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Archiv der Kategorie Hunderziehung

Fun-Agility-Park eröffnet am Sonntag 06.06.10 um 10 Uhr

Unmittelbar am Hundestrand in Nessmersiel hat am 06.06.2010 der erste Fun-Agility-Park Deutschlands eröffnet. Der ca. 6.000 qm große Abenteuerspielplatz ist eine Kombination aus Hundespiel- und Trainingsplatz. Egal ob ausgebildeter Profihund oder untrainiertes Schoßhündchen, hier kann sich jeder Vierbeiner nach Herzenslust austoben, kann spielen und lernen. Z. B. im Welpenspiel- und Prägebereich, auf dem Longierplatz oder auf der großzügigen Freilauffläche. Auf dem Hundeabenteuerspielplatz ist übrigens keine Leinenpflicht.

Jeden Mittwoch um 14:30 Uhr steht Ihnen sogar ein VDH-zertifizierter Hundetrainer für eine Trainings- und Spielstunde zur Verfügung. Die Teilnehmergebühr beträgt 5,00 €. Eine Anmeldung in der TI im Sturmfrei in Neßmersiel ist erforderlich. Mindestteilnehmerzahl: 5 Hunde.

Fahrschule für Hunde

Unterwegs sein – für Hundebesitzer ist das oft kein Problem. Denn im Gegensatz zu manch anderem Heimtier fahren viele Hunde gern im Auto mit. Doch nicht alle bellenden Vierbeiner sind von Natur aus entspannte Beifahrer. Sie müssen erst lernen, dass sich Autofahren durchaus lohnen kann.

Der Grundstein dafür, ob ein Hund gern im Wagen mitfährt oder nicht, wird oft schon im Welpenalter gelegt. Frischgebackene Hundehalter sollten deshalb bei den ersten Fahrten mit ihrem Tier nicht zu schnell fahren und sehr kurvenreiche Strecken möglichst vermeiden. Denn sonst kann dem Hund übel werden. „Wenn doch mal ein Malheur passiert, sollten Hundehalter auf keinen Fall mit ihrem Tier schimpfen oder es zu sehr bemitleiden“, rät Hundeexpertin und Ratgeberautorin Anja Mack. „Das verstärkt die schlechte Erfahrung nur.“

Ausgewachsene Hunde, die nicht gern im Auto mitfahren, können mit einigen Tricks lernen, dass sich die Fahrt für sie lohnt:

Das Einsteigen wird zum Beispiel durch im Auto platzierte Leckerlis oder Kauartikel attraktiver.

Die Fahrt selbst kann so manchem Hund durch kurze Strecken, die zu einem schönen Ziel führen, schmackhaft gemacht werden. Am Ende der Tour kann zum Beispiel ein ausgedehnter Spaziergang warten.

„Sollte der Vierbeiner allerdings regelrechtes Angstverhalten zeigen, reichen einfache Lockmittel nicht“, so Mack. Dann ist ein gezielter Trainingsaufbau nötig, bei dem das Tier langsam an das Fahrzeug herangeführt wird. „Erst wird das Tier in der Nähe des Autos gefüttert“, erklärt Mack. „Dann wird das Fressen von mal zu mal näher am Wagen gereicht, bis es schließlich im Fahrzeug serviert wird.“ Erst, wenn der Hund entspannt im Auto frisst, können Herrchen oder Frauchen einen Schritt weiter gehen, zum Beispiel die Tür schließen und den Motor anlassen, und ihr Tier so langsam weiter an das Autofahren heranführen.

Quelle: IVH

Umwerfende Begruessung muss nicht sein

Manche Hunde freuen sich überschwänglich, wenn Herrchen nach Hause kommt, und zeigen ihre Begeisterung, indem sie ihn anspringen. Überschüttet der kontaktfreudige Vierbeiner „seine“ Menschen und auch Fremde bei der Begrüßung mit so viel Zuneigung, kommt das aber meist nicht gut an.

Gepflegtes „Hallo!“ sagen lernen junge wie auch erwachsene Hunde mit ein bisschen Geduld und Konsequenz:

Klare Signale geben

Springt ein Hund seinen Halter an, sollte dieser dem vierbeinigen Gefährten auf jeden Fall vermitteln, dass sein Verhalten nicht erwünscht ist. „Sich steif und groß machen und eine abblockende Geste wie eine gespreizte Hand sind hier wirkungsvolle Signale“, erklärt Anton Fichtlmeier, Hundetrainer und Autor von Hunde-Ratgebern. Am einfachsten ist es, wenn schon der Welpe lernt, dass Anspringen nicht gewollt ist. Sonst stellt er als erwachsener Hund möglicherweise bewusst die Rangordnung infrage.

Fichtlmeier rät deshalb: „Funktioniert das Abblocken nicht, ist das Anspringen schon provozierend, dann kann man ruhig laut ‚Pfui’ rufen. Sinnvoll ist, das Verhalten sofort umzulenken und den Hund durch Handzeichen und Unterstützung von Leckerli ins ‚Sitz’ zu motivieren.“ Einen Verhaltensabbruch zu fordern, sodass der Hund stoppt und zur Ruhe kommt, ist auch in anderen Situation wichtig. Bello sollte lernen, dass es Grenzen gibt, die er nicht übertreten darf. „Der Halter würde z. B. auch mit Vehemenz handeln, würde das Tier auf die Straße rennen wollen“, so Fichtlmeier.

Ruhe ausstrahlen

Zu beachten ist unbedingt: Es ist ein Unterschied, ob der Hund jemanden vor Freude anspringt oder weil er keinen Respekt zeigt. „Kleine Hunde wie Terrier springen oft wie Flummis umher und am Menschen hoch, wenn sie sich freuen“, weiß Fichtlmeier. „Zur Beruhigung hilft es oft schon, in die Hocke zu gehen und den Hund zu begrüßen.“ Der Hundefreund sollte dabei ruhig bleiben und die Be¬geisterung des Tieres nicht noch durch eigenen Enthusiasmus steigern.

Bleibt der Hund ruhig und läuft die Begegnung mit bekannten wie fremden Menschen kontrolliert und für alle stressfrei ab, ist das Ziel erreicht. Gehorsam und richtiges Benehmen sollten dann stets belohnt werden – mit einem Leckerli oder einer Extraportion Streicheleinheiten.

Quelle: IVH

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