Archiv für den Monat: September 2013

Rumänisches Verfassungsgericht entscheidet pro Massentötung von Hunde

Das rumänische Verfassungsgericht hat über das Schicksal tausender Straßenhunde entschieden: Es legitimierte das Gesetz zur „Hunde-Euthanasie“, der Massentötung von Straßenhunden. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert diese Entscheidung scharf und hat sich an die Europäische Union gewandt, um doch noch eine langfristige und tierschutzgerechte Lösung zu erreichen.

Auch das EU-Parlament muss sich mit dem Vorgang befassen, fordert der Verband. Das Land ist als Mitglied des Europarates dem Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren beigetreten, welches humane Mittel zur Reduzierung der Population von Straßenhunden einfordert. Die Tötung der Tiere ist weder tierschutzkonform, noch löst es die Probleme, da andere Hunde immer wieder die entstandenen Lücken einnehmen und sich weiter fortpflanzen. Vielmehr hilft langfristig nur: einfangen, kastrieren und im angestammten Gebiet freilassen.

„Auch wenn Gerichtsschelte immer schwierig ist, aber das heutige Urteil des obersten Gerichtshofes in Rumänien kann nur als Bankrotterklärung Rumäniens in Sachen Tierschutz bezeichnet werden. Die EU-Kommission muss handeln, das Europaparlament muss sich ebenso damit eilig befassen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Verband hat sich nach Schreiben an die rumänische Botschaft und den rumänischen Präsidenten, nun auch an den für Landwirtschaft, und auch damit für Tierschutz, zuständigen EU-Kommissar Dacian Ciolos gewandt. Nach Ansicht der Tierschützer entzieht sich Rumänien dem Leitgedanken des Artikels 13 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), welchem es grundsätzlich verpflichtet ist. Demnach ist dem Wohlergehen der Tiere als fühlende Wesen bei politischen Entscheidungen Rechnung zu tragen. „Rumänien hat noch die Chance zu zeigen, dass Verträge nicht bloß Lippenbekenntnisse und wertloses Papier sind. Es gibt tierschutzkonforme Methoden Straßentierbestände zu reduzieren, die müssen genutzt werden“, so Schröder abschließend.

Ein QR-codierter Halsbandanhänger hilft, wenn der Hund verloren geht

Wer einen Hund besitzt, muss natürlich regelmäßig mit ihm Gassi gehen. Für die meisten ist das aber keine lästige Pflicht, sondern echtes Vergnügen – nicht zuletzt auch deshalb, weil es dem Tier viel Spaß macht, draußen unterwegs zu sein, nach dem Bällchen zu springen und die vielen wunderbaren Gerüche zu erschnüffeln. Auch Herrchen tut es gut, sich an der frischen Luft zu bewegen und mit dem Hund zu spielen. Ein gemeinsamer Ausflug ins Grüne bietet für alle Beteiligte noch mehr Interessantes. So nutzen viele Hundebesitzer jede Gelegenheit, um neue Strecken zu erkunden, wo sie ihren Liebling auch mal ohne Leine laufen lassen können.

Der Hund ist weg – was nun?

Leider passiert es aber manchmal doch: Der Hund entdeckt eine spannende Fährte, sein Jagdtrieb erwacht, und er ist auf und davon. Selbst gut erzogene Tiere hören dann oft nicht mehr auf die Rufe von Herrchen oder Frauchen. Bis der Vierbeiner dann schließlich ermüdet aufgibt, befindet er sich nicht selten schon kilometerweit weg. Verläuft sich ein Hund im eigenen Revier, so findet er meist selbst nach Hause oder wird von einem Nachbarn, der ihn erkennt, schnell zurückgebracht. Anders sieht es aus, wenn er während eines Ausfluges in unbekannter Gegend verschwindet. Eine klare Kennzeichnung – etwa ein Anhänger am Halsband – erleichtert es in solchen Fällen einem Finder, herauszufinden, wo das Tier zu Hause ist.

Per Smartphone auslesbar

Eine besondere Hilfe kann hier ein QR-codierter Anhänger von Scanit sein: Er verfügt über eine individuelle ID-Nummer, die über die Web-Plattform www.scanit24.com registriert wird. Läuft der Hund dann jemandem zu, kann dieser den QR-Code auf der Plakette ganz einfach mit seinem Smartphone scannen. Damit kann er die vorher eingegebenen Kontaktdaten des Hundebesitzers auslesen und diesen direkt kontaktieren. Es ist auch möglich, das Auffinden des Tieres über seine ID-Nummer an die Webseite des Anbieters zu melden. Damit werden Ort und Zeitpunkt des Scans automatisch per Mail an den Besitzer gesendet.

Tipps für eine harmonische Mehrhundehaltung

Wenn der eigene Vierbeiner auf Artgenossen trifft, ausgelassen spielt und tobt, sind viele Hundehalter begeistert. Deshalb wünschen sich immer mehr Hundefreunde für ihren Liebling das Zusammenleben mit einem weiteren Vierbeiner und interessieren sich für Mehrhundehaltung. Damit aus den Hunden ein stimmiges, kleines Rudel wird, gibt Thomas Baumann, Autor des Fachbuches „Mehrhundehaltung – gemeinsam zu mehr Harmonie“, Interessierten einige Tipps.

„Es ist sinnvoll, sich zunächst intensiv mit einem Hund zu beschäftigen, bevor ein zweiter hinzukommt. Halter müssen eine individuelle Beziehung zu jedem einzelnen Hund aufbauen können, daher sollten nicht mehrere Hunde zur gleichen Zeit angeschafft werden“, empfiehlt Baumann. Ist diese Voraussetzung erfüllt, kann die Suche nach einem geeigneten Zweit-Hund-Kandidaten beginnen.

Damit Hunde harmonieren, sind nicht die gleiche Rasse oder Größe wichtig. „Maßgeblich ist, dass die Tiere charakterlich miteinander kompatibel sind“, erklärt der Experte. So können sich ein mutiger und ein eher ängstlicher Hund gut ergänzen, während ein gemütlicher Geselle mit einem Energiebündel schnell überfordert sein kann.
Ist ein Zweit-Hund-Kandidat gefunden, sollte dieser nicht einfach von einem Tag auf den anderen mit ins Territorium des bereits vorhandenen Hundes einziehen. Verantwortungsbewusste Züchter und auch Tierheime bieten immer die Möglichkeit, dass die Tiere mehrmals besucht werden können. „Halter sollten den Vierbeinern Zeit lassen, sich gegenseitig kennenzulernen. Mehrere Treffen auf neutralem Grund sind sinnvoll.“ Zunächst vorsichtiges Beschnuppern an der lockeren Leine, bevor es zu einem gemeinsamen Freilauf kommt, ist zu empfehlen. „Dann heißt es, das Verhalten der Vierbeiner genau zu beobachten: Ignorieren sich die Hunde die ganze Zeit über, ist dies eher untypisch und damit ein vergleichsweise schlechtes Zeichen. Beschäftigen sie sich miteinander, dazu kann auch eine kurze Rauferei gehören, stehen die Chancen gut, dass aus den Individuen ein Rudel wird“, gibt Baumann mit auf den Weg.

Beim Aufbau eines kleinen Hunderudels ist sehr viel Aufmerksamkeit gefragt. Beide Hunde jederzeit im Blick zu haben, ist eine spannende Herausforderung. Daher kann die Unterstützung durch einen Experten sinnvoll und hilfreich sein. So können Hundehalter gemeinsam mit einem Hundetrainer viel über die Körpersprache ihrer Tiere lernen und Situationen sicherer einschätzen. Auch der souveräne Umgang mit zwei Hunden sollte trainiert werden. Dazu kann beispielsweise der gemeinsame Spaziergang mit der Doppel-Leine gehören oder das zuverlässige Abrufen jedes einzelnen Tieres oder auch beider Hunde zeitgleich.

Dann steht dem doppelten Vergnügen nichts mehr im Wege: Die Hunde gewinnen nicht nur einen Freund dazu, sondern auch an Lebensqualität. Und auch für Hundehalter ist das Leben mit mehreren Hunden ein echtes Highlight: „Menschen bekommen ein besseres Gefühl für die Tiere, weil sie viel mehr über Interaktion und Kommunikation lernen können, als bei der Einzelhund-Variante. Das macht den besonderen Reiz der Mehrhundehaltung aus“, so Baumann. IVH

Würmer bei Hunden

Würmer bei Hunden und Katzen sind kein angenehmes Thema. Dabei wäre es schnell aus der Welt geschafft, würden Frauchen und Herrchen ihre Vierbeiner regelmäßig entwurmen. Mindestens vier Behandlungen pro Jahr empfehlen unabhängige Experten (1). Doch deutsche Hunde- und Katzenbesitzer entwurmen nur halb so oft, wie es Tierärzte raten (2). Eine einfache Eselsbrücke kann helfen, den Quartals-Rhythmus beizubehalten: Setzen Sie das Entwurmen auf den Start einer neuen Jahreszeit!

7,4 Mio. Hunde und 12,3 Mio. Katzen leben in deutschen Haushalten (3) – für ihre Besitzer sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Natürlich liegt ihnen die Gesundheit ihrer tierischen Freunde am Herzen. Und doch zeigen sich hier deutliche Mängel: Im Schnitt entwurmen deutsche Hunde- und Katzenbesitzer deutlich seltener als von Experten empfohlen, das zeigen Befragungen von Tierärzten. Dabei ist längst erwiesen, dass eine ein- bis zweimalige Behandlung pro Jahr keinen ausreichenden Schutz bietet (4).

Um das regelmäßige Entwurmen nicht zu vergessen, genügt eine einfache Erinnerungshilfe: Tierhalter sollten es sich angewöhnen, immer zum Beginn einer neuen Jahreszeit die Entwurmung durchzuführen – als nächstes steht der Herbst vor der Tür!

Wie hoch das individuelle Infektionsrisiko eines Tieres tatsächlich ist, hängt von Haltung und Fütterung ab. Am besten weiß ein Tierarzt Bescheid und kann das geeignete Mittel verschreiben. Bei manchen Vierbeinern kann sogar monatliches Entwurmen angezeigt sein, wenn z.B. ein enger Kontakt mit Kindern oder älteren Menschen besteht, die Tiere oft und unbeaufsichtigt Freigang haben oder rohes Fleischfutter erhalten, das nicht ausreichend erhitzt oder zuvor gefroren war. Besonders wichtig ist der Schutz vor Würmern im Welpenalter, da Jungtiere generell anfälliger für Infektionen sind.

Weiterführende Informationen unter www.hund-katze-entwurmen.de

Referenzen
(1) ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites)
(2) Studie Entwurmungsverhalten in Dtl. (durchgeführt für Novartis
Animal Health), 2012
(3) Industrieverband Heimtierbedarf e.V., 2012
(4) Bundesverband für Tiergesundheit e.V., 2011

Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. – mit tierschutzwidrigen Ausbildungsmethoden zur Bundessiegerprüfung 2013?

Kurz vor Auftakt der Bundessiegerprüfung in Göttingen am 13. September 2013 hat PETA Deutschland e.V. bei den Staatsanwaltschaften Köln und Wuppertal Strafanzeigen gegen mehrere Mitglieder eines der ältesten Hundezuchtvereine Deutschlands gestellt. Der Vorwurf: Verwendung tierschutzwidriger Elektroreizgeräte zur Hundeerziehung. Umfangreiche Videoaufnahmen aus verdeckten Ermittlungen der Tierrechtsorganisation zeigen, wie Mitglieder des SV auf Trainingsplätzen mit Teletaktgeräten arbeiten, darunter auch Teilnehmer der Bundessiegerprüfung. Es ist davon auszugehen, dass die Betroffenen vorsätzlich und bewusst handeln. Der Einsatz von Elektroreizgeräten zur Erziehung von Hunden ist gemäß § 3 Nr. 11 TierSchG verboten. PETA fordert die Veranstalter der Bundessiegerprüfung nun auf, die betroffenen Hundehalter – entsprechend der Statuten – von der Veranstaltung zu disqualifizieren.

„Hunde mit Teletaktgeräten zu trainieren, verstößt gegen das Tierschutzgesetz – eine Tatsache, die den überprüften Mitgliedern des SV sehr wohl bewusst ist“, wertet Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater bei PETA Deutschland e.V., die Ermittlungen. „Mutmaßliche Tierquäler müssen von der Bundessiegerprüfung disqualifiziert und aus dem Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. ausgeschlossen werden.“

Teletaktgeräte sind Elektroimpulsgeber. Sie bestehen aus einem Sender, den der Ausbilder in der Hand trägt, und einem Hundehalsband mit einem Funkwellenempfänger, der auf Knopfdruck elektrische Impulse unterschiedlicher Stärke erzeugt. So können Hunde über eine Distanz von bis zu 1.000 Metern per Stromstoß „bestraft“ werden.

Das Tierschutzgesetz verbietet den Einsatz von Elektroreizgeräten in der Hundeerziehung explizit, da Stromimpulse die Tiere erheblichen Leiden aussetzen. Auch wenn das Reizgerät nicht mit Stromstößen genutzt wird, kann der bloße Anblick des Teletaktgeräts von Hunden mit einem Schmerz- und Leidensgefühl in Verbindung gebracht werden. Der SV spricht sich offiziell gegen die Nutzung von Teletaktgeräten aus. Die aktuelle PETA-Recherche setzt eine frühere Ermittlung zur tierschutzwidrigen Zucht bei SV-Hundezüchtern fort. Der Verein Deutscher Schäferhunde ist dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) angeschlossen.

Massentötungen lösen das Streunerhunde-Problem nicht!

Heute morgen unterbreitete VIER PFOTEN der rumänischen Regierung ihre alternative Lösungsstrategie in der Streunerhundefrage. Die internationale Tierschutzorganisation, die sich gegen die Tötung von Hunden ausspricht, fordert seit Jahren einen nationalen Aktionsplan.

Nach dem tragischen Vorfall vergangene Woche, bei dem ein kleiner Junge von Streunerhunden tödlich verletzt wurde, forderte der rumänische Präsident Traian Basescu das Parlament auf, die Tötung zehntausender Streunerhunde umgehend zu legalisieren. Alsbald drängte auch Premierminister Victor Ponta darauf, die Straßen möglichst schnell von den Hunden zu befreien. Aufgrund des wachsenden Drucks wird das Parlament bereits nächste Woche eine Notfallverordnung diskutieren und das 2007 initiierte Streunerhunde-Gesetz finalisieren.

„Wir sind bestürzt über die populistischen und radikalen Aussagen von führenden politischen Entscheidungsträgern, die die rumänische Bevölkerung gegen die Streunerhunde aufhetzen und zu Gewalttaten anstacheln. Wir fordern einen konstruktiven Dialog und haben der Regierung heute unsere Lösung vorgelegt, in der Hoffnung, dass sie Gehör findet“, so Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei VIER PFOTEN.

Massentötungen bekämpfen das eigentliche Problem nicht an der Wurzel: das rasante Wachstum der Streuner-Populationen. VIER PFOTEN arbeitet daher mit der so genannten „Capture-Neuter-Release“-Methode: Die Streuner werden eingefangen, kastriert, entwurmt und gegen Tollwut geimpft. Danach werden sie wieder dort hingebracht, wo sie eingefangen wurden. Das Töten von Streunertieren hat keinen nachhaltigen Effekt, da bereits nach einer Generation eine neue Population von Hunden und Katzen den Platz einnimmt. Die WHO, die OIE (World Organisation for Animal Health) sowie andere Organisation unterstützen daher die C-N-R-Methode als die einzige ethisch unbedenkliche Strategie, Streunerpopulation langfristig und nachhaltig in den Griff zu bekommen. Das rumänische Verfassungsgericht kam zudem im Januar 2012 zum Entschluss, dass Teile des Euthanasie-Gesetzes für Streuner verfassungswidrig sind.

Die von VIER PFOTEN propagierte Lösungsstrategie nimmt sowohl Ursache als auch die Auswirkungen in Angriff. Die Ursache der Problematik ist auf das Aussetzen von Hunden zurückzuführen, das Ergebnis ist, dass die Situation auf den Straßen nicht mehr kontrollierbar ist. Die von Behörden veranlassten Tötungen in der Vergangenheit sowie deren inkonsequente Sterilisationsprogramme haben erhebliche Kosten verursacht, jedoch nicht den nötigen Erfolg gebracht. Um das Problem nachhaltig zu lösen, müsste das Aussetzen der Tiere verhindert und die Kontrolle über die Straßen zurückgewonnen werden. Dies verlangt umfassende gesetzliche Maßnahmen, die den verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden forcieren: die verpflichtende Kennzeichnung von Hunden mittels Mikrochip, die verpflichtende Kastration (ausgenommen Zuchthunde) und Strafanzeigen für das Aussetzen von Hunden. Um die Situation auf den Straßen in den Griff zu bekommen, müssten Kastrationsprojekte konsequenter, rascher und vor allem auf nationaler Ebene durchgeführt werden. Um die Hunde allmählich von den Straßen zu bekommen, können spezielle Zentren geschaffen werden, die sie auf die Adoption vorbereiten. Medien und Politiker sollten zumindest 10 Prozent ihrer Zeit aufwenden, die sie der Problematik in der letzten Woche widmeten, um Tierliebhaber zur Adoption eines Streuners zu bewegen.

„Unsere mobilen Streunerhilfe-Teams haben in den letzten Jahren alleine in Bukarest 10.600 Streuner eingefangen, kastriert und wieder freigelassen, in ganz Rumänien belaufen sich die Zahlen der von VIER PFOTEN behandelten Tiere auf rund 100.000. Unsere Bemühungen wurden jedoch nicht genügend von den Behörden unterstützt. Die ganze Situation lässt sich mit einem Wasserschaden vergleichen: Zuerst muss man den Wasserzufluss stoppen, dann die defekten Rohre reparieren, und zuletzt erst die Wohnung wieder auf Vordermann bringen“, so Paun.

Angesichts der Ereignisse befürchtet VIER PFOTEN nun, dass der Hass gegen Streunerhunde nun komplett außer Kontrolle gerät und immer mehr Tiere brutal umgebracht oder vergiftet werden. Zudem scheint die ansässige Polizei das barbarische Vorgehen gegen die Streuner, wie es teilweise bereits traurige Realität ist, zu ignorieren.

„Anscheinend wissen die Menschen nicht, dass die Tötung eines Tieres strafrechtliche Konsequenzen hat. Mittlerweile ist sogar ein Mann verstorben, der eine für einen Hund gedachte, vergiftete Wurst gegessen hat. Die Polizei muss umgehend reagieren – ansonsten werden wir Anzeige erstatten“, warnt Paun.

VIER PFOTEN fordert das rumänische Parlament zur Besonnenheit auf. Es gilt, Emotionen beiseite zu schieben und ein lösungsorientiertes Streunergesetz ohne Tötungen zu implementieren. Gleichzeitig muss die Polizei das illegale Töten von Streuerhunden sofort stoppen und Vergehen entsprechend ahnden.

Außerdem hat VIER PFOTEN einen Online-Protest gestartet, mit dem Regierung und Parlament aufgefordert werden können, die Massetötungen nicht zu legalisieren: http://www.four-paws.org/straykilling