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- 2.2.2012: Kältewelle: Tipps für den richtigen Umgang mit Tieren – Tierheime benötigen Hilfe
- 2.2.2012: Messe „Jagd und Hund“: Tiere Töten als Freizeitspaß
- 26.1.2012: Traurige Bilanz: Im Januar mehr Tiere in den Tierheimen
- 21.1.2012: Neues Spendertier-Programm rettet Tierleben - Bundesverband ruft zum Mitwirken auf
- 18.1.2012: Passivrauchen gefährdet Heimtiere
- 18.1.2012: VIER PFOTEN warnt vor Welpenkauf bei Zoo Zajac
- 16.1.2012: Tierisch abnehmen: Mit dem Hund dem Weihnachtsspeck zu Leibe rücken
- 29.12.2011: Vom Sauerland bis zum Thüringer Wald: Urlaub mit Hund im Schnee
- 29.12.2011: Umfrage belegt: Katze, Hund und Meerschweinchen vertreiben Einsamkeitsgefühle
Archiv der Kategorie Allgemein
Polizei beschlagnahmt 92 geschmuggelte Rassewelpen
8.2.2012 von admin.
Die Polizei Nürnberg hat 92 verwahrloste Rassewelpen in einem Lastwagen entdeckt und beschlagnahmt. Ohne Futter und Wasser waren die jungen Hunde in winzige Transportboxen gepfercht. Aus Osteuropa eingeschmuggelt, sollten sie mit zum Teil gefälschten Papieren in die Niederlande transportiert werden.
Die Welpen werden nun im Nürnberger Tierheim versorgt. Viel zu jung und krank, schweben einige noch immer in Lebensgefahr. Unterstützt von der Bundestierärztekammer, engagiert sich die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN mit einer Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel. Zu Schnäppchenpreisen und unter falschen Angaben werden unzählige der Hunde auch in Deutschland angeboten. Doch viele der Welpen, meistens ungeimpft und todkrank, sterben bereits kurz nach dem Kauf. Überleben sie, kann der Besitzer mit hohen Tierarztkosten rechnen. Außerdem führt die allzu frühe Trennung von der Mutter und den Geschwistern bei den sozialen Tieren oft ein Leben lang zu schweren Verhaltensstörungen und Aggressionen.
Bitte kaufen Sie keine Hunde über das Internet oder über kostenlose Anzeigen,“ warnt Kampagnenleiterin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. Eine Vielzahl der dort angebotenen Welpen kommt aus Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Die EU-Osterweiterung macht es den Schieberbanden leicht und erschwert die Kontrollen an den Grenzen. „Nur eine sinkende Nachfrage kann das Leid der Welpen beenden“, erklärt Thiesmann.
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VIER PFOTEN warnt vor Welpenkauf bei Zoo Zajac
18.1.2012 von admin.
Norbert Zajac, Betreiber des nach eigenen Angaben weltgrößten Zoofachhandels in Duisburg, startet nun entgegen aller Proteste den Verkauf von Hundewelpen. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN befürchtet den tierschutzwidrigen Handel zu Lasten der Tiere und bittet eindringlich, vom Erwerb dieser Hunde abzusehen.
Hunde und Katzen gehören nicht in den Zoofachhandel. An dieses ungeschriebene Gesetz halten sich alle Mitglieder des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). Norbert Zajac, 2010 zum Unternehmer des Jahres gekürt, kümmert dies nicht. Er steigt in den offiziellen Welpenhandel ein.
VIER PFOTEN befürchtet nicht nur, dass andere Zoofachhandlungen nachziehen könnten und dass viele Hunde – spontan gekauft – letztlich im Tierheim enden, sondern wirft auch die Frage auf, woher diese Welpen überhaupt stammen sollen. Presseberichten zu Folge will Norbert Zajac nur Welpen ankaufen, die in Deutschland zu viel „produziert“ würden. Recherchen von VIER PFOTEN zeigen jedoch, dass unzählige Hundebabys aus den osteuropäischen Ländern nach Deutschland geschmuggelt werden. Die Tiere werden viel zu früh ihren Müttern entrissen und müssen unglaubliche Qualen bei der Aufzucht und den Transporten erleiden. Diese jungen Hunde sind in der Regel nicht geimpft, oft todkrank und seelisch gestört. Die Tierschutzorganisation sieht den Welpenhandel bei Zoo Zajac aber auch dann kritisch, sollte Norbert Zajac „nur“ mit regionalen Hundehändlern Geschäfte machen.
Birgitt Thiesmann, Leiterin der VIER PFOTEN-Kampagne gegen den unseriösen Hundehandel, sagt hierzu: „Gerade in der Sozialisierungs- und Prägungsphase brauchen die Tiere ein stabiles und ruhiges Umfeld mit festen Bezugspersonen. In einer Zoofachhandlung sind diese Bedingungen nicht gegeben. Die Folgen können für Hund und Herrchen zum Martyrium werden.“ Aber auch die prekäre Lage der deutschen Tierheime sollte jeden mitfühlenden Menschen davon abhalten, einen Welpen bei Zoo Zajac zu kaufen. „Die Tierheime platzen aus allen Nähten, da sie ständig Nachschub an Hunden, die keiner will, erhalten. Zoo Zajac handelt in unseren Augen damit ganz klar gegen den Tierschutz“, so Thiesmann weiter.
Prof. Dr. Theodor Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer, bestätigt diese Erfahrungen und rät ebenfalls von Welpenkäufen ab: „Statt Hunde über das Internet oder im Einzelhandel zu erwerben, sollte sich der zukünftige Hundebesitzer an seriöse Züchter wenden, wo er die Welpen zusammen mit dem dazugehörigen Muttertier besichtigen kann oder sich auf den Weg ins Tierheim machen, von denen die meisten schon jetzt überfüllt sind.“
Urlauber mit Hund / eine lukrative Nische
16.12.2011 von admin.
(PREGAS) Die Hundehaltung in Deutschland sorgt für einen jährlichen Umsatz von fünf Milliarden Euro. Kein Wunder, dass sich der Hundehalter auch in der Hotelbranche zur lukrativen Nische entwickelt. Doch wer offensiv mit seiner Hundefreundlichkeit wirbt, kann andere, hundelose Gäste damit vergraulen. Eine Lösung bietet die Plattform holidays-with-pets.de.
Hotels entdecken den Urlauber mit Hund als neue Nischenzielgruppe. Denn auch Hundehalter wollen einen niveauvollen Urlaub - mit und trotz Hund. Ideal für Hotels: Viele reisen besonders gern in der Vor- und Nachsaison. Dann haben Hunde mehr Freiheiten, beispielsweise am Strand oder am See – und Frauchen und Herrchen genießen die Ruhe der Nebensaison. „Der Urlaub mit Hund gehört für eine ganze Reihe unserer Kunden zum festen Programm“, sagte auch Daniela Sievers vom Reiseveranstalter TUI diesen Sommer in einer dpa-Meldung. Immer mehr bisher skeptische Hotels ließen sich daher auf das Thema Hund ein, so Sievers weiter. Doch die meisten Hotels wollen nicht direkt um Hotelgäste mit Hund werben. Zu groß ist die Angst, damit den hundelosen Gast abzuschrecken.
Eine Lösung für dieses Dilemma bieten externe Werbe-Plattformen wie holidays-with-pets.de für Hotels, die Hunde willkommen heißen - aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Gästestruktur bestimmte Hunderegeln einfach mit sich bringen müssen. „Auf meiner eigenen Seite vermeide ich eine offensive Werbung um Tierbesitzer, weil das andere Gäste stören könnte“, bestätigt Achim Pressler vom Hotel Knaus. „Ganz frei und diskret gegenüber ‚Nichttierhaltern‘ kann ich auf der ‚holidays-with-pets - urlaub mit hund‘-Seite vermitteln, was ein Hundebesitzer bei mir erwartet, welche Freiheiten es gibt und was nicht geht“, begründet der Hotelier seine Entscheidung für einen Eintrag im Portal. Schließlich planen viele Hundebesitzer einen gemeinsamen Urlaub mit dem Vierbeiner in Deutschland – und wollen nur dorthin, wo sie willkommen sind. Ohne störende Werbung und mit einer einfachen Menüführung finden holidays-with-pets-Portalnutzer schnell die passende Unterkunft für sich und ihren Vierbeiner.
Die praktische Hundesterneklassifizierung des Portals zeigt Hundehaltern auf der Suche nach dem richtigen Hotel, ob Hunde willkommen sind, jedoch bestimmten Beschränkungen und Regeln unterliegen oder ob eine Unterkunft absolut hundefreundlich und auf Vierbeiner ausgerichtet ist. Auch „hundespezialisierte“-Hotels finden auf holidays-with-pets.de eine Präsentationsmöglichkeit: „Wir können uns hier als Ostseehotel mit speziellen Zimmern für Hunde und unserem tollen Hundestrand bestens platzieren. Tierfreunde, die einen idealen Ferienplatz mit ihren Vierbeinern suchen, finden auf der Seite schnell und ansprechend die passenden Infos“, sagt Andrè Leisner vom Ostsee Resort Damp.
Hundehalter können auf holidays-with-pets.de noch viel mehr als ihre Urlaubsunterkunft
finden. Neben Hotels baut das Portal weitere Kategorien aus, wie hundefreundliche Weingüter, Golfplätze, Restaurants und Wandertouren sowie ganz spezielle Unterkünfte wie Biohotels und Schlösser: „Genau das unterscheidet uns von anderen Plattformen“, sagt holidays-with-pets Inhaberin Sabine Sinzig, „So können Hundehalter ihre Deutschlandreise besser planen und vorab Informationen finden, wo sie mit ihrem Vierbeiner willkommen sind“, erläutert die Geschäftsfrau weiter. Denn auch wer einen Hund hat, möchte im Urlaub ein hervorragendes Restaurant besuchen, einen guten Wein genießen oder seiner Golfleidenschaft nachgehen können.
Über holidays with pets:
holidays with pets | urlaub mit hund wurde im Juli 2011 von der Inhaberin Sabine Sinzig ins Leben gerufen. holidays with pets ist eine hundefreundliche Urlaubsplattform, die das Ziel hat, diverseste Unterkunftskategorien auf einer Plattform zusammen zu führen sowie hundefreundlichen Hotels in Städten die Möglichkeit zu bieten, sich ebenso einer stetig wachsenden Zielgruppe ideal zu präsentieren. Ein weiteres Ziel ist es, neben dem Urlaub auch sinnvolle Freizeitaktivitäten mit aufzuzeigen, die mit dem Hund zusammen stressfrei erlebt werden können.
Die Urlaubsplattform verzichtet auf eine aufwendige Kalenderpflege sowie ein direktes Buchungssystem auf Provisionsbasis. Unverbindliche Buchungsanfragen werden an die jeweilige Unterkunft weitergeleitet und der direkte Gastkontakt erfolgt unmittelbar durch den Unterkunftsbesitzer selbst. Die Buchungsanfragen sind in dem Design von holidays with pets verfasst, damit die Quelle des jeweiligen Urlaubsportals nachvollziehbar ist. Einzig und allein der Eintrag für ein Jahr ist gebührenpflichtig. Da holidays with pets mit der gemeinnützigen Organisation BESCHUETZERinstinkte von Sonja Zietlow zusammen arbeitet, wird ein Teil des Betrages gespendet.
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Tierkrankenversicherung: Tierisch teuer
7.10.2011 von admin.
Eine Krankenvollversicherung fürs Haustier kann ins Geld gehen: Für einen älteren Hund kostet sie je nach Anbieter schnell über 400 Euro im Jahr. Preisvergleiche lohnen, betonen die Experten der Zeitschrift Finanztest, die für die aktuelle Ausgabe zwölf Tarife verglichen haben.
Mindestens 234 Euro kostet die Krankenvollversicherung für einen jungen Hund bei der Axa Assistance – teurere Anbieter verlangen fast das Doppelte. Katzen werden zu einem geringeren Beitrag versichert. Ab 129 Euro kostet der Krankenschutz hier. Je nach Rasse, Alter und Art der Haltung klettert der Preis. Manche Versicherer lehnen einzelne Rassen ganz ab, andere wollen keine Tiere, die älter sind als sieben Jahre.
Trotz Krankenvollversicherung sind Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen oft nicht oder nur teilweise eingeschlossen. Generell sollten Tierhalter daher abwägen, ob es nicht sinnvoller ist, für Behandlungen zu sparen. Günstiger als eine Krankenvollversicherung ist eine OP-Kostenversicherung, die aber nur Operationskosten abdeckt. Für Hunde kostet sie ab 131 Euro pro Jahr (Axa Assistance), bei Katzen macht die Helvetia für 100 Euro das günstigste Angebot.
Viel wichtiger als eine Krankenversicherung für das Tier ist für Hundebesitzer eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung, so die Tester. Sie zahlt, wenn der Hund einen Schaden anrichtet. Für Halter von Katzen genügt eine Privathaftpflichtversicherung.
Der ausführliche Test Tierkrankenversicherung ist online unter www.test.de veröffentlicht.
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Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?
6.12.2010 von admin.
Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?
„Ich wünsche mir einen Hund“ – alle Jahre wieder steht dieser Kinderwunsch ganz oben auf vielen Wunschzetteln und viele Eltern stellen sich die Frage: Sollen wir unserem Kind zu Weihnachten einen Hund schenken?
Hunde an Weihnachten verschenken – ja oder nein?
Grundsätzlich gilt: Hunde gehören nicht als Überraschungsgeschenk unter den Weihnachtsbaum. Tiere sind keine Spielzeuge, die man nach den Feiertagen wieder umtauschen kann. Auch die Tierheime raten davon ab – kein Wunder, nach den Festtagen häuft sich bei ihnen die Abgabe von nicht gewollten Vierbeinern. Wobei diese Hunde noch Glück haben, wenn sie durch das Tierheim eine zweite Chance bekommen und nicht einfach am Straßenrand angebunden oder aber einfach nur ausgesetzt werden.
Wollen alle Familienmitglieder einen Hund?
Wer sich einen Hund anschaffen möchte, muss sich über viele Punkte im Klaren sein. Es geht mit ganz einfachen Fragen los: Möchten alle Familienmitglieder einen Hund? Haben Sie bereits Tiere, wie würden die sich mit einem Hund vertragen? Hat jemand in der Familie eine Hundehaarallergie? Das ist einer der häufigsten Abgabegründe! Ist die Tierhaltung in der Wohnung erlaubt? Wer sich einen Hund aus dem Tierheim anschafft (siehe Tipp des Monats Februar 2009 der Tophundeschule: Hunde aus dem Tierheim) sollte sich über die grundlegenden Bedürfnisse des Tieres informieren und sich klar machen, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. Auch wenn der Wunsch der Kinder noch so groß ist und die guten Vorsätze immer wieder beteuert werden: Eltern müssen sich klar darüber sein, dass am Ende sie die Hauptverantwortung für die Tiere ihrer Kinder tragen. Hunde können bis zu 18 Jahre alt werden, das heißt, das Kind mit dem Hundewunsch ist wahrscheinlich längst ausgezogen, während der Hund immer noch von Ihnen versorgt sein will …
Sind diese grundlegenden Fragen geklärt, geht es ins Detail.
Wann ist ein Kind reif für einen Hund?
Ab welchem Alter können Kinder, zumindest teilweise, die Verantwortung übernehmen? Es gibt es kein „richtiges“ Alter. Es gibt Kinder, die verstehen es mit fünf Jahren, respektvoll mit einem Tier umzugehen und es gibt Zehnjährige, die verstehen es immer noch nicht. Für die Hundeexperten der Tophundeschule ist es ganz wichtig, zu vermitteln, dass das Kind für den Hund ebenbürtig ist. Der Hund sieht im Kind einen Spielkameraden. Es muss also immer ein Elternteil bereit sein, die Rudelführerfunktion zu übernehmen. Das kann man selbst von einem Teenager nicht verlangen. Außerdem haben die auch andere Interessen, als sich immer, also täglich, um den Hund zu kümmern. Das heißt in letzter Konsequenz: Nicht Ihr Kind bekommt einen Hund, sondern Sie!
Die wichtigsten Gebote
Wenn bis jetzt alle Kriterien immer noch für einen Hund sprechen, müssen Sie sich die nächsten Fragen stellen: Kann ich die wichtigsten Gebote der Hundehaltung erfüllen?
Hier eine Zusammenfassung:
Auslauf: Ein Hund muss 3 bis 5 Mal am Tag die Möglichkeit haben, seine Geschäfte zu verrichten. Zwei Gassi-Runden davon sollten dem Hund die Möglichkeit geben, sich auszutoben und seinen hündischen Bedürfnissen wie Schnüffeln oder Spielen nachzugehen. Diese Gassi-Runden dauern je nach Rasse und Temperament des Hundes mindestens eine halbe Stunde, eher ein bis zwei Stunden.
Hundekot: Sind alle in der Familie bereit, den Hundekot (draußen in der Natur) wegzuräumen? Dies ist gesetzlich Pflicht, außerdem will auch keiner in ein Häufchen treten!
Zeit: Wie viele Stunden wäre der Hund allein zu Hause? Hunde sind Rudeltiere. Nichts ist schlimmer für sie, als allein zu sein. Einzeln gehaltene Hunde sollten maximal vier bis fünf Stunden allein sein. Neben der Zeit fürs Gassi-Gehen planen Sie auch Zeit zum Spielen, zur Fellpflege und zum „Schmusen“ ein. Denken Sie aber auch daran: Was passiert, wenn Sie einmal ausfallen. Wer kümmert sich um Ihren Hund, wenn Sie mit Grippe im Bett liegen? Oder in den Urlaub fahren?
Kosten: Können wir uns einen Hund leisten? Ein Hund kostet Geld. Neben Hundesteuer und Haftpflichtversicherung fallen die Kosten für das tägliche Futter an. Dazu kommen Tierarztkosten – das können regelmäßige Zahlungen sein, wie die jährliche Routineuntersuchung mit Impfungen, aber auch außergewöhnliche Kosten bei Erkrankung oder Unfall. Eine Operation an der Hüfte beispielsweise kann mehrere hundert Euro betragen.
Konsequente Erziehung: Ein Hund ist keine Maschine. Damit der Hund sozialverträglich ist und gute Manieren hat, braucht er eine konsequente Erziehung. Ziehen ALLE in der Familie an einem Strang? Benutzen ALLE die gleichen Worte für einen Befehl? Halten Sie einmal getroffene Regeln ein? Ein Hund versteht nicht, warum er heute aufs Sofa darf, morgen aber nicht.
Wenn Sie all diese Fragen im Vorfeld ehrlich und positiv geklärt haben, müssen Sie sich entscheiden, welcher Hund es werden soll. Ein Welpe oder ein erwachsener Hund? Weibchen oder Rüde? Vom Züchter oder aus dem Tierheim? Welche Rasse? Ausführliche Informationen und Hilfestellungen geben Ihnen gerne die Trainer der Tophundeschule.
Das richtige Timing
Auch wenn Sie sich nun entschlossen haben, zur Weihnachtszeit die Familie mit einem Hund zu bereichern, dann bitte nicht an Heiligabend! Der Festtagstrubel würde den Hund, der neu ins Haus kommt, zu sehr irritieren und verängstigen. In der Hektik hat wahrscheinlich kaum einer Zeit, sich intensiv um den Neuzugang zu kümmern. Statt eines Hundes könnten dann unterm Christbaum ein Gutschein und lauter Dinge, die sinnvoll sind und Vorfreude auf den Hund machen, wie Hundebücher, ein Körbchen, Leine, Futternäpfe, Bürsten etc. liegen.
Über die Feiertage und die Ferien wird dann alles vorbereitet: Die Bücher werden zusammen gelesen und der Liegeplatz wird eingerichtet. Das erste Futter und weiteres Zubehör wird besorgt. Auch an Silvester mit seiner lauten Knallerei (siehe Tipp des Monats Dezember 2008 der Tophundeschule: Die Silvesterknallerei und der Hund ) sollten Sie den Vierbeiner noch in seiner alten, gewohnten Umgebung belassen. Im neuen Jahr können Sie dann in Ruhe zusammen mit Ihrem Kind den Wunschhund aussuchen.
Quelle: onlinepresse.de
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„Rettet die Tierheime!“
30.9.2010 von admin.
Die Lage der Tierheime wird immer bedrohlicher. Mit einer Demo am 24.09.2010 vor dem Bundesrat: „Rettet die Tierheime!“, an der rund 500 Vertreter des praktischen Tierschutzes heute teilgenommen haben, appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die Kommunen, die Länder und auch den Bund, die Tierheime stärker zu unterstützen. Ziel der Tierschützer ist eine bundesweit einheitliche Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung, um die Lage der Tierheime dauerhaft zu stabilisieren. Zudem ist ein Finanztopf für dringend erforderliche Sofortinvestitionen nötig. Jährlich werden in den Tierheimen 300.000 Tiere versorgt. Der aktuelle Bestand beläuft sich auf 90.000 Tiere.
„Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch kostendeckende Zuschüsse zahlen”, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, klar und fügt an: „Wenn die Kommunen nicht bald handeln und die Länder und auch der Bund aktiv helfen, dann kann ich unseren Mitgliedsvereinen nur raten, die Fundtierbetreuung nicht mehr zu übernehmen und sich auf die anderen Tierschutzaufgaben zu konzentrieren.
Die Lage vieler Tierheime ist existenzbedrohend. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch der Gesetzgebung, wie z. B. die Hundeverordnungen der Länder, schlagen sich im praktischen Tierschutz negativ nieder. Immer mehr Tiere - vor allem alte und kranke - werden aus finanziellen Gründen abgegeben, die Vermittlungsdauer steigt an. Damit einhergehend sind u. a. der Ausbau von Zwingern, aber auch andere bauliche Maßnahmen notwendig. Da die Gesetzgebung z. B. die Haltung von exotischen Tieren in Privathaushalten zulässt, werden auch immer mehr dieser Tiere abgegeben. Die Betreuung ist kostenintensiv. „Das sind nur ein paar Beispiele, wo die Folgen staatlichen Handelns auf den karitativen Tierschutz abgeschoben werden, aber die Verantwortlichen auf kommunaler, Länder- und Bundes-Ebene dafür keinerlei zusätzliche Hilfestellung bieten”, erläutert Apel.
Die Demonstration wurde auch durch Grußworte von Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz (SPD), Margit Conrad, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz (SPD), Johannes Remmel, Umweltminister des Landes NRW (Bündnis 90 / Die Grünen), Dr. Christel Happach-Kasan MdB, FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Liebich MdB, Bundestagsfraktion Die Linke, Undine Kurth MdB, Bündnis 90/ Die Grünen-Bundestagsfraktion begleitet.
Der erste überkonfessionelle Kirchentag “Mensch und Tier”
26.8.2010 von admin.
Der erste überkonfessionelle Kirchentag “Mensch und Tier” vom 27. bis 29. August in Dortmund will eine Theologie anstoßen, die das Tier als Mitgeschöpf achtet und schützt. Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt die Veranstaltung im Fredenbaumpark gemeinsam mit dem Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen sowie den Tierschutzvereinen Dortmund Groß-Dortmund und Groß-Essen mit Vorträgen, Beiträgen bei Podiumsdiskussionen und beim „Markt der Möglichkeiten”. Im Fokus stehen insbesondere die Themen Massentierhaltung und Tierversuche.
Rund 50 Veranstaltungen wie Workshops, Ausstellungen, Gottesdienste, Konzerte und Vorträge stehen auf dem Programm. Der Deutsche Tierschutzbund bringt sich dabei mit seiner Fachkompetenz ein und ist zudem beim “Markt der Möglichkeiten” vor Ort, um sich und seine Tierschutzarbeit vorzustellen. Besucher können sich über die verschiedenen Einrichtungen des Verbandes, seine Projekte, Aktionen und Kampagnen informieren.
Fun-Agility-Park eröffnet am Sonntag 06.06.10 um 10 Uhr
13.6.2010 von admin.
Unmittelbar am Hundestrand in Nessmersiel hat am 06.06.2010 der erste Fun-Agility-Park Deutschlands eröffnet. Der ca. 6.000 qm große Abenteuerspielplatz ist eine Kombination aus Hundespiel- und Trainingsplatz. Egal ob ausgebildeter Profihund oder untrainiertes Schoßhündchen, hier kann sich jeder Vierbeiner nach Herzenslust austoben, kann spielen und lernen. Z. B. im Welpenspiel- und Prägebereich, auf dem Longierplatz oder auf der großzügigen Freilauffläche. Auf dem Hundeabenteuerspielplatz ist übrigens keine Leinenpflicht.
Jeden Mittwoch um 14:30 Uhr steht Ihnen sogar ein VDH-zertifizierter Hundetrainer für eine Trainings- und Spielstunde zur Verfügung. Die Teilnehmergebühr beträgt 5,00 €. Eine Anmeldung in der TI im Sturmfrei in Neßmersiel ist erforderlich. Mindestteilnehmerzahl: 5 Hunde.
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Vorsicht Staupe: Impfstatus bei Hunden überprüfen
3.4.2010 von admin.
Seit einigen Wochen, darauf weist der Verband praktizierender Tierärzte in seiner Pressemeldung hin, gibt es im Raum Konstanz vermehrt kranke und tote Füchse. Bei einem Tier wurde inzwischen Staupe als Todesursache festgestellt. Ob weitere Tiere infiziert waren, wird zurzeit noch untersucht. Da Staupe auch für Hunde gefährlich werden kann und die Infektion der Füchse schnell Ländergrenzen überschreitet, sollten Hundebesitzer unbedingt den Impfstatus ihrer Vierbeiner überprüfen und gegebenenfalls ihre Schützlinge nachimpfen lassen.
Die Staupe, eine für den Menschen ungefährliche Viruserkrankung, ist die wohl bekannteste Infektionskrankheit des Hundes. Sie ist weltweit verbreitet und tritt immer wieder in unterschiedlichen Gebieten bei Wildtieren, insbesondere bei Mardern und Füchsen, auf. Außerhalb eines lebenden Organismus bleibt das Staupevirus nur wenige Tage infektiös. Eine Infektion erfolgt deshalb meist durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier.
„Da sich Füchse inzwischen auch in Städten aufhalten, sind Hunde nicht nur in ländlichen Gegenden gefährdet, sich bei Kontakt mit einem kranken oder verendeten Fuchs anzustecken,“ warnt der Vizepräsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte, Dr. Burkhard Wendland. Hinzu kommt, dass die Immunität in der Hundepopulation insgesamt niedrig ist, sodass sich die Krankheit problemlos unter den Hunden ausbreiten kann. Nicht geimpfte Hunde sollten deshalb schnellsten geimpft werden, rät Burkhard Wendland. Außerdem ist es möglich, Staupevirusantikörper in verschiedenen Testsystemen zu bestimmen. So kann überprüft werden, ob ein Tier noch über einen ausreichenden Impfschutz verfügt oder eine Wiederholungsimpfung nötig ist.
Die Staupe zeigt ein vielgestaltiges Krankheitsbild und führt häufig zum Tod. Nach den Erstsymptomen hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit entwickeln sich verschiedene Formen, die Lunge, Magen-Darm-Trakt, zentrales Nervensystem oder Haut betreffen und oft ineinander übergehen. Je nach Organ zeigen sich Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe, blasiger Hautausschlag und/oder eine übermäßige Verhornung der Sohlenballen und des Nasenspiegels. Dauerhafte Schäden bei Überleben der Krankheit sind Verhaltensstörungen und Epilepsie. Eine Erkrankung im Alter des Zahnwechsels führt zu bleibenden Schäden am Zahnschmelz.
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Wolf kehrt zurück nach Bayern
27.2.2010 von admin.
In Oberbayern hält sich laut Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbund bereits seit Dezember ein frei lebender Wolf auf. Dies wurde nun auch vom bayerischen Umweltministerium offiziell bestätigt. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Rückkehr des Wolfs ganz ausdrücklich und ruft gleichzeitig zu einem besonnenen Umgang mit dem Tier auf.
Das bayerische Umweltministerium hat Meldungen bestätigt, wonach sich im Großraum Brannenburg am Wendelstein in Oberbayern ein Wolf aufhält. Anhand von Bissspuren an einem getöteten Stück Rotwild konnte dies zweifelsfrei nachgewiesen werden. Den letzten Nachweis gab es offenbar Ende Januar. Nutztiere seien bisher nicht gerissen worden. Es wird vermutet, dass es sich um ein aus dem Alpenraum zugewandertes Einzeltier handelt.
„Wir freuen uns über die Rückkehr des Wolf nach Bayern”, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Nun muss alles getan werden, um das Tier vor störenden Einflüssen von außen zu bewahren. Die Bevölkerung muss darüber aufgeklärt werden, dass von einem Wolf keine Gefahr ausgeht. Keinesfalls darf Panikmache zu einem zweiten „Fall Bruno” führen”, so Apel, der in diesem Zusammenhang an den Abschuss des Braunbären Bruno vor wenigen Jahren erinnert. Gefahr bestehe weniger für die Bevölkerung als für das Tier selbst, sei es durch den Straßenverkehr oder illegalen Abschuss durch Jäger.
Frei lebende Wölfe sind nach Angaben des Verbands sehr scheue und misstrauische Tiere, die Menschen aus dem Weg gehen. Es sei allerdings möglich, dass vereinzelt Nutztiere gerissen werden. Betroffene Bauern sollten in einem solchen Falle angemessen entschädigt werden. Für den Umgang mit den streng geschützten Wölfen existiere in Bayern sogar ein Managementplan. In Deutschland gibt es derzeit mit Sachsen und Brandenburg nur zwei Bundesländer mit einem reproduzierenden Wolfsbestand. In anderen Bundesländern werden vereinzelt Wölfe gesichtet, die auf der Suche nach neuen Revieren eingewandert sind. In Bayern wurde im Jahr 2006 ein Wolf bei Starnberg überfahren.
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