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Haustier mit Demenz

Gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter lassen unsere Haustiere immer älter werden. Mit diesem erhöhten Alter gehen jedoch auch dafür typische Erkrankungen einher. Die Demenz ist eine dieser Krankheiten und tritt mittlerweile regelmäßig bei Haustieren auf. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, informiert über Symptome und gibt Tipps für den Umgang mit dieser Krankheit.

„Demenz wird in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet“, erläutert die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Die kognitiven Fähigkeiten der Tiere lassen also nach und entsprechend ändert sich das Verhalten. „Bei dem Krankheitsverlauf spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei Alzheimerpatienten eine Rolle“, beschreibt Dr. Anette Fach die Ausprägung der Krankheit.

Die Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar, lässt sich jedoch mit Medikamenten in einem gewissen Rahmen behandeln. Diese Behandlung sollte genauestens mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Doch zuvor muss der Mensch natürlich zunächst bemerken, dass mit seinem Tier etwas nicht stimmt. Gerade bei Katzen, die von Natur aus zurückhaltender sind als Hunde, fällt eine Veränderung häufig nicht sofort auf. Ein Tierhalter sollte seinen Vierbeiner daher genau im Blick behalten und auf die ersten Anzeichen achten. „Verwirrtheit, desorientiertes Verhalten, verändertes Wesen, plötzliche Probleme mit Artgenossen oder Unsauberkeit sind einige Symptome für Demenz“, beschreibt Dr. Fach. Auch neue Ängste, ein veränderter Schlafrhythmus oder bei Katzen auch nächtliches grundloses Schreien können erste Anzeichen sein.

Ist die Diagnose erst gestellt und erhält das Tier die passenden Medikamente, kann auch der Tierhalter selbst aktiv werden, um seinem tierischen Freund das Leben zu erleichtern. Sicherheit geht nun vor. Das bedeutet, dass Hunde besser an der Leine laufen sollten. Sie finden sonst vielleicht nicht zu ihrem Halter zurück oder reagieren nicht auf dessen Rufe, weil sie sie nicht zuordnen können. Freigängerkatzen sind nun besser in der Wohnung aufgehoben. Die frühere Freiheit birgt zu große Gefahren, die verwirrte Tiere nicht mehr einschätzen können. Auch hier ist das Risiko groß, dass ein Stubentiger nicht wieder nach Hause findet.

Grundsätzlich helfen feste Abläufe den Tieren, im Alltag zurecht zu kommen. Beständigkeit und Ruhe sind wichtig, Stress gilt es zu vermeiden. Zusätzliche Futter- und Wassernäpfe erinnern demente Hunde und Katzen daran, zu essen und zu trinken. Katzen fällt es leichter, sich an den geeigneten Orten zu erleichtern, wenn weitere Katzentoiletten zur Verfügung gestellt werden. Hunde benötigen manchmal spezielle Windeln, wenn sie nicht mehr stubenrein sind.

Trotz Krankheit: Ein dementes Tier gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Die Vierbeiner möchten trotzdem etwas erleben und haben Spaß an Spielen. Wer früher zum Beispiel Clickertraining mit seinem Tier gemacht hat, kann dies ruhig mit leichten Übungen fortsetzen. Spiele, die die grauen Zellen etwas anstrengen, können hilfreich sein und das Fortschreiten der Krankheit im Idealfall sogar verlangsamen. Außerdem macht die Beschäftigung mit ihrem Menschen den Tieren Spaß und stärkt die Bindung. Ein positiver Nebeneffekt, der gerade bei einer Krankheit wie der Demenz nicht zu vernachlässigen ist.

Zeckenschutz für Bello und Co.

Mit den ersten warmen Tagen geht die Zeckensaison los. Dabei setzen die winzigen Plagegeister nicht nur dem Menschen zu, sondern auch Hunden und Katzen. Denn bei den Vierbeinern können sie ebenfalls gefährliche Krankheiten übertragen, beispielsweise Borreliose, Babesiose – die sogenannte Hundemalaria – oder sogar die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Natürliche Zeckenabwehr verändert das Hautmilieu

Beim Haustier sollte man ebenfalls auf guten Zeckenschutz achten, um es vor Krankheiten zu bewahren – aber auch deshalb, weil die Zecken vom Hund auf den Menschen übersiedeln können. Nun möchten jedoch die meisten Tierhalter nicht mit chemischen Präparaten gegen die Parasiten vorgehen. Schließlich kommen sie dabei selbst schnell mit den Mitteln in Berührung. Noch größer ist die Sorge, wenn Kinder im Haushalt leben. Sie spielen und kuscheln oft sehr intensiv mit dem geliebten Vierbeiner, weshalb Eltern zu Recht fürchten, dass sie besonders stark mit den Inhaltsstoffen in Kontakt geraten.

Eine natürliche Alternative für die Zeckenabwehr ist zum Beispiel das Nahrungsergänzungsmittel „Formel-Z“ für Hunde. Es enthält einen Vitamin-B-Komplex aus Hefe sowie Vitamin B1 und wird dem Futter beigemischt oder als Leckerli verabreicht. Dabei aktiviert es den Hautstoffwechsel und verändert das Hautmilieu. Das ist für den Mensch und das behandelte Tier nicht wahrnehmbar, für Zecken und anderes Ungeziefer entsteht jedoch ein unangenehmer Geruch, sie werden dadurch ferngehalten. Als zusätzlichen Effekt sorgen die Tabletten für gesundes, dichtes und glänzendes Fell. Unter www.formel-z.info gibt es weitere Informationen dazu.

Auch auf den Selbstschutz achten

Zusätzlich zu solch vorbeugenden Maßnahmen sollten allerdings auch weitere Vorsichtsmaßnahmen nicht vernachlässigt werden. Hunde und freilaufende Katzen sucht man am besten nach dem Ausflug ins Freie gründlich nach Zecken ab und entfernt diese gegebenenfalls vorsichtig. Krankheitserreger werden nicht immer sofort ins Blut übertragen. Tierhalter selbst sollten sich ebenfalls schützen, indem sie etwa auf Wiesen und im Wald geschlossene Schuhe tragen und die Strümpfe über den Hosensaum ziehen.

Zahngesundheit bei Hunden

Tube auf, Zahnpasta auf die Bürste, putzen – Für uns Menschen ist das mindestens zweimal täglich zwei bis drei Minuten lang Routine. Nicht weniger wichtig ist die regelmäßige Zahnpflege für Haustiere. Denn auch bei Hunden kann vernachlässigte Zahnhygiene zu Problemen führen. Das ist sogar ein häufiger Grund für Tierarztbesuche, weiß die für die Tierschutzorganisation TASSO e.V. tätige Tierärztin Dr. Anette Fach.

Da für die medizinisch sinnvolle Entfernung von Zahnstein eine Narkose notwendig ist, sollten Tierhalter versuchen, möglichst viel für die Zähne ihrer Haustiere zu tun. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Zähne von Hunden zu pflegen. Zum Beispiel gilt Trockenfutter im Allgemeinen als besser für die Zahngesundheit, da das Kauen zu einem gewissen Abrieb an den Zahnflächen führt. Außerdem gibt es spezielle Zahnpflegefutter auf dem Markt, die aufgrund ihrer Textur zusätzlich zahnreinigend wirken. Speziellen Kaustangen können ebenfalls helfen, die Zähne zu reinigen. Allerdings haben die industriell hergestellten Produkte auch Nachteile: Sie bestehen meist aus relativ viel Bindegewebe und nicht aus hochwertigem Eiweiß. So nehmen die Tiere zusätzliche Kalorien auf. Da viele Haustiere in Deutschland bereits zu dick sind, ist Vorsicht geboten. Desinfizierende Trinkwasserzusätze sind eine gute Alternative. Diese Produkte helfen auch für einen frischen Atem.

„Am besten, man putzt seinem Tier aktiv die Zähne. Mit vielen Tieren lässt sich das trainieren“, rät Dr. Anette Fach. Dafür gibt es spezielle Hundezahncremes. Man kann mit einer Zahnbürste oder auch mit einem Baumwolltuch die Zahncreme auf die Zähne des Tieres auftragen und verteilen. Hierbei gilt: Ein einfaches Auftragen auf die Zähne ist gut, ein regelrechtes Putzen der Zähne ist besser.

Einem Tier das Zähneputzen beizubringen, sollte mit viel positiver Bestärkung, Geduld und schrittweisem Üben erfolgen. Grundsätzlich gilt: Jede Maßnahme, die man für die Zahngesundheit tut, hat einen Effekt und hilft in der Summe. Regelmäßige professionelle Zahnreinigung und tägliches Zähneputzen zu Hause sind am erfolgreichsten.

Der TASSO-Zahncheck für zu Hause:

1. Frisst oder kaut das Tier abnormal, oder meidet es feste Futterbestandteile?

2. Speichelt oder blutet das Tier aus dem Maul?

3. Riecht das Tier unangenehm aus dem Maul?

4. Ist das Zahnfleisch um die Zähne gerötet oder blutig?

5. Fehlen bei dem Tier Zähne?

6. Sind auf den Zähnen (vor allem hinten im Maul an den oberen Zähnen nachschauen) Beläge zu sehen?

Wer eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet hat, sollte sein Tier bei einem Tierarzt vorstellen. Eine Erkrankung in der Maulhöhle ist dann wahrscheinlich.

Was tun, wenn ein Vierbeiner überhitzt ist

Der Sommer kommt in großen Schritten: Was uns Menschen freut, kann für Hunde schnell zur Gefahr werden. Nach wie vor sterben in Deutschland jedes Jahr Hunde, weil ihre Halter sie im Auto zurücklassen. Dabei gilt: Ein Hund gehört nicht ins abgestellte Auto, wenn es warm ist. Sollte es dennoch passiert sein, ist es wichtig, das überhitzte Tier richtig zu versorgen. Die für die Tierschutzorganisation TASSO e.V. tätige Tierärztin Dr. Anette Fach gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei einem Hitzschlag.

Schon ab 20 Grad Celsius Außentemperatur kann ein Auto zur tödlichen Gefahr für einen Hund werden. Das Fahrzeuginnere heizt sich binnen kürzester Zeit auf extreme Temperaturen auf. Der Hund versucht, sich durch Hecheln Kühlung zu verschaffen, dabei verbraucht er jedoch sehr viel Wasser. Wenn er dieses Wasser nicht wieder aufnehmen kann, besteht die Gefahr eines Hitzschlages, weil lebenswichtige Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden.

Erste Anzeichen eines Hitzschlages bei Hunden sind Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge, Taumeln und Erschöpfung. Im fortgeschrittenen Stadium kann der Hitzschlag zu einem Schockzustand, Bewusstlosigkeit und nicht selten sogar zum Tod führen. Ein Tier, das Symptome eines Hitzschlages zeigt, muss daher so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden.

Wie Sie sich im Notfall richtig verhalten, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach:

„Das Wichtigste ist, das Tier zunächst in den Schatten zu bringen und es vorsichtig für mindestens 30 Minuten abzukühlen. Beginnen Sie zum Beispiel mit nasskalten Umschlägen und arbeiten Sie sich von den Pfoten über die Beine, das Hinterteil, und den Rücken bis zum Nacken hoch. Das Wichtigste ist hierbei eine langsame Abkühlung. Keinesfalls darf das Tier mit eiskaltem Wasser übergossen werden. Danach muss zeitnah der Transport in einem gekühlten Auto zum Tierarzt erfolgen. Eine weitere Hitzebelastung sollte unbedingt vermieden werden. In der Tierarztpraxis sollte man sich sicherheitshalber anmelden, damit auch ein Tierarzt vor Ort und einsatzbereit ist, um das Tier entsprechend notfallmäßig behandeln zu können. Die Behandlung beim Arzt besteht aus Infusionen, Medikamenten und eventuell auch Sauerstoffzufuhr.“

Um noch mehr Vierbeiner vor einem grausamen Tod im Auto zu schützen, hat TASSO vor einigen Jahren die Kampagne „Hund im Backofen“ ins Leben gerufen. Tierfreunde können uns aktiv unterstützen, indem sie unser kostenloses Aufklärungsmaterial anfordern und dieses an andere Hundefreunde verteilen. Somit können noch mehr Menschen die Gefahren erkennen und entsprechend handeln.

Weitere Informationen zur Aktion „Hund im Backofen“ sowie das Bestellformular finden Sie hier: www.tasso.net/hund-im-backofen

Wundversorgung ihres Vierbeiners durch neues Wund- und Heilbalsam

Mit PLATINUM SKIN CARE gibt es für Hunde- und Katzenbesitzer ab sofort eine rein natürliche und zugleich wirkungsvolle Alternative für die Wundversorgung ihres Vierbeiners. Der neue Wund- und Heilbalsam aus dem Hause des für seine hochwertigen Tiernahrungs- und -pflegeprodukte bekannten Herstellers PLATINUM enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe: kaltgepresstes Olivenöl, natürliches Bienenwachs sowie Kräuterextrakte. Das Besondere dabei ist, dass das verwendete Olivenöl aus Oliven von mindestens 300 Jahre alten Bäumen gewonnen wird. Das hohe Lebensalter dieser Bäume begründet sich in ihrem hohen Anteil an Oleuropein und Hydroxytyrosol – zwei der effektivsten natürlichen Antioxidantien, die damit auch in SKIN CARE ihre Wirkung entfalten. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten wird der neue Balsam zudem ohne künstliche Inhaltsstoffe hergestellt.

PLATINUM erweitert mit dem SKIN CARE-Balsam seine Tierpflegeserie, die mit PLATINUM OralClean+Care bereits ein erfolgreiches Zahnpflegeprodukt umfasst. „Wir freuen uns sehr, dass wir allen Herrchen und Frauchen mit unserem neuen Produkt eine wirkliche Alternative zu chemischen Wundsalben bieten können“, erklärt Doreen Jähne, Geschäftsführerin der PLATINUM GmbH & Co. KG in Bingen am Rhein; „diese Erweiterung unserer Produktpalette entspricht voll und ganz unserer Unternehmensphilosophie: die Natur des Tieres zu achten und bewusst natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden.“

Auf diesen Grundsatz legt PLATINUM laut Doreen Jähne nicht nur bei seinen Tiernahrungs-, sondern auch bei den Tierpflegeprodukten großen Wert. Die traditionelle Rezeptur des SKIN CARE-Balsams verzichtet bewusst auf die Hinzufügung von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen. Durch die bewährten Ingredienzen, die schonend zum Wund- und Heilbalsam verarbeitet werden, ist die Verträglichkeit beim Vierbeiner besonders hoch. Der Wund- und Heilbalsam ist unter anderem bei Hautverletzungen, Entzündungen, Verbrennungen und Schwielen anwendbar. Dabei legt SKIN CARE einen schmerzlindernden Film über die Wundoberfläche, um diese vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Bakterien und Schmutz zu schützen; gleichzeitig wirkt der Balsam antibakteriell, entzündungshemmend und juckreizlindernd und unterstützt so auf ganz natürliche Weise den körpereigenen Heilungsprozess.

Weitere Informationen über PLATINUM SKIN CARE stehen unter der kostenfreien Info- und Bestell-Hotline 0800 – 364 36 63 sowie online auf www.platinum.com zur Verfügung; dort kann der neue Wund- und Heilbalsam auch direkt versandkostenfrei bestellt werden.

Über die PLATINUM GmbH & Co. KG:

Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bingen am Rhein wurde im Jahr 2004 gegründet. Die Leitphilosophie von PLATINUM lautet: den Tieren genau die Nahrung und Pflege zu bieten, die ihrer Natur entspricht. So vertreibt PLATINUM unter der gleichnamigen Marke eine breite Palette an natürlichen Produkten: Neben der hochwertigen Trockennahrung für erwachsene Hunde und für Welpen (PLATINUM ADULT bzw. PLATINUM PUPPY) sind auch die Hunde-Nassvollnahrung PLATINUM MENU sowie eine natürliche Zahnpflegeserie (PLATINUM ORAL CLEAN+CARE) und ein Hautpflegeprodukt (SKIN CARE) für Hunde und Katzen erhältlich. Der Anspruch von PLATINUM ist es, mit seinen Produkten dem Verbraucher stets das beste, weil artgerechteste Produkt im jeweiligen Marktsegment zu bieten. Im Jahr 2015 wurden die PLATINUM-Hundenahrungsprodukte durch den TÜV Rheinland zertifiziert (Kriterien: „Mit frischem Fleisch“, „Deklaration geprüft“ und „Schadstoffgeprüft“). Der Hersteller legt größten Wert auf die kompetente Beratung seiner Kunden sowie auf die glasklare Transparenz bei Inhaltsstoffen und Zusammensetzung seiner Tiernahrungs- und Tierpflegeprodukte, die im Direktvertrieb erhältlich sind. Weitere Informationen: www.platinum.com

So kommen Hunde fit durch den Winter

Der Winter kommt – und mit ihm Kälte und Schnee. Das setzt nicht nur dem Menschen zu, auch Hunde können darunter leiden. Mit ein paar einfachen Tipps kommen Hundebesitzer aber gemeinsam mit ihrem Vierbeiner gesund und munter durch die unwirtliche Jahreszeit, zum Beispiel beim Spaziergang: Jetzt ist es beim Gassi gehen häufig noch oder schon wieder dunkel. Im Straßenverkehr steigt im Winter das Unfallrisiko, vor allem Tiere mit dunklem Fell werden von Auto- oder Motorradfahrern oft zu spät gesehen. Dagegen hilft die richtige Ausrüstung. Ein Leuchthalsband, Blinklichter am Halsband oder Brustgeschirre in reflektierenden Neonfarben machen Hunde sichtbar.

Vor Wind und Kälte schützen

Welpen und Junghunde, aber auch kurzhaarige, ältere und kranke Tiere sind besonders kälteempfindlich. Den ausgedehnten Winterspaziergang mit dem Vierbeiner sollte man deshalb besser durch mehrere kurze Gassirunden am Tag ersetzen. Auch Mäntel und Hundeschuhe – sogenannte Booties – können einer Erkältung des Hundes vorbeugen. „Erkältungen bei Hunden sind genauso unangenehm und langwierig wie bei Menschen. Spätestens bei Fieber oder gelblichem Ausfluss aus der Nase sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden“, rät Sven Poplawski von der Agila Haustierversicherung.

Pflege tut gut

Streusalz auf vereisten Wegen ist praktisch für den Hundehalter, schadet aber den Hundepfoten. Nach dem Spaziergang sollten Hundebesitzer deshalb die Pfoten mit lauwarmem Wasser reinigen und mit einer fetthaltigen Creme einreiben. Bei verschneiten Wegen sollten sie außerdem darauf achten, dass der Hund keinen Schnee frisst. „Nehmen Hunde zu viel Schnee auf, können sie eine Magenschleimhautentzündung bekommen“, warnt Sven Poplawski. „Das ist nicht nur schmerzhaft, die Behandlung kann beim Tierarzt auch hohe Kosten verursachen.“ Damit zur Sorge um das kranke Tier keine finanzielle Belastung kommt, bietet Agila eine spezielle Tierkrankenversicherung für Hunde an. „Grundsätzlich gilt zudem: Eine nährstoffreiche Ernährung, viel Bewegung und sorgfältige Pflege stärken die Abwehrkräfte und helfen dem Hund, gesund durch den Winter zu kommen“, so Poplawski.

Jeder dritte Hund ist zu dick

Für das Wohl des besten Freundes des Menschen scheuen die Deutschen weder Mühe noch Kosten. Nach Angaben der Agila Haustierversicherung sind Vorsorgemaßnahmen inzwischen der häufigste Grund für einen Besuch mit dem Hund beim Tierarzt. 63 Prozent der Tierarzttermine dienen Impfungen, Wurmkuren oder ähnlicher Prophylaxe. „Dieses Ergebnis hat uns sehr gefreut, denn es zeigt, dass sich Hundebesitzer um die Gesundheit ihres Tieres kümmern und nicht erst dann handeln, wenn der Vierbeiner krank ist“, erklärt Marco Brandt, Experte beim Versicherer.

Zuerst den Nährstoffbedarf ermitteln

„Neben der klassischen Vorsorge beim Tierarzt können Hundebesitzer auch mit einer gesunden Fütterung einen Beitrag zur Gesundheit ihres Vierbeiners leisten. Denn ob ein Hund gesund ist, hängt auch vom richtigen Futter ab“, so Brandt. Gespart wird hier nicht, wie eine Studie des Industrieverbands Heimtierbedarf zeigt: 1,3 Milliarden Euro gaben Hundebesitzer 2014 allein im stationären Handel für Hundefutter aus. Doch nicht immer ist teurer auch besser. Der Experte empfiehlt Hundebesitzern genau hinzuschauen, was tatsächlich im Napf ihres Vierbeiners landet. Fütterungsfehler können die Fitness des Tieres schmälern und Zivilisationskrankheiten hervorrufen. Ob Trocken- oder Nassfutter, barfen – die Fütterung mit rohem Fleisch – oder selbst gekocht: Es kommt vor allem darauf an, dass der Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt ist. Dieser unterscheidet sich nach Größe und Temperament des Vierbeiners und ändert sich im Alter. Ein junger, aktiver Hund im Wachstum benötigt mehr Futter als ein ruhiger Senior.

Falsches Füttern kann krank machen

Auf die gut gemeinten Leckerlis vom eigenen Teller sollten Hundebesitzer verzichten: Viele Lebensmittel, die Menschen lieben, sind für Hunde giftig. Dazu gehören zum Beispiel Nüsse, Rosinen, Milchprodukte und Schokolade. Fütterungsfehler machen sich nicht nur durch Über- oder Untergewicht bemerkbar. Sie können auch zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Allergien und Diabetes führen, unter denen auch Menschen leiden. Beobachten Hundebesitzer Haut- und Fellprobleme bei ihrem Tier, kann ein Tierarzt Tipps zur Ernährungsumstellung geben.

„Tierische“ Urlaubsfreunde: keine Impfung – keine Einreise nach Deutschland

Verliebt in den Hund: Viele Touristen freunden sich im Urlaub mit einem streunenden Vierbeiner an und wollen ihn mit nach Deutschland nehmen. Doch so einfach ist das nicht. „Bevor Tiere einreisen dürfen, müssen sie ausreichend geimpft sein. Als Nachweis ist in allen EU-Ländern ein EU-Heimtierausweis verpflichtend, bei Drittländern eine Tiergesundheitsbescheinigung“, erklärt Dr. Frank Offeney, Tierarzt beim Infocenter der R+V Versicherung in Wiesbaden. Fehlt dies, drohen eine mehrmonatige Quarantäne für den Vierbeiner und mehrere tausend Euro Kosten für die neuen Besitzer.

Wer sich nach dem Urlaub nicht von einem lieb gewonnenen Streuner trennen will, sollte die Aus- und Einreisevorschriften kennen. „Für die Einreise nach Deutschland wie in alle anderen EU-Länder brauchen Hunde und Katzen eine gültige Tollwutimpfung und müssen durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein“, sagt R+V-Experte Dr. Offeney. Zusätzlich empfiehlt er eine Wurmkur, eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt und einen Bluttest, um die sogenannten Mittelmeerkrankheiten auszuschließen.

Der Tierarzt trägt die Tollwutimpfung in den EU-Heimtierausweis ein, der seit dem 1. Oktober 2004 innerhalb der EU Pflicht ist. Wichtig: Die Impfung darf nicht älter als 12 Monate, muss aber mindestens 21 Tage alt sein.

Noch strenger sind die Regelungen für Länder, in denen die Tollwutgefahr besonders groß ist. Wer beispielsweise ein Tier aus der Türkei, Tunesien oder Marokko mitbringen will, muss 30 Tage nach der Tollwutimpfung eine Kontrolluntersuchung vorweisen. Danach muss er noch einmal drei Monate mit der Einreise warten. Sind die erforderlichen Impfungen und Untersuchungen nicht vorhanden, kann es an der EU-Grenze Probleme geben. Die Internetseite der jeweiligen Botschaft bietet genaue Informationen darüber, welche Vorschriften gelten.

Mehr Tipps unter
http://ao-url.de/0e271a

Was tun, wenn der Hund unter Reisekrankheit leidet

Tommy freut sich schon auf die Ferien. Frauchen hat dann viel Zeit und lange Spaziergänge stehen auf dem Programm. Tommy hat aber auch ein wenig Angst. Auto fahren ist nicht gerade seine große Leidenschaft, weil ihm häufig übel wird. Damit steht er nicht alleine. Marktforschungen zufolge leiden 16 Prozent aller Hunde unter der Reisekrankheit (Kinetose). Die Ursachen sind die gleichen wie beim Menschen. Egal ob im Auto, im Zug, auf dem Schiff oder im Flugzeug – während der Fahrt passen die Informationen, die der Körper dem Gehirn meldet, nicht zusammen, mit dem, was das Auge wahrnimmt. Besonders unangenehm ist es, wenn das Fahrzeug die Richtung wechselt, beschleunigt oder abbremst. Viele Hunde werden dann regelrecht seekrank. Sie reagieren mit starkem Hecheln, Panik, Bellen oder sogar mit Erbrechen. Auch die Angst vor dem Fahren kann der Auslöser für die Reisekrankheit sein.

Vor allem junge Hunde sind betroffen. Es ist deshalb ratsam, früh mit einem „Fahrtraining“ zu beginnen. Zunächst sollte man den Hund an das stehende Auto gewöhnen und ihn belohnen, wenn er einsteigt. Hat er sich erst einmal mit der fremden Umgebung angefreundet, kann man erste Fahrten wagen. Hundeexperten raten, längere Reisen mit einem entspannten Spaziergang unmittelbar vor Fahrtantritt zu beginnen. Auch mit leerem Magen fährt es sich stressfreier. Der Hund sollte im Auto ausreichend Platz haben und sicher untergebracht sein. Gut geeignet sind Trennnetze oder -gitter.

Hunde mögen keine allzu große Hitze. Autos mit modernen Klimaanlagen bieten nicht nur den Menschen, sondern auch dem Hund entsprechenden Reisekomfort. Kritisch sind dagegen Pausen. Hier darf ein Hund niemals allein im Auto zurückgelassen werden, auch nicht bei leicht geöffneten Fenstern. Die Temperaturen steigen in einem in der Sonne geparkten Auto schnell auf 50 Grad Celsius und mehr an. Gut ist es, den Hund bei kleinen Zwischenstopps zu bewegen und ihn ausreichend mit Wasser zu versorgen. Der normale Wasserbedarf eines (mittelgroßen) Hundes (0,5 bis 1 Liter pro Tag) steigt bei sommerlichen Temperaturen schnell auf das Doppelte. Er benötigt dieses Mehr an Flüssigkeit, um übers Hecheln seine Körpertemperatur zu regeln. Schwitzen im klassischen Sinn kann ein Hund nämlich nicht.

Häufige Pausen helfen außerdem, den vierbeinigen Fahrgast abzulenken und ihm die Angst vorm Fahren zu nehmen. Das wirkt sich insgesamt auf sein Wohlbefinden aus und die Reisekrankheit lässt sich möglicherweise schon auf diese Weise verhindern. Viele Hundehalter versäumen es, die Unpässlichkeit ihres Hundes beim Tierarzt zu erwähnen, weil sie meinen, man könne ohnehin nichts daran ändern. Für hartnäckige Fälle gibt es aber die Möglichkeit, spezielle Medikamente zu verabreichen. Dazu kann jeder Tierarzt Auskunft geben.
Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Ach du dicker Hund

Schätzungen zufolge ist jeder dritte Hund in Deutschland zu dick. Übergewicht kann viele Gründe haben, doch meistens liegt es ganz einfach daran, dass Herrchen und Frauchen zu viel oder das Falsche füttern – mit oftmals fatalen Folgen für die Gesundheit und die Lebensqualität ihres Vierbeiners.

Zu viele Leckerlis und zu wenig Bewegung

Jeder Hund hat einen bestimmten Kalorienbedarf, der mit der täglichen Fütterung gedeckt werden sollte. Durch eine Nahrung mit hohem Energiegehalt oder zu großen Futtermengen wird dieser Bedarf schnell überschritten und der Hund nimmt mehr Kalorien auf, als er verbraucht. Aber auch „kleine Sünden“ wie Essensreste und Leckerlis werden bei der Errechnung der Tagesmengen oft vergessen. Deshalb sollten Hundehalter darauf achten, dass der vierbeinige Freund stets mehr Kalorien verbraucht, als er zu sich nimmt. Neben der richtigen Ernährung ist Bewegung die wichtigste Grundlage für die Idealfigur, denn regelmäßiges Spielen und lange Spaziergänge steigern den Energieverbrauch des Tieres und halten es fit und gesund.

Online-Fitness-Coach für Hunde

Mit der Website www.idealgewicht-hund.de können Hundehalter ihre Vierbeiner jetzt individuell in Topform bringen. Auf dem neuen Portal, das von Royal Canin ins Leben gerufen wurde, lässt sich anhand eines Gewicht-Checks überprüfen, ob der eigene Vierbeiner ideal-, unter- oder übergewichtig ist. Wissenswertes wie „Ab wann ist ein Hund zu dick?“ oder „Wie vermeide ich Übergewicht?“ wird einfach und verständlich erklärt, gleichzeitig werden verschiedene Wege zum Idealgewicht aufgezeigt. Daneben werden Aktivitäten wie ein Dummy-Training, Versteck- und Suchspiele oder Frisbee für Hunde in kurzen Videos vorgestellt und erklärt. Ein besonderer Service ist ein kostenfreier Fitness-Coach-Newsletter, mit dem Hundehalter regelmäßig individuelle Ratschläge und konkrete Anregungen erhalten, wie sie die Fitness ihres Hundes im Alltag fördern können. Die ersten 200 Hundehalter, die sich mit ihrem Vierbeiner für den Newsletter anmelden, erhalten einen Schrittzähler zur Motivation gratis.