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Archiv der Kategorie Allgemein
Vorsicht Staupe: Impfstatus bei Hunden überprüfen
3.4.2010 von admin.
Seit einigen Wochen, darauf weist der Verband praktizierender Tierärzte in seiner Pressemeldung hin, gibt es im Raum Konstanz vermehrt kranke und tote Füchse. Bei einem Tier wurde inzwischen Staupe als Todesursache festgestellt. Ob weitere Tiere infiziert waren, wird zurzeit noch untersucht. Da Staupe auch für Hunde gefährlich werden kann und die Infektion der Füchse schnell Ländergrenzen überschreitet, sollten Hundebesitzer unbedingt den Impfstatus ihrer Vierbeiner überprüfen und gegebenenfalls ihre Schützlinge nachimpfen lassen.
Die Staupe, eine für den Menschen ungefährliche Viruserkrankung, ist die wohl bekannteste Infektionskrankheit des Hundes. Sie ist weltweit verbreitet und tritt immer wieder in unterschiedlichen Gebieten bei Wildtieren, insbesondere bei Mardern und Füchsen, auf. Außerhalb eines lebenden Organismus bleibt das Staupevirus nur wenige Tage infektiös. Eine Infektion erfolgt deshalb meist durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier.
„Da sich Füchse inzwischen auch in Städten aufhalten, sind Hunde nicht nur in ländlichen Gegenden gefährdet, sich bei Kontakt mit einem kranken oder verendeten Fuchs anzustecken,“ warnt der Vizepräsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte, Dr. Burkhard Wendland. Hinzu kommt, dass die Immunität in der Hundepopulation insgesamt niedrig ist, sodass sich die Krankheit problemlos unter den Hunden ausbreiten kann. Nicht geimpfte Hunde sollten deshalb schnellsten geimpft werden, rät Burkhard Wendland. Außerdem ist es möglich, Staupevirusantikörper in verschiedenen Testsystemen zu bestimmen. So kann überprüft werden, ob ein Tier noch über einen ausreichenden Impfschutz verfügt oder eine Wiederholungsimpfung nötig ist.
Die Staupe zeigt ein vielgestaltiges Krankheitsbild und führt häufig zum Tod. Nach den Erstsymptomen hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit entwickeln sich verschiedene Formen, die Lunge, Magen-Darm-Trakt, zentrales Nervensystem oder Haut betreffen und oft ineinander übergehen. Je nach Organ zeigen sich Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe, blasiger Hautausschlag und/oder eine übermäßige Verhornung der Sohlenballen und des Nasenspiegels. Dauerhafte Schäden bei Überleben der Krankheit sind Verhaltensstörungen und Epilepsie. Eine Erkrankung im Alter des Zahnwechsels führt zu bleibenden Schäden am Zahnschmelz.
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Wolf kehrt zurück nach Bayern
27.2.2010 von admin.
In Oberbayern hält sich laut Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbund bereits seit Dezember ein frei lebender Wolf auf. Dies wurde nun auch vom bayerischen Umweltministerium offiziell bestätigt. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Rückkehr des Wolfs ganz ausdrücklich und ruft gleichzeitig zu einem besonnenen Umgang mit dem Tier auf.
Das bayerische Umweltministerium hat Meldungen bestätigt, wonach sich im Großraum Brannenburg am Wendelstein in Oberbayern ein Wolf aufhält. Anhand von Bissspuren an einem getöteten Stück Rotwild konnte dies zweifelsfrei nachgewiesen werden. Den letzten Nachweis gab es offenbar Ende Januar. Nutztiere seien bisher nicht gerissen worden. Es wird vermutet, dass es sich um ein aus dem Alpenraum zugewandertes Einzeltier handelt.
„Wir freuen uns über die Rückkehr des Wolf nach Bayern”, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Nun muss alles getan werden, um das Tier vor störenden Einflüssen von außen zu bewahren. Die Bevölkerung muss darüber aufgeklärt werden, dass von einem Wolf keine Gefahr ausgeht. Keinesfalls darf Panikmache zu einem zweiten „Fall Bruno” führen”, so Apel, der in diesem Zusammenhang an den Abschuss des Braunbären Bruno vor wenigen Jahren erinnert. Gefahr bestehe weniger für die Bevölkerung als für das Tier selbst, sei es durch den Straßenverkehr oder illegalen Abschuss durch Jäger.
Frei lebende Wölfe sind nach Angaben des Verbands sehr scheue und misstrauische Tiere, die Menschen aus dem Weg gehen. Es sei allerdings möglich, dass vereinzelt Nutztiere gerissen werden. Betroffene Bauern sollten in einem solchen Falle angemessen entschädigt werden. Für den Umgang mit den streng geschützten Wölfen existiere in Bayern sogar ein Managementplan. In Deutschland gibt es derzeit mit Sachsen und Brandenburg nur zwei Bundesländer mit einem reproduzierenden Wolfsbestand. In anderen Bundesländern werden vereinzelt Wölfe gesichtet, die auf der Suche nach neuen Revieren eingewandert sind. In Bayern wurde im Jahr 2006 ein Wolf bei Starnberg überfahren.
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Polizisten überfahren entlaufenden Hund. Deutscher Tierschutzbund prüft Anzeige
5.2.2010 von admin.
02.02.2010
Schleswig-Holsteinische Polizei in Rambolaune: Deutscher Tierschutzbund prüft Anzeige
Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert das Vorgehen der schleswig-holsteinischen Polizei: Weil er auf der Autobahn umherirrte, und die Beamten offenbar nicht in der Lage waren, eine angemessene Lösung zu finden, überfuhren die Polizisten einen entlaufenen Hund. Für den Verband eine klare Sache: Es gibt keine polizeirechtliche Rechtfertigung für den Einsatz, aber viele offene Fragen. Der Deutsche Tierschutzbund will die weiteren Ermittlungen abwarten, behält sich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen Tierschutzgesetz vor.
In Hoisdorf (Kreis Stormarn), bei Hamburg wurde ein Australian Shepherd bei einem Polizeieinsatz getötet. Offenbar wurde er mit einem Dienstwagen der Landespolizei auf der Autobahn absichtlich überfahren. Das schleswig-holsteinische Landespolizeiamt hat daraufhin eine Schadenersatzforderung wegen Sachbeschädigung gegen eine Hundehalterin aus Hoisdorf geltend gemacht.
„Die Ankündigung, den Vorfall intern zu prüfen, begrüßen wir. Klar muss aber auch sein, dass das Verhalten Folgen haben muss. Die Tötung eines Tieres kann immer nur letztes Mittel sein und muss möglichst ohne weiteres Leid für das Tier und ohne weitere Gefährdungen erfolgen. Das war hier nicht der Fall”, fasst Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes, zusammen.
Für die Tierschützer ist nicht nachvollziehbar, warum das Überfahren des Hundes möglich war, nicht aber das gezielte Erschießen des Tieres. Grundsätzlich kann die Tötung eines Tiers gerechtfertigt sein um die Sicherheit von Autofahrern zu gewährleisten. Keinesfalls kann aber das gezielte Überfahren eines Tieres ein polizeirechtlich korrektes Vorgehen darstellen. Durch diesen provozierten Unfall hätten weitere Unfälle entstehen können. Zudem bestand die Gefahr, dass das Tier verletzt wird und weiter herumirrt in einem leidvollen Todeskampf. Zu prüfen ist auch, warum keine kurzfristige Sperrung der Autobahn zur Nachtzeit erfolgte.
Der Deutsche Tierschutzbund erwartet insbesondere Aufklärung, ob die Polizisten eigenständig oder auf Basis einer Dienstanweisung gehandelt haben. Dahinter steht die Frage, ob die Tötung durch Überfahren eines Hundes die „übliche Problemlösung” ist. „Wir erwarten gemeinsam mit unserem Landesverband Schleswig-Holstein eine klare, transparente und öffentliche Aufklärung durch die Dienstvorgesetzten. Falls das nicht zufriedenstellend erfolgt, bliebe nur die Anzeige”, so Schröder.
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Auch Hunde leiden unter den winterlichen Witterungsverhältnissen
29.1.2010 von admin.
Der Deutsche Tierschutzbund weist angesichts niedriger Temperaturen darauf hin, dass auch Tiere unter den winterlichen Witterungsverhältnissen leiden können. Besonders beim Gassigang sei Vorsicht geboten. „Winterbekleidung” für gesunde Tiere sei aber unnötig und nicht artgerecht, so der Verband in Bonn. Das Fell reiche als natürlicher Wärmeschutz in der Regel völlig aus.
Auf die täglichen Spaziergänge muss nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes gerade bei gesunden Hunden nicht verzichtet werden. „Für den Gassigang gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt”, rät Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Wenn das Tier zittere, solle der Spaziergang jedoch sofort abgebrochen werden. Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden könne es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals kürzere Gänge zu machen. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische” Verlockung. Es ist allerdings ratsam, darauf zu achten, dass die Tiere ihn nicht zu sich nehmen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz könnten zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Verband. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Das Jugendportal des Deutschen Tierschutzverbandes gibt ebenfalls Tipps, wie man bei diesem „Hundewetter” seine tierischen Lieblinge schützen kann.
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Ferienzeit bedeutet für Tierheime traurige Hochsaison
2.1.2010 von admin.
Ferienzeiten in den Bundesländern: Für Tierheime erneut traurige Hochsaison befürchtet
Auch wenn es durch die Aktion des Deutschen Tierschutzbundes „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier” in vielen Fällen gelingt, „Tiersitter” zu finden und das Urlaubs-Beratungstelefon mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu „tierisch guten Reisebedingungen” verhilft: Die Reisezeit wird wegen der zunehmenden Zahl an zu betreuenden Tieren zu einer besonderen Herausforderung für die Tierheime. Deren Aufnahmekapazitäten sind oft schon vor Beginn der Ferienzeit ausgelastet.
In den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, werden jährlich bis zu 300.000 Tiere betreut. Die Hochsaison ist dabei erfahrungsgemäß die Ferienzeit. Immer wieder kommt es in diesen Tagen zu dramatischen Situationen, wenn verantwortungslose Tierhalter ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last” empfinden. „Wir haben gemeinsam mit den uns angeschlossenen Tierschutzvereinen mit den Aufklärungs- und Beratungsangeboten sicher viele Tiere vor einem schlimmen Schicksal bewahrt. Leider aber gibt es immer noch verantwortungslose Tierhalter, so dass viele der Hunde, Katzen und besonders auch Kleintiere zu Urlaubsopfern werden”, befürchtet Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Allein in den wenigen Ferienwochen werden in den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angehören, bundesweit knapp 70.000 Tiere neu aufgenommen. „Ohne das große ehrenamtliche Engagement und die vielen Helferinnen und Helfer in den Tierheimen und ohne Spenden wäre diese Herausforderung kaum zu bewältigen”, fügt Apel an.
Mit der Urlaubsaktion „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier” trägt der Deutsche Tierschutzbund auch in diesem Jahr wieder dazu bei, für viele Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel und andere Tiere frühzeitig eine ehrenamtliche Betreuung sicherzustellen. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 können Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung, aber auch für die Reise mit dem Tier erfragen (Mo.-Do. von 10-18 Uhr; Fr. 10-16 Uhr). Darüber hinaus rät der Deutsche Tierschutzbund allen Tierfreunden, ihr tierisches Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen. Durch die Kennzeichnung mit einem Mikrochip oder einer Tätowierung kann ein Tier unverwechselbar gemacht werden und nach entsprechender Registrierung schneller wiedergefunden werden.
Unter www.registrier-dein-tier.de können Tierfreunde ihre Lieblinge direkt online registrieren und mehr zum Thema Kennzeichnung und Registrierung erfahren.
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O Gott, höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere - Albert Schweitzer
1.1.2010 von admin.
O Gott, höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere,
besonders für alle die Tiere, die gejagt werden
oder sich verlaufen haben oder
hungrig und verlassen sind - und sich fürchten;
für alle, die eingeschläfert werden müssen.
Für sie alle erbitten wir Deine Gnade und Dein Erbarmen,
und für alle, die mit ihnen umgehen,
erbitten wir ein mitfühlendes Herz,
eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.
Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere
und laß uns so teilhaben am Glück der Barmherzigen. ”
(Zitat von Albert Schweitzer)
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Hunde in der Therapie nach dem Schlaganfalle
20.12.2009 von admin.
Neue Therapien auf Rezept mobilisieren Patienten für den Alltag: Ergotherapie für Neurologie und Orthopädie, Physiotherapie für Neurologie sowie tiergestützte Therapie
Therapie in der Neurologie
In der Neurologie werden Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, beispielsweise nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnittlähmungen, Multiple Sklerose oder Parkinson-Syndrom behandelt.
Therapie in der Orthopädie
Durch Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates kommt es zu Beeinträchtigungen, die sich auf den Alltag der Menschen auswirken und somit die Lebensqualität einschränken können.
Ziel der Ergotherapie und Physiotherapie
Ziel der Behandlungen ist es, die Selbständigkeit der Patienten zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise das Ankleiden ohne Hilfe, das selbständige Einnehmen der Mahlzeiten, das Führen des Haushalts oder das Fortbewegen mit dem Rollstuhl. Die Therapeuten gehen problemorientiert vor und berücksichtigen die individuellen Alltagsanforderungen und persönlichen Ziele der Patienten.
Tiergestützte Therapie
Das Rehazentrum Rosenheim ist „auf den Hund gekommen“. Ein Hund motiviert bei dieser Therapie die Patienten zur Aktivität und auch zur Entspannung. Hunde sind besonders feinfühlig für die Gefühle und Beeinträchtigungen des Menschen. Dies kann vor allem Patienten mit Sprechproblemen helfen, Barrieren abzubauen.
Seit über 10 Jahren werden im Rehazentrum Rosenheim vor allem Krankheitsbilder in der Orthopädie und Traumatologie therapiert. Mit Einführung der neuen Therapien Ergotherapie, Physiotherapie in der Neurologie sowie tiergestützter Therapie, ist dieses Spektrum um die Behandlung in der Neurologie auf Rezeptbasis erweitert worden. Weitere Informationen über das Rehazentrum Rosenheim gibt es im Internet unter www.reha-rosenheim.de.
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Fahrschule für Hunde
19.12.2009 von admin.
Unterwegs sein – für Hundebesitzer ist das oft kein Problem. Denn im Gegensatz zu manch anderem Heimtier fahren viele Hunde gern im Auto mit. Doch nicht alle bellenden Vierbeiner sind von Natur aus entspannte Beifahrer. Sie müssen erst lernen, dass sich Autofahren durchaus lohnen kann.
Der Grundstein dafür, ob ein Hund gern im Wagen mitfährt oder nicht, wird oft schon im Welpenalter gelegt. Frischgebackene Hundehalter sollten deshalb bei den ersten Fahrten mit ihrem Tier nicht zu schnell fahren und sehr kurvenreiche Strecken möglichst vermeiden. Denn sonst kann dem Hund übel werden. „Wenn doch mal ein Malheur passiert, sollten Hundehalter auf keinen Fall mit ihrem Tier schimpfen oder es zu sehr bemitleiden“, rät Hundeexpertin und Ratgeberautorin Anja Mack. „Das verstärkt die schlechte Erfahrung nur.“
Ausgewachsene Hunde, die nicht gern im Auto mitfahren, können mit einigen Tricks lernen, dass sich die Fahrt für sie lohnt:
Das Einsteigen wird zum Beispiel durch im Auto platzierte Leckerlis oder Kauartikel attraktiver.
Die Fahrt selbst kann so manchem Hund durch kurze Strecken, die zu einem schönen Ziel führen, schmackhaft gemacht werden. Am Ende der Tour kann zum Beispiel ein ausgedehnter Spaziergang warten.
„Sollte der Vierbeiner allerdings regelrechtes Angstverhalten zeigen, reichen einfache Lockmittel nicht“, so Mack. Dann ist ein gezielter Trainingsaufbau nötig, bei dem das Tier langsam an das Fahrzeug herangeführt wird. „Erst wird das Tier in der Nähe des Autos gefüttert“, erklärt Mack. „Dann wird das Fressen von mal zu mal näher am Wagen gereicht, bis es schließlich im Fahrzeug serviert wird.“ Erst, wenn der Hund entspannt im Auto frisst, können Herrchen oder Frauchen einen Schritt weiter gehen, zum Beispiel die Tür schließen und den Motor anlassen, und ihr Tier so langsam weiter an das Autofahren heranführen.
Quelle: IVH
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Umwerfende Begruessung muss nicht sein
19.12.2009 von admin.
Manche Hunde freuen sich überschwänglich, wenn Herrchen nach Hause kommt, und zeigen ihre Begeisterung, indem sie ihn anspringen. Überschüttet der kontaktfreudige Vierbeiner „seine“ Menschen und auch Fremde bei der Begrüßung mit so viel Zuneigung, kommt das aber meist nicht gut an.
Gepflegtes „Hallo!“ sagen lernen junge wie auch erwachsene Hunde mit ein bisschen Geduld und Konsequenz:
Klare Signale geben
Springt ein Hund seinen Halter an, sollte dieser dem vierbeinigen Gefährten auf jeden Fall vermitteln, dass sein Verhalten nicht erwünscht ist. „Sich steif und groß machen und eine abblockende Geste wie eine gespreizte Hand sind hier wirkungsvolle Signale“, erklärt Anton Fichtlmeier, Hundetrainer und Autor von Hunde-Ratgebern. Am einfachsten ist es, wenn schon der Welpe lernt, dass Anspringen nicht gewollt ist. Sonst stellt er als erwachsener Hund möglicherweise bewusst die Rangordnung infrage.
Fichtlmeier rät deshalb: „Funktioniert das Abblocken nicht, ist das Anspringen schon provozierend, dann kann man ruhig laut ‚Pfui’ rufen. Sinnvoll ist, das Verhalten sofort umzulenken und den Hund durch Handzeichen und Unterstützung von Leckerli ins ‚Sitz’ zu motivieren.“ Einen Verhaltensabbruch zu fordern, sodass der Hund stoppt und zur Ruhe kommt, ist auch in anderen Situation wichtig. Bello sollte lernen, dass es Grenzen gibt, die er nicht übertreten darf. „Der Halter würde z. B. auch mit Vehemenz handeln, würde das Tier auf die Straße rennen wollen“, so Fichtlmeier.
Ruhe ausstrahlen
Zu beachten ist unbedingt: Es ist ein Unterschied, ob der Hund jemanden vor Freude anspringt oder weil er keinen Respekt zeigt. „Kleine Hunde wie Terrier springen oft wie Flummis umher und am Menschen hoch, wenn sie sich freuen“, weiß Fichtlmeier. „Zur Beruhigung hilft es oft schon, in die Hocke zu gehen und den Hund zu begrüßen.“ Der Hundefreund sollte dabei ruhig bleiben und die Be¬geisterung des Tieres nicht noch durch eigenen Enthusiasmus steigern.
Bleibt der Hund ruhig und läuft die Begegnung mit bekannten wie fremden Menschen kontrolliert und für alle stressfrei ab, ist das Ziel erreicht. Gehorsam und richtiges Benehmen sollten dann stets belohnt werden – mit einem Leckerli oder einer Extraportion Streicheleinheiten.
Quelle: IVH
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Internationaler Tierrechtstag Traurige Bilanz für Tiere in den Labors
8.12.2009 von admin.
Anlässlich des Internationalen Tierrechtstags am 10. Dezember kritisiert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche das millionenfache Leid von Tieren in Versuchslabors. Die steigenden Tierversuchszahlen und immer wieder neue abstruse Projektideen auf Kosten der Tiere seien »Ausdruck einer verfehlten Forschung und Wissenschaft«. Die Ärztevereinigung fordert ein sofortiges Ende aller Tierexperimente und stattdessen eine Umkehr in Richtung moderner Methoden ohne Tiere.
Die im Oktober dieses Jahres vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorgelegte Tierversuchsstatistik bringt Ernüchterndes zu Tage. Im Jahr 2008 mussten insgesamt 2.692.890 Tiere im Namen der Forschung ihr Leben lassen, darunter Mäuse, Vögel, Fische, Kaninchen, Katzen, Hunde, Affen und Tiere anderer Arten. Entgegen aller politischer Versprechungen, steigt die Zahl der Tieropfer von Jahr zu Jahr an.
»Angesichts der immer kränker werdenden Menschen sind die stetig steigenden Tierversuchszahlen Ausdruck einer gänzlich verfehlten Forschung«, moniert Diplombiologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärztevereinigung.
Anstatt den Irrweg Tierversuch endlich zu verlassen, werden immer neue absurde Projekte erdacht - sogar mit Unterstützung der Politik, kritisieren die Ärzte gegen Tierversuche. Das BMELV – und damit der Steuerzahler - beispielsweise fördert die Züchtung von »friedlichen Schweinen«*, die mit den tierquälerischen Haltungsbedingungen besser klar kommen sollen, um so wirtschaftliche Einbußen zu minimieren. Verhaltensmerkmale von mehr als 16.000 Tieren werden erfasst und die entsprechenden Daten auswertet, um die züchterischen Möglichkeiten auszuloten.
Die Ärztevereinigung sieht die Gefahr, dass zur »Herstellung« von »Nutz«tieren mit den von der industriellen Landwirtschaft gewünschten Eigenschaften auch Tierversuche durchgeführt werden, beispielsweise mittels Manipulation des Erbguts, wie dies im Bereich der medizinischen Forschung üblich ist. Nach Aussage des Vereins werden sogenannte Tiermodelle, die zur Simulation menschlicher Krankheiten herhalten müssen, häufig durch Ein- oder Ausschalten bestimmter Gene hergestellt, um so die gewünschten Merkmale zu erzielen. »Es ist inakzeptabel, dass Tiere, sei es durch reine Zucht oder mittels Tierversuch, an die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Menschen angepasst werden«, kommentiert Bitz.
Die ins Unermessliche laufenden Tierversuchszahlen und die Durchführung solch moralisch verwerflicher Projekte bekräftigen nach Ansicht der Ärztevereinigung die Forderung an die Politik, endlich die Notbremse zu ziehen und einen klaren Zeitplan zum Ausstieg aus der Methode Tierversuch vorzulegen.
Der 10. Dezember wurde erstmals 1998 in England analog zum Tag der Menschenrechte ausgerufen. Seitdem wird dieser Tag weltweit von Tierrechtlern zum Anlass genommen, um all der Tiere zu gedenken, die ihrer Rechte und Würde beraubt wurden und werden.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche