Archiv der Kategorie Hund und Mensch

Wohnen mit Fifi

Hamburg – Tierhalter sind die glücklicheren Menschen – das besagen zumindest Studien. Doch wer mit seinem Hund eine Wohnung teilt, kennt meist auch die Schattenseiten des Zusammenlebens: Pfotenabdrücke auf den Fliesen, Kratzspuren im Parkett oder Haare auf dem Bettvorleger. Immonet gibt Tipps, wie Sie mit Fiffi und Bello praktisch und stylish eingerichtet wohnen können.
Drinnen oder Draußen?

Ideal ist natürlich, wenn die Wohnung über einen Garten für den kleinen Liebling verfügt. Hat der Hund seine Hütte im Garten, ist er stets an der frischen Luft, kann immer seine Notdurft verrichten und durch den Zaun das Geschehen beobachten – es wird nicht langweilig. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass sich Fiffi ein Schlupfloch sucht und ausbricht oder andere Vierbeiner sowie Passanten anbellt. Lebt der Hund dagegen in der Wohnung, ist der Bezug zum Besitzer enger, da das Tier den ganzen Tag am Leben teilnimmt.

Rund um den Boden

» Laminat verlegen
» Boden gestalten
» Kreativer Innenausbau
» Anstrich für Outdoor-Böden

Der ideale Bodenbelag für Pfoten

Ein flauschiger Bodenbelag ist nicht nur bei Menschen beliebt, sondern auch Hunde tapsen gerne auf weichem Teppich. Er eignet sich außerdem hervorragend für ein Nickerchen und entspannt die Pfoten. Teppich nimmt zudem gut Schmutz oder Staub auf. Die Partikel fliegen nicht in der Gegend herum und können einfach abgesaugt werden. Weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu harten Bodenbelägen ist auf Teppich das Klicken der Pfoten nicht zu hören, wenn der Hund durch die Wohnung läuft.

Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Teppich aus Hightechgarnen hergestellt ist, das macht ihn robust und lässt ihn nicht ausbleichen.

Besonders pflegeleicht sind Fliesen. Jeder Pfotenabdruck, Haare oder auch ein kleines Missgeschick lassen sich schnell und unkompliziert beseitigen. Verbunden mit einer Fußbodenheizung werden die Pfoten zudem nicht kalt. Der Nachteil: Gerade kleine Hunde haben häufig Probleme mit Fliesen, sie rutschen schnell aus und das ängstig und verunsichert die Tiere. Zudem hört man das Klicken der Krallen, wenn der Hund durch die Wohnung geht. Gleiche Kriterien gelten übrigens auch fürs Laminat.

Tipp: Achten Sie beim Fliesenkauf darauf, dass das Material den höchsten Härtegrad hat, damit keine Kratzer entstehen.

Parkett ist nicht unbedingt ein idealer Bodenbelag. Denn Kratzfest sind nur harte Hölzer wie Eiche. Außerdem vertragen Parkettböden keine Pipipfützen – das Holz quillt auf bei Nässe.
Husch, husch ins Körbchen

Ihr Hund braucht einen festen Rückzugsplatz an dem er sich ausruhen kann und gleichzeitig das Geschehen im Blick hat. Zur Auswahl stehen Hundekorb oder Hundekissen. Letzteres hat den Vorteil, dass sich der Hund so lang ausstrecken kann, wie er möchte. Außerdem sehen die Kissen häufig zeitlos klassisch aus und fügen sich so perfekt in Ihre Wohnung ein.

Gerade junge oder ängstliche Hunde bevorzugen aber das Körbchen. Durch die Ummantelung fühlen sie sich gut geschützt und haben trotzdem alles im Blick.

Tipp: Für ältere oder kranke Hunde gibt es mittlerweile sogar orthopädische Hundekissen oder -wasserbetten.
Checkliste für das Aufstellen von Hundkörbchen oder -kissen:

Stellen Sie den Ruheplatz niemals an eine zugige Stelle, sonst kann ihr Liebling Augenentzündungen bekommen
Kissen oder Korb dürfen nicht in der prallen Sonne oder vor der Heizung stehen
Suchen Sie eine ruhige Ecke aus, damit ihr Hund sich dem Trubel auch mal entziehen kann
Stellen Sie den Korb oder das Kissen auf den Boden

Die Internet-Communities dogSpot und catSpot suchen Deutschlands schönste Hunde und Katzen – für den Tierschutzkalender 2012. Der Verkaufserlös geht als Spende an die Tierschutzorganisation TASSO e.V.

Karlsruhe/Hattersheim, 05.10.2011 (profact) – Noch bis zum 13. Oktober können Hunde- und Katzenfans tolle Fotos ihres Vierbeiners bei dogSpot beziehungsweise catSpot hochladen. Die Mitglieder der Communities nominieren anschließend die schönsten Kalendermotive. Anfang November schließlich wählt eine fachkundige Jury jene Fotos aus, die jeweils einen Monat lang im Tierschutzkalender 2012 zu sehen sein werden.

„Die Erlöse des Verkaufs kommen direkt unserer Tierschutzarbeit zugute“, freut sich Philip McCreight von TASSO. „Jeder Hunde- oder Katzenbesitzer sollte deshalb zur Kamera greifen, seinen Liebling fotografieren und die Bilder hochladen.“

Weitere Informationen zum Tierschutzkalender 2012 sind unter www.dogspot.de/tierschutzkalender und www.catspot.de/tierschutzkalender zu finden.

Für Hunde und Pferde benötigen Tierhalter eine spezielle Haftpflichtversicherung

(djd/pt). Dass sich ein Hund auch mal richtig austoben muss, ist selbstverständlich. Die Freiheit der Tiere sollte allerdings dort ihre Grenze finden, wo Spaziergänger und Jogger durch Anspringen oder Drohgebärden beeinträchtigt werden. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung ist jeder fünfte Deutsche schon einmal von einem Hund gebissen worden. Dabei sind keineswegs nur sogenannte Kampfhunde am Werk. Meistens passiert es, wenn mit ganz normalen Vierbeinern zu wild gespielt wird oder sie beim Vorbeigehen eines Menschen erschrecken.

Die Folgen können dramatisch sein - auch für den Tierhalter, denn vom Hund verursachte Schäden sind nicht von der Privat-Haftpflichtversicherung gedeckt. Selbst wenn der Hund angeleint ist, kann viel passieren: Es reicht schon, wenn der Vierbeiner einen Schritt vom Bürgersteig auf den Radweg macht und dabei einen Radfahrer zu Fall bringt.

Private Tierhalter haften ohne eigenes Verschulden

Auch Pferdeliebhaber müssen über die Risiken der Tierhaltung Bescheid wissen. Wenn das Pferd beispielsweise von der Koppel ausbricht und auf die Straße läuft, kann das nicht nur gefährlich, sondern im Ernstfall auch sehr teuer werden. “Selbst wenn der Tierhalter alles tut, um Schäden zu verhindern, bleibt ein Risiko”, erklärt Horst Fritz von der Nürnberger Versicherungsgruppe. “Und private Tierhalter haften für Schäden durch ihre Tiere auch ohne eigenes Verschulden. Sogar dann, wenn die Schadenursache, etwa zu wildes Streicheln, bei der später verletzten Person selbst lag.” Unter www.nuernberger.de gibt es mehr Informationen dazu.

Auf die Details achten

Während Schäden durch Kleintiere wie Katzen, Vögel und Hamster bereits über die Privat-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind, benötigen Halter von Hunden und Pferden einen speziellen Versicherungsschutz. Bei der Auswahl der Versicherung gilt es, auf die Details zu achten. Horst Fritz: “Für viele Hundehalter ist es wichtig, dass die Versicherung auch das Haftungsrisiko des Tierhüters einschließt, der gelegentlich mit dem Hund Gassi geht oder auf ihn aufpasst. Bei Reitern kann es wiederum eine große Rolle spielen, dass die Risiken von Fremd- und Gastreitern mitversichert sind.”

Aktion: Chip Chip Hurra in Hamburg

Am 29. Mai bietet das Deutsche Haustierregister (DHR) im Rahmen des Fressnapf-Hundefestes St. Wauli in Hamburg, Heiligengeistfeld, die Möglichkeit, Hunde von einer Tierärztin chippen zu lassen. An dem Tag wird das Chippen einmalig günstiger als sonst angeboten. Danach wird jedes Tier kostenlos registriert und damit unverwechselbar. Auch alle Hunde, die bereits gechippt sind, können an diesem Tag ebenfalls vor Ort registriert werden. Das DHR, das dieses Jahr den 30. Geburtstag feiert, hilft Menschen ihre verloren gegangenen Haustiere wiederzufinden. Bei diesem Service handelt es sich um das älteste Angebot seiner Art in Deutschland.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit Fressnapf und einer Hamburger Tierärztin mit Zustimmung der Tierärztekammer eine solche Aktion durchführen zu können. Chippen ist wichtig, der Schutz wird aber erst komplett mit der Registrierung im Deutschen Haustierregister. Das Registrieren ist kostenlos und wer bisher die Kosten für das Chippen gescheut hat, der sollte die Chance am St. Wauli-Tag nutzen”, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Auch wenn für Hamburger Hunde nach Verordnung eine Chippflicht gilt: An diesem Tag können Hundebesitzer das Chippen und Registrieren nachholen. Auch Hunde von außerhalb Hamburgs können den Service am 29. Mai nutzen.

Grundsätzlich kann jeder Halter sein Tier einfach und schnell über die Internetseite www.registrier-dein-tier.de registrieren. Telefonisch ist das Register rund um die Uhr über die Telefonnummer 0228-60496-35 für Nachfragen erreichbar. Wenn die Anmeldung eingegangen ist, bekommt der Tierbesitzer eine schriftliche Bestätigung. Hundebesitzer bekommen als zusätzliche Fundhilfe eine Plakette für das Halsband mit der Nummer des Service-Telefons und einem sechsstelligen Zahlencode, unter dem der Hund im Register gelistet ist.

Das DHR gibt mögliche Vermissten- oder Fundmeldungen nicht nur an seine angeschlossenen 700 Tierschutzvereine und über 500 Tierheime weiter, sondern auch an andere deutsche und europäische Tierregister. Durch diese Vernetzung kann jederzeit auf über 5 Millionen Daten zugegriffen werden. Dieser Datenabgleich erspart dem Besitzer das Abtelefonieren aller Register. Aber was noch viel wichtiger ist: das Tier ist so auch im Urlaub geschützt.

Erst das richtige Schuhwerk macht Gassirunden perfekt

(djd/pt). Der Hund ist ein Lauftier mit einem großen Bewegungsbedürfnis, und die regelmäßigen Gassirunden gehören für ihn zu den Höhepunkten des Tages. Dem Hund geht es allerdings nicht um das Laufen um des Laufens willen. Zielstrebig geht er immer seiner Nase nach. Dabei sorgen Pfoten und Krallen für sicheren Halt und die Muskulatur für die richtige Sprungweite und das passende Tempo. Erfahrene Hundehalter wissen das und sorgen beim Spaziergang nicht nur für ausreichend Bewegung, sondern auch für Abwechslung.

Bewegung und Beschäftigung

“Wer den Hund zum Beispiel nur am Rad rennen lässt, wird schnell merken, dass er zu Hause schon nach einer Stunde wieder fit ist und gleich wieder losspurten könnte”, erklärt Martina Nau. “Das regelmäßige Laufen verbessert zwar seine Kondition, lastet ihn aber nicht geistig aus.” Deshalb empfiehlt die erfahrene Hundetrainerin, zu Beginn und am Ende jeder Hunderunde ein paar Übungen einzulegen - wie hinsetzen und auf Kommando Spielzeuge apportieren, auf einem Baumstamm balancieren oder Leckerlis suchen. “Das fördert nicht nur die Bindung zwischen Hund und Mensch, auch der Verstand des Hundes wird angesprochen, so dass der Vierbeiner nach dem Spaziergang rundum zufrieden ist”, so Nau.

Laufen - mit der Ausdauer eines Hundes

Um aber über Stock und Stein zu streifen, sind Menschenfüße längst nicht so gut geeignet wie Hundepfoten. Damit Frauchen und Herrchen mit ihrem Partner Hund im Gelände mithalten können, hat beispielsweise der Schuhhersteller Baak mit dem “Dog Walker” eine Schuhserie eigens für Hundehalter entwickelt. Leicht, bequem, rutschfest und wasserdicht, sind die Halbschuhe und knöchelhohen Schnürstiefel aus hochwertigen Materialien - wie Nubukleder und Sympatex - robuste Wegbegleiter für alle Hundebesitzer, -trainer und -sportler, die mehr als nur eine kleine Gassirunde gehen. Egal ob auf Feld-, Wald- oder Wiesenböden, die Schuhe gewährleisten durch eine flexible, rutschfeste Profilsohle eine enorme Trittsicherheit und die Halbschuhe eignen sich sogar hervorragend für den Einsatz beim Agility. Erhältlich unter www.baak-dogwalker.de im Onlineshop.

„Hundewochenende“ PhænoWolfsburg. „Sehen Sie Ihrem Hund ähnlich?“

Das phæno Wolfsburg geht mit seinem „Hundewochenende“ in die zweite Runde und stellt die Frage „Sehen Sie Ihrem Hund ähnlich?“. Nach der großartigen Resonanz im letzten Jahr lädt das phæno am 2. und 3. April erneut Herrchen und Frauchen samt ihrer vierbeinigen Lieblinge ein. Die Besucher erwartet ein ebenso unterhaltsames wie informatives Programm mit Vorträgen, Mitmachparcours und Livepräsentationen von ausgebildeten Rettungs- und Spürhunden.

Highlight in diesem Jahr: ein Fotowettbewerb. Hunde und ihre Besitzer sehen sich manchmal verblüffend ähnlich. Dieses oft lustig anzuschauende Phänomen ist nicht aus der Luft gegriffen. Amerikanische Wissenschaftler haben bewiesen, dass sich Hundeliebhaber einen Vierbeiner aussuchen, der ihnen in Charakter und Aussehen besonders nahekommt. Diese Ähnlichkeit zwischen Hund und Herrchen wird am „Hundewochenende“ im phæno von einem professionellen Fotografen dokumentiert. Jeder Besucher kann sich mit seinem Hund in Szene setzen lassen, eine fachkundige Jury bewertet die Fotos. Den fünf ähnlichsten Mensch-Hund-Paaren winken „tierisch“ gute Preise: Der Hundefutterhersteller „Pauls Beute“ (www.paulsbeute.com) wiegt den Gewinnerhund einmal in Hunde-futter auf, der Outdoor-Ausstatter für Hundebesitzer „Good Boy“ (www.goodboy.de) spendiert einen Einkaufsgutschein im Wert von 75 Euro und der Knesebeck Verlag (www.knesebeck-verlag.de) sponsert fünf Exemplare des Buches „Hunde. Ein Bildband“ von Tim Flach im Wert von je 49,95 Euro. Alle Hundebesitzer, die am 2. oder 3. April nicht nach Wolfsburg kommen können, haben trotzdem die Chance auf einen der Gewinne. Einfach bis zum 3. April, 18 Uhr, ein aussagekräftiges Foto von sich und dem eigenen Vierbeiner per E-Mail an hunde@phaeno.de senden. Alle Fotos, egal ob per Mail eingesendet oder direkt im phæno geschossen, werden auf der Facebookseite des phaeno (www.facebook.com/phaeno) veröffentlicht und nehmen am Wettbewerb teil. Weitere Infos zum Wettbewerb sowie zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter www.phaeno.de/sonderveranstaltungen.

Auch wer noch nach einem passenden Vierbeiner sucht, ist beim „Hundewochenende“ im phæno richtig. Anja Krieghoff von der Wolfsburger Hundeschule gibt jeweils um 16.30 Uhr in einem Vortrag mit anschließender Diskussion wertvolle Tipps, welcher Hund zu wem passt.

Was ausgebildete Hunde im Alltag leisten können, zeigen unter anderem Rettungshunde und sogenannte Besuchshunde des Arbeiter-Samariter-Bundes Kreisverband Helmstedt. Wer testen möchte, wie fit der eigene Vierbeiner ist, sollte den Mitmachparcours nicht verpassen.

In weiteren Präsentationen und Vorträgen dreht sich alles um das Thema „Hund und Wolf“. Experte Dr. Udo Gansloßer, Privatdozent für Zoologie an der Universität Greifswald, spricht am Samstag, dem 2. April, um 15 Uhr über die Mensch-Hund-Beziehung aus verhaltensbiologischer Sicht. Nach dem Motto „Urmensch trifft Wolf“ zeigt er auf, warum der Hund aufgrund seiner Abstammung bereits viele Voraussetzungen für das Leben in der menschlichen Familie hat, aber eben auch Missverständnisse auf beiden Seiten entstehen können. Stephan Kaasche, Referent für das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz, referiert an beiden Tagen jeweils um 14 Uhr zum Thema „Wolfspräsenz in Deutschland“ und ist auch mit einem Infostand vor Ort. Seit Mitte der Neunzigerjahre leben in der Lausitz wieder Wölfe, nachdem die letzten vor etwa 150 Jahren erlegt worden waren. Kaasche gibt anhand von Filmmaterial Einblicke in diese Wiederbesiedlung und das Leben der Wölfe sowie über Begegnungen zwischen Hunden und Wölfen in der Region.

Der Eintritt zum „Hundewochenende“ im phæno ist in der Tageskarte enthalten. Für die Teilnahme an Vorträgen und sämtlichen Aktionen fallen keine Extrakosten an.

Besucherhunde erhalten nur gegen Vorlage des gültigen Impfpasses Eintritt ins phæno.

Messe „Jagd und Hund“: Marktführer in Sachen Tiere töten

Anlässlich der in Dortmund beginnenden Messe „Jagd und Hund” kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die Jagdveranstalter. Nüchtern wirbt die Messe im Veranstaltungskalender mit einem „Produkt- und Dienstleistungsangebot mit den Schwerpunkten in den Bereichen Jagd sowie Angeln”. Jährlich sterben beim „Volksport Jagd” mehr als fünf Millionen Wildtiere in Deutschland, obwohl es für den Abschuss der meisten jagdbaren Tierarten keinerlei ökologische Notwendigkeit gibt. Darüber hinaus werden geschätzt jedes Jahr über Hunderttausend Katzen und einige Tausend frei laufende Hunde von Jägern erschossen. Die offiziellen Zahlen belegen allein für NRW den Tod von fast 40.000 Katzen in den letzten drei Jahren. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert daher seine Forderung nach einer grundlegenden Novellierung des deutschen Jagdrechts.

Das Jagdwesen in Deutschland wird wichtigen Grundsätzen des Tierschutzes nicht gerecht. Wer die ethische Verantwortung für die Mitgeschöpfe ernst nimmt, kann Jagd nur dann rechtfertigen, wenn sie sich nach sorgfältiger wissenschaftlicher Prüfung als ökologisch erforderlich erweist und Tiere dadurch von Leiden erlöst oder vor Leiden bewahrt werden. „Unter dem Deckmantel des angewandten Naturschutzes werden in Deutschland Dutzende von Tierarten erbarmungslos und ohne ökologische Notwendigkeit bejagt. Dies geschieht zum Teil mit Methoden, die absolut grausam und tierquälerisch sind”, so Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes.

Zur Umsetzung der notwendigen Veränderungen des Jagdwesens und des Jagdrechts in Deutschland muss das Bundesjagdgesetz als Rahmen grundlegend reformiert werden. Einzelne Jagdpraktiken, z.B. die Jagdhundeausbildung an lebenden Enten oder tierschutzwidrige Jagdmethoden wie die Fallenjagd und die Verwendung von Bleischrot, müssen verboten werden, fordert Europas größte Tierschutzorganisation.

Weiteres Problem des Jagdgesetzes: die Pauschalregelung zum Abschuss von Haustieren. Laut derzeitiger Regelung können Jäger wildernde Hunden und Katzen abschießen. In der Praxis bedeutet dies: Eine Katze kann bereits dann abgeschossen werden, wenn sie wenige Hundert Meter von einem Wohnhaus entfernt über eine Wiese läuft oder vor einem Mauseloch sitzt. Dass die Katze in diesem Fall gar keine Gefahr für das Wild darstellt, ist dabei völlig irrelevant. „Es kommt auch immer wieder vor, dass Hunde ohne ersichtlichen Grund getötet werden, selbst dann wenn sie nur einige Meter vom Halter entfernt durch den Wald laufen. Das ist unglaublich”, so Schröder abschließend.

Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?

Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?
„Ich wünsche mir einen Hund“ – alle Jahre wieder steht dieser Kinderwunsch ganz oben auf vielen Wunschzetteln und viele Eltern stellen sich die Frage: Sollen wir unserem Kind zu Weihnachten einen Hund schenken?
Hunde an Weihnachten verschenken – ja oder nein?

Grundsätzlich gilt: Hunde gehören nicht als Überraschungsgeschenk unter den Weihnachtsbaum. Tiere sind keine Spielzeuge, die man nach den Feiertagen wieder umtauschen kann. Auch die Tierheime raten davon ab – kein Wunder, nach den Festtagen häuft sich bei ihnen die Abgabe von nicht gewollten Vierbeinern. Wobei diese Hunde noch Glück haben, wenn sie durch das Tierheim eine zweite Chance bekommen und nicht einfach am Straßenrand angebunden oder aber einfach nur ausgesetzt werden.

Wollen alle Familienmitglieder einen Hund?

Wer sich einen Hund anschaffen möchte, muss sich über viele Punkte im Klaren sein. Es geht mit ganz einfachen Fragen los: Möchten alle Familienmitglieder einen Hund? Haben Sie bereits Tiere, wie würden die sich mit einem Hund vertragen? Hat jemand in der Familie eine Hundehaarallergie? Das ist einer der häufigsten Abgabegründe! Ist die Tierhaltung in der Wohnung erlaubt? Wer sich einen Hund aus dem Tierheim anschafft (siehe Tipp des Monats Februar 2009 der Tophundeschule: Hunde aus dem Tierheim) sollte sich über die grundlegenden Bedürfnisse des Tieres informieren und sich klar machen, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. Auch wenn der Wunsch der Kinder noch so groß ist und die guten Vorsätze immer wieder beteuert werden: Eltern müssen sich klar darüber sein, dass am Ende sie die Hauptverantwortung für die Tiere ihrer Kinder tragen. Hunde können bis zu 18 Jahre alt werden, das heißt, das Kind mit dem Hundewunsch ist wahrscheinlich längst ausgezogen, während der Hund immer noch von Ihnen versorgt sein will …
Sind diese grundlegenden Fragen geklärt, geht es ins Detail.

Wann ist ein Kind reif für einen Hund?

Ab welchem Alter können Kinder, zumindest teilweise, die Verantwortung übernehmen? Es gibt es kein „richtiges“ Alter. Es gibt Kinder, die verstehen es mit fünf Jahren, respektvoll mit einem Tier umzugehen und es gibt Zehnjährige, die verstehen es immer noch nicht. Für die Hundeexperten der Tophundeschule ist es ganz wichtig, zu vermitteln, dass das Kind für den Hund ebenbürtig ist. Der Hund sieht im Kind einen Spielkameraden. Es muss also immer ein Elternteil bereit sein, die Rudelführerfunktion zu übernehmen. Das kann man selbst von einem Teenager nicht verlangen. Außerdem haben die auch andere Interessen, als sich immer, also täglich, um den Hund zu kümmern. Das heißt in letzter Konsequenz: Nicht Ihr Kind bekommt einen Hund, sondern Sie!

Die wichtigsten Gebote

Wenn bis jetzt alle Kriterien immer noch für einen Hund sprechen, müssen Sie sich die nächsten Fragen stellen: Kann ich die wichtigsten Gebote der Hundehaltung erfüllen?
Hier eine Zusammenfassung:

Auslauf: Ein Hund muss 3 bis 5 Mal am Tag die Möglichkeit haben, seine Geschäfte zu verrichten. Zwei Gassi-Runden davon sollten dem Hund die Möglichkeit geben, sich auszutoben und seinen hündischen Bedürfnissen wie Schnüffeln oder Spielen nachzugehen. Diese Gassi-Runden dauern je nach Rasse und Temperament des Hundes mindestens eine halbe Stunde, eher ein bis zwei Stunden.

Hundekot: Sind alle in der Familie bereit, den Hundekot (draußen in der Natur) wegzuräumen? Dies ist gesetzlich Pflicht, außerdem will auch keiner in ein Häufchen treten!

Zeit: Wie viele Stunden wäre der Hund allein zu Hause? Hunde sind Rudeltiere. Nichts ist schlimmer für sie, als allein zu sein. Einzeln gehaltene Hunde sollten maximal vier bis fünf Stunden allein sein. Neben der Zeit fürs Gassi-Gehen planen Sie auch Zeit zum Spielen, zur Fellpflege und zum „Schmusen“ ein. Denken Sie aber auch daran: Was passiert, wenn Sie einmal ausfallen. Wer kümmert sich um Ihren Hund, wenn Sie mit Grippe im Bett liegen? Oder in den Urlaub fahren?

Kosten: Können wir uns einen Hund leisten? Ein Hund kostet Geld. Neben Hundesteuer und Haftpflichtversicherung fallen die Kosten für das tägliche Futter an. Dazu kommen Tierarztkosten – das können regelmäßige Zahlungen sein, wie die jährliche Routineuntersuchung mit Impfungen, aber auch außergewöhnliche Kosten bei Erkrankung oder Unfall. Eine Operation an der Hüfte beispielsweise kann mehrere hundert Euro betragen.

Konsequente Erziehung: Ein Hund ist keine Maschine. Damit der Hund sozialverträglich ist und gute Manieren hat, braucht er eine konsequente Erziehung. Ziehen ALLE in der Familie an einem Strang? Benutzen ALLE die gleichen Worte für einen Befehl? Halten Sie einmal getroffene Regeln ein? Ein Hund versteht nicht, warum er heute aufs Sofa darf, morgen aber nicht.

Wenn Sie all diese Fragen im Vorfeld ehrlich und positiv geklärt haben, müssen Sie sich entscheiden, welcher Hund es werden soll. Ein Welpe oder ein erwachsener Hund? Weibchen oder Rüde? Vom Züchter oder aus dem Tierheim? Welche Rasse? Ausführliche Informationen und Hilfestellungen geben Ihnen gerne die Trainer der Tophundeschule.

Das richtige Timing

Auch wenn Sie sich nun entschlossen haben, zur Weihnachtszeit die Familie mit einem Hund zu bereichern, dann bitte nicht an Heiligabend! Der Festtagstrubel würde den Hund, der neu ins Haus kommt, zu sehr irritieren und verängstigen. In der Hektik hat wahrscheinlich kaum einer Zeit, sich intensiv um den Neuzugang zu kümmern. Statt eines Hundes könnten dann unterm Christbaum ein Gutschein und lauter Dinge, die sinnvoll sind und Vorfreude auf den Hund machen, wie Hundebücher, ein Körbchen, Leine, Futternäpfe, Bürsten etc. liegen.
Über die Feiertage und die Ferien wird dann alles vorbereitet: Die Bücher werden zusammen gelesen und der Liegeplatz wird eingerichtet. Das erste Futter und weiteres Zubehör wird besorgt. Auch an Silvester mit seiner lauten Knallerei (siehe Tipp des Monats Dezember 2008 der Tophundeschule: Die Silvesterknallerei und der Hund ) sollten Sie den Vierbeiner noch in seiner alten, gewohnten Umgebung belassen. Im neuen Jahr können Sie dann in Ruhe zusammen mit Ihrem Kind den Wunschhund aussuchen.

Quelle: onlinepresse.de

Wohngifte wirken auf Mensch und Hund unterschiedlich

In fast allen Wohnungen und Häusern sind, bei hinreichend genauer Analyse, die sogenannten Innenraumschadtoffe festzustellen. Insektizide dampfen aus den Wollteppichen aus, Holzschutzmittel entweichen der Vertäfelung oder dem Dielenboden, Flammschutzmittel und Weichmacher gasen aus Lacken oder Kunsttoffen aus, Putz- und Pflegemittelrückstände wandeln sich chemisch um - die Liste möglicher Schadstoffe ist lang. Häufig jedoch liegen die Konzentrationen dieser Schadstoffe deutlich unter offiziellen Grenz- und Richtwerten bzw. medizinischen Orientierungswerten - sofern man sie denn auf den Menschen bezieht.

Aus dem Blickwinkel einer Katze oder eines Hundes sieht die ganze Sache allerdings vollkommen anders aus. Haustiere verhalten sich anders, d.h. sie lecken, schnüffeln, atmen in direkter Nähe zu möglichen Schadstoffquellen. Und Haustiere haben ein erheblich geringeres Körpervolumen, d.h. wesentlich geringere Schadstoffkonzentrationen können Belastungs- bzw- Vergiftungs-Reaktionen hervorrufen. Symptome wie gereizte Schleimhäute, Benommenheit, schweres Atmen, Juckreiz, Kribbeln, Taubheit, Lähmungserscheinungen usw. können unter Umständen bereits dann auftreten, wenn für den Menschen noch keinerlei Gefahr besteht.

Eine besondere Rolle spielt hierbei der ganz normale Hausstaub. Viele der Wohngifte sammeln sich an den Oberflächen der Staubpartikel und werden so bei der Fellpflege oder dem Belecken der Innenraumeinrichtung automatisch mitaufgenommen. Was für den Menschen als Konzentration in der Raumluft noch ungefährlich ist, kann für das Haustier in Raumluft und Hausstaub bereits äußerst schädlich sein.

Das Institut für Angewandte Umweltforschung (IfAU) e.V. bietet zum Thema “Hund, Katze, Mensch und Innenraum-Schadstoffe” eine kostenfreie telefonische Beratung an. Oftmals sind es einfache und schnelle Maßnahmen, die dazu führen können, eine problematische Wohnqualität zu verbessern. Informationen und Studien des Instituts sind im Internet unter www.ifau.org zu finden.

Die Wohnraumbegehung eines IfAU-Experten bzw. gezielte Untersuchungen können helfen, verborgene Schadstoffquellen in der Wohnung ausfindig zu machen und die Wohnqualität für alle “Bewohner” zu verbessern.

Das Wohngift-Telefon ist unter der Nummer
0800 / 7293600 (kostenlos) oder unter 06171 / 74213 erreichbar.

…und Hunde sehen doch in Farbe!

Hunde sehen nur schwarz-weiß? Wurde Ihnen das früher erzählt? Viele haben in dem Glauben gelebt. Naja dafür haben sie ja ihre Nase, war dann vielleicht der Trost. Die nehmen die Welt halt darüber wahr und sehen keine Farben. Richtig? Falsch! Hunde sehen Farben. Einziges Makel: Der beste Freund des Menschen ist farbenblind. Die Guten sind rot-grün-blind.  In der Dämmerung sehen Hunde auch noch viel besser als Menschen. Auch sie haben, wie auch der Mensch, zwei Lichtrezeptoren: Stäbchen,  für das Sehen von Graustufen, und Zäpfchen für das Sehen von Farbe bei genügend Lichteinfall. Stäbchen sind zahlreicher und lichtempfindlicher, sowohl beim Hund als auch beim Menschen. So sehen wir also in der Dämmerung nur schwarz-weiß.  Hunde haben aber im Augenhintergrund noch eine Schicht (Tapetum Lucidum), die das einfallende Lcht reflektiert, das so wiederum auf die Stäbchen trifft, daher sehen sie da sogar besser als Menschen.

Zapfen sind auf einen Spektralbereich spezialisiert, der Mensch hat drei verschiedene Arten von Rezeptoren, für rot, grün und blau. Der Hund jedoch hat nur zwei unterschiedliche Zapfenarten, für grün und blau. So können Hunde nicht alle farben wahrnehmen, die Menschen wahrnehmen, und rot fällt außerhalb des von ihnen zu sehenden Bereich.

Der Mensch sieht dafür aber vermutlich schärfer als der Hund. Das Auge des Hundes nimmt eher Bewegungen wahr, unbewegte Dinge werden oft unterdrückt.