Archiv für den Monat: Januar 2017

Hunde willkommen

Wanderungen in weitläufiger Landschaft, durch grüne Wälder und über blühende Wiesen – das gefällt Zwei- und Vierbeinern gleichermaßen. Gegenden wie der Bayerische Wald, in denen die Natur die Hauptrolle spielt, sind daher ideale Ziele für einen Wanderurlaub mit Hund. Eingebettet in das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas, gebildet von dem ältesten Nationalpark Deutschlands und dem tschechischen Nationalpark Sumava, liegt Philippsreut. Die Grenzgemeinde im Landkreis Freyung-Grafenau dürfte zu den hundefreundlichsten Kommunen im Bayerischen Wald zählen.

Füße und Pfoten im Speichersee erfrischen

Zu den speziellen Angeboten für Mensch und Tier gehören zum einen abwechslungsreiche Möglichkeiten des gemeinsamen Auslaufs, beispielsweise geführte Wanderungen mit Hund. Dazu kommen zahlreiche hundefreundliche Gastgeber, Trainingsangebote in der Hundeschule und sogar Wellness-Angebote für die Vierbeiner. Unter www.philippsreut.de gibt es weitere Informationen zur Region und zahlreiche Wandertipps. Zu den genussvollen Grenzerfahrungen für Herrchen oder Frauchen gehört beispielsweise der Rundblick vom Aussichtsfelsen des 1.139 Meter hohen Almbergs über die ursprüngliche Mittelgebirgslandschaft bis ins benachbarte Tschechien. Beim Rückweg über die bequeme Forststraße kann man Füße und Pfoten im großen Speichersee erfrischen.

Attraktive Wanderrouten

Durch die Gemeinde Philippsreut führen der Goldsteig, der längste Wanderweg Deutschlands, der europäische Fernwanderweg E6 sowie der Pilgerweg Via Nova. Wer beim Wandern gerne Natur- und Kulturgenuss verbindet, begibt sich am besten auf den Themenwanderweg „Von Kapelle zu Kapelle“. Ein Muss ist dabei ein Besuch der Tusset-Kapelle im tschechischen Stozec. Den Weg dorthin kann man verkürzen mit den sogenannten Igel- und Linienbussen, deren Benutzung mit dem Gästeservice-Umwelt-Ticket kostenlos ist. Praktisch für alle, die es bei einer kleinen Gassirunde belassen wollen: Eine originalgetreue Kopie der Wallfahrtskapelle steht seit 1985 in Philippsreut.

Luna und Balu sind beliebt – TASSO verrät die TOP-Hunderassen und Haustiernamen im Jahr 2016 in Deutschland

In Berlin und Dresden lieben die Menschen Bulldoggen, in München, Hamburg und Düsseldorf Labradore, und in Frankfurt und Hannover stehen Chihuahuas an der Spitze der Top 10 der beliebtesten Hunderassen. Auch für das Jahr 2016 hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, erneut ausgewertet, welche die beliebtesten Hunderassen waren. Grundlage bilden hierbei die Neuanmeldungen im Register.

Deutschlandweit betrachtet führt der Labrador Retriever (19.761) die Rasse-Rangliste mit großem Vorsprung an, gefolgt wird er vom nach wie vor beliebten Deutschen Schäferhund (14.748). Beide Rassen sind bereits seit Jahren vorne mit dabei. Chihuahuas (12.855) und französische Bulldoggen (9.610), die auf Platz 3 und 4 der Hitliste liegen, erfreuen sich besonders in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit. Es folgen die quirligen Jack-Russel-Terrier (7.872), die besonders bei Familien beliebten freundlichen Golden Retriever (6.864), sportliche Australian Shepherds (6.327), mutige Yorkshire Terrier (6.165), intelligente Border Collies (3.960) und schließlich der robuste Bolonka Zwetna (3.703), der in diesem Jahr den Mops aus der Rangliste verdrängt hat.

Allerdings: Alle Top 10 zusammen haben keine Chance gegen den wirklich beliebtesten Hund in Deutschland: den Mischling. Wie bereits in den Vorjahren liegen Mischlingshunde ganz vorne auf der Beliebtheitsskala der Deutschen. 106.204 Mischlinge wurden allein im vergangenen Jahr bei TASSO registriert.

Grundsätzlich begrüßt TASSO die Vielfalt der verschiedenen Hunderassen und warnt vor dem Trend zu sogenannten Modehunden, also Tieren einer Rasse, die gerade besonders im Trend liegt. Denn das kann für die Hunde schnell gefährlich werden. „Steigt die Nachfrage nach Modehunden plötzlich an, fördert das leider allzu oft den illegalen Welpenhandel“, weiß TASSO-Leiter Philip McCreight. Die Folge: Oft werden zu junge oder kranke Tiere von unseriösen Händlern statt von seriösen Züchtern verkauft, um die gestiegene Nachfrage zu befriedigen. „Die Tiere sind dann häufig unter schlechten Bedingungen im Ausland geboren und zu früh von der Mutter getrennt worden, sodass oft ihr Gesundheitszustand und ihre Sozialisierung mangelhaft sind.“

Beständigkeit bei der Namenswahl

Besonders treu zeigen sich die Deutschen bei der Namensgebung ihrer vierbeinigen Lieblinge. Egal ob Rassehund oder Mischling: Viele Fellnasen dürften Balu oder Luna heißen, denn das waren auch im vergangenen Jahr die beliebtesten Hundenamen. Luna und Emma steht sogar bereits seit 2008 an der Spitze der Namenshitliste. Hündinnen werden auch gerne Bella, Amy, Lucy, Kira, Lilly, Nala oder Paula genannt. Einziger Unterschied zum Vorjahr bei den Hündinnen ist der zehnte Platz: Mia verdrängte Lotte vom letzten Rang der Top 10. Ähnlich beständig ist die Namensliste der Rüden: Hinter Balu folgen Buddy, Sammy und Sam, Rocky, Lucky, Bruno, Max, Leo, Charly und Oskar. Auch hier hat es in den vergangenen Jahren nur wenige Veränderungen gegeben.

Wenig Überraschung bietet auch die Hitliste der beliebtesten Katzennamen. Auch hier sind Luna und Lilly vorne mit dabei. Zudem Mia, Lucy, Nala, Mimi, Minka, Bella, Kitty und Amy. Kater hören – wenn sie wollen – auf die Namen Sam und Sammy, Felix, Leo, Simba, Balu, Findus, Tiger, Max, Charly und Moritz.