Archiv für den Monat: März 2013

Hunde stecken einfach in alles ihre Nase, denn mit dem Geruchssinn erkunden sie sich ihre Welt.

Ähnlich gut ist der Gehörsinn ausgeprägt, was nicht bedeutet, dass auch alle Hunde „gut hören“. Die Augen sind gegenüber diesen Sinnen etwas schwächer ausgeprägt. Krankhaft bedingte, mangelnde Sehkraft schränkt den Hund deshalb weniger ein. Dennoch zählt `Gutes Sehen` neben Riechen und Hören zum Gesamtpaket und damit zu den echten Wohlfühlfaktoren.

Die Augen sind durch ihre exponierte Lage im Schädel einer Vielzahl äußerer Einflüsse ausgesetzt. So können Fremdkörper ins Auge gelangen und das Auge reizen, beim Schnüffeln im Unterholz besteht Verletzungsgefahr, Rangkämpfe bleiben nicht immer ohne Blessuren. Zugluft, Bakterien oder Viren können Entzündungen am Auge verursachen. Andere Ursachen haben immunvermittelte Augenerkrankungen. Das Immunsystem erkennt körpereigenes Gewebe irrtümlich als körperfremd und bekämpft es. Diabetes mellitus oder Nierenerkrankungen können das Risiko bestimmter Augenkrankheiten erhöhen.

Neben den allgemeinen Beeinträchtigungen des Auges gibt es bei Hunden zudem noch rassespezifische Augenkrankheiten, die durch Kopfform, Lidspaltenform, genetisch bedingte Veranlagung oder Erbfaktoren bestimmt werden. Die Vorsorgeuntersuchung auf erbliche Augenerkrankungen wird deshalb von vielen Rassehundevereinen für die Zuchterlaubnis verlangt. Nicht zuletzt lässt die Sehkraft bei älteren Hunden natürlicherweise nach.

Die Augen eines Hundes sollten immer klar sein und die Bindehaut darf nicht übermäßig gerötet sein. Eine rote Färbung oder ständig tränende Augen weisen darauf hin, dass mit den Augen etwas nicht stimmt. Häufig sind am erkrankten Auge aber auch keine äußeren Veränderungen feststellbar. Bei Verdacht können Hundehalter zu Hause erste, kleine Tests machen, um das Sehvermögen ihres Hundes zu prüfen. Gut geeignet ist der Wattebauschtest. Hierbei nimmt man einen Wattebausch, setzt sich dem Hund gegenüber und lässt die Watte fallen. Ein gut sehender Hund wird dem lautlos fallenden Wattebausch hinterher schauen. Oder man nimmt ein großes Stück Karton, schneidet zwei Löcher hinein, die den gleichen Abstand und die in etwa gleiche Größe der Augen des Hundes haben. Den Karton hält man nahe vor das Gesicht des Hundes. Dann winkt man mit der Hand langsam über die kleinen Gucklöcher. Ein sehender Hund wird jetzt blinzeln.

Diese Tests können aber den Besuch beim Tierarzt keinesfalls ersetzen. Werden Augenerkrankungen rechtzeitig behandelt, ist eine vollständige Heilung oft noch möglich, auch durch operative Eingriffe. Im schlimmsten Fall können schlecht sehende oder blinde Hunde im häuslichen Umfeld dennoch einigermaßen gut zurechtkommen.

Ein trainierter Beagle erwies sich als guter Keim-Jäger

Trainierte Hunde können dabei helfen, gefährliche Krankenhauskeime aufzuspüren, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das belege eine Untersuchung der niederländischen Ärztin Marije Bomers am Universitätsklinikum Amsterdam. Ein speziell ausgebildeter, zwei Jahre alter Beagle identifizierte den Darmkeim Clostridium difficile, der zu heftigen Durchfällen führt, in 50 Stuhlproben zu 100 Prozent, bei 300 Krankenhauspatienten in 83 Prozent der Fälle.

Rechte tierlieber Mieter gestärkt – kein generelles Haltungsverbot in Mietwohnungen

Gute Nachricht für Haustierbesitzer: Am 20.03.2013 entschied der Bundesgerichtshof, dass Vermieter die Haltung von Hunden und Katzen in Mietwohnungen nicht generell verbieten dürfen. Zukünftig muss eine umfassende Interessenabwägung aller betroffenen Parteien stattfinden. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt dieses Urteil – allerdings nur als ersten Schritt. Denn auch zukünftig wird es nicht immer einfach sein, einen Hund oder eine Katze zu halten.

„Die Rechte tierlieber Mieter sind heute auf jeden Fall deutlich gestärkt worden. Aber leider geht das Urteil noch nicht weit genug. In dem konkreten Fall ging es um die Haltung eines Hundes mit einer Schulterhöhe von 20 cm, also eines kleinen Hundes. Wäre der Hund größer gewesen, hätte das Urteil sehr schnell anders aussehen können und das darf nicht sein“, bewertet Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes das Urteil. „Tiere nehmen gerade für alte oder sozial benachteiligte Menschen immer häufiger die Rolle des einzigen Sozialpartners ein, bilden oft die letzte Brücke in die Gesellschaft. Hinzukommt, dass für diese Menschen eine Wohnungssuche mit Tierhaltungsbeschränkungen noch schwieriger wird, als sie es ohnehin schon ist. Bei zukünftigen Urteilen muss dies bedacht werden“, so Schröder abschließend.

Versuchstier des Jahres 2013: Der Hund

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat soeben den Hund – stellvertretend den Beagle – zum „Versuchstier des Jahres 2013“ ernannt. Der Hund ist noch immer als Test-Spezies in der EU-Verordnung zum Test von Pflanzenschutzmitteln vorgeschrieben – obwohl Wissenschaftler die Tests an Hunden seit Jahren als überflüssig bewerten.

Laut Bundesversuchstierstatistik 2011 wurden 2.474 Hunde in Tierversuchen eingesetzt, davon rund 50 % für Giftigkeitstests und weitere 40 % für Tests von medizinischen Produkten und Geräten. Zudem wurden, im Gegensatz zu 2010, auch wieder Giftigkeitstests an Hunden für Produkte und Stoffe, die vorrangig der Landwirtschaft dienen, durchgeführt.

Der Bundesverband kritisiert besonders, dass die EU-Verordnung 544/2011 noch immer den Hund als sogenannte Nicht-Nagetierspezies für zwei Jahre andauernde Giftigkeitsexperimente vorsieht. Denn bereits seit Ende der 90er Jahre ist bekannt, dass diese Versuche keine zusätzlichen Erkenntnisse zu den zuvor durchgeführten Tests mit Ratten oder Mäusen bringen. So haben namhafte Wissenschaftler mehrfach empfohlen, auf diese Zusatztests mit Hunden zu verzichten.

Zudem kritisiert der Bundesverband, dass es bisher noch kein anerkanntes komplettes tierversuchsfreies Testsystem für die Langzeitgiftigkeitstests gibt. Es gibt lediglich Teilverfahren, die meist in Vorversuchen (screenings) eingesetzt werden und so Tierversuche zumindest reduzieren können. „Die Amerikaner sind hier die Macher. Um mit humanspezifischen Methoden vom Tierversuch wegzukommen, haben sie die Strategie ‘Toxicity Testing in the 21th Century’* entwickelt. Wir wollen, dass Europas Behörden und Politiker ebenfalls diese Strategie verfolgen. Deutschland sollte hier mit politischer Durchsetzungskraft und finanziellem Input Schrittmacher sein“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes.

Seit 2003 ernennt der Bundesverband Menschen für Tierrechte in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen das „Versuchstier des Jahres“. Damit sollen Tierversuche an einer bestimmten Tierart öffentlich gemacht und die Situation der tierversuchsfreien Forschung aufgezeigt werden. Erfolge zu Versuchstieren vergangener Jahre gab es bereits zur Goldorfe (2003), zur „Muschelmaus“ (2006) und zum Kaninchen (2009). Der Tierversuch mit der Süßwasserfischart Goldorfe zur Giftigkeitsbestimmung von industriellem Abwasser wurde durch einen Fischeier-Test abgelöst. Die Ermittlung von Algengiften in Muscheln zum Verzehr in qualvollen Mäuseversuchen ersetzte die EU durch ein physikalisch-chemisches Verfahren, und statt des Kaninchenversuchs zur Medikamentenprüfung auf fieberauslösende Substanzen ist seit 2010 EU-weit ein Test mit menschlichem Blut anerkannt.

* Toxicity Testing in the 21st Century – a Vision and a Strategy, entwickelt vom National Research Council (NRC) der National Academy of Sciences der USA 2007. Ziel ist es, die regulatorische Toxikologie mit humanspezifischen und neuen technischen Methoden auf eine neue Basis Methoden zu stellen.

Das Projekt wird unterstützt durch die diesjährige Schirmherrin Marianne Goldmann.

Ausführliche Informationen unter www.versuchstier-des-jahres.info

Illegaler Welpenhandel

In dreckigen Verschlägen, in Osteuropa aber auch in Deutschland, werden zahllose Hündinnen auf engstem Raum gehalten. Zwei- oder dreimal pro Jahr bringen sie Nachwuchs auf die Welt. Alle Hunde erhalten nur das für das bloße Überleben Notwendige.

Die „Züchter“ verkaufen ihre Welpen bevorzugt über das Internet. Doch die von den Anbietern beschriebenen Maßnahmen wie fachgerechte Impfungen und Wurmkuren haben die Tiere nie erhalten. Ebenso wenig die wochenlange und für die gesunde soziale Entwicklung erforderliche Zuwendung des Muttertieres. Stattdessen werden sie noch halbblind in dunklen Kofferräumen durch Europa gekarrt. Mit gefälschten Papieren. Denn nur so sind die oft verlockend günstigen Preise überhaupt möglich.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. kämpft seit Jahren gegen die Machenschaften der skrupellosen Hundevermehrer. Das Wichtigste sei dabei die Aufklärung, so Philip McCreight von TASSO: „Wer bei der Anschaffung eines Hundes nur auf den günstigen Preis achtet, wird spätestens nach dem ersten teuren Tierarztbesuch seine Entscheidung bereuen.“ Hinzu käme, dass die meisten Vermehrer-Welpen zeitlebens Verhaltensstörungen zeigten.

Im soeben veröffentlichten „TASSO Report“-Video (www.tasso.net/TASSO-TV) berichten Experten über die Folgen des illegalen Welpenhandels. Zu Wort kommen die Tierärztinnen Dr. Anette Fach und Dr. Barbara Schöning zu den Themen Gesundheitsprobleme und Verhaltensstörungen der Welpen sowie Käthe Müller vom Retriever-Netzwerk, das sich seit Jahren um Muttertiere aus Vermehrerzuchten kümmert. „Dieser Report zeigt auch, dass Pseudo-Rassen wie Labradoodle nichts anderes sind als Mischlinge, mit denen Vermehrer den schnellen Euro machen wollen“, ergänzt McCreight.

Schatzsuche mit Cache-Dog

Was gibt es schöneres für Hunde, als die Zeit mit Herrchen oder Frauchen draußen, in der freien Natur zu verbringen? Ausgedehnte Spaziergänge sind dabei besonders beliebt. Noch interessanter werden Ausflüge mit Geocaching, einer modernen Schatzsuche, bei dem der Vierbeiner eine große Hilfe sein kann.

Das Ziel von Geocaching ist es, das Versteck von sogenannten Geocaches anhand von GPS-Koordinaten aufzufinden, den „Schatz“ zu heben, den Fund zu dokumentieren und an derselben Stelle wieder zu verstecken. Da es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, was die Auffindbarkeit der unterschiedlichen Caches betrifft, ist Bello der perfekte Partner bei der Schatzsuche. Als sogenannter „Cache-Dog“ oder „Geodog“ kann er die wasserdichten Behälter mit seiner feinen Nase oftmals auch dann finden, wenn Herrchen oder Frauchen bereits aufgeben müssen. Und er hat große Freude daran.

Mittlerweile bieten einige Hundeschulen Geocaching mit Hund als Ergänzung zur traditionellen Zielobjektsuche (ZOB) an. Das Angebot reicht dabei vom einfachen Suchtraining bis hin zu organisierten Wanderungen im „Rudel“. „Ein Hund profitiert in mehrfacher Hinsicht von diesem Suchspiel: Er lernt immer wieder unbekanntes Terrain kennen, er ist gemeinsam mit seinem Menschen aktiv an der Suche beteiligt und in der Regel dauern solche Ausflüge länger als die obligatorische Runde um den Block“, so André Vogt, Inhaber der Hundeschule Vogt in Mettmann und Anbieter von „Geodog“-Kursen.

Im Grunde genommen ist jeder Hund als Cache-Dog geeignet. Allerdings sollten Ausdehnung und Gelände der Wanderung dem Fitnesslevel des Hundes angepasst sein. „Beachten sollte man zudem, dass die Spürnase im Wald nicht auf einmal die Abenteuerlust packt und dem Duft einer Kaninchen- oder Rehspur folgen möchte. Entsprechendes Training oder eine lange Laufleine können hier Sicherheit geben“, empfiehlt der Hundetrainer weiter. Unter Berücksichtigung dieser Tipps ist Geocaching mit Hund ein großartiges Hobby mit Suchtpotenzial.

Ein Hund, ein Buch: „Billy King – Mein Leben mit Harald Glööckler“

Szenen aus einem pompöösen Hundeleben – Billy King, Papillon und ungekrönter König im Haushalt des Stardesigners Harald Glööcklers, hat die schönsten und verrücktesten Erlebnisse mit seinem berühmten Herrchen aufgeschrieben. Den „Bestbeller“ gibt es zunächst nur beim Teleshoppingsender QVC.

Papillons zählen zu den zehn klügsten Hunderassen, die es auf der Welt gibt. Da mag es nicht verwundern, dass nun so ein „Kontinentaler Zwergspaniel“ eine eigene Autobiografie verfasst. Und nicht irgendein Hund, sondern der Papillon Pompöös: „Billy King – Mein Leben mit Harald Glööckler“ erscheint bei Tierisch Verlegen und ist bis 15. April nur bei QVC erhältlich.

Der Stardesigner und Liebling im Programm von QVC zeigt sich verblüfft und begeistert gleichermaßen: „Ich war natürlich sehr überrascht, als ich erfahren habe, dass Billy King ein Buch über sein Leben mit mir und Herrn Schroth geschrieben hat. Er betrachtet unser Leben aus einem ganz anderen Blickwinkel. Unsere zahlreichen Fans dürfen sich auf ein wirklich außergewöhnliches Buch freuen.“

TV-Tipp: Tierische Anekdoten im Programm von QVC Am 12. März 2013 um 11, 14 und 17 Uhr und am 13. März 2013 um 12 und 16 Uhr wird Harald Glööckler das Werk seines Hundes persönlich präsentieren und daraus lesen. „Billy King – Mein Leben mit Harald Glööckler“ ist ab dem 31. März bis zum 15. April nur bei QVC erhältlich.

Titelinformationen

Titel: Billy King – mein Leben mit Harald Glööckler
Autor: Billy King (Papillon)
Verlag: Tierisch Verlegen Verlagsgesellschaft
Preis: 19,80 Euro
Der QVC-Preis entspricht dem Buchpreisbindungsgesetz. Exklusive
Markteinführung des Buches durch QVC.
Artikel-Nr.: 201711
ISBN: 978-3-00-041263-9
Format: 17 x 23 cm
Inhalt: 108 Seiten, farbig gedruckt, 38 Bilder, 27 Zeichnungen,
Fadenheftung, Hardcover-Ausführung mit Schutzumschlag

Frühlingszeit: Fellwechsel beim Hund!

Zweimal jährlich wechseln Tiere ihr Fell – im Frühjahr und im Herbst. Gesteuert wird der saisonale Fellwechsel durch steigende bzw. sinkende Temperaturen und die Tageslichtlänge. Im Frühling wird das dichtere und wärmere Winterfell abgeworfen. Während sich mancher Tierhalter an den umherfliegenden Haaren stört, kann der Wechsel insbesondere für langhaarige Tiere problematisch sein. Aktuell häufen sich die Anfragen bei der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nach tiergerechter Fellpflege bei Hunden und Katzen. PETA-Kampagnenleiterin und Kleintierexpertin Charlotte Köhler hat einige Tipps zusammengestellt.

„Insbesondere langhaarige Tiere müssen beim Fellwechsel unterstützt werden“, so PETA-Kleintierexpertin Charlotte Köhler. „Sie sind in der Regel mit der eigenen Fellpflege überfordert.“

– Langhaarige Hunde bilden übermäßig viel sogenannte „Unterwolle“ aus. Ihnen kann der Fellwechsel durch tägliches Bürsten erleichtert werden. Spezielle Kämme und Bürsten entfernen vor allem abgestorbene Haare und fördern gleichzeitig die Durchblutung der Haut – so wird der Wechsel beschleunigt. Außerdem lässt sich das herausgekämmte Fell anschließend direkt dem Kämmwerkzeug entnehmen und „flugfrei“ entsorgen. Kurzhaarige Tiere sollten während des Fellwechsels alle ein bis zwei Tage gebürstet werden.

– Viele Hunde empfinden die Fellpflege mit Fellpflegehandschuhen als wohltuend. Auch Bürsten mit Kunststoffnoppen schonen die empfindliche Tierhaut. Kämme sollten nicht zu scharf sein, sonst besteht Verletzungsgefahr.

– Gebürstet wird in Wuchsrichtung der Haare – vom Kopf abwärts in Richtung des Körper und der Beine. Haben die Tiere dichtes Fell, kann das Deckhaar angehoben und zunächst die Unterwolle gekämmt werden. Im zweiten Schritt folgt dann das gesamte Fell inklusive Deckhaar.

– Züchtungen mit einem unnatürlich langen oder dichten Haarkleid (z. B. Afghanischer Windhund) sind oft mit der eigenen Fellpflege überfordert. Bei diesen Tieren müssen Tierhalter auch außerhalb des Fellwechsels regelmäßig zur Bürste greifen – es können sich sonst feste Knoten und Verfilzungen in der Unterwolle bilden, die kaum von der Haut zu lösen sind und z. B. den Parasitenbefall begünstigen. Sind die Verfilzungen zu stark, hilft insbesondere bei langhaarigen Katzen mitunter nur eine Rasur in Vollnarkose.

– Die Zugabe von ungesättigten Fettsäuren (z. B. Leinöl) zur Tiernahrung kann den Haut- und Haarstoffwechsel fördern. Kleine Ölmengen regen das Haarwachstum nach dem Fellwechsel an und können bei schuppiger Haut oder trockenem, struppigen Fell helfen. Zuviel Öl kann allerdings Verdauungsbeschwerden verursachen.

– Verlieren Tiere plötzlich eine große Menge an Haaren, begleitet von Juckreiz oder in Form von kreisrunden haarlosen Stellen, sollten Tierhalter einen Tierarzt aufzusuchen. Sowohl Pilzerkrankungen als auch immunologische oder hormonelle Erkrankungen können der Auslöser sein und müssen behandelt werden.

– Ein positiver Nebeneffekt der regelmäßigen Fellpflege ist eine Stärkung der Mensch-Tier-Beziehung.

Unterstützung für fürsorgliche Tierbesitzer

Wenn Bellos Herz rast oder Minkas Hüfte schmerzt, sind selbst die liebevollsten Besitzer oft ahnungslos, denn viele Krankheitssymptome sind für Menschen kaum bemerkbar. Mit der „Aktion Tiergesundheit“ möchten Hill’s und der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Tierbesitzer auf die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen und die Relevanz der Ernährung für die Tiergesundheit aufmerksam machen: Hill’s zahlt ihnen einen Zuschuss von 20 Euro, wenn sie im April mit ihrem Hund oder ihrer Katze zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Schirmherrin der Aktion ist die erfolgreiche TV-Moderatorin und Hundebesitzerin Nina Ruge.

Wenn ein Haustier krank wird, kann es seinen Besitzern nicht sagen, wo es schmerzt oder juckt. Da viele Krankheiten wie Herz-, Nieren- oder Gelenkerkrankungen für den Laien jedoch kaum erkennbar sind, können selbst aufmerksame Besitzer ihre Tiere nicht frühzeitig behandeln lassen.

„Wie für uns Menschen spielt auch für unsere Haustiere die richtige Ernährung eine ausschlaggebende Rolle für Gesundheit und Wohlergehen“, sagt Alexandra Flocke, Tierärztin in der wissenschaftlichen Abteilung von Hill’s. „Ernährungsbedingte Mangelerscheinungen und Krankheiten können die Lebenserwartung und die Lebensqualität von Hunden und Katzen stark beeinträchtigen. Es handelt sich jedoch oft um schleichende Krankheitsbilder, die wir vielfach erst wahrnehmen, wenn ernsthafte Schäden bereits eingetreten sind. Deshalb fördert Hill’s „bereits im 4. Jahr gemeinsam mit dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte die Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der ‚Aktion Tiergesundheit‘ mit wachsendem Erfolg.“

„Möglichst ein Mal pro Jahr sollten Tierbesitzer deshalb mit ihrem vierbeinigen Liebling zum Tierarzt gehen, denn maßgeschneiderte Vorsorge- und Früherkennungsprogramme helfen bei der Feststellung gesundheitlicher Beschwerden und ermöglichen durch rechtzeitige Therapie die Erhaltung der Lebensqualität“, erklärt bpt-Präsident Dr. Hans-Joachim Götz. Im Zuge der Aktion bezuschusst Hill’s im gesamten April 2013 wieder eine Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt mit 20 Euro.

Hill’s ist stolz, in diesem Jahr gemeinsam mit dem Weltverband für Kleintiermedizin (WSAVA) ein zweites Programm unter dem Namen „Jedes Tier. Jedes Mal“ auf den Weg zu bringen, bei dem sie sich bemühen die Ernährungsbeurteilung zum Routinebestandteil der tierärztlichen Vorsorgeuntersuchung zu machen. Auch der bpt unterstützt dieses Programm. „So sind wir uns sicher, unserer Mission, die einzigartige Beziehung zwischen Mensch und Haustier zu bereichern und zu verlängern, gerecht zu werden“, sagt Alexandra Flocke.

Wer das Angebot der „Aktion Tiergesundheit“ zur Vorsorge nutzen möchte, lädt sich unter www.aktion-tiergesundheit.de einen von 15.000 Gutscheinen herunter und druckt ihn aus. Nach der tierärztlichen Untersuchung braucht man ihn dann nur noch auszufüllen, vom Tierarzt abstempeln zu lassen und an Hill’s zu schicken. Das Unternehmen überweist das Geld direkt an den Tierbesitzer.

Großer Erfolg sorgt für Fortsetzung der Aktion Die „Aktion Tiergesundheit“ findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. 2012 haben sich mehr als 3.000 Tierärzte daran beteiligt, 13.000 Aktionsgutscheine konnten verteilt werden. Zwei Drittel der Tierärzte, die im vergangenen Jahr an der Aktion teilgenommen haben, waren für eine Weiterführung. Die rege Nutzung des Angebots hat gezeigt, dass bereits viele Tierbesitzer erkannt haben, wie wichtig eine regelmäßige Vorsorge auch für Tiere ist.

Als Schirmherrin der „Aktion Tiergesundheit“ konnten die Initiatoren in diesem Jahr Nina Ruge gewinnen. Die erfolgreiche Journalistin und leidenschaftliche Hundehalterin setzt sich ambitioniert für verantwortungsvolle Hundehaltung ein. 2011 ernannte der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) Nina Ruge zur ersten „Botschafterin des Hundes“. „Wenn meine Hunde und Katzen gesund sind, bin ich glücklich. So oft habe ich selbst erfahren, wie wichtig Vorsorge für jeden Tierbesitzer ist. Deshalb freue ich mich sehr, als Schirmherrin der ‚Aktion Tiergesundheit‘ zu regelmäßiger Vorsorge motivieren zu können“, so die TV-Moderatorin.

Weitere Informationen zur Aktion finden Sie ab KW 13 im Internet unter www.aktion-tiergesundheit.de.

Hunger wie ein Wolf?

Das Fressverhalten von Hunden ist das Ergebnis evolutionsbedingter Anpassung an Umweltfaktoren, Erfahrungen und vorhandene Wahlmöglichkeiten. „Viele instinktive Vorlieben sind heute gar nicht einfach mit dem Lebensstil der Tiere in Einklang zu bringen, denn die meisten sind z. B. weniger körperlich aktiv als ihre wilden Verwandten,“ erklärt Cornelia Ewering, Tierärztin und Ernährungsexpertin bei Tiernahrungshersteller Mars Petcare (Whiskas®, Pedigree®, Cesar®, Sheba®). Interaktive Fütterungsleitfäden auf den Internetseiten von Whiskas und Pedigree helfen Tierhaltern, einen optimalen Fütterungsplan zu erstellen.

So einfach funktionieren die Fütterungsleitfäden: Rasse, Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätslevel des Tiers angeben. Dann folgt eine individuelle Berechnung der angemessenen Futtermenge. Die kostenlosen Kalkulatoren sind auf de Internetseite der Marke Pedigree (http://bit.ly/pedigree-leitfaden) zu finden.

Ausgehend vom natürlichen Fressverhalten ergeben sich darüber hinaus folgende Fütterungstipps für den Hund:

Hunde sind sehr soziale, im Rudel lebende Tiere: Sie sind gern in Gesellschaft und so auch für ausreichende Bewegung zu motivieren.

– Beim Futter hört die Freundschaft auf: Die Gegenwart von
Spielgefährten während der Fütterung ist nach Möglichkeit
zu vermeiden. Hunde entwickeln Futterneid.

– Hunde haben wie Wölfe nur ein bedingtes Sättigungsgefühl:
Nahrung muss daher zugeteilt werden.

– Wie Wölfe fressen sie den Regeln der Rangordnung folgend.
Deshalb können Tierhalter durch feste Fütterungszeiten und
zielgerichtete Belohnungshappen die häusliche Hierarchie
festigen.

– Feuchtfutter einplanen: Es ähnelt der Zusammensetzung der
natürlichen Beutetiere.