Archiv für den Monat: Januar 2014

Was tun, wenn mein Hund Hautpilz hat?

Die Haut ist eines der vielseitigsten Sinnesorgane des menschlichen und tierischen Organismus. Sie bietet Schutz vor äußeren Einflüssen und ist zugleich Angriffsfläche für vielerlei Krankheiten. So fühlen sich dort auch Hautpilze besonders wohl.

Hautpilze oder Dermatophyten sind entsprechend weit verbreitet. Sie entwickeln sich in Haut und Haaren und verursachen Hautveränderungen, die oft als kreisrunde Rötungen und/oder kreisrunder Haarausfall erkennbar werden. Oft sind auch die Krallen betroffen. Die Erkrankung bezeichnet man als Dermatophytose. Sie gilt als eine der häufigsten infektiösen Hauterkrankungen bei Hunden und Katzen. Der Pilz zur Infektion ist in den überwiegenden Fällen Microsporum canis, bei Katzen in bis zu 98 Prozent, bei Hunden bis zu 70 Prozent der Fälle.

Hautpilze bzw. deren Sporen bleiben unter Umständen über Jahre hinweg ansteckend. Bei Kontakt mit infizierten Artgenossen können sich Hund und Katze also über Pilzsporen anstecken, ohne dass dies der Tierhalter überhaupt wahrnimmt. Denn nicht jedes infizierte Tier entwickelt auch Krankheitssymptome. Bestimmte Faktoren wie Stress, zuvor bestehende Hauterkrankungen auch durch Parasitenbefall, beengte Unterbringung bei wenig Auslauf, Wurmbefall, sowie andere die Immunabwehr schwächende Erkrankungen begünstigen den sichtbaren Infektionsausbruch. Bei ersten Anzeichen sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Dies ist umso wichtiger, da sich der Hautpilz auch auf dem menschlichen Körper wohl fühlt. Die Ansteckungsgefahr ist also groß. Sofern weitere Hunde, Katzen oder kleine Heimtiere im selben Haushalt leben, sollten auch diese alle tierärztlich kontrolliert werden.

Nach der Diagnose „Hautpilz“ ist eine konsequente, häufig sehr langwierige Behandlung erforderlich. Die verfolgt zwei Ziele. Sie soll zum einen die Krankheitsdauer verkürzen und zum anderen die Ausbreitung in der Umgebung und die Übertragung auf andere Tiere oder den Menschen verhindern. Dafür stehen im Prinzip drei Behandlungswege zur Verfügung: Der Hautpilz kann von „innen heraus“ (systemisch), also über geeignete Medikamente behandelt werden. Begleitend dazu rückt man dem Pilz auch äußerlich im wahrsten Sinne auf den Pelz, d.h. Fell und Haut des Tieres werden mit speziellen Mitteln nach Anweisung des Tierarztes gewaschen. Ergänzend dazu ist eine „therapeutische“ Impfung möglich.

Auch die Umgebung des Tieres sowie alle Gegenstände, die der Tierpflege dienen, also Bürsten, Kämme etc., sowie Decken, Spielzeug, Leinen, aber auch das Auto und die gesamte Wohnung müssen konsequent gereinigt und desinfiziert werden. Welche Mittel hier geeignet sind und wie diese angewendet werden müssen, weiß der Tierarzt.

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Die beliebtesten Hundenamen 2013 waren Sam oder Luna

Wenn Sie auf der Straße einem Hund begegnen, rufen Sie ihm Sam oder Luna zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass er darauf hört, ist ausgesprochen groß. Ähnliches gilt für Katzen: Mit Felix oder Lilly liegen Sie in den meisten Fällen richtig. Dass die Deutschen bei der Namensfindung für ihre bellenden oder miauenden Hausgenossen auch im Jahr 2013 klare Favoriten haben, zeigt eine Analyse der Tierschutzorganisation TASSO e.V..

Die weitaus meisten der im Jahr 2013 geborenen und in der umfangreichsten Haustierdatenbank Europas (über 6,9 Millionen registrierte Tiere) TASSO gespeicherten Rüden heißen Sam. Auf Platz zwei findet sich Rocky, auf Platz drei Max. Bei Hündinnen ist die Treue zu bestimmten Namen noch eklatanter: Seit nunmehr sechs Jahren liegt Luna an der Spitze, gefolgt von Emma und Bella. Luna ist seit 2008 auch der zweitliebste Name für Kätzinnen, konsequent übertrumpft nur von Lilly. Die meisten Kater heißen Felix. Tiger und Leo rangieren an zweiter und dritter Stelle.

„Schon vor 31 Jahren, als TASSO gegründet wurde, war Felix der beliebteste Name für Kater“, erzählt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V.. „Kätzinnen hießen damals überwiegend Minka, Rüden Bobby und Hündinnen Susi.“

Die beliebtesten „menschlichen“ Vornamen für Hunde und Katzen sind McCreight zufolge im Jahr 2013 Leo, Max, Paul(a), Moritz, Emma, Felix und Lotte. „Seit mehr als zwei Jahrzehnten gar nicht mehr gefragt ist übrigens Mikesch“, so McCreight weiter. „Das liegt wohl an der damaligen Präsenz der neu ausgestrahlten TV-Serie ‚Kater Mikesch‘ der Augsburger Puppenkiste. Übrigens das einzige Beispiel dafür, dass ein aus Film und Fernsehen bekannter Tiername in die Realität einzog. So gibt es in den Top Ten weder Lassie noch Pluto, Struppi oder Tom.“

Winterurlaub am Meer: Unbeschränkter Strandspaß für Hund und Mensch

Winterzeit ist Urlaubszeit und was kann es da Schöneres geben, als sich eine steife Brise um die Ohren wehen zu lassen und mit der ganzen Familie lange Strandspaziergänge zu genießen. Da darf der geliebte Vierbeiner selbstverständlich nicht fehlen. Familien mit Hund wird die Ostsee zusätzlich schmackhaft gemacht, denn in der kalten Jahreszeit können Hunde an vielen Stränden herumtoben und sind nicht beschränkt auf einzelne Abschnitte für Hunde.

Vielerorts werden außerhalb der Sommersaison die einschränkenden Strandverordnungen für Hunde aufgehoben. Für Hundebesitzer die perfekte Gelegenheit, sich und ihrem Vierbeiner einen erholsamen Winterurlaub am Meer zu gönnen.

Wie zum Beispiel am Strand der Lübecker Bucht: „Vom 1. Oktober bis zum 31. März können Hunde am gesamten Strand frei laufen“, so Christian Lackner von der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht. „An vielen Strandabschnitten gilt der unbeschränkte Zugang sogar bis Ende April.“ Hier sind nicht nur Spaziergänge mit der ganzen Familie möglich. Es locken auch immer wieder besondere Angebote: „In diesem Herbst konnten Hundefreunde im Rahmen unserer ‚Hund-Aktiv-Wochen‘ beispielsweise ein Agility-Training am Strand absolvieren“, sagt Lackner. „Die Resonanz war sehr gut, sodass wir sicherlich auch 2014 wieder etwas Besonderes für Hunde und ihre Halter anbieten werden.“

Auch viele andere Strände öffnen im Winter für Hunde. Dabei können die Termine jedoch etwas variieren. Wichtig: Jedes Strandbad hat seine eigene Strandsatzung, in welcher der Aufenthalt von Hunden am Meer geregelt ist. Geht es an die Urlaubsplanung, sind die örtlichen Kurverwaltungen bzw. Touristeninformationen die beste Adresse, um rechtzeitig den hundefreundlichsten Urlaubsort zu finden.

Doch nicht nur am Meer geht es hundefreundlich zu. Viele Ferienwohnungen und -häuser sorgen für die passende Unterbringung von Mensch und Vierbeiner – wie Christian Lackner bestätigt: „Die Lübecker Bucht wird von vielen Hundebesitzern besucht. In den meisten Unterkünften sind Hunde herzlich willkommen. Wo genau, erfahren Interessierte beispielsweise auf unserer Homepage. Dort sind in einer eigenen Rubrik hundefreundliche Unterkünfte in unserer Region aufgeführt.“ IVH