend.
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Fellwechsel im Frühling
2.2.2011 von admin.
(djd/pt). Nicht nur Menschen legen im Frühjahr ihre warmen Wintersachen ab: Unmengen von Haarknäueln auf dem Boden zeigen auch Hundebesitzern, dass die Zeit des Fellwechsels gekommen ist. In milden Wintern beginnt der Fellwechsel schon ab Jahresanfang, wobei der gesamte Fellwechsel, Ausfall und Neuwuchs zwischen sechs und sieben Wochen anhalten kann. Junge Tiere haben es schneller hinter sich, bei älteren kann es etwas länger dauern. Die effektivste und erste Maßnahme heißt jetzt Bürsten - und zwar möglichst jeden Tag. Durch das Kämmen wird die Haut gut durchblutet und das Fell kann sich leichter lösen.
Schönes Fell ist Ernährungssache
Neben der Saisonalität spielen auch hormonelle Faktoren beim Fellwechsel eine Rolle. Hündinnen haaren oftmals während der Läufigkeit und nach der Trächtigkeit. Auch wird man bei manchen sterilisierten Hunden feststellen, dass sich der Fellwechsel über das ganze Jahr verteilen kann. Treten jedoch kahle Stellen, ein stumpfes Haarkleid, Schuppen oder Juckreiz auf, kann dies auf einen Nährstoffmangel hinweisen. Ein Onlinecheck zur Haut- und Fellgesundheit erwachsener Hunde unter www.haut-und-fell.de etwa gibt näheren Aufschluss. Die Teilnehmer senden Fragen an ein Expertenteam und erhalten bei Bedarf die Möglichkeit, ein kostenloses Futter-Testpaket anzufordern.
Öl kann Verdauungsprobleme bewirken
Will man die Ernährung umstellen, empfiehlt sich, besonders bei empfindlichen Tieren, die Fütterung einer Spezialnahrung für Hunde mit Haut- und Fellproblemen wie beispielsweise Dermacomfort von Royal Canin (erhältlich im Zoofachhandel). Deren Effekt wurde in Tests bei betroffenen Hunden ermittelt. Nach nur einem Monat attestierten 86 Prozent der Halter eine deutliche Verbesserung des Zustands von Haut und Fell. Vielen Hundebesitzern wird bei Fellproblemen die Gabe von kaltgepressten Ölen ins Futter geraten. Hier sollten aber nur äußerst geringe Mengen verwendet werden, da das Tier ansonsten Verdauungsprobleme wie Durchfall bekommen kann. Bei einem ausgewogenen Futter sind solche Maßnahmen nicht notwendig.
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Vorsicht bei Geschenken für Tiere
21.12.2010 von admin.
Wer seinem tierischen Familienmitglied zu Weihnachten etwas Gutes tun möchte, sollte einige Regeln beachten. Spielzeuggeschenke sollten sorgfältig ausgewählt werden. Viele Bälle, Kauspielzeuge und vermeintliche andere Spaßprodukte bergen Gefahren für das Tier. Zum Schutz der Vierbeiner sollten Tierfreundinnen und Tierfreunde auch darauf verzichten, zusätzliche Leckereien von den Weihnachtstellern oder der Festtafel zu verfüttern. Weihnachtsschmuck und Kerzenwachs sind zudem oft Quellen unnötigen Tierleids.
Viele Menschen wollen auch ihren geliebten Tieren zu Weihnachten eine Freude bereiten. Das Verfüttern von gewürzten Speisen sowie Schokolade ist jedoch gesundheitsschädlich für Katzen und Hunde. In vielen Fällen führt es zu Verdauungsstörungen, die dann schnell beim tierärztlichen Notdienst enden können. Wer sich an Weihnachten auch an den Bedürfnissen seines Tieres ausrichtet und es vor Gefahrenquellen wie Geschenkpapier, Lametta oder Kerzenwachs schützt, für den wird das Fest mit seinen „tierischen Freunden” sicher ein freudiges Zusammensein.
Beim Kauf von Geschenken für Tiere warnt der Deutsche Tierschutzbund vor nicht artgerechten Spielzeugen, die oftmals Verletzungsgefahren bergen. Zu kleine Spielzeuge oder die Innenteile von quietschenden Gegenständen können im Eifer des Spiels schnell verschluckt werden oder beim Kauen zersplittern. Gefährlich können unter anderem auch die als Katzenspielzeug angebotenen Laserpointer sein, deren Lichtstrahl von Katzen gejagt werden soll. Der Deutsche Tierschutzbund rät dringend vom Kauf ab, da es zu starken Verbrennungen von Mensch und Tier kommen kann, wenn der Lichtstrahl auf das Auge trifft.
Keinesfalls tiergerecht sind Röhrensysteme aus Plastik, wie sie für Hamster angeboten werden. In diesen Plastikgängen können die Tiere stecken bleiben und sogar ersticken. Auch offene Laufräder mit Gittersprossen sind als Käfiginventar bei kleinen Heimtieren ungeeignet: Zum einen haben sie oft einen zu kleinen Durchmesser, sodass die Wirbelsäule des Tieres beim Laufen stark gekrümmt wird, zum anderen kann es zu gefährlichen Verletzungen kommen, wenn Gliedmaßen oder der Schwanz in den Gittersprossen hängen bleiben. Konstruktionen wie das so genannte „Hamsterauto” sind als äußerst tierquälerisch einzustufen. Spiegel und Plastikvögel im Wellensittich-Käfig mögen vielleicht dem Halter gefallen, dem Tier ersetzen diese Utensilien jedoch nicht den für das Wohlbefinden unerlässlichen Artgenossen.
Quelle: Deutscher Tierschutzbund
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Tierlieb ins neue Jahr ohne wilde Böllerei: Rücksicht auf Haus- und Wildtiere nehmen
21.12.2010 von admin.
Tierlieb ins neue Jahr ohne wilde Böllerei: Rücksicht auf Haus- und Wildtiere nehmen
Außergewöhnliche Lautstärke und heftiges Knallen zum Jahreswechsel sind für viele Menschen ein tierisch-schönes Vergnügen - aber nur für sie. Haustiere und Wildtiere leiden an Silvester unter extremen Geräuschbelästigungen, hervorgerufen durch Böller, Raketen und Co. Tierhalter sollten ihren tierischen Lieblingen deshalb in der Silvesternacht besondere Aufmerksamkeit schenken und geeignete Rückzugsmöglichkeiten schaffen. Zudem appelliert der Deutsche Tierschutzbund an Alle, auf Tiere in der Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen und, wenn überhaupt, nur weit entfernt von Haushalten mit Tieren zu „böllern”. Menschen, die mit ihren Tieren feiern, rät der Verband, „knallerfreie Zonen” einzurichten.
Grundsätzlich gilt: alle Tiere reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Der plötzlich auftretende, ungewohnte Lärm in der Silvesternacht - und vielfach auch schon in den Stunden zuvor - versetzt sie in Angst und Schrecken. Er kann zu Gehörschäden und Traumata führen. Daher sollte überall dort, wo Tiere leben, auf laute Feiern und auf Feuerwerke verzichtet werden.
Bereits einige Tage vor Silvester sollten Tierhalter entsprechende Vorkehrungen treffen: So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen - Unfälle, verursacht durch das verstörte Tier, sind oft die Folge.
Am Silvesterabend sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm ein wenig zu dämpfen. Idealerweise sollte für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen, Hamster und alle anderen Kleintiere ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden. Am besten ist es, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt.
Auch für Wildtiere in Wald und Flur ist der Krach in der Silvesternacht ungewohnt. Deshalb rät der Deutsche Tierschutzbund, auf Feuerwerke am Waldrand, in Waldlichtungen oder Parkanlagen zu verzichten.
Quelle: Deutscher Tierschutzbund
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Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?
6.12.2010 von admin.
Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?
„Ich wünsche mir einen Hund“ – alle Jahre wieder steht dieser Kinderwunsch ganz oben auf vielen Wunschzetteln und viele Eltern stellen sich die Frage: Sollen wir unserem Kind zu Weihnachten einen Hund schenken?
Hunde an Weihnachten verschenken – ja oder nein?
Grundsätzlich gilt: Hunde gehören nicht als Überraschungsgeschenk unter den Weihnachtsbaum. Tiere sind keine Spielzeuge, die man nach den Feiertagen wieder umtauschen kann. Auch die Tierheime raten davon ab – kein Wunder, nach den Festtagen häuft sich bei ihnen die Abgabe von nicht gewollten Vierbeinern. Wobei diese Hunde noch Glück haben, wenn sie durch das Tierheim eine zweite Chance bekommen und nicht einfach am Straßenrand angebunden oder aber einfach nur ausgesetzt werden.
Wollen alle Familienmitglieder einen Hund?
Wer sich einen Hund anschaffen möchte, muss sich über viele Punkte im Klaren sein. Es geht mit ganz einfachen Fragen los: Möchten alle Familienmitglieder einen Hund? Haben Sie bereits Tiere, wie würden die sich mit einem Hund vertragen? Hat jemand in der Familie eine Hundehaarallergie? Das ist einer der häufigsten Abgabegründe! Ist die Tierhaltung in der Wohnung erlaubt? Wer sich einen Hund aus dem Tierheim anschafft (siehe Tipp des Monats Februar 2009 der Tophundeschule: Hunde aus dem Tierheim) sollte sich über die grundlegenden Bedürfnisse des Tieres informieren und sich klar machen, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. Auch wenn der Wunsch der Kinder noch so groß ist und die guten Vorsätze immer wieder beteuert werden: Eltern müssen sich klar darüber sein, dass am Ende sie die Hauptverantwortung für die Tiere ihrer Kinder tragen. Hunde können bis zu 18 Jahre alt werden, das heißt, das Kind mit dem Hundewunsch ist wahrscheinlich längst ausgezogen, während der Hund immer noch von Ihnen versorgt sein will …
Sind diese grundlegenden Fragen geklärt, geht es ins Detail.
Wann ist ein Kind reif für einen Hund?
Ab welchem Alter können Kinder, zumindest teilweise, die Verantwortung übernehmen? Es gibt es kein „richtiges“ Alter. Es gibt Kinder, die verstehen es mit fünf Jahren, respektvoll mit einem Tier umzugehen und es gibt Zehnjährige, die verstehen es immer noch nicht. Für die Hundeexperten der Tophundeschule ist es ganz wichtig, zu vermitteln, dass das Kind für den Hund ebenbürtig ist. Der Hund sieht im Kind einen Spielkameraden. Es muss also immer ein Elternteil bereit sein, die Rudelführerfunktion zu übernehmen. Das kann man selbst von einem Teenager nicht verlangen. Außerdem haben die auch andere Interessen, als sich immer, also täglich, um den Hund zu kümmern. Das heißt in letzter Konsequenz: Nicht Ihr Kind bekommt einen Hund, sondern Sie!
Die wichtigsten Gebote
Wenn bis jetzt alle Kriterien immer noch für einen Hund sprechen, müssen Sie sich die nächsten Fragen stellen: Kann ich die wichtigsten Gebote der Hundehaltung erfüllen?
Hier eine Zusammenfassung:
Auslauf: Ein Hund muss 3 bis 5 Mal am Tag die Möglichkeit haben, seine Geschäfte zu verrichten. Zwei Gassi-Runden davon sollten dem Hund die Möglichkeit geben, sich auszutoben und seinen hündischen Bedürfnissen wie Schnüffeln oder Spielen nachzugehen. Diese Gassi-Runden dauern je nach Rasse und Temperament des Hundes mindestens eine halbe Stunde, eher ein bis zwei Stunden.
Hundekot: Sind alle in der Familie bereit, den Hundekot (draußen in der Natur) wegzuräumen? Dies ist gesetzlich Pflicht, außerdem will auch keiner in ein Häufchen treten!
Zeit: Wie viele Stunden wäre der Hund allein zu Hause? Hunde sind Rudeltiere. Nichts ist schlimmer für sie, als allein zu sein. Einzeln gehaltene Hunde sollten maximal vier bis fünf Stunden allein sein. Neben der Zeit fürs Gassi-Gehen planen Sie auch Zeit zum Spielen, zur Fellpflege und zum „Schmusen“ ein. Denken Sie aber auch daran: Was passiert, wenn Sie einmal ausfallen. Wer kümmert sich um Ihren Hund, wenn Sie mit Grippe im Bett liegen? Oder in den Urlaub fahren?
Kosten: Können wir uns einen Hund leisten? Ein Hund kostet Geld. Neben Hundesteuer und Haftpflichtversicherung fallen die Kosten für das tägliche Futter an. Dazu kommen Tierarztkosten – das können regelmäßige Zahlungen sein, wie die jährliche Routineuntersuchung mit Impfungen, aber auch außergewöhnliche Kosten bei Erkrankung oder Unfall. Eine Operation an der Hüfte beispielsweise kann mehrere hundert Euro betragen.
Konsequente Erziehung: Ein Hund ist keine Maschine. Damit der Hund sozialverträglich ist und gute Manieren hat, braucht er eine konsequente Erziehung. Ziehen ALLE in der Familie an einem Strang? Benutzen ALLE die gleichen Worte für einen Befehl? Halten Sie einmal getroffene Regeln ein? Ein Hund versteht nicht, warum er heute aufs Sofa darf, morgen aber nicht.
Wenn Sie all diese Fragen im Vorfeld ehrlich und positiv geklärt haben, müssen Sie sich entscheiden, welcher Hund es werden soll. Ein Welpe oder ein erwachsener Hund? Weibchen oder Rüde? Vom Züchter oder aus dem Tierheim? Welche Rasse? Ausführliche Informationen und Hilfestellungen geben Ihnen gerne die Trainer der Tophundeschule.
Das richtige Timing
Auch wenn Sie sich nun entschlossen haben, zur Weihnachtszeit die Familie mit einem Hund zu bereichern, dann bitte nicht an Heiligabend! Der Festtagstrubel würde den Hund, der neu ins Haus kommt, zu sehr irritieren und verängstigen. In der Hektik hat wahrscheinlich kaum einer Zeit, sich intensiv um den Neuzugang zu kümmern. Statt eines Hundes könnten dann unterm Christbaum ein Gutschein und lauter Dinge, die sinnvoll sind und Vorfreude auf den Hund machen, wie Hundebücher, ein Körbchen, Leine, Futternäpfe, Bürsten etc. liegen.
Über die Feiertage und die Ferien wird dann alles vorbereitet: Die Bücher werden zusammen gelesen und der Liegeplatz wird eingerichtet. Das erste Futter und weiteres Zubehör wird besorgt. Auch an Silvester mit seiner lauten Knallerei (siehe Tipp des Monats Dezember 2008 der Tophundeschule: Die Silvesterknallerei und der Hund ) sollten Sie den Vierbeiner noch in seiner alten, gewohnten Umgebung belassen. Im neuen Jahr können Sie dann in Ruhe zusammen mit Ihrem Kind den Wunschhund aussuchen.
Quelle: onlinepresse.de
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Zeugen in Bergheim gesucht: Tierhasser legt Gift-Köder für Hunde aus Tierrechtsorganisation PETA setzt 500 Euro Belohnung aus
10.11.2010 von admin.
Stand: 10. November 2010
Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) / Gerlingen, 10. November 2010 – Am Ufer der Erft hat ein unbekannter Tierquäler Fleischköder, die wohl mit Gift versehen waren, aus. Mindestens zwei Hunde seien nach dem Verzehr der Köder gestorben. Ein weiterer Hund überlebte die Vergiftung zum Glück nach einer tierärztlichen Behandlung. Zuvor waren Gift-Köder am Parkplatz Wiedenfelder Höhe gefunden worden. Um die Fahndung zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) jetzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen. Jede Beobachtung kann zur Aufklärung des Vergehens beitragen. Zeugen melden sich bitte, gerne auch anonym, bei PETA unter 0176-64812091 oder direkt bei der Polizeidienststelle Bergheim.
„Die Hunde im Rhein-Erft-Kreis schweben in akuter Gefahr. Es ist äußerste Vorsicht geboten, bevor weitere Tiere durch die Köder zu Tode kommen!“, warnt Magdalena Scherk von PETA. Zwar konnte ein behandelnder Tierarzt keinen aufwändigen Nachweis der Vergiftung erbringen, die in seine Obhut gebrachten Hunde wiesen allerdings übliche Vergiftungssymptome wie Durchfall, Erbrechen und Untertemperatur auf. Bis zur Ergreifung des Täters sind alle Hundehalter und Eltern zu vermehrter Vorsicht aufgerufen. Auch Kinder könnten durch die Gift-Köder in Gefahr geraten. Zudem sind sich Psychologen und Gesetzgeber mittlerweile einig, dass Menschen, die Tiere quälen, es häufig nicht dabei belassen und ihre gewalttätigen Neigungen später auch an Mitmenschen auslassen.
Quelle: Peta
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