Archiv für den Monat: Februar 2017

Zeckenschutz für Bello und Co.

Mit den ersten warmen Tagen geht die Zeckensaison los. Dabei setzen die winzigen Plagegeister nicht nur dem Menschen zu, sondern auch Hunden und Katzen. Denn bei den Vierbeinern können sie ebenfalls gefährliche Krankheiten übertragen, beispielsweise Borreliose, Babesiose – die sogenannte Hundemalaria – oder sogar die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Natürliche Zeckenabwehr verändert das Hautmilieu

Beim Haustier sollte man ebenfalls auf guten Zeckenschutz achten, um es vor Krankheiten zu bewahren – aber auch deshalb, weil die Zecken vom Hund auf den Menschen übersiedeln können. Nun möchten jedoch die meisten Tierhalter nicht mit chemischen Präparaten gegen die Parasiten vorgehen. Schließlich kommen sie dabei selbst schnell mit den Mitteln in Berührung. Noch größer ist die Sorge, wenn Kinder im Haushalt leben. Sie spielen und kuscheln oft sehr intensiv mit dem geliebten Vierbeiner, weshalb Eltern zu Recht fürchten, dass sie besonders stark mit den Inhaltsstoffen in Kontakt geraten.

Eine natürliche Alternative für die Zeckenabwehr ist zum Beispiel das Nahrungsergänzungsmittel „Formel-Z“ für Hunde. Es enthält einen Vitamin-B-Komplex aus Hefe sowie Vitamin B1 und wird dem Futter beigemischt oder als Leckerli verabreicht. Dabei aktiviert es den Hautstoffwechsel und verändert das Hautmilieu. Das ist für den Mensch und das behandelte Tier nicht wahrnehmbar, für Zecken und anderes Ungeziefer entsteht jedoch ein unangenehmer Geruch, sie werden dadurch ferngehalten. Als zusätzlichen Effekt sorgen die Tabletten für gesundes, dichtes und glänzendes Fell. Unter www.formel-z.info gibt es weitere Informationen dazu.

Auch auf den Selbstschutz achten

Zusätzlich zu solch vorbeugenden Maßnahmen sollten allerdings auch weitere Vorsichtsmaßnahmen nicht vernachlässigt werden. Hunde und freilaufende Katzen sucht man am besten nach dem Ausflug ins Freie gründlich nach Zecken ab und entfernt diese gegebenenfalls vorsichtig. Krankheitserreger werden nicht immer sofort ins Blut übertragen. Tierhalter selbst sollten sich ebenfalls schützen, indem sie etwa auf Wiesen und im Wald geschlossene Schuhe tragen und die Strümpfe über den Hosensaum ziehen.

Zahngesundheit bei Hunden

Tube auf, Zahnpasta auf die Bürste, putzen – Für uns Menschen ist das mindestens zweimal täglich zwei bis drei Minuten lang Routine. Nicht weniger wichtig ist die regelmäßige Zahnpflege für Haustiere. Denn auch bei Hunden kann vernachlässigte Zahnhygiene zu Problemen führen. Das ist sogar ein häufiger Grund für Tierarztbesuche, weiß die für die Tierschutzorganisation TASSO e.V. tätige Tierärztin Dr. Anette Fach.

Da für die medizinisch sinnvolle Entfernung von Zahnstein eine Narkose notwendig ist, sollten Tierhalter versuchen, möglichst viel für die Zähne ihrer Haustiere zu tun. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Zähne von Hunden zu pflegen. Zum Beispiel gilt Trockenfutter im Allgemeinen als besser für die Zahngesundheit, da das Kauen zu einem gewissen Abrieb an den Zahnflächen führt. Außerdem gibt es spezielle Zahnpflegefutter auf dem Markt, die aufgrund ihrer Textur zusätzlich zahnreinigend wirken. Speziellen Kaustangen können ebenfalls helfen, die Zähne zu reinigen. Allerdings haben die industriell hergestellten Produkte auch Nachteile: Sie bestehen meist aus relativ viel Bindegewebe und nicht aus hochwertigem Eiweiß. So nehmen die Tiere zusätzliche Kalorien auf. Da viele Haustiere in Deutschland bereits zu dick sind, ist Vorsicht geboten. Desinfizierende Trinkwasserzusätze sind eine gute Alternative. Diese Produkte helfen auch für einen frischen Atem.

„Am besten, man putzt seinem Tier aktiv die Zähne. Mit vielen Tieren lässt sich das trainieren“, rät Dr. Anette Fach. Dafür gibt es spezielle Hundezahncremes. Man kann mit einer Zahnbürste oder auch mit einem Baumwolltuch die Zahncreme auf die Zähne des Tieres auftragen und verteilen. Hierbei gilt: Ein einfaches Auftragen auf die Zähne ist gut, ein regelrechtes Putzen der Zähne ist besser.

Einem Tier das Zähneputzen beizubringen, sollte mit viel positiver Bestärkung, Geduld und schrittweisem Üben erfolgen. Grundsätzlich gilt: Jede Maßnahme, die man für die Zahngesundheit tut, hat einen Effekt und hilft in der Summe. Regelmäßige professionelle Zahnreinigung und tägliches Zähneputzen zu Hause sind am erfolgreichsten.

Der TASSO-Zahncheck für zu Hause:

1. Frisst oder kaut das Tier abnormal, oder meidet es feste Futterbestandteile?

2. Speichelt oder blutet das Tier aus dem Maul?

3. Riecht das Tier unangenehm aus dem Maul?

4. Ist das Zahnfleisch um die Zähne gerötet oder blutig?

5. Fehlen bei dem Tier Zähne?

6. Sind auf den Zähnen (vor allem hinten im Maul an den oberen Zähnen nachschauen) Beläge zu sehen?

Wer eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet hat, sollte sein Tier bei einem Tierarzt vorstellen. Eine Erkrankung in der Maulhöhle ist dann wahrscheinlich.