Archiv für den Monat: November 2014

Epilepsie bei Hunden

Epilepsie-Anfälle sind für Hundehalter eine erschreckende Erfahrung und die Krankheit wirft viele Fragen auf. Wodurch entsteht sie, leidet der Hund und kann man etwas dagegen tun? Nicht alle Fragen lassen sich bis ins Detail klären, weil die Krankheit noch nicht bis ins Letzte erforscht ist. Was man weiß ist, dass es wirksame Medikamente und Therapien gibt, mit denen sich das Leben eines Epilepsie-Patienten durchaus erträglich gestalten lässt. Wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Hundehalter und Tierarzt, eiserne Disziplin bei der Medikation und vor allem Geduld, Geduld und noch einmal Geduld.

Was ist Epilepsie eigentlich?

Epilepsie ist das wiederholte Auftreten von unterschiedlich ausgeprägten Krampfanfällen. Von einem epileptischen Anfall spricht man, wenn es zu einer kurzen Störung der Hirnfunktion kommt, die sich durch das Auftreten abnormen Verhaltens äußert. Die Störung der Gehirnfunktion kann verschiedene Ursachen haben. Einige mögliche Ursachen für das Krampfgeschehen, wie z.B. Stoffwechselerkrankungen, können behandelt werden. Dann treten auch keine Anfälle mehr auf. Leider sind beim Hund trotz aufwendiger und kostenintensiver Untersuchungen häufig keine Ursachen zu finden. Man spricht dann von einer idiopathischen Epilepsie. Die kommt bei Hunden relativ häufig vor. Betroffen sind sowohl Rassehunde als auch Mischlinge. Bei bestimmten Rassen (u. a. Golden und Labrador Retriever, Beagle, Border Collie, Australian Shepherd, Pudel, Berner Sennenhund, Schäferhund, Dackel) und damit auch bei Kreuzungen dieser Rassen tritt die Krankheit häufiger auf. Inzwischen wurde bei einigen Rassen nachgewiesen, dass Epilepsie erblich ist. Die Krankheit ist auch geschlechtsunabhängig.

Die ersten Anfälle treten meist im Alter von einem halben bis fünf Jahren auf. Die Häufigkeit der Anfälle variiert. Bei einem einmaligen Anfall oder isolierten Anfällen in Abständen von mehr als sechs Monaten besteht aus Sicht von Fachleuten noch kein Grund für eine medikamentöse Langzeitbehandlung. Treten die Anfälle wiederholt und in kürzeren Abständen auf, ist nach gesicherter Diagnose eine konsequente Therapie jedoch dringend anzuraten. Unbehandelt treten die Anfälle sonst in immer kürzeren Abständen auf und werden zunehmend weniger kontrollierbar. Das Risiko für Serienanfälle mit mehreren Krämpfen an einem Tag oder gar einen „Status epilepticus“, ein lebensbedrohliches Krampfgeschehen mit einer Dauer von fünf bis 30 Minuten, steigt.

Man unterscheidet drei Phasen eines Anfalls:

1. In der einleitenden Phase (Aura) zeigt das Tier ein verändertes Verhalten. Es ist unruhig, anhänglich und hat einen merkwürdigen Blick in den Augen. Das Tier will nach draußen (teils auch umgekehrt), kurz: es verhält sich anders als normal. Diese einleitende Phase kann ein paar Minuten bis einige Tage dauern.

2. Der eigentliche Anfall (Iktus) beginnt meist mit dem Umfallen des Tieres. Anschließend tritt eine Art Versteifung durch lang anhaltende Krämpfe von Pfoten und Körper auf, der eine Entspannung mit kurz anhaltenden Krämpfen folgt. Der Hund kann während des Anfalls das Bewusstsein verlieren. Die gesamte Dauer des Iktus beträgt meist nur wenige Minuten. Während des Iktus kann das Tier Urin und Stuhl verlieren und heftig speicheln. Dies ist unabhängig von der Schwere des Anfalls.

3. Im Zeitraum nach dem Anfall, auch postikale Phase genannt, sind die Hunde desorientiert, können nur schlecht sehen und sich nur mit Mühe bewegen. Einige Hunde sind während dieser Phase extrem unruhig und laufen rastlos im Haus hin und her. Die postiktale Phase kann wenige Sekunden, aber auch einige Tage (und mitunter Wochen) dauern.

Bei idiopathischer Epilepsie erscheint der Zustand des Hundes zwischen zwei Anfällen normal zu sein. Meist ist kein bestimmter äußerer Auslöser für einen Anfall erkennbar. Auffällig ist, dass Anfälle nahezu immer im Haus, also in der vertrauten Umgebung stattfinden. Sie treten vor allem in Ruhezeiten auf (abends, nachts, früh morgens). Es besteht kein Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung. Somit ist die Aktivität des Hundes nicht eingeschränkt.

Eine Behandlung ist erst dann sinnvoll, wenn klar ist, mit welcher Regelmäßigkeit die Anfälle auftreten. Von einer guten Wirkung der Therapie kann bereits gesprochen werden, wenn sich die Abstände zwischen den Anfällen vergrößern, sowie die Schwere und Anzahl der Anfälle abnehmen.

Ein Hund mit Epilepsie erfordert viel Fürsorge und Aufmerksamkeit von seinem Besitzer. Auch die Einstellung der richtigen, individuellen Medikamentendosierung verlangt viel Geduld. Die Anfangsbehandlung muss mindestens vier Wochen dauern, damit man eine Wirkung feststellen kann. Ist die Wirkung nicht ausreichend, wird die Dosierung erhöht und die Wirkung wiederum über mindestens vier Wochen beobachtet. So kann es mehrere Monate dauern, bevor klar wird, ob eine Besserung eingetreten ist.

Was tun bei einem Anfall?

Während eines Anfalls kann der Hundehalter nur wenig tun. Er sollte aber den Verlauf eines Anfalls sorgfältig dokumentieren. Das geht beispielsweise sehr einfach mit der Videofunktion eines Handys. Während eines Anfalls sollte sich „Herrchen“ ansonsten zurückhalten. Ein Anfall, der einmal begonnen hat, kann nicht mehr gestoppt werden. Am besten ist es dann, ruhig zu bleiben und keine Panik zu verbreiten. Man kann allenfalls dafür sorgen, dass sich der Hund nicht verletzt. Einige Hunde werden ruhig, wenn sie sanft zu Ihnen sprechen. Mitunter berichten Hundebesitzer, dass ein Hund während eines Anfalls aggressiv wird. Dies wird meist dadurch verursacht, dass man versucht, den Hund während eines Anfalls festzuhalten. Der Hund macht jedoch unbewusste, ungesteuerte Bewegungen. Wenn der Hund mit dem Kopf zuckt und / oder den Zähnen klappert, läuft man Gefahr, gebissen zu werden, wenn man versucht, den Kopf festzuhalten. Das Eingeben von Tabletten während eines Anfalls ist somit gefährlich – sowohl für Herrchen oder Frauchen als auch für den Hund.

Fazit

Die Diagnose Epilepsie bedeutet nicht das Ende. Dem Tierarzt stehen verschiedene Therapien zur Verfügung und ein Hund kann, wenn er gut auf seine Medikamente eingestellt ist, sehr gut damit leben.

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Auch bei Erkältung muss nicht auf das Kuscheln mit dem tierischen Freund verzichtet werden

Mit dem nasskalten Winterwetter gehen bei uns Menschen alljährlich auch Erkältungen und grippale Infekte einher. Doch können wir unsere Tiere wirklich anstecken, wenn wir in diesem Zustand mit ihnen kuscheln?

Die Ansteckungsgefahr zwischen Mensch und Tier ist bei typischen menschlichen Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber äußerst gering“, sagt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach.

Hunde können dennoch Symptome aufweisen, die einer menschlichen Erkältung sehr ähnlich sind. Erhöhte Körpertemperatur, triefende Nase und Husten weisen darauf hin, dass der Vierbeiner krank ist. Dabei kann es sich um einen leichten Infekt handeln, aber auch um eine ernsthafte Erkrankung.

„Lautes bellendes Husten, Niesen und Würgen beim Hund können beispielsweise auf einen sogenannten Virushusten („Zwingerhusten“) hindeuten, der von Hund zu Hund übertragen wird“, klärt Dr. Anette Fach auf. Bei Verdacht auf diese Infektionskrankheit sollte das betroffene Tier dem Tierarzt vorgestellt werden.

Experten-Tipp: „Gegen diesen ansteckenden Husten kann man sein Tier impfen lassen. Die Impfung wird für Hunde mit viel Kontakt zu anderen Hunden empfohlen. Virushusten ist bei vielen Tierärzten auch Bestandteil der regulären Hundeimpfung. Es entsteht zwar kein vollständiger Schutz vor der Erkrankung, aber die Symptome sind im Erkrankungsfall deutlich milder“, fasst Dr. Anette Fach die Möglichkeit einer Schutzimpfung zusammen.

„Die Unsicherheit bei den Tierhaltern ist oft groß. Darum empfehlen wir, sich zum Wohl der Tiergesundheit rechtzeitig mit dem Tierarzt seines Vertrauens in Verbindung zu setzen“, weiß Philip McCreight, Leiter von TASSO.

Weitere Informationen zum Thema Zwingerhusten sind im Wissensportal auf der TASSO-Homepage zu finden: http://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Medizin

Hundenamen signalisieren das enge Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Hunde heißen heute Benny, Sammy oder Max. Bello, Hasso und Rex – das war einmal. Klassische Hundenamen sind vom Aussterben bedroht. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Arbeit, die das Phänomen der Namensgebung von Hunden unter die Lupe genommen hat.

Jeder zweite Hund trägt heute einen menschlichen Namen. Das Nutztier von einst ist im Laufe des Jahrhunderts mehr und mehr ein vollwertiges Familienmitglied, manchmal sogar Ersatz für Kinder und Partner geworden. Diese besondere Zuneigung schlägt sich in der Namensgebung nieder. Über den Namen wird der Hund zur unverwechselbaren Persönlichkeit.

Da es keine rechtlichen Einschränkungen gibt, bieten sich schier unbegrenzte Möglichkeiten bei der Suche nach dem geeigneten Namen. Häufig bemühen die Hundehalter dafür sogar das Register für Kindervornamen. So verwundert es nicht, dass beispielsweise im vergangenen Jahr der Name Emma gut im Rennen lag, bei Mädchen und bei Hündinnen gleichermaßen. Emma belegte in den Top Ten der Mädchennamen den zweiten Platz, bei Hündinnen rangierte der Name immerhin noch an achter Stelle. Auch Ben schaffte es ganz weit nach vorne. Auf den Namen Ben wurden die meisten Jungen getauft, jeder zwölfte Hund hört ebenfalls auf diesen Namen.

Im Jahr 2012 zählten deutsche Standesämter rund 50.000 verschiedene eingetragene Vornamen. Anders als beispielsweise in Amerika sind Namen von Produkten, Städten oder Comic-Helden jedoch nicht erlaubt. So passt es gut ins Bild, dass Hundehalter einen heimlichen Wunschnamen, den man dem Kind nicht geben darf, auf den vierbeinigen Freund übertragen. Das führt dann zu Kuriositäten wie Brandy, Sydney oder Boston, Namen die recht häufig vergeben werden.

Fast sieben Millionen Hunde sind in deutschen Haushalten zu Hause. Um hier eine „Duftmarke“ zu setzen, ist Kreativität gefragt. Der eigene Hund soll in der Masse nicht untergehen. Diese Wertschätzung und die tiefe emotionale Bindung zum Haustier Hund äußern sich auch darin, dass Hundehalter viel in die Gesundheit ihrer Tiere investieren. Laut einer Umfrage gehen die meisten Tierbesitzer mindestens einmal im Jahr mit ihrem Hund zum Tierarzt, nahezu die Hälfte aller Hunde werden dem Tierarzt sogar zwei- bis dreimal vorgestellt, 20 Prozent sogar noch häufiger.

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Alarmanlage auf vier Pfoten / Hunde schrecken Einbrecher ab

Der Herbst ist da, es wird schneller dunkel – die ideale Jahreszeit für Langfinger, um unbemerkt in Wohnungen einzubrechen. Die Zahlen sprechen für sich: Laut einer polizeilichen Kriminalstatistik für 2013 wird in Deutschland alle dreieinhalb Minuten eingebrochen. Alarmanlagen und Sicherheitstüren sind ein guter Schutz. Doch sie allein schrecken dreiste Diebe anscheinend nicht ab. Einen zusätzlichen Schutz vor Einbrechern bietet der Wächter auf vier Pfoten – der Hund.

Das bestätigen auch einschlägig vorbestrafte Einbrecher, berichtet der Kriminologe Dr. Klaus Krainz aus Österreich. Laut einer Studie des Wissenschaftlers aus dem Jahre 2005 am Institut für Strafrecht an der Universität Graz, würden 50 Prozent der befragten Langfinger niemals in ein Haus oder eine Wohnung einbrechen, in der ein Hund lebt. Die Sorge der Diebe: Sie hätten Angst, durch das Gebell der Hunde erwischt zu werden.
Die Befragung ist auch heute noch aktuell. „Sie wurde in den letzten Jahren mehrmals aktualisiert“, erklärt Dr. Krainz.

Bereits ein Schild mit „Vorsicht Hund!“ wirkt auf 2/3 aller Diebe abschreckend. „Allerdings würde ich mich nicht auf so eine Attrappe verlassen“, mahnt Dr. Krainz. Denn immerhin versuchen 1/3 der Diebe trotz Warnschild in Häuser und Wohnungen einzubrechen. „Wenn dann etwas weg ist, ist das Pech“, so der Kriminologe. „Da ist ein lebensechter Hund besser.“

Allerdings ist es wichtig, wo sich der Hund aufhält. Am größten ist der Schutz, wenn er nicht im Garten, sondern im Haus ist. Denn im Garten könnte er von cleveren Einbrechern abgelenkt oder mit Futter, die mit Betäubungsmittel präpariert worden sind, außer Gefecht gesetzt werden.

Dennoch eignen sich Hunde ideal als Wächter. Schon ihre körperlichen Eigenschaften machen sie zur Alarmanlage auf vier Pfoten: Ein Hund hört und sieht besser als der Mensch. Hunde nehmen Bewegungen wahr, die dem Menschen entgehen. Sie haben ein breiteres Blickfeld und können in der Dunkelheit besser sehen.

Illegaler Welpenhandel im Internet boomt

Nikoläuse, Lebkuchen und Adventskalender türmen sich jetzt schon in den Supermarktregalen. Das Weihnachtsgeschäft ist bereits in vollem Gange. Auch Welpendealer in Osteuropa bereiten sich auf lukrative Gewinne vor und sorgen für ein breites Angebot an Hundebabys, denn gerade in der Vorweihnachtszeit steigt die Nachfrage nach lebenden Geschenken. Was viele nicht ahnen: Die Tiere werden wie am Fließband und unter schlimmsten Bedingungen „produziert“. Ob im Internet, in Zeitungsinseraten oder auf öffentlichen Plätzen − alle Rassen werden meistens zum Schnäppchenpreis und unter falschen Angaben angepriesen. Oft ist von „familiärem Anschluss“ oder „liebevoller Aufzucht“ die Rede.

Die Kriminalpolizei Erding hat jetzt eine kriminelle Gruppe festgenommen, die im Zeitraum von drei Monaten ca. 60 viel zu junge Welpen von Ungarn nach Deutschland geschmuggelt hat. Die Tiere waren nicht gegen Tollwut geimpft, ihre Impfpässe gefälscht. Die Händler haben die Welpen über das Internet verkauft. „Dieser Fall ist kein Einzelfall“, warnt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. Nur selten werden die illegalen Händler gefasst. VIER PFOTEN hat darum die Online-Plattform www.stopptwelpendealer.org ins Leben gerufen, die Informationen rund um den illegalen Welpenhandel sowie Tipps zur Anschaffung eines Hundes bietet.

Die Website bietet außerdem ein Tool für Käufer von Hunden, die schlechte Erfahrungen gemacht haben und diese teilen möchten. „Wir bitten betroffene Hundebesitzer, mit uns Kontakt aufzunehmen und uns ihren Fall zu schildern“, so Birgitt Thiesmann. „Unser Ziel ist es, unseriösen Welpenhändlern einen Riegel vorzuschieben. Mit der Hilfe Betroffener wollen wir unsere Recherchen weiter vertiefen, Missstände aufdecken und den politischen Forderungen noch mehr Nachdruck verleihen.“

Die meisten illegal gehandelten Welpen kommen aus Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Sie werden in finsteren Verschlägen, Kellern oder Schuppen unter katastrophalen Bedingungen in Massen produziert, viel zu früh von ihren geschundenen Müttern getrennt und in engen Kofferräumen ohne Futter und Wasser quer durch Europa gekarrt. Die EU-Osterweiterung macht es den kriminellen Hundeproduzenten leicht, denn an vielen Grenzen finden keine Kontrollen mehr statt. „Welpen aus osteuropäischen Massenzuchten gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland“, erklärt Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann. „Sie haben oft gefälschte oder gar keine Impfpässe. Außerdem sind die Welpen in der Regel viel zu jung und krank. Nicht wenige sterben bereits nach wenigen Tagen oder Wochen – trotz intensiver medizinischer Behandlung.“

Vor einem unüberlegten Kauf von Welpen ungeklärter Herkunft rät VIER PFOTEN daher dringend ab. Denn dieser kann, wenn auch unbeabsichtigt, das skrupellose Geschäft mit den Hunden ankurbeln. Besondere Vorsicht ist vor allem bei Verkäufern geboten, die mehrere Rassen im Internet anbieten. Außerdem sind die Festtage grundsätzlich eher ungeeignet für die Eingewöhnung eines neuen Haustiers. „Informieren Sie sich vor der Anschaffung über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen Ihres zukünftigen Mitbewohners“, erklärt Birgitt Thiesmann, „und wählen Sie dann den passenden Zeitpunkt, damit sich das Tier in Ruhe in seinem neuen Zuhause einleben kann.“