Archiv für den Monat: Mai 2013

Rund-um-Schutz für den vierbeinigen Reisebegleiter

Südeuropa ist für viele Familien ein beliebtes Reiseziel. Hier fühlen sich aber nicht nur sonnenhungrige Touristen wohl. Die milden Temperaturen machen die südlichen Regionen auch für Parasiten zum Paradies – und diese können für Mensch und Hund gefährlich sein.

Zur Urlaubsvorbereitung gehört deshalb unbedingt der richtige Parasitenschutz – vor allem für den mitreisenden Vierbeiner, der besonders gefährdet ist, denn Zecken und Mücken sind gefährliche Krankheitsüberträger. So können Zecken die Babesiose („Hundemalaria“), die Ehrlichiose sowie die seltenere Hepatozoonose übertragen. Die wichtigste Maßnahme ist Zeckenprophylaxe. Auftretende Zecken sollten zudem frühzeitig abgesammelt werden. Die Hepatozoonose beispielsweise wird übertragen, indem der Hund infizierte Zecken verschluckt.

Stechmücken können infektiöse Larven im Gepäck haben, die sie von Hund zu Hund übertragen und damit die sogenannte Herzwurm-Erkrankung (Dirofilariose) auslösen. In den gefährdeten Regionen ist ein Mückenschutz deshalb für den Hund unverzichtbar. Darüber hinaus empfiehlt sich, den Hund gegen Herzwurmbefall zu behandeln. Damit lassen sich übertragene Wurmlarven abtöten, bevor sie das Herz des Hundes erreichen. Die Behandlung mit einer solchen Wurmkur sollte ab Beginn einer möglichen Übertragung starten und bis 30 Tage nach der zuletzt möglichen Übertragung in monatlichen Abständen fortgesetzt werden. Stechmücken übertragen aber auch den Fadenwurm, den Erreger der Hautkrankheit „Kutane Filariose“. Der Herzwurm und der Fadenwurm sind in zahlreichen Ländern Süd- und Osteuropas verbreitet.

Die häufig vorkommende und sehr schwer heilbare Leishmaniose wird durch Schmetterlingsmücken (Sandmücken) übertragen. Sandmücken schwärmen verstärkt nach Einbruch der Dämmerung aus. Hunde sollten deshalb auf keinen Fall ungeschützt im Freien übernachten. Darüber hinaus wird der Einsatz von Tierarzneimitteln, die Sandmücken nachweislich abwehren, während der gesamten Urlaubszeit empfohlen.

Grundsätzlich sollte vor jeder Reise in riskante Gebiete überlegt werden, ob der Hund überhaupt mitgenommen und damit einem Infektionsrisiko ausgesetzt werden muss. Auf jeden Fall gehört ein Besuch des Tierarztes zu den Reisevorbereitungen. Der Tierarzt weiß, wie man seinen Hund vor unliebsamen Mitbringseln schützt und berät, welche Maßnahmen für eine wirksame Zecken- und Mückenabwehr geeignet sind. Es ist vor allem bei der Mückenabwehr wichtig, dass die Behandlung schon vor Reiseantritt beginnt.

Bei einem Tierarztbesuch lässt sich gleich auch ein Impfcheck durchführen. Denn zum Rundumschutz bei einer Reise mit dem Hund gehören auch alle wichtigen Impfungen. Vor allem die Tollwut-Impfung ist ein absolutes Muss. Für die Einreise in gefährdete Gebiete wird ebenfalls eine Leishmaniose-Impfung empfohlen, die aber die Mückenabwehr nicht ersetzen kann. Wichtig ist der lückenlose Schutz mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen.
Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V

Wohin mit dem Hund im Urlaub?

Sie sind treue Gefährten, schützen ihre Familie und bereichern mit ihrer Fröhlichkeit den Alltag. Ohne ihre vierbeinigen Gefährten können sich Hundebesitzer ein Leben kaum vorstellen. Doch wenn der Urlaub vor der Tür steht, werden die Hunde oft zu Sorgenkindern. Viele wissen nicht, wohin mit dem Tier, wenn sie verreisen. Tierpensionen sind ihnen zu anonym, und die Freunde haben auch nicht immer Zeit, um Gassi zu gehen und zu füttern.

Tierbetreuung inklusive

Damit der Hund nicht leidet, verkürzen viele notgedrungen ihren wohlverdienten Urlaub auf ein verlängertes Wochenende. Dabei gibt es eine einfache Lösung, die sowohl Mensch als auch Tier zufrieden stellt: Haustausch heißt das Zauberwort. Dabei stellt der Besitzer sein Haus oder seine Wohnung für den vereinbarten Zeitraum zur Verfügung. Im Gegenzug kann er das Zuhause seines Tauschpartners nutzen. Durch vorab festgelegte Kriterien können beide Partner sicherstellen, dass sie auch genau die richtige Unterkunft für ihre Bedürfnisse bekommen. Wer also mit seinem Hund auf Reisen gehen will, wählt zum Beispiel ein tierfreundliches Haus mit großem Garten. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, dass die einhütende Partei nicht nur das eigene Haus bewohnt, sondern auch gleichzeitig den tierischen Anhang mit betreut. So weiß man sein Tier in guten Händen.

Ältestes Haustausch-Netzwerk: HomeLink

Ein bisschen Vertrauen gehört natürlich dazu, doch wer sich an einen renommierten Vermittler wendet, kann sich auf dessen jahrelange Erfahrung verlassen. Als weltweit ältestes Haustausch-Netzwerk genießt beispielsweise HomeLink – gegründet im Jahr 1953 – einen guten Ruf bei seinen Nutzern. Auf www.homelink.de können Interessierte unter rund 13.000 Objekten auswählen und natürlich ihr eigenes Angebot einstellen. Ob Bauernhof gegen Stadtvilla oder gemütliche Kate gegen modernes Loft – bei der Suche können besondere Wünsche berücksichtigt werden. So ist es beispielsweise auch möglich, zeitversetzt oder nur mal eben übers Wochenende zu tauschen.

Rund-um-Schutz für den vierbeinigen Reisebegleiter

Hier fühlen sich aber nicht nur sonnenhungrige Touristen wohl. Die milden Temperaturen machen die südlichen Regionen auch für Parasiten zum Paradies – und diese können für Mensch und Hund gefährlich sein.

Zur Urlaubsvorbereitung gehört deshalb unbedingt der richtige Parasitenschutz – vor allem für den mitreisenden Vierbeiner, der besonders gefährdet ist, denn Zecken und Mücken sind gefährliche Krankheitsüberträger. So können Zecken die Babesiose („Hundemalaria“), die Ehrlichiose sowie die seltenere Hepatozoonose übertragen. Die wichtigste Maßnahme ist Zeckenprophylaxe. Auftretende Zecken sollten zudem frühzeitig abgesammelt werden. Die Hepatozoonose beispielsweise wird übertragen, indem der Hund infizierte Zecken verschluckt.

Stechmücken können infektiöse Larven im Gepäck haben, die sie von Hund zu Hund übertragen und damit die sogenannte Herzwurm-Erkrankung (Dirofilariose) auslösen. In den gefährdeten Regionen ist ein Mückenschutz deshalb für den Hund unverzichtbar. Darüber hinaus empfiehlt sich, den Hund gegen Herzwurmbefall zu behandeln. Damit lassen sich übertragene Wurmlarven abtöten, bevor sie das Herz des Hundes erreichen. Die Behandlung mit einer solchen Wurmkur sollte ab Beginn einer möglichen Übertragung starten und bis 30 Tage nach der zuletzt möglichen Übertragung in monatlichen Abständen fortgesetzt werden. Stechmücken übertragen aber auch den Fadenwurm, den Erreger der Hautkrankheit „Kutane Filariose“. Der Herzwurm und der Fadenwurm sind in zahlreichen Ländern Süd- und Osteuropas verbreitet.

Die häufig vorkommende und sehr schwer heilbare Leishmaniose wird durch Schmetterlingsmücken (Sandmücken) übertragen. Sandmücken schwärmen verstärkt nach Einbruch der Dämmerung aus. Hunde sollten deshalb auf keinen Fall ungeschützt im Freien übernachten. Darüber hinaus wird der Einsatz von Tierarzneimitteln, die Sandmücken nachweislich abwehren, während der gesamten Urlaubszeit empfohlen.

Grundsätzlich sollte vor jeder Reise in riskante Gebiete überlegt werden, ob der Hund überhaupt mitgenommen und damit einem Infektionsrisiko ausgesetzt werden muss. Auf jeden Fall gehört ein Besuch des Tierarztes zu den Reisevorbereitungen. Der Tierarzt weiß, wie man seinen Hund vor unliebsamen Mitbringseln schützt und berät, welche Maßnahmen für eine wirksame Zecken- und Mückenabwehr geeignet sind. Es ist vor allem bei der Mückenabwehr wichtig, dass die Behandlung schon vor Reiseantritt beginnt.

Bei einem Tierarztbesuch lässt sich gleich auch ein Impfcheck durchführen. Denn zum Rundumschutz bei einer Reise mit dem Hund gehören auch alle wichtigen Impfungen. Vor allem die Tollwut-Impfung ist ein absolutes Muss. Für die Einreise in gefährdete Gebiete wird ebenfalls eine Leishmaniose-Impfung empfohlen, die aber die Mückenabwehr nicht ersetzen kann. Wichtig ist der lückenlose Schutz mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen.

Urlaub mit Hund – Checkliste für das Hunde-Reisegepäck

Hundebesitzer verbringen die schönste Zeit im Jahr natürlich am liebsten mit ihrem vierbeinigen Freund. Wer seinen Hund mit in den Urlaub nimmt, sollte auf die Bedürfnisse des Vierbeiners achten. Neben einem Reiseziel, das für den Hund geeignet ist, ist es wichtig, vorab auch das Reisegepäck des Hundes zu überprüfen. Fehlende Dinge kann man dann in einem Hunde Online Shop bestellen. Welche Dinge sollte man auf jeden Fall für den Hund in den Urlaub mitnehmen und was gehört in die Reiseapotheke für den Hund?

Strandurlaub oder Urlaub in den Bergen?
Generell ist ein Strandurlaub in heißen Ländern wie Italien oder Spanien mit einem Hund nicht zu empfehlen. Wenn es trotzdem ein Strandurlaub sein soll, dann sind die Strände an der Nord- und Ostsee für einen Urlaub mit Hund sehr gut geeignet. Hier ist es nicht ganz so heiß, und es gibt zahlreiche schöne Hundestrände. Auch wenn es an Nord- und Ostsee kühler ist, sollte man an Sonnenschutz für den Hund denken, da der helle Strand und das Wasser die Sonneneinstrahlung intensivieren – und das selbst an bewölkten Tagen. Je nach Fellfarbe und Dicke des Fells sind die einzelnen Hunderassen unterschiedlich stark gefährdet. Freie oder wenig behaarte Hautstellen, zum Beispiel an der Schnauze, am Bauch oder an den Ohren sollten mit einer Sonnenschutzcreme, die für Hunde geeignet ist, eingecremt werden. Diese gibt es zum Beispiel in einem Hunde Online Shop. Die Sonnenschutzcreme sollte keine Parfumstoffe sowie Konservierungsmittel enthalten, da der Vierbeiner die Sonnencreme ablecken könnte. An besonders sonnigen oder heißen Tagen kann man auch eine Strandmuschel für den Hund aufstellen. Wenn der Hund gerne schwimmt, sollte man auch die Anschaffung einer Schwimmweste überdenken, da der Wellengang im Meer selbst einem gut trainierten Hund zu schaffen machen kann. Schwimmwesten für Hunde gibt es in einem gut sortierten Hunde Online Shop.

Mit einem Wanderurlaub wird man dem Hund am besten gerecht, da man den ganzen Tag in der Natur unterwegs ist. Insbesondere aktive Hunde kommen beim Wandern voll auf ihre Kosten. In den Bergen gibt es andere, spannende Gerüche als in der Heimat, und die frische Bergluft tut auch dem Hund gut. Für einen Bergurlaub ist ein Regenmantel für Rassen mit kurzem Fell ohne Unterwolle zu empfehlen. Es regnet in den Bergen doch heftiger als im Flachland, und das Wetter kann in den Bergen sehr schnell wechseln, so dass man nicht selten von einem Regenschauer überrascht wird. Ist der Hund bis auf die Haut durchnässt, friert er schnell und kann sich leicht erkälten. Auch Gewitter sind in den Bergen heftiger, so dass man auf jeden Fall ein Beruhigungsmittel für den Hund dabei haben sollte, wenn er sich bei Gewittern fürchtet.

Checkliste Reisegepäck
Das Wichtigste ist sicher, dass sich der Hund am Urlaubsort wohlfühlt. Es ist für ihn eine ungewohnte Situation in einer unbekannten Umgebung. Um sicherzustellen, dass sich der Hund wohlfühlt, gehören folgende Dinge in sein Reisegepäck:

> ausreichend Futter für die Urlaubsdauer
> Leckerli und Kauknochen
> Näpfe
> Tragbarer Wasserspender für unterwegs (Trinkflasche mit integrierter Wasserschale)
> Hundedecke oder Hundekörbchen
> Halsband und Leine
> einige Spielsachen
> Kotbeutel und alte Handtücher zum Abtrocknen
> Heimtierausweis und evtl. einen Maulkorb (siehe Einreisebestimmungen)

Alles, was der Hund an Reisegepäck für einen Urlaub braucht, erhält man in einem Hunde Online Shop.

Checkliste Reiseapotheke
Eine Reiseapotheke ist auch für Vierbeiner besonders wichtig – nicht nur, wenn der Hund an chronischen Erkrankungen leidet. Mitunter ist der Vierbeiner etwas zu übermutig und verletzt sich in dem unbekannten Gelände. Der Wind an Nord- und Ostsee weht in der Regel sehr kräftig, so dass sich der Hund schnell mal eine Bindehautentzündung holt. Wenn der Hund dann krank oder verletzt ist, ist es nicht immer unproblematisch, auf die Schnelle einen Tierarzt am Urlaubsort zu finden. Zudem kann selbst die Behandlung einer kleinen Verletzung teuer werden. Für die Erstversorgung im Notfall sollte die Reiseapotheke deshalb folgende Medikamente enthalten:

Für kleinere Verletzungen

> Desinfektionsmittel und Wundsalbe
> Verbandsmittel, z.B. Mull und selbsthaftendes Verbandsmaterial
> Schere und Pinzette zum Entfernen von Dornen

Gegen Parasiten

> Zeckenzange
> Abwehrmittel gegen Zecken, Sandmücken und Flöhe
sowie
> Augen- und Ohrentropfen
> Mittel gegen Durchfall oder Reisekrankheit
> Beruhigungsmittel

Medikamente bekommt man zum Teil in einem Hunde Online Shop und natürlich beim Tierarzt. Ein Besuch beim Tierarzt ist vor Reiseantritt grundsätzlich empfehlenswert, um den Hund noch einmal durchchecken zu lassen. Der Tierarzt berät auch bei der individuellen Zusammenstellung der Reiseapotheke – damit dem entspannten Urlaub mit Hund nichts im Wege steht.

Hunderegister Niedersachsen: TASSO e.V. warnt vor trügerischer Sicherheit

Ab dem 1. Juli 2013 müssen alle Hundehalter in Niedersachen ihr Tier bei einem extra dafür geschaffenen Hunderegister (https://www.hunderegister-nds.de oder telefonisch) registrieren. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierzentralregister mit derzeit über 6,5 Millionen Eintragungen unterhält, befürchtet nun eine trügerische Sicherheit bei Hundebesitzern. Denn die Registrierung im niedersächsischen Hunderegister habe einen ganz anderen Zweck als den von TASSO verfolgten. „Die Registrierung bei uns dient der Rückvermittlung entlaufener Tiere“, erklärt Philip McCreight von TASSO. Eine Registrierung nach dem Niedersächsischen Hundegesetz dagegen diene lediglich der Identifizierung eines Hundes, der Ermittlung des Hundehalters und der Gewinnung von Erkenntnissen über die Gefährlichkeit von Hunden in Abhängigkeit von Rasse, Geschlecht und Alter. Würde ein Hund weglaufen, könne das dafür zuständige „Hunderegister Niedersachsen“ keinerlei Hilfestellung bieten.

McCreight empfiehlt niedersächsischen Hundehaltern deshalb dringend, ihr Tier zusätzlich bei TASSO registrieren zu lassen, um im Verlustfall eine Rückvermittlung möglich zu machen. „Unsere Angebote sind zudem grundsätzlich kostenlos, da wir uns ausschließlich durch Spenden finanzieren“, so der Tierschützer. „Dazu gehört auch, dass wir einen 24-Stunden-Service bieten und Halsbandplaketten sowie Suchplakate zur Verfügung stellen.“

Tagesstätten für den Hund

Mensch-Hund-Gespanne verbringen ihre Zeit am liebsten gemeinsam. Aber nicht jeder Hundebesitzer hat die Möglichkeit, seinen Hund jederzeit zur Arbeit oder zu wichtigen Terminen mitzunehmen. Eine gute Alternative zu einem einsamen Tag in der Wohnung ist die Unterbringung des Vierbeiners in einer Hundetagesstätte. Gerade für Singles mit Hund, die sich allein um ihr Tier kümmern, ist dieses Betreuungsangebot eine hilfreiche Unterstützung.

Hundetagesstätten finden sich inzwischen in fast jeder größeren Stadt. Sie bieten eine breite Palette an Unterbringungsmöglichkeiten: vom stundenweisen Aufenthalt bis zur Ganztagsbetreuung.

Was zeichnet eine gute Tagesstätte aus? „Seriöse Betreiber lassen sich bei der Anmeldung auf jeden Fall einen Nachweis über eine Haftpflichtversicherung und den Impfpass vorlegen“, so Rainer Bethmann, Vorsitzender des Verbands Hessischer Hundeschulen und Tierpensionen e.V. „Daher sollten Hundebesitzer diese Papiere zur Anmeldung mitbringen.“ Zudem sollten sie bereits im Vorfeld klären, wie spontan der jeweilige Anbieter den Hund aufnehmen kann, sollte einmal ein kurzfristiger Termin notwendig sein.

Einige Hundetagesstätten verfügen über ein großes Areal, in dem die Hunde im Rudel frei laufen und miteinander spielen können, wenn sie sich kennen und gut sozialisiert sind. Dies muss von den jeweiligen Hundebesitzern jedoch ausdrücklich gewünscht werden. Neue Hunde müssen einzeln untergebracht und betreut werden. Eventuell ist eine behutsame Integration in ein bestehendes Rudel unter qualifizierter Aufsicht möglich.

Spaziergänge und regelmäßige Betreuungszeiten gehören auf jeden Fall dazu. Verbindliche Regelungen für das Betreiben von Tagesbetreuungsstätten gibt es jedoch nicht. „Die Qualifikation der Mitarbeiter ist von wesentlicher Bedeutung für eine gut geführte Hundetagesstätte. Daher müssen nach unseren Standards Betreiber zumindest einen Sachkundenachweis für Pensionsbetreiber erbracht haben“, betont Experte Bethmann.

Das weitere Serviceangebot ist unterschiedlich und reicht von der Fell- und Krallenpflege über den Check beim Tierarzt bis hin zu ganz individuellen Vereinbarungen. Auch ein Hol- und Bringservice des Tieres kann im Angebot enthalten sein.

Aber es kommt auch auf das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter an. „Ein kranker Hund kann für den Zeitraum der Erkrankung nicht in einer Tagesstätte betreut werden, denn in einer Pension sind immer mehrere Tiere untergebracht und gewissenhafte Betreiber achten darauf, dass die Ansteckungsgefahr für Infektionen minimiert wird“, betont der Experte. Eine hilfreiche Alternative im Krankheitsfall kann ein Tierbetreuer sein, der in das eigene Zuhause kommt und den Hund dort betreut.

Die Vorteile einer Hundetagesstätte für Hund und Halter liegen auf der Hand: Am Ende des Tages, während der Hundehalter ohne Sorge um seinen vierbeinigen Mitbewohner seine Termine wahrnehmen konnte, hatte der Hund einen angenehmen Aufenthalt und wurde professionell betreut. IVH

Jetzt für „Kollege Hund“ 2013 anmelden

„Kollege Hund“ ist wieder da: Am 27. Juni 2013 ruft der Deutsche Tierschutzbund bereits zum sechsten Mal den tierischen Schnuppertag aus – und das mit großem Erfolg. Jährlich geben über 1.000 Unternehmen ihren Mitarbeitern am Aktionstag die Gelegenheit, ihren „Kollegen Hund“ mit ins Team aufzunehmen. Aus gutem Grund, denn mit dem Kollegen Hund verbessert sich das Arbeitsklima, Stress wird abgebaut und die Motivation steigt – und so bewährt sich der Hund auch im Arbeitsalltag als treuer, verlässlicher Freund des Menschen. Wie gut das funktioniert, zeigt die Tierschutzbotschafterin und Patin des Aktionstages Julia Rohde mit ihrem Kollegen, Hund Jack, im Video unter www.kollege-hund.de. Dort ist auch die Anmeldung für den Aktionstag möglich.

„Unser tierischer Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehalter dem Chef und den Kollegen ihren tierischen Freund vorstellen,“ so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Hinzu kommt der Wunsch nach mehr Akzeptanz des treuesten Freundes des Menschen, auch im täglichen Arbeitsbetrieb.“

Neben dem Einverständnis des Chefs und der Kollegen muss selbstverständlich auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Die Pausen sollten dem Hund gewidmet werden. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts mehr im Wege. Denn Hunde fühlen sich am wohlsten, wenn sie bei Herrchen und Frauchen sind. Aber auch Chefs und Mitarbeiter profitieren vom „Kollegen Hund“, da ein Hund positiv auf das Arbeitsklima wirkt: Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz innehält, um mit dem Hund zu spielen oder auch beim Gassi gehen einspringt, hebt das die allgemeine Stimmung.

Alle Firmen, die sich am Aktionstag „Kollege Hund“ beteiligen, werden vom Deutschen Tierschutzbund mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Das Anmeldeformular steht auf www.kollege-hund.de zum Download bereit. Dort zeigt ein Video-Podcast auch Eindrücke vom letztjährigen Aktionstag.

Bei Reisen mit Tieren rechtzeitig an Impfungen denken

Wer sein Haustier ins Ausland mitnehmen möchte, muss eine Reihe von Vorschriften beachten. Innerhalb und außerhalb der EU gelten unterschiedliche Einreisebestimmungen für Tiere. Der ADAC empfiehlt Reisenden, sich rechtzeitig über die unterschiedlichen Vorschriften zu informieren und mindestens einen Monat vor der Abreise an die obligatorischen Impfungen beim Tierarzt zu denken.

Innerhalb der EU müssen Vierbeiner eindeutig gekennzeichnet sein. Dazu ist seit Juli 2011 ein Mikrochip Pflicht. Außerdem muss der der EU-Heimtierausweis mitgeführt werden, der vom Tierarzt ausgestellt wird und neben Angaben zum Tier und seinem Besitzer den Nachweis über Impfungen enthält. Einige Impfungen und Behandlungen sind auf Reisen obligatorisch: Die Tollwut-Schutzimpfung ist generell vorgeschrieben – die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt durchgeführt worden sein. In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta ist zusätzlich eine Behandlung gegen Bandwürmer Pflicht.

Für Reisen in Nicht-EU-Länder gelten länderspezifische Besonderheiten. So fordern die Schweiz und Liechtenstein beispielsweise Mikrochip, EU-Heimtierausweis und Tollwutimpfung. Gleiches gilt für Norwegen, das zusätzlich jetzt auch noch die Behandlung gegen Fuchsbandwurm neu geregelt hat. Hunde müssen demnach einen bis fünf Tage vor der Einreise ins Land gegen Bandwurm behandelt werden. Dies muss ebenfalls im EU-Heimtierausweis dokumentiert sein.

Bei der Wiedereinreise aus Ländern wie Norwegen, Schweiz, Liechtenstein, Australien, USA und Kanada gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU. Ansonsten muss noch vor der Abreise in Deutschland ein Tollwut-Antikörpertest durchgeführt werden. Dieser darf frühestens 30 Tage nach der Impfung stattfinden.

QR-Code am Halsband bringt entlaufene Hunde schnell wieder heim

Viele Hundebesitzer sind stolz darauf, dass ihr Liebling aufs Wort gehorcht. Doch gibt es auch Situationen, in denen man sich nicht darauf verlassen kann: Eine verführerische Hundedame auf der anderen Straßenseite, eine flüchtende Katze, eine verlockende Fährte im Wald und natürlich die Knallerei an Silvester – und der Hund rennt trotz noch so guter Erziehung los, taub für alle Rufe. Manchmal gibt er seine Jagd erst spät auf und erinnert sich an sein Herrchen, wenn er sich bereits hoffnungslos verirrt hat. Zwar finden einige Vierbeiner auch von selbst wieder nach Hause, indem sie ihre eigene Spur zurückverfolgen – doch andere bleiben verschwunden.

Kein langes Bangen mehr

Früher hängte man in solchen Fällen Suchanzeigen in der Gegend auf und fragte bei der Polizei und im Tierheim nach, hoffend, dass jemand den Hund gefunden und vielleicht dort abgegeben hat. Heute gibt es zusätzliche technische Möglichkeiten, welche die Zeit des Bangens und Wartens erheblich verkürzen können: Zum Beispiel ein QR-codierter Anhänger am Halsband des Tiers, der sich mit jedem handelsüblichen Smartphone auslesen lässt und dem Finder die notwendigen Kontaktdaten direkt vermittelt. Erhältlich sind diese Anhänger bei Scanit24.com, einem Anbieter, der die zunehmende Verbreitung von Smartphones und ihrer vielseitigen technischen Möglichkeiten nutzt, um Mensch und Tier zu helfen.

Finden, scannen und heimbringen

Das Prinzip ist einfach: Jeder Anhänger verfügt über eine individuelle ID-Nummer, die der Hundebesitzer über die Webplattform www.scanit24.com registrieren lässt und damit sein Tier sozusagen anonym markiert. Läuft es dann jemandem zu, kann dieser den QR-Code auf der Plakette einfach mit seinem Smartphone scannen. Je nach festgelegten sichtbaren Daten vermag er nun direkt, beispielsweise per Telefon, mit dem Herrchen Kontakt aufzunehmen oder über die Webseite die ID-Nummer seines Fundes zu melden. Damit werden Ort und Zeitpunkt des Scans auch automatisch per Mail an den Besitzer gesendet.

Urlaub mit dem Hund in Dänemark: Das Risiko reist mit

Eigentlich gilt Dänemark als hundefreundliches Land. Seit drei Jahren allerdings entscheiden sich immer mehr urlaubsfreudige Hundebesitzer gegen unseren nördlichen Nachbarn. Besonders in den vergangenen Monaten ist die Zahl der Stornierungen drastisch gestiegen, so Experten. Grund sei die seit dem 1. Juli 2010 geltende Novellierung des Hundegesetzes, die die Zucht, Haltung und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet (siehe unten). Außerdem droht einem Hund die Todesstrafe, wenn er einen anderen Hund oder einen Menschen schwer verletzt. Darauf weisen die Tierschutzorganisationen TASSO e. V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) und VIER PFOTEN sowie der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hin. Nach aktuellen Informationen des dänischen Tierschutzvereins „Fair Dog“ sind bereits rund 1400 Hunde dem Gesetz zum Opfer gefallen.

„Dänemark manövriert sich als Urlaubsland für Hundebesitzer immer mehr ins Abseits“, sagt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Tiere der verbotenen Kategorien, die nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden, werden umgehend getötet“, warnt Ruckelshaus. Dabei werde die Rassezugehörigkeit entgegen den Einwänden des dänischen Kennel Clubs „ohne kynologischen Sachverstand“ von dänischen Polizisten bestimmt, ergänzt Udo Kopernik vom VDH. „Hat ein Welpe oder Junghund Ähnlichkeit mit einer Rasse aus dem Index, bedeutet das für ihn Lebensgefahr.“ Der Fachmann appelliert deshalb an Besitzer von Mischlingen, bei der Einreise nach Dänemark unbedingt einen Herkunftsnachweis mitzuführen, beispielsweise vom Tierheim. „Daraus muss klar hervorgehen, und dass die Eltern des Hundes nicht zu den indizierten Rassen gehören, beziehungsweise, wenn ein Elternteil einer der verbotenen Rassen angehört, dass er vor dem 17. März 2010 angeschafft wurde.“ Im Gesetz werde allerdings nicht geregelt, in welcher Form der Nachweis zu erbringen sei, so Kopernik. Das Risiko reise deshalb immer mit.

Aber selbst friedliche und „gesetzeskonforme“ Hunde befinden sich in Dänemark laut Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN in Lebensgefahr. Und zwar durch das dänische Feld- und Weggesetz von 1872 (mark- og vejloven). Es erlaubt Privatleuten, freilaufende Hunde und Katzen auf ihrem Grundstück zu erschießen. Zuvor müsse der Besitzer des Vierbeiners allerdings gewarnt werden, so Thiesmann. Ist dieser nicht bekannt, genüge auch eine Anzeige in der örtlichen Tageszeitung. Petra Zipp vom bmt: „Inzwischen entledigen sich beispielsweise Landwirte häufig durch pauschale Anzeigen ihrer individuellen Informationspflicht. Deutsche Hundebesitzer, die in Dänemark ihren Urlaub verbringen, erfahren normalerweise nichts von den Warnungen“, sagt sie. „Es herrscht zwar ein Leinenzwang an den Stränden vom 1. April bis zum 30. September und in den Wäldern ganzjährig, an den sich aber viele nicht halten. Sollte ein Hund beim freien Herumlaufen auf ein Privatgrundstück gelangen, für das Warnungen veröffentlicht wurden, riskiert er somit sein Leben.“

In Dänemark verbotene Rassen (Zucht, Haltung und Einfuhr):
Pitbull Terrier, Tosa Inu, Amerikanischer Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Amerikanische Bulldogge, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer Ovtcharka, Kaukasischer Ovtcharka, Südrussischer Ovtcharka, Tornjak und Sarplaninac.

Laut dem Dänischen Außenministerium gilt noch eine Ausnahmeregelung für Hunde der betreffenden Rassen, die vor dem 17. März 2010 angeschafft wurden. Sie dürfen weiterhin nach Dänemark mitgebracht werden, müssen auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen aber an einer maximal 2 m langen Leine geführt werden. Der Hund muss auch einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen. Diese Übergangsordnung gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, da diese bereits vor Inkrafttreten der neuen Regeln ab 1. Juli 2010 verboten waren.