Archiv für den Monat: August 2013

Autofahren ist für viele Hunde eine Qual

Schätzungen zufolge leidet jeder fünfte erwachsene Hund unter Gelenkproblemen. Da Tiere aber eine viel höhere Schmerztoleranz haben als der Mensch, äußern sie Schmerzen nur sehr selten durch Winseln oder Jaulen. Umso wichtiger ist es, dass der Halter erste Krankheitssymptome durch gutes Beobachten erkennt. Verminderte Spielfreude, Probleme beim Aufstehen nach den Schlafphasen oder das Sträuben, wenn es ins Auto gehen soll, können auf eine Arthrose hinweisen, die frühzeitig mit dem Tierarzt abgeklärt werden sollte.

Konsequent gegen Schmerzen behandeln

Eine Arthrose kann verschiedene Ursachen haben. So können Verletzungen oder Entzündungen des Gelenks oder des gelenkunterstützendes Apparats zu Arthrosen führen. Aber auch Erbkrankheiten und Fehlbildungen wie die sogenannte Hüftgelenksdysplasie können die Probleme verursachen. Ist eine Gelenkerkrankung diagnostiziert, sollte der Hund konsequent gegen Schmerzen behandelt und mit gelenkunterstützenden Nährstoffen – wie Glykosaminoglykane, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen – versorgt werden. Übergewichtige Hunde müssen umgehend abnehmen, weil weniger Kilos die Symptome deutlich verbessern können. Ebenso wichtig ist moderate Bewegung, die den Hund nicht überfordert, aber dazu beiträgt, dass sich die Gelenke nicht weiter versteifen.

Hundekissen sorgt für optimale Druckentlastung

Der Schlafplatz sollte sich idealerweise wie beispielsweise das Hundekissen „Visko De Luxe“ von Dog’s Finest an den Körper des Hundes anpassen und für optimale Druckentlastung und -verteilung sorgen.

Noch wichtiger ist eine geeignete Unterlage bei der Fahrt im Auto, denn hier müssen zusätzlich Stöße durch Unebenheiten absorbiert werden. Auch viele nicht arthrosegeplagte Hunde steigen aus diesem Grunde ungern in den Wagen. Speziell für den Kofferraum gibt es daher eine Outdoor-Variante des Hundekissens „Visko De Luxe“. Sein waschbares Bezugsmaterial ist wasserdicht, hat eine hautsympathische Oberfläche und ist rutschfest auch auf kurvigen Straßen. Zu beziehen in vier Größen unter www.dogsfinest.de im Internet.

Wo der Hund begraben liegt

Immer mehr Tierbesitzer wünschen sich vom geliebten Haustier einen würdevollen Abschied in Form einer Tierbestattung. Seit Jahrzehnten steigt die Anzahl der Haustiere in deutschen Haushalten. Von den nunmehr rund 20 Millionen Katzen und Hunden versterben jährlich etwa 1,9 Millionen. Die Zahl der Tierbestattungen in Deutschland hat sich seit 2010 um knapp 74 Prozent auf jährlich rund 160.000 erhöht. Einer Untersuchung des Informationsportals Bestattungen.de (www.bestattungen.de) zufolge sind vor allem soziale Ursachen ausschlaggebend für diesen anhaltenden Trend.

Räumliche und zeitliche Mobilität und Flexibilität gehören verstärkt zu den Anforderungen des Berufslebens. Dadurch zerfasern viele Familien- und Freundschaftsbande. Haustiere als treue Gefährten füllen diese Lücke für viele Menschen. „Das Haustier ist heute nicht mehr nur Hobby oder Nutztier, sondern als Sozialpartner häufig ein Ersatz für stabile soziale Beziehungen zu anderen Menschen“, so Martin Struck, Vorsitzender des Bundesverbands der Tierbestatter. „Würde, Respekt und Trauerarbeit sind bei Tierbestattungen ebenso wichtig wie bei Bestattungen von Menschen“, betont Struck.

Beisetzungen von Tieren wurden bereits im antiken Ägypten durchgeführt. Für jeden, der heute seinen verblichenen Vierbeiner nicht in der Tierkörperverwertungsanlage beseitigen lassen will, bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Kunstvoll gestaltete Urnen, aufwändige Grabmale oder aus der Asche gefertigter Diamant- und Edelsteinschmuck sind erhältlich. Dabei reichen die Kosten der Tierbestattung je nach Tiergröße und persönlichen Vorstellungen von 200,- Euro bis zu mehreren Tausend Euro.

Die steigenden Bemühungen und Ausgaben für eine Tierbestattung lassen jedoch nicht auf eine generelle Entwicklung hin zu mehr Tierliebe und Empathie schließen. Aiyana Rosen, Sozialwissenschaftlerin und Mitbegründerin des Arbeitskreises für Human-Animal-Studies, „Chimaira“, erläutert die Ambivalenz der Thematik: „Während bestimmte Tiere näher an den Menschen heranrücken und der Wunsch nach einer menschenähnlichen Behandlung, zum Beispiel in Form von Tierbestattungen, entsteht, werden andere Tiere hingegen täglich konsumiert und landen auf dem Teller.“ Bestenfalls wird durch die Trauer um ein einzelnes Tier jedoch die Reflexion über diese Seite der Tiernutzung angeregt.

Die Experten von Bestattungen.de erwarten, dass sich der Trend zur Tierbestattung fortsetzen wird: „Die erhöhte Nachfrage und das größer werdende Angebot führen zu einem wachsenden und vielseitigeren Tierbestattungsmarkt“, so Bestattungen.de-Geschäftsführer Fabian Schaaf-Mehta.

Wer schläft noch mit im Bett?

Was also spricht dagegen, den vierbeinigen Liebling rund um die Uhr bei sich zu haben und ihm sogar die Tür zum Schlafzimmer zu öffnen?

Tatsächlich sind Hund und Katze in deutschen Schlafzimmern keine Seltenheit. Das hat eine aktuelle Umfrage unter Tierhaltern in Deutschland ergeben. Demnach erlaubt fast jeder zweite Hundebesitzer seinem Tier, die Nacht im Bett zu verbringen. Katzenhalter sind sogar noch toleranter. Und obwohl laut Umfrage fast alle Tiere zusätzlich einen festen Schlafplatz im Haus haben, schlüpfen sie Nacht für Nacht lieber unter Herrchens oder Frauchens Decke. Neun von zehn Tieren, die mit ins Bett dürfen, tun dies täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Interessanterweise darf nur jedes vierte Kind regelmäßig bei seinen Eltern schlafen. Das jedenfalls sagt eine vergleichbare Umfrage der Apothekenzeitschrift „Baby und Familie“.

Doch Vorsicht! Hund und Katze sind nicht immer alleine unterwegs, sondern bringen ungeladene Gäste mit. Gemeint sind Flöhe, die sich gern im Fell von Hund und Katze tummeln und unbemerkt in Haus und Schlafzimmer gelangen. Dort und in der ganzen Wohnung finden sie beste Bedingungen, um sich hemmungslos zu vermehren. Ein weiblicher Floh kann bis zu 40 Eier am Tag legen. Lediglich fünf Prozent dieser Nachkommenschaft schlagen ihr Quartier im Fell des Tieres auf, der Rest verteilt sich in Form von Eiern, Larven und Puppen in der unmittelbaren Umgebung des Haustieres – also auch in Ihrem Bett.

Besonders kritisch ist der Herbst. Flöhe mögen es warm und machen sich auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Ein kuscheliges Bett kommt da gerade recht. Alle im Haushalt lebenden Hunde und Katzen sollten deshalb rechtzeitig und langfristig gegen Flohbefall behandelt werden. Geeignet zur Bekämpfung ist die Kombination von Präparaten, die sowohl erwachsene Flöhe als auch Eier und Larven erfassen. Sollten sich Flöhe im Bett bereits häuslich eingerichtet haben, muss auch das in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen werden. Frische Bezüge allein reichen aber nicht aus. Flöhe wird man nur mit einer gründlichen Reinigung der gesamten Wohnung wieder los.

Der wichtigste und am häufigsten vorkommende Floh ist der Katzenfloh. Trotz seines Namens ist er nicht besonders wählerisch. Er fühlt sich auf Katzen und Hunden gleichermaßen wohl. Auch Menschen sind vor seinen Bissen nicht sicher.

Stoppt die Welpen-Dealer

Der Handel mit Rassewelpen boomt: Zu Tausenden werden sie preiswert und unter falschen Angaben im Internet, in Zoohandlungen und auf öffentlichen Plätzen angeboten. In Osteuropa unter schlimmsten Bedingungen produziert, leiden die Hundebabys unvorstellbare Qualen. Nicht selten werden sie bereits mit drei oder vier Wochen von ihren geschundenen Müttern getrennt und mit gefälschten Impfpässen quer durch Europa transportiert. Wenn sie ihre Bestimmungsorte erreichen, sind die Welpen oft schon todkrank. Viele von ihnen überleben die ersten Wochen nicht. Dieser Verlust wird von den skrupellosen Händlern von vornherein einkalkuliert. Ihre neuen, ahnungslosen Besitzer hingegen werden mit hohen Tierarztkosten oder dem frühen Tod der Welpen konfrontiert.

Die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat nun die neue Online-Plattform www.stopptwelpendealer.org ins Leben gerufen, um mehr Bewusstsein für den illegalen Welpenhandel zu schaffen und Betroffenen eine Anlaufstelle zu bieten. Die Website bietet neben Informationen und Videos auch ein Tool für betrogene Hundekäufer, die ihre Erfahrungen teilen möchten. „Unser vorrangiges Ziel ist es, die Nachfrage nach billigen Rassewelpen aus dubiosen Quellen einzuschränken und unseriösen Welpenhändlern den Riegel vorzuschieben“, so Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN. „Mithilfe Betroffener wollen wir unsere Recherchen weiter vertiefen, Missstände aufdecken und den politischen Forderungen noch mehr Nachdruck verleihen.“ VIER PFOTEN fordert unter anderem eine europaweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde. Die Website wird vorerst in Österreich, Deutschland und Großbritannien gelauncht. Thiesmann: „Bei besonderen Härtefällen werden wir mit den Betroffenen in Kontakt treten, um für unsere Recherchen mehr Hintergrundinformationen zu erhalten. Da wir jedoch nicht jeder Meldung nachgehen können, bitten wir die geschädigten Hundebesitzer, sich mit sämtlichen Informationen an die Polizei und/oder den Amtstierarzt zu wenden.“

Die Besucher der Website erwartet zudem eine Checkliste, worauf bei einem Welpenkauf zu achten ist. „Die Weichen für einen gesunden Hund und ein harmonisches Zusammenleben werden bereits beim Kauf gestellt“, erklärt Birgitt Thiesmann. „Aus diesem Grund sollte niemals ein Sonderangebot im Vordergrund stehen.“ Generell, so VIER PFOTEN, muss die Anschaffung eines Hundes gut überlegt und vorbereitet werden. Und der erste Weg sollte immer erst ins Tierheim führen. Dort warten viele große und kleine Vierbeiner – auch Rassehunde – sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.

Tipps für jobsuchende Hundehalter

Zwischen Team-Meeting und Telefonkonferenz eine Runde mit dem Hund spielen – das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Denn die Vereinbarkeit von Beruf und Heimtier ist Tierbesitzern oft genauso wichtig, wie die Möglichkeit, Arbeits- und Familienleben unter einen Hut zu bekommen. Mit einer gezielten Stellensuche und offener Thematisierung ihres Wunsches können Hundebesitzer bei beruflicher Neuorientierung durchaus den Traumjob mit hundefreundlichem Arbeitgeber finden.

„Der ‚Kollege Hund‘ sollte zunächst einmal verträglich und gut erzogen sein“, erklärt Sabine Dinkel, Beraterin aus Hamburg. „Ebenfalls wichtig ist es, dass der Hund alleine an seinem festen Platz bleiben kann und seinem Menschen nicht auf Schritt und Tritt folgt“, ergänzt die Expertin, die ihre Basset-Hündin Wilma selbst gerne mit zur Arbeit nimmt.

Sind diese Punkte gegeben, kann die Jobsuche gezielt beginnen. Die Karriereberaterin empfiehlt, sich erst einmal Firmen anzusehen, die selbst etwas mit Tieren zu tun haben: zum Beispiel Futterhersteller, Großhändler für Tierbedarf oder Tierkliniken. „Häufig trifft man zudem in jungen Unternehmen sowie kreativen Bereichen wie Werbung, PR oder Design auf ‚Hunde-Kollegen’“, weiß Dinkel zu berichten. „Auch viele Friseure sind hundeaffin.“ Ist noch nicht das Passende dabei, lohnt sich ein Blick auf spezielle Jobportale wie
www.jobs-mit-hund.com. Hier finden Hundebesitzer exklusive Stellenangebote.

Im nächsten Schritt – dem Vorstellungsgespräch – rät Dinkel Bewerbern, den Arbeitgeber ganz offen darauf anzusprechen, ob und welche Möglichkeiten bestehen, einen Hund an den Arbeitsplatz mitzubringen. „Dann ist es gut, ein Foto seines Hundes dabei zu haben, das bei Interesse vorgezeigt werden kann.“ Im Gespräch kann der Jobsuchende außerdem Argumente ins Feld führen, welche positiven Auswirkungen ein Hund am Arbeitsplatz auf ein gutes Betriebsklima hat, erklärt die Expertin: „Es ist inzwischen bekannt, dass Hunde eine entspannende Wirkung haben – sie bringen uns wieder zum Lachen und sorgen für das nötige Quäntchen Harmonie und Geborgenheit, das viele Menschen am Arbeitsplatz vermissen.“

Der neue Arbeitgeber ist vom Bewerber mit dem ‚Kollegen Hund‘ überzeugt, aber was sagen die neuen Kollegen? „Idealerweise sollten alle im unmittelbaren Umfeld Arbeitenden mit dem Hund einverstanden sein“, betont Dinkel. Sollte es Vorbehalte geben, rät die Expertin Hundebesitzern, von sich aus Kompromisse vorzuschlagen: „Man könnte überlegen, den Hund nicht jeden Tag mitzubringen und tageweise eine Hundebetreuung zu organisieren.“

Sandburgenbau mit Hund

Die Sonne scheint, die Sommerferien sind im vollen Gang: Es ist Urlaubszeit. Als fester Bestandteil der Familie darf Bello in der schönsten Saison des Jahres nicht fehlen. Damit niemand auf tolle Tage am Strand verzichten muss, gibt es in Deutschland viele Hundestrände, an denen das fröhliche Toben im kühlen Nass auch mit Hund erlaubt ist. Doch wie findet man einen Hundestrand und was muss man beim Tag am Strand beachten?

Neu: Die Hundestrand-App
Auf der Suche nach einem Hundestrand können Hundebesitzer sich im Internet oder direkt bei der Verwaltung ihres Urlaubsortes informieren. Auch die Mitarbeiter der Touristen-Informationen vor Ort stehen gerne für Fragen zur Verfügung. Außerdem gibt es mit www.hundestraende.com eine spezielle App, die Hundefreunden verschiedene Informationen über die Lage des Strandes und über die Ausstattung der Umgebung, mit zum Beispiel Kotbeutelspendern für Hunde-Hinterlassenschaften, zur Verfügung stellt.

Eine riesige Freude für die ganze Familie ist es, wenn der Vierbeiner ausgelassen mit Artgenossen am Strand tollen kann. Solche Ausflüge stärken die Bindung zwischen Hund und Halter und sorgen für ein glückliches, ausgelastetes Tier.

Eine wichtige Voraussetzung für einen solchen Tag am Hundestrand: Erziehung. Die Vierbeiner sind am Hundestrand ausdrücklich willkommen. Trotzdem sollten die Hunde nicht über Handtücher anderer Badegäste turnen oder gar etwas aus der Lunchbox klauen. Für die tierischen Badegäste sollten Abbruchsignal und zuverlässiges Abrufen kein Problem darstellen.

Auch für Hunde: viel Trinken und ausreichend Sonnenschutz
Wärme, Wind und starke Sonneneinstrahlung: Das hat nicht nur Auswirkungen auf Menschen, sondern auch auf die geliebten Vierbeiner. Trinkwasser sollte dem Hund unbedingt die ganze Zeit über zur Verfügung stehen und verantwortungsbewusste Hundehalter sollten ein Auge darauf haben, dass ihr Schützling nicht zu viel Salzwasser schluckt.

Wer seinen Liebling gerne zum Spiel und Plantschen im kühlen Nass animieren möchte, findet im Zoofachhandel spezielle Spielzeuge, die auch für Abenteuer im Wasser geeignet sind. Hundehalter können ihrem Hund tolle Anreize bieten, damit er sich etwas abkühlt. Wichtig ist hierbei jedoch: Nicht jeder Vierbeiner ist eine Wasserratte! Kein Tier sollte zum Schwimmen gezwungen werden. Bei sehr rauem Wetter mit hohen Wellen oder starker Strömung sollte zur Sicherheit des Hundes auf ein Bad verzichtet werden.

In der Regel sind Hunde gut durch ihr Fell vor Sonnenbrand geschützt. Trotzdem sollten sich weder Hund noch Mensch die ganze Zeit in der prallen Sonne aufhalten. Auch bei Hunden besteht die Gefahr eines Hitzschlages. Ist das Wetter eher kühl und windig, sollten Hundehalter ihren vierbeinigen Freund nach dem Bad abtrocknen, um einer Erkältung vorzubeugen. IVH

Bequeme Zeiten für Katz und Hund

Drei Viertel der Deutschen Haustierbesitzer (75,5 Prozent) lassen ihre haarigen Lieblinge auf die Couch. Das hat eine TNS Infratest-Studie im Auftrag der Tierhaarfusselroller-Marke Scotch-Brite herausgefunden(1). Mehr als 40 Prozent der Deutschen nehmen ihr Haustier sogar mit ins Bett.

Besonders gut haben es die Katzen: 84,8 Prozent dürfen sich zu ihren Besitzern auf die Couch kuscheln, fast jede zweite Katze (46,1 Prozent) darf sogar mit ins Bett. Bei Hunden sind die Deutschen etwas strenger: nur knapp ein Drittel (32,4 Prozent) darf auch nachts an Frauchens oder Herrchens Seite liegen. Auf der Couch machen sich dafür fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Bellos breit.

Haustiere von Singles liegen am bequemsten

Darüber hinaus ergab die Scotch-Brite-Studie, dass besonders Singles gern mit ihren Tieren im Bett oder auf der Couch kuscheln. Mehr als 60 Prozent der in 1-Personen-Haushalten lebenden Befragten gaben an, dass ihr Tier zumindest gelegentlich mit ins Bett darf. Bei den Mehr-Personen-Haushalten sind es im Durchschnitt nur 39,1 Prozent. Auf die Couch dürfen bei den alleinlebenden Personen sogar 87,1 Prozent der Katzen und Hunde. Auch hier ist der Anteil der Tiere in Haushalten mit 2 oder mehr Personen mit durchschnittlich 74 Prozent deutlich niedriger. Das Geschlecht, das Alter oder die Herkunft der Haustierhalter spielt hingegen keine große Rolle.

Einfluss auf Rangordnung zwischen Mensch und Hund

„Während das erhöhte Liegen auf Bett oder Sofa bei Katzen unproblematisch ist, kann es vor allem bei dominanten Hunden zu Rangordnungsproblemen zwischen Mensch und Tier führen“, erklärt die Tierpsychologin Gabriele Zuske. „In diesem Fall macht es Sinn, dem Hund einen eigenen Platz zuzuweisen, der durchaus wandern kann, damit er immer nah bei seinem Menschen sein kann. Wenn der sich dann auch hin und wieder zu seinem Vierbeiner auf den Boden begibt, fehlt es dem Hund an nichts und Bett und Sofa sind zukünftig wieder frei von lästigen Tierhaaren“, rät G. Zuske.

Saubere Lösung für haarige Sofas und Betten

Für alle Tierhalter, deren Vierbeiner Bett und Sofa nicht gegen einen eigenen Platz eintauschen wollen, ist der Scotch-Brite Tierhaarfusselroller ein praktischer Problemlöser. Mit seiner speziellen 3M Ultra-Tack Hafttechnologie entfernt er lästige Tierhaare schonend und spielendleicht zugleich. Ob glatt oder struppig, lang oder kurz – selbst feinste Tierhaare werden mühelos entfernt. Der Klebebandträger besteht aus festem Kunststoff-Material mit einer Spezial-Perforierung. Durch diese Perforation ist das Abtrennen der Klebeblätter besonders einfach.

(1) Befragt wurden insgesamt 308 Personen, die eine Katze und/oder einen Hund besitzen.

Stadt, Rad, Hund

Bettina Rust ist mit ihrer Mischlingshündin Elli in Berlin unterwegs. Wie sich die Kieze der Stadt wandeln, beobachtet sie vom Fahrradsattel aus. Unterwegs begegnet sie Menschen, die Berlin prägen: Prominente im Scheinwerferlicht und wenig bekannte Kreative, die mit ihren besonderen Ideen der Stadt ihr Gesicht geben.

Folge 1 am 8. August, 22.45 Uhr

Auf ihrem ersten Streifzug durch Berlin trifft Bettina Rust Moderatorin, Sängerin und Schauspielerin Barbara Schöneberger im Berliner Westend und den Schauspieler Henry Hübchen in „seinem“ Pankow. Sie radelt zu Constanze Behrends, Schauspielerin, Autorin und Theaterchefin, die ihr „Prime Time Theater“ in Berlin-Wedding vorstellt. Ein ganz anderes Pflaster ist Rixdorf in Neukölln – dort betreibt Fleischermeister und „Blutwurstritter“ Marcus Benser die „Blutwurstmanufaktur“. Gleich um die Ecke erkundet Bettina Rust mit Henning Vierck den Comenius-Garten. Der Historiker hat den besonderen Garten mit geplant und spricht mit Bettina Rust über die Philosophie dieses grünen Paradieses mitten in der Großstadt.

Folge 2 am 15. August, 22.45 Uhr

Weitere Gespräche folgen eine Woche später, am 15. August um 22.45 Uhr, in der zweiten Ausgabe „Stadt, Rad, Hund“. Dann trifft Bettina Rust die Journalistin und Autorin Wibke Bruhns, die international bekannte Hutdesignerin Fiona Bennett, den Blogger, Journalist und Buchautor Sascha Lobo, den Singer-Songwriter Tim Bendzko sowie Timor Kardum, der eine Hightech-Kamera-Drohne erfand, die spektakuläre Bilder macht – inzwischen auch für Hollywood-Filme.

„Stadt, Rad, Hund“ gehört zu den Neuentwicklungen, für die das rbb Fernsehen den Sendeplatz am späten Donnerstagabend reserviert. Unter anderem gingen „GuseBerlin“ und „Ein Sofa in Berlin“ voraus. „Termin bei Guse“ folgt ab 22. August. Nach der Ausstrahlung kann man beide Sendungen „Stadt, Rad, Hund“ ein Jahr lang in der rbb-Mediathek finden.