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Verfasser-Archiv
…und Hunde sehen doch in Farbe!
12.9.2010 von hundedame.
Hunde sehen nur schwarz-weiß? Wurde Ihnen das früher erzählt? Viele haben in dem Glauben gelebt. Naja dafür haben sie ja ihre Nase, war dann vielleicht der Trost. Die nehmen die Welt halt darüber wahr und sehen keine Farben. Richtig? Falsch! Hunde sehen Farben. Einziges Makel: Der beste Freund des Menschen ist farbenblind. Die Guten sind rot-grün-blind. In der Dämmerung sehen Hunde auch noch viel besser als Menschen. Auch sie haben, wie auch der Mensch, zwei Lichtrezeptoren: Stäbchen, für das Sehen von Graustufen, und Zäpfchen für das Sehen von Farbe bei genügend Lichteinfall. Stäbchen sind zahlreicher und lichtempfindlicher, sowohl beim Hund als auch beim Menschen. So sehen wir also in der Dämmerung nur schwarz-weiß. Hunde haben aber im Augenhintergrund noch eine Schicht (Tapetum Lucidum), die das einfallende Lcht reflektiert, das so wiederum auf die Stäbchen trifft, daher sehen sie da sogar besser als Menschen.
Zapfen sind auf einen Spektralbereich spezialisiert, der Mensch hat drei verschiedene Arten von Rezeptoren, für rot, grün und blau. Der Hund jedoch hat nur zwei unterschiedliche Zapfenarten, für grün und blau. So können Hunde nicht alle farben wahrnehmen, die Menschen wahrnehmen, und rot fällt außerhalb des von ihnen zu sehenden Bereich.
Der Mensch sieht dafür aber vermutlich schärfer als der Hund. Das Auge des Hundes nimmt eher Bewegungen wahr, unbewegte Dinge werden oft unterdrückt.
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Charlie und Piggy
15.8.2010 von hundedame.
Mein ganz normaler Tag. Mit meinem Boxer Charlie und der kleinen Piggy, sie ist ein Chihuahua, gehe ich in den Park um die Ecke. Angeleint bis zum Eingang, dann lasse ich sie meist so laufen. An der Leine kläfft der Große, und die Kleine zieht mit. Immer das Gleiche. Beide sind eigentlich zu feige, aber Charlie kläfft ohne Ende. Lasse ich die Leine locker, hört er sofort erschrocken auf und sein Kamm auf dem Rücken verschwindet eben soo schnell, wie er gekommen ist. Der Kleinen ist die Leine ziemlich egal. Die guckt nur, was ihr Gefährte macht. Und wenn der kläfft, tut sie das auch. Wird schon richtig sein, was ihr furchterregender und doch sich selbst fürchtender Beschützer macht. Im Park angekommen und ohne Leine sind dann beide die Liebsten der Welt. Rennen umher und sind unzertrennlich. Läuft sie vor und er bleibt zurück, dreht Piggy sich um, erwarten Charlie freudig und beide rennen weiter um die Wette, sich gegenseitig anspringend, als hätten sie sich Jahre nicht gesehen. Ein herzzerreißendes Bild.
Am Ende des Parks ist ein kleiner Teich. Und Charlie ist nicht angeleint. 20° draußen, Zeit für eine Abkühlung, denkt sich der Streuner. Und mit einem Satz ist der in dem kleinen Tümpel, verscheucht Wasser aufwirbelnd zwei fluchende Rentner und jagt die süßen kleinen Enten. Aber wer könnte ihm da böse sein… Die Kleine steht während dessen am Rand. Sie wartet auf ihren Freund. Doch der kommt so leicht nicht mehr raus. Piggy steht nicht so auf Wasser, aber das dauert ihr nun wirklich zu lang und sie springt hinterher. Geschockt von sich selbst dreht sie jedoch binnen weniger Sekunden wieder um und wartet plitschnass dann doch lieber auf der Wiese, bis der große Entenjäger sich endlich los reißen kann und wieder zu ihr kommt. Als er rauskommt, freut Piggy sich wie an Weihnachten und trottet stolz neben Charlie heim. Auf dem Rückweg fängt es an, zu regnen. Charlie hüpft erfreut durch Pfützen und wälzt sich erstmal in einem Schlammloch. Na dankeschön. Unter dessen stellt sich Piggy unter eine Bank. Regen? Nein danke. Und da bewegt sie sich auch nicht mehr weg. Erst als ich sie hochheben und nach Hause tragen will, läuft sie widerwillig allein weiter. Zuhaus angekommen stehen wir vor der Tür. Charlie schüttelt sich und mein beiger Mantel ist braun. Na toll, den muss ich erstmal wieder sauber kriegen. Und wie bekomm ich die beiden Hunde jetzt sauber? Ich muss doch gleich zur Arbeit. Aber wer könnte den Beiden böse sein…?
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