Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Hundegesundheit.
- Allgemein (23)
- Heiteres und Nachdenkliches (6)
- Hund und Mensch (27)
- Hundegesundheit (18)
- Hunderziehung (3)
- Reisen mit Hund (4)
- Tierliebe (30)
- 7.5.2012: Wölfin im Milkeler Rudel besendert
- 4.5.2012: Start der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Lemberg Ukraine-Projekt geht weiter voran
- 24.4.2012: Wolf in Rheinland-Pfalz wieder ausgerottet
- 24.4.2012: Urlaub mit Hund im Ferienhaus
- 3.4.2012: Aktionstag „Kollege Hund“
- 31.3.2012: Wohin mit dem Haustier in der Urlaubszeit?
- 31.3.2012: VIER PFOTEN Rettungsteams für Streunerhunde kommen in der Ukraine an
- 28.3.2012: NABU: „Willkommen Wolf“ im Westerwald Scheuer Wolf im Landkreis Neuwied fotografiert
- 27.3.2012: Polnische Hundemafia arbeitet mit neuen Tricks. Warnung vor Welpenkauf im Internet
- 16.3.2012: Unterschiedliche Rassen stellen spezielle Anforderungen an die Fütterung
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- Mai 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
Archiv der Kategorie Hundegesundheit
Fellwechsel im Frühling
2.2.2011 von admin.
(djd/pt). Nicht nur Menschen legen im Frühjahr ihre warmen Wintersachen ab: Unmengen von Haarknäueln auf dem Boden zeigen auch Hundebesitzern, dass die Zeit des Fellwechsels gekommen ist. In milden Wintern beginnt der Fellwechsel schon ab Jahresanfang, wobei der gesamte Fellwechsel, Ausfall und Neuwuchs zwischen sechs und sieben Wochen anhalten kann. Junge Tiere haben es schneller hinter sich, bei älteren kann es etwas länger dauern. Die effektivste und erste Maßnahme heißt jetzt Bürsten - und zwar möglichst jeden Tag. Durch das Kämmen wird die Haut gut durchblutet und das Fell kann sich leichter lösen.
Schönes Fell ist Ernährungssache
Neben der Saisonalität spielen auch hormonelle Faktoren beim Fellwechsel eine Rolle. Hündinnen haaren oftmals während der Läufigkeit und nach der Trächtigkeit. Auch wird man bei manchen sterilisierten Hunden feststellen, dass sich der Fellwechsel über das ganze Jahr verteilen kann. Treten jedoch kahle Stellen, ein stumpfes Haarkleid, Schuppen oder Juckreiz auf, kann dies auf einen Nährstoffmangel hinweisen. Ein Onlinecheck zur Haut- und Fellgesundheit erwachsener Hunde unter www.haut-und-fell.de etwa gibt näheren Aufschluss. Die Teilnehmer senden Fragen an ein Expertenteam und erhalten bei Bedarf die Möglichkeit, ein kostenloses Futter-Testpaket anzufordern.
Öl kann Verdauungsprobleme bewirken
Will man die Ernährung umstellen, empfiehlt sich, besonders bei empfindlichen Tieren, die Fütterung einer Spezialnahrung für Hunde mit Haut- und Fellproblemen wie beispielsweise Dermacomfort von Royal Canin (erhältlich im Zoofachhandel). Deren Effekt wurde in Tests bei betroffenen Hunden ermittelt. Nach nur einem Monat attestierten 86 Prozent der Halter eine deutliche Verbesserung des Zustands von Haut und Fell. Vielen Hundebesitzern wird bei Fellproblemen die Gabe von kaltgepressten Ölen ins Futter geraten. Hier sollten aber nur äußerst geringe Mengen verwendet werden, da das Tier ansonsten Verdauungsprobleme wie Durchfall bekommen kann. Bei einem ausgewogenen Futter sind solche Maßnahmen nicht notwendig.
Geschrieben in Hundegesundheit, Tierliebe | Comments Off
Infrarot-Wärmekissen tut Hunden mit Gelenkproblemen gut
24.1.2011 von admin.
(djd/pt). Hunde lieben es, zu laufen - das ist ein Teil ihres Erbes als Nachfahren der Wölfe. Doch die rund 15.000 Jahre währende Domestizierung hat Hunde sehr verändert und eine Fülle von Rassen, vom Zwergpinscher bis zum Neufundländer, hervorgebracht. Allerdings ging die Rassenvielfalt häufig auf Kosten der Gesundheit des Bewegungsapparats. So sind beispielsweise Dackel durch ihren langen Rücken für Bandscheibenvorfälle prädisponiert, während schnellwüchsige, große Rassen vielfach zu Gelenkproblemen neigen. Bewegungsmangel, Übergewicht, falsches Futter vor allem während der Wachstumsphase und andere Zivilisationskrankheiten tun ein Übriges.
Infrarotwärme lindert Gelenkschmerzen
Wann immer ein Hund länger lahmt oder sonstige Schmerzsymptome zeigt, sollte ein Tierarzt die Ursachen abklären. Die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats reicht von strikter Ruhe über gezieltes Bewegungstraining zum Muskelaufbau, die Gabe spezieller Medikamente, eine Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion bis schlimmstenfalls hin zu größeren Operationen.
Therapiebegleitend hat sich vor allem Wärme bewährt. Mit dem neuen Infrarot-Wärmekissen beispielsweise finden kranke, aber auch alte Hunde immer ein warmes Plätzchen. Das Infrarot-Heizgewebe, eine mit Orthoschaum gepolsterte Matte, gibt gleichmäßige, angenehme Thermostrahlung im langwelligen C-Bereich ab, die den Hund beruhigen, die Muskeln entspannen und Schmerzen in den Gelenken lindern kann. Die Oberflächentemperatur liegt leicht über der Körpertemperatur des Hundes und wird von ihm als angenehm empfunden.
Das Silberfaden-Inlay neutralisiert zudem unangenehme Gerüche, wirkt antiseptisch und schirmt den Körper vor Erdstrahlung/Elektrosmog ab. Der Bezug aus farbechtem, reißfestem und schweißresistentem Baumwollstoff ist waschbar. Alle Informationen gibt es unter www.infrarot-systemheizung.de oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800-9992699.
Heizung für Hundehütte und Welpenkiste
Selbst vollkommen gesunde Hunde meiden meistens die Kälte und suchen sich gerne einen warmen Platz nahe der Heizung. Wenn sie stattdessen auf kalten Fliesen liegen müssen, können sie sogar in beheizten Räumen frieren. Aber auch Rassen, die aus südlichen Klimazonen stammen und deren Fellstruktur an das heiße Klima angepasst ist, werden die wohltuende Wärme des Infrarot-Wärmekissens lieben. Für den Einsatz in der Hundehütte oder für Wurf- und Welpenkisten empfiehlt der Hersteller Infrarot-Heizfolien, die passgenau zwischen Boden und Bodenbelag eingebaut werden können.
Geschrieben in Hundegesundheit | Comments Off
Mit effektiven Mikroorganismen wird der Darm der Vierbeiner besonders gepflegt
24.1.2011 von admin.
(djd/pt). Hunde und Katzen brauchen viel Zuwendung und Pflege und ein Heim, das ihren speziellen Bedürfnissen entspricht. Ebenso wichtig fürs tierische Wohlbefinden ist aber auch die richtige Ernährung. Doch auch Hunde und Katzen, die nur artgerechtes Futter bekommen, sind nicht immer fit, vital und gesundheitlich stabil. Ein Grund dafür könnte heute sein, dass infolge industrieller Anbau- und Herstellungsmethoden die Nahrung alleine oft nicht mehr genug lebensnotwendige Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien liefert. So kann ein Mangel entstehen, der das Immunsystem schwächen und unter anderem zu Verdauungsstörungen bei den vierbeinigen Lieblingen führen kann.
Darm und Allgemeinbefinden natürlich unterstützen
Da der tierische Körper bei Verdauungsproblemen belastende Umweltgifte über die Haut auszuscheiden versucht, wirkt das Fell in solchen Fällen stumpf und ungepflegt. Hier wird die direkte Verbindung zwischen Darmgesundheit und äußerem Erscheinungsbild erkennbar, die damit zu tun hat, dass das Immunsystem von Hund und Katze zu 70 Prozent im Darm angesiedelt ist.
Umso wichtiger ist es, den Darm der Vierbeiner zu pflegen - zum Beispiel durch die tägliche Gabe von hochwertigen Probiotika wie dem Pet Care Bio- oder dem Bio-Bokashi-Ergänzungsfutter von Emiko. Dabei handelt es sich um einen fermentierten Kräuterauszug beziehungsweise um eine fermentierte Getreide-Kräuter-Mischung.
Effektive Mikroorganismen
Das Besondere an der biozertifizierten, zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten hergestellten Futterergänzung: Beide Präparate enthalten sogenannte effektive Mikroorganismen (EM). Dies sind natürlich vorkommende Bakterien und Pilze, die in einer speziell abgestimmten Mischung zusammenwirken. Alle Informationen dazu gibt es unter www.emiko.de.
Während des natürlichen Fermentationsprozesses der Probiotika produzieren diese Mikroorganismen Vitamine, Spurenelemente, Enzyme, Aminosäuren und Antioxidantien. Diese wertvollen Stoffe entfalten ihren positiven Einfluss direkt im Verdauungssystem der Tiere und können dadurch auf weitere Stoffwechselfunktionen regulierend und harmonisierend wirken. Kein Wunder also, wenn sich auch bei älteren und schwächeren Tieren das Allgemeinbefinden verbessern lässt - und sogar Stubentiger sich mit jedem Löffel “pudelwohler” fühlen.
Geschrieben in Hundegesundheit | Comments Off
Vorsicht bei Geschenken für Tiere
21.12.2010 von admin.
Wer seinem tierischen Familienmitglied zu Weihnachten etwas Gutes tun möchte, sollte einige Regeln beachten. Spielzeuggeschenke sollten sorgfältig ausgewählt werden. Viele Bälle, Kauspielzeuge und vermeintliche andere Spaßprodukte bergen Gefahren für das Tier. Zum Schutz der Vierbeiner sollten Tierfreundinnen und Tierfreunde auch darauf verzichten, zusätzliche Leckereien von den Weihnachtstellern oder der Festtafel zu verfüttern. Weihnachtsschmuck und Kerzenwachs sind zudem oft Quellen unnötigen Tierleids.
Viele Menschen wollen auch ihren geliebten Tieren zu Weihnachten eine Freude bereiten. Das Verfüttern von gewürzten Speisen sowie Schokolade ist jedoch gesundheitsschädlich für Katzen und Hunde. In vielen Fällen führt es zu Verdauungsstörungen, die dann schnell beim tierärztlichen Notdienst enden können. Wer sich an Weihnachten auch an den Bedürfnissen seines Tieres ausrichtet und es vor Gefahrenquellen wie Geschenkpapier, Lametta oder Kerzenwachs schützt, für den wird das Fest mit seinen „tierischen Freunden” sicher ein freudiges Zusammensein.
Beim Kauf von Geschenken für Tiere warnt der Deutsche Tierschutzbund vor nicht artgerechten Spielzeugen, die oftmals Verletzungsgefahren bergen. Zu kleine Spielzeuge oder die Innenteile von quietschenden Gegenständen können im Eifer des Spiels schnell verschluckt werden oder beim Kauen zersplittern. Gefährlich können unter anderem auch die als Katzenspielzeug angebotenen Laserpointer sein, deren Lichtstrahl von Katzen gejagt werden soll. Der Deutsche Tierschutzbund rät dringend vom Kauf ab, da es zu starken Verbrennungen von Mensch und Tier kommen kann, wenn der Lichtstrahl auf das Auge trifft.
Keinesfalls tiergerecht sind Röhrensysteme aus Plastik, wie sie für Hamster angeboten werden. In diesen Plastikgängen können die Tiere stecken bleiben und sogar ersticken. Auch offene Laufräder mit Gittersprossen sind als Käfiginventar bei kleinen Heimtieren ungeeignet: Zum einen haben sie oft einen zu kleinen Durchmesser, sodass die Wirbelsäule des Tieres beim Laufen stark gekrümmt wird, zum anderen kann es zu gefährlichen Verletzungen kommen, wenn Gliedmaßen oder der Schwanz in den Gittersprossen hängen bleiben. Konstruktionen wie das so genannte „Hamsterauto” sind als äußerst tierquälerisch einzustufen. Spiegel und Plastikvögel im Wellensittich-Käfig mögen vielleicht dem Halter gefallen, dem Tier ersetzen diese Utensilien jedoch nicht den für das Wohlbefinden unerlässlichen Artgenossen.
Quelle: Deutscher Tierschutzbund
Geschrieben in Hundegesundheit, Tierliebe | Comments Off
Wohngifte wirken auf Mensch und Hund unterschiedlich
6.12.2010 von admin.
In fast allen Wohnungen und Häusern sind, bei hinreichend genauer Analyse, die sogenannten Innenraumschadtoffe festzustellen. Insektizide dampfen aus den Wollteppichen aus, Holzschutzmittel entweichen der Vertäfelung oder dem Dielenboden, Flammschutzmittel und Weichmacher gasen aus Lacken oder Kunsttoffen aus, Putz- und Pflegemittelrückstände wandeln sich chemisch um - die Liste möglicher Schadstoffe ist lang. Häufig jedoch liegen die Konzentrationen dieser Schadstoffe deutlich unter offiziellen Grenz- und Richtwerten bzw. medizinischen Orientierungswerten - sofern man sie denn auf den Menschen bezieht.
Aus dem Blickwinkel einer Katze oder eines Hundes sieht die ganze Sache allerdings vollkommen anders aus. Haustiere verhalten sich anders, d.h. sie lecken, schnüffeln, atmen in direkter Nähe zu möglichen Schadstoffquellen. Und Haustiere haben ein erheblich geringeres Körpervolumen, d.h. wesentlich geringere Schadstoffkonzentrationen können Belastungs- bzw- Vergiftungs-Reaktionen hervorrufen. Symptome wie gereizte Schleimhäute, Benommenheit, schweres Atmen, Juckreiz, Kribbeln, Taubheit, Lähmungserscheinungen usw. können unter Umständen bereits dann auftreten, wenn für den Menschen noch keinerlei Gefahr besteht.
Eine besondere Rolle spielt hierbei der ganz normale Hausstaub. Viele der Wohngifte sammeln sich an den Oberflächen der Staubpartikel und werden so bei der Fellpflege oder dem Belecken der Innenraumeinrichtung automatisch mitaufgenommen. Was für den Menschen als Konzentration in der Raumluft noch ungefährlich ist, kann für das Haustier in Raumluft und Hausstaub bereits äußerst schädlich sein.
Das Institut für Angewandte Umweltforschung (IfAU) e.V. bietet zum Thema “Hund, Katze, Mensch und Innenraum-Schadstoffe” eine kostenfreie telefonische Beratung an. Oftmals sind es einfache und schnelle Maßnahmen, die dazu führen können, eine problematische Wohnqualität zu verbessern. Informationen und Studien des Instituts sind im Internet unter www.ifau.org zu finden.
Die Wohnraumbegehung eines IfAU-Experten bzw. gezielte Untersuchungen können helfen, verborgene Schadstoffquellen in der Wohnung ausfindig zu machen und die Wohnqualität für alle “Bewohner” zu verbessern.
Das Wohngift-Telefon ist unter der Nummer
0800 / 7293600 (kostenlos) oder unter 06171 / 74213 erreichbar.
Geschrieben in Hund und Mensch, Hundegesundheit | Comments Off
Vorsicht Staupe: Impfstatus bei Hunden überprüfen
3.4.2010 von admin.
Seit einigen Wochen, darauf weist der Verband praktizierender Tierärzte in seiner Pressemeldung hin, gibt es im Raum Konstanz vermehrt kranke und tote Füchse. Bei einem Tier wurde inzwischen Staupe als Todesursache festgestellt. Ob weitere Tiere infiziert waren, wird zurzeit noch untersucht. Da Staupe auch für Hunde gefährlich werden kann und die Infektion der Füchse schnell Ländergrenzen überschreitet, sollten Hundebesitzer unbedingt den Impfstatus ihrer Vierbeiner überprüfen und gegebenenfalls ihre Schützlinge nachimpfen lassen.
Die Staupe, eine für den Menschen ungefährliche Viruserkrankung, ist die wohl bekannteste Infektionskrankheit des Hundes. Sie ist weltweit verbreitet und tritt immer wieder in unterschiedlichen Gebieten bei Wildtieren, insbesondere bei Mardern und Füchsen, auf. Außerhalb eines lebenden Organismus bleibt das Staupevirus nur wenige Tage infektiös. Eine Infektion erfolgt deshalb meist durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier.
„Da sich Füchse inzwischen auch in Städten aufhalten, sind Hunde nicht nur in ländlichen Gegenden gefährdet, sich bei Kontakt mit einem kranken oder verendeten Fuchs anzustecken,“ warnt der Vizepräsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte, Dr. Burkhard Wendland. Hinzu kommt, dass die Immunität in der Hundepopulation insgesamt niedrig ist, sodass sich die Krankheit problemlos unter den Hunden ausbreiten kann. Nicht geimpfte Hunde sollten deshalb schnellsten geimpft werden, rät Burkhard Wendland. Außerdem ist es möglich, Staupevirusantikörper in verschiedenen Testsystemen zu bestimmen. So kann überprüft werden, ob ein Tier noch über einen ausreichenden Impfschutz verfügt oder eine Wiederholungsimpfung nötig ist.
Die Staupe zeigt ein vielgestaltiges Krankheitsbild und führt häufig zum Tod. Nach den Erstsymptomen hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit entwickeln sich verschiedene Formen, die Lunge, Magen-Darm-Trakt, zentrales Nervensystem oder Haut betreffen und oft ineinander übergehen. Je nach Organ zeigen sich Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe, blasiger Hautausschlag und/oder eine übermäßige Verhornung der Sohlenballen und des Nasenspiegels. Dauerhafte Schäden bei Überleben der Krankheit sind Verhaltensstörungen und Epilepsie. Eine Erkrankung im Alter des Zahnwechsels führt zu bleibenden Schäden am Zahnschmelz.
Geschrieben in Hundegesundheit, Allgemein | Comments Off
Auch Hunde leiden unter den winterlichen Witterungsverhältnissen
29.1.2010 von admin.
Der Deutsche Tierschutzbund weist angesichts niedriger Temperaturen darauf hin, dass auch Tiere unter den winterlichen Witterungsverhältnissen leiden können. Besonders beim Gassigang sei Vorsicht geboten. „Winterbekleidung” für gesunde Tiere sei aber unnötig und nicht artgerecht, so der Verband in Bonn. Das Fell reiche als natürlicher Wärmeschutz in der Regel völlig aus.
Auf die täglichen Spaziergänge muss nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes gerade bei gesunden Hunden nicht verzichtet werden. „Für den Gassigang gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt”, rät Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Wenn das Tier zittere, solle der Spaziergang jedoch sofort abgebrochen werden. Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden könne es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals kürzere Gänge zu machen. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische” Verlockung. Es ist allerdings ratsam, darauf zu achten, dass die Tiere ihn nicht zu sich nehmen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz könnten zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Verband. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Das Jugendportal des Deutschen Tierschutzverbandes gibt ebenfalls Tipps, wie man bei diesem „Hundewetter” seine tierischen Lieblinge schützen kann.
Geschrieben in Hundegesundheit, Tierliebe, Allgemein | Comments Off
Hund und Schweinegrippe
11.11.2009 von admin.
Nach der ersten Erkrankung einer Katze an den H1N1 Virus vermehren sich die Anfragen wie man sich als Tierhalter verhalten soll.
Als erstes gilt: Kein Grund zur Panik
Auch für Haustierhalter gilt in Zeiten der Schweinegrippe: Hygiene ist das oberste Gebot beim Umgang mit den geliebten Hausgenossen. Auch nach der ersten Erkrankung einer Katze besteht kein Grund zur Panik. Allerdings sollten beim Auftreten eines Erkrankungsfalles im Familien– oder Freundeskreis auch beim Umgang mit den Haustieren einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
Da das Virus in erster Linie über Tröpfcheninfektion verbreitet wird (also beim Sprechen, Husten, Niesen) ist der beste Schutz Hygiene und Abstand. Erkrankte Tierhalter sollten also auf das Kuscheln mit ihrem Hausgenossen verzichten. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) regelmäßiges Händewaschen. Dies gilt besonders beim Umgang mit Hunden und Katzen, die gerne die Hände ihrer Herrchen oder Frauchen lecken. Selbstverständlich sollte wie beim Umgang mit Menschen Anhusten oder Anniesen unbedingt vermieden werden.
In einem Punkt sind sich die Experten zu jetzigen Zeitpunkt einig: Haustiere können offenbar an dem Virus erkranken, das Virus jedoch wahrscheinlich nicht weitergeben. Wissenschaftler befürchteten schon vor Monaten, dass das Virus bei der Übertragung auf Tiere mutieren könnte – dann könnte es viel gefährlicher werden. Es gibt jedoch bisher keinerlei Hinweise auf eine solche Mutation.
Hunde: Obwohl bisher kein Hund erkrankt ist, sollten die obengenannten Hygienevorschriften eingehalten werden. Erkrankte Hundehalter sollten speziell klären, ob sie während der Quarantäne mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen können. Ansonsten sollten Familienmitglieder oder Freunde vorübergehend den „Hundedienst“ übernehmen.
Katzen: Bei der Erkrankung einer Hauskatze in den USA könnte es sich um einen Einzelfall handeln. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit schloss nicht aus, dass die erkrankte Katze Vorerkrankungen wie etwa Asthma hatte. Bei Erkrankungen von Menschen im Haushalt sollten jedoch die Hygienevorschriften eingehalten werden. Es gilt: Abstand ist in den Zeiten der Infektion besser als zu viel Nähe.
Vögel: Nach der Übertragung auf Puten auf einer chilenischen Farm gilt auch hier: Abstand und Hygiene. Besonders Anhusten oder Anniesen sollte vermieden werden.
Andere Haustiere: Bisher ist über eine Ansteckungsgefahr nichts bekannt. Trotzdem sollten die Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.
Impfung: Eine Impfung für Tiere gibt es nicht. Kein entsprechender Impfstoff ist bisher zugelassen. Vorsorgliche Tests hatten gezeigt, dass der bekannte Impfstoff auch bei Tieren angewendet werden könnte. Es wurde jedoch keine Zulassung beantragt.
Bei Symptomen: Sollten beim Haustier Grippe-ähnliche Symptome auftreten, sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Die Haustiere sollten nicht ohne tierärztliche Untersuchung mit menschlichen Grippemedikamenten behandelt werden. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Greifswald ist zudem an Speichelproben interessiert, da sich nur dadurch das Virus nachweisen lasse.
Zu Panik besteht also kein Anlass. Die aktuelle Situation sollte jedoch genau beobachtet und bei Mutationen des Virus über eine Aktualisierung der Gefahrenlage entschieden werden.
Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde
Geschrieben in Hundegesundheit, Allgemein | Comments Off