Archiv für den Monat: Februar 2013

Mensch und Tier als Team vereint

VITA-Assistenzhunde sind besondere Tiere. Sie sind Freunde, Kummerkasten und vor allem: Begleiter für den Alltag von Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. Um die körperbehinderten Menschen und ihre tierischen Helfern zu unterstützen, wird auf der jährlichen Spendengala „Don´t Stop Believin´“ in Bochum für je ein Mensch-Tier Team gesammelt. Fressnapf ist seit drei Jahren Hauptsponsor, denn oft reicht die erzielte Spendensumme nicht aus, um einen Assistenzhund zu finanzieren. Deshalb rundet Fressnapf die fehlende Summe zum Ende des Abends auf. In diesem Jahr waren das für das Team Angelina und ihr Assistenzhund Fluke mehr als 3.000 Euro. „Es ist beeindruckend, mit welcher Gelassenheit und welchem Selbstbewusstsein die vielen VITA-Teams jetzt ihren Alltag meistern können. Mensch und Tier bilden einfach tolle Teams – in jeder Lebenssituation. Das unterstützen wir gerne und nach Kräften“, unterstreicht Torsten Toeller, Gründer und Inhaber von Fressnapf sein Engagement.

Assistenzhunde sind beispielsweise in der Lage, Schubladen zu öffnen und helfen sogar beim An- und Ausziehen. Die Ausbildung der Hunde und die Betreuung über ein ganzes Hundeleben sind teuer und kosten rund 25.000 Euro. Für viele Familien ein finanzieller Kraftakt, wie auch für die Familie der neunjährigen Angelina. Sie ist wegen ihrer Behinderung auf einen Rollator und zeitweise sogar auf den Rollstuhl angewiesen. Mutter Petronella sagt: „Fluke hilft ihr, sich sicherer zu fühlen. Wir sind sehr glücklich, dass wir und die gesamte VITA-Familie eine so große Unterstützung bekommen.“

Durch die stimmungsvolle Musical-Gala vor knapp 400 Besuchern führte VITA-Botschafter und Musical-Star Bernie Blanks. Er hat stimmgewaltige Kolleginnen und Kollegen aus internationalen Musicals nach Bochum eingeladen, um für VITA zu singen und zu Spenden aufzurufen. Blanks ist überzeugt von seiner Botschafter-Funktion: „Als ich Angelina und Fluke das erste Mal zusammen habe spielen sehen, hätte ich vor Rührung weinen können – die beiden gehören einfach zusammen“, so Blanks, der mit TV-Moderatorin Dagmar Krautscheid souverän durch das ebenso hochklassige wie emotionale Programm führte.

Dass Idee und Konzept der VITA-Assistenzhunde funktionieren, beweisen diese Zahlen eindrucksvoll: Bis Ende 2012 hat VITA über 30 Mensch-Tier-Teams ausgebildet und zusammengeführt. VITA arbeitet bundesweit und ist in Deutschland der einzige nach internationalen Qualitätsstandards arbeitende Verein, der Kindern einen Servicehunde anvertraut. „Gerade bei Kindern bewirken die Hunde oft kleine Wunder, psychisch, physisch, sozial und kognitiv“, sagt Tatjana Kreidler, 1. Vorsitzende von VITA. Die nächste Spendengala in Bochum ist für Januar 2014 geplant.

Das ganze Jahr ist Zeckenalarm

Dafür hat die Natur ihnen stechende Mundwerkzeuge, einen mit Widerhaken besetzten Saugrüssel und einen hervorragenden Orientierungssinn mitgegeben. Damit finden sie uns, überall und jederzeit. Gemeint ist die Zecke, ein parasitäres, äußerst zähes Spinnentier, das auf der ganzen Welt zu Hause ist.

Die Zecke ist zwar bluthungrig, kann aber auch lange auf Nahrung verzichten und überlebt dennoch. Ein Waschdurchgang mit Buntwäsche bei 40 Grad Celsius inklusive Schleudergang bedeutet nicht ihr Ende. Und obwohl Zecken Landtiere sind, können sie auch unter Wasser bis zu drei Wochen überleben und sich dort sogar noch weiterentwickeln. Deshalb ertrinken sie auch nicht, wenn man sie in der Toilette entsorgen will. Im Gefrierfach wird es für die widerstandsfähigen Blutsauger erst ab minus acht Grad so richtig ungemütlich. Ganz sicher hauchen sie ihr Leben erst bei einem 24stündigen Gefrierdurchgang bei minus 20 Grad aus. Das alles sind Ergebnisse eines von Wissenschaftlern durchgeführten Zeckenhärtetests.

Kein Wunder, dass solche Überlebenskünstler 350 Millionen Jahren Erdgeschichte unbeschadet überstanden haben und über 850 verschiedene Arten ausbilden konnten. Bei der Ausstattung mit natürlichen Feinden ist die Natur dagegen sehr viel sparsamer umgegangen. Lediglich einige wenige Vögel, Pilze und Fadenwürmer sowie eine kleine Wespenart scheinen Gefallen an den Zecken zu finden.

Zecken führen im Gepäck ein ganzes Bündel von Erregern mit, die schwere Infektionen auf Hund und Katze, aber auch auf den Menschen, übertragen können. In Europa sind Zecken die wichtigsten Überträger für Infektionskrankheiten. Wichtige Krankheiten sind die Borreliose und die Babesiose, aber auch die Anaplasmose. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass etwa jede dritte Zecke in Deutschland die Borreliose-Erreger in sich trägt.

Und wem die beeindruckenden Ergebnisse des Härtetests nicht reichen: Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass infizierte Zecken Kälte und Hitze sogar noch besser überleben als Zecken, die nicht infiziert sind. Sie haben ein regelrechtes Frostschutzmittel im Blut, das es ihnen erlaubt, auch niedrige Minusgrade zu überstehen. Mit dem Borreliose-Erreger befallene Zecken reagieren dagegen weniger empfindlich auf Wärme und Trockenheit als nicht infizierte Zecken. Das bedeutet, dass sowohl in kalten als auch in warmen und trockenen Monaten der Anteil riskanter Zecken höher sein kann als es zu diesen Jahreszeiten zu erwarten wäre. In Regionen, in denen mit Erregern infizierte Zecken vorkommen, sollte man deshalb Hunde und Katzen mit freiem Auslauf ganzjährig, also auch in Wintermonaten, mit einem Zeckenschutz behandeln. Für Hunde besteht zudem die Möglichkeit einer vorbeugenden Impfung gegen Borreliose.

„Die Welpenmafia – Wenn Hunde nur noch Ware sind“

Rechtsanwalt Christopher Posch (bekannt aus der RTL-Serie „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht“) hat heute gemeinsam mit seinen Co-Autoren Gerda Melchior und Volker Schütz sein neues Buch vorgestellt, in dem er die Machenschaften zwielichtiger Hundehändler anprangert. Zudem finden künftige Hundebesitzer Tipps, worauf beim Kauf eines Welpen unbedingt geachtet werden sollte. Das vom hansanord Verlag herausgegebene Buch ist in enger Kooperation mit VIER PFOTEN entstanden. Die Tierschutzstiftung engagiert sich seit Jahren mit einer internationalen Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel.

Birgitt Thiesmann, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN, die an der Entstehung des Buches mitgearbeitet hat, erklärt dazu: „Obwohl es eines der großen Tierschutzprobleme unserer Zeit ist und täglich in unserer Nachbarschaft vorkommt, ist vielen der erbarmungslose Welpenhandel gänzlich unbekannt. Umso erfreulicher ist es, dass sich mit Christopher Posch eine bekannte Persönlichkeit des Problems annimmt und die Missstände aufdeckt.“

Christopher Posch: „Durch einen Fall in meiner Anwaltskanzlei wurde ich erstmalig auf das Thema „Illegaler Welpenhandel“ aufmerksam. Ich habe dann bei meinen weiteren Recherchen festgestellt, dass es sich nicht etwa um einen Einzelfall handelte. Vielmehr ist hier ein regelrechtes Netzwerk aus skrupellosen Vermehrern und Verkäufern tätig, denen Gesundheit und Wohlergehen der Welpen und der Elterntiere völlig gleichgültig sind. Ihnen geht es einzig und allein um ihren Profit. Das Ganze ist ein Millionengeschäft.“
In vornehmlich osteuropäischen Zuchtfarmen werden Hunde allein zu dem Zweck gehalten, möglichst schnell viel Nachwuchs zu produzieren. Dabei zählt nur der Profit und nicht das Lebewesen Hund. Wie VIER PFOTEN bei Recherchen immer wieder aufdeckt, sehen die ausgebeuteten Muttertiere oft ihr ganzes Leben lang kein Tageslicht. Sobald sie die erwartete Leistung nicht mehr bringen, erwartet sie der Tod. Ihre Jungen, die ihnen viel zu früh entrissen werden, entwickeln sich aufgrund der fehlenden Prägephase meist zu unsicheren, stress- und aggressionsanfälligen Tieren. Für den Hund wie für den Besitzer eine lebenslange Qual.

Viele Welpen sterben bereits während des Transports, weitere meist kurz nach der Ankunft beim Käufer. Sie sind durch die widrigen Umstände der ersten Lebenswochen zu geschwächt und oft schon todkrank. Impfdokumente, die vermeintlichen Schutz versprechen, sind in der Regel gefälscht. „Das hat zur Folge, dass hochansteckende Krankheiten wie Parvovirose, Staupe oder sogar die Tollwut eingeschleppt werden können“, warnt Thiesmann.

Um gegen den illegalen Welpenhandel wirksam vorgehen zu können, hat sich VIER PFOTEN mit TASSO e.V., dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie sowie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz zu einem Aktionsbündnis „Wühltischwelpen“ zusammengeschlossen.
Weitere Informationen zum illegalen Welpenhandel auf: www.vier-pfoten.de

So sexy ist Tierschutz

Playmate Dominique Regatschnig hat einen Körper zum Dahinschmelzen und ein großes Herz für Tiere. Zum Valentinstag lässt die 22-Jährige alle Hüllen fallen. Unter dem Motto „Make Love. Not Fur!“ protestiert die Schönheit aus Österreich gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. gegen das Tragen von Pelz.

„Am Valentinstag sollten wir auch an Tiere denken – denn sie haben unsere Liebe genauso verdient“, so Dominique Regatschnig. „Pelz ist ein Relikt aus grauer Vorzeit und nicht mehr zeitgemäß. Bitte öffnen Sie Ihr Herz und schließen sich dem Pelzboykott an.“

Jahr für Jahr sterben Millionen Nerze, Füchse, Waschbären, Hunde und Katzen im Auftrag der Bekleidungsindustrie. Zahlreiche Kauf- und Modehäuser haben in den vergangenen Jahren den Pelzverkauf eingestellt, darunter C&A, Karstadt, Zara, P&C, Mango, Otto, Escada, Quelle und Galeria Kaufhof. Nach Protesten hat jüngst das Bekleidungshaus Hallhuber angekündigt, pelzfrei zu werden und auf Nachfrage von PETA erklärt, ab der kommenden Saison keinen Echtpelz von Kaninchen und Lämmern mehr zu verwenden.

Jeder Mensch kann helfen, indem er sich entscheidet, keinen Echtpelz zu kaufen oder zu tragen. Verantwortungsvolle Modedesigner wie Harald Glööckler, Stella McCartney und Calvin Klein zeigen pelzfreie Kollektionen und setzen damit Trends.

Dominique Regatschnig gesellt sich zu einer wachsenden Liste an Prominenten, die sich für die Anti-Pelz-Kampagne von PETA einsetzen. Auch Eva Mendes, Elisabetta Canalis, Penélope Cruz, Nova Meierhenrich, Hana Nitsche und Cosma Shiva Hagen haben bereits alle Hüllen fallen gelassen, um gegen das Tragen von Pelz zu protestieren.

Hunde essen mehr wie Menschen

Wölfe sind Fleischfresser (Carnivore), während Hunde Allesfresser (Omnivore) sind. Eine neue Studie belegt diese These.

Durch das Zusammenleben mit den Menschen seit Tausenden von Jahren, haben Hunde ihr Verdauungssystem stark an die menschliche Nahrung angepasst.

Hunde verdauen Stärke effizienter als ihre Vorfahren die Wölfe. Dieser Unterschied könnte ein wichtiger Schritt in der Domestizierung des Hundes gehabt haben, sagen Wissenschaftler.
Die Bindung zwischen Hund und Mensch wurde in mindestens 10.000 Jahren geschmiedet, so sind sich die Wissenschaftler einig. Aber die Frage, wann genau und warum Hunde domestiziert wurden ist unklar.

Eine neue Studie von Wissenschaftlern des Broad Institute, ein Genom Forschungszentrum in Cambridge und der Universität Uppsala in Schweden versuchen die Frage zu beantworten, indem man die DNA von Wölfen und Hunden vergleicht. Offensichtlich ist eine wichtige genetische Veränderung zu beobachten, dass Hunden die Fähigkeit entwickelt haben, stärkereiche Nahrung zu verdauen. Ebenso ist die Entwicklung des Gehirns zwischen Hund und Wolf unterschiedlich verlaufen.

Die Forscher können nicht genau bestimmen, wann diese genetischen Veränderungen aufgetreten sind, oder ob die Veränderungen des Verdauungstraktes zu der gleichen Zeit wie die Domestizierung eingetreten sind.

Diese genetischen Unterschiede geben neue Hinweise über das, was Hunde von Wölfen unterscheidet. Es wird angenommen, dass sogar einzelne Genmutationen bei Hunden, wie auch beim Menschen zu modernen Krankheiten wie Diabetes führen. Beim Wolf sind diese Krankheiten bisher nicht bekannt.

„Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass eines der Dinge, die Hunden wirklich verändert haben, mit deren Ernährung zusammenhängt. Wölfe sind Fleischfresser, und Hunde sind Allesfresser. Die moderne Hundenahrung, insbesondere Hundetrockenfutter , ist stark an die menschlichen Nahrung angelehnt“, sagte Kerstin Lindblad-Toh, Leiter der Wirbeltier-Genoms Biologieabteilung an der Broad Institute der Universität Uppsala und der leitende Autor der Studie. www.hega.net

Karneval: Kein Fest für Hunde

Während Jecken die kommenden Tage als Fünfte Jahreszeit feiern, bedeuten die Festlichkeiten für Hunde Aufregung und Stress. Menschenmassen, hohe Geräuschkulissen, umherfliegende Süßigkeiten, zertretene Glasflaschen und Verkleidungen sollten den empfindlichen Vierbeinern erspart werden. PETA-Kampagnenleiterin und Kleintierexpertin Charlotte Köhler hat einige Informationen zusammengestellt.

„Verantwortungsvolle Jecken lassen ihren Hund über die Karnevalstage zu Hause“, so Charlotte Köhler. „Überfüllte Plätze, Lärm und betrunkene Menschen machen den Tieren Angst.“

– Tierhalter sollten ihre Hunde nicht verkleiden. Enge Kostüme
schränken die Vierbeiner in ihrer Bewegungsfreiheit ein und
machen die Kommunikation mit Artgenossen schwer bis unmöglich.

– Herumfliegende Glasflaschen und Gläser zerspringen auf dem
Boden. Hunde laufen Gefahr, sich die Pfoten an scharfkantigen
Scherben zu verletzen.

– Hunde haben ein empfindliches Gehör – die Geräuschkulisse bei
Karnevalsumzügen ist für sie ohrenbetäubend.

– Schwankende und nach Alkohol riechende Menschen können für Hunde
bedrohlich wirken. Im schlimmsten Fall versuchen die Tiere, sich
durch Angstbeißen zu verteidigen. Reißen sich Hunde los, sind
sie schnell in den Menschenmassen verschwunden.

– Werden umherfliegende Süßigkeiten nicht gefangen, landen sie auf
dem Boden. Unbemerkt verzehrte Bonbons und Schokoladen können
bei Hunden zu schweren Verdauungsproblemen oder sogar
Vergiftungen führen.

Warum Kinder mit Tieren leben wollen

Heimtiere sind eine ernsthafte Konkurrenz zu iPad und Handy. Dieses Ergebnis eines Experiments verkündete „hart aber fair“-Moderator Frank Plasberg in seiner Fernsehsendung am 5. Februar „Handy an, Hirn aus – wie doof machen uns Apple und Co.?“ Der Sender hatte Viertklässlern ein Fahrrad, ein Kaninchen und ein iPad gezeigt und gefragt, was sie sich aussuchen würden. 50 Prozent der Kinder interessierten sich für das iPad, die andere Hälfte für das Kaninchen. Eine Schülerin sagte: „Ich war einem Hasen noch nie so nahe.“

Kinder lieben Tiere

Die KIM-Studie 2010 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) bestätigt: 58 Prozent der 6- bis 13-Jährigen interessieren sich für Tiere. Eltern, die ihren Kindern auch glückliche Erfahrungen in der analogen belebten Welt ermöglichen wollen, sollten daher über die Anschaffung von geeigneten Heimtieren nachdenken. „Die von Kindern berichteten Tiererlebnisse zeigen, wie genau sie Tiere beobachten und wie intensiv das Erleben ist. Dies ist nur möglich, weil hier tiefer liegende kindliche Wünsche und Bedürfnisse angesprochen werden“, lautet der grundlegende Befund von Prof. Dr. Reinhold Bergler vom Psychologischen Institut der Universität Bonn. Kinder, die ohne Heimtiere aufwachsen, seien hinsichtlich ihres Erlebnisreichtums und ihrer Erfahrungen im Umgang mit Lebewesen benachteiligt.

Heimtiere ermöglichen Nähe

Die Humanmedizinerin Dr. Anke Prothmann ist ebenfalls davon überzeugt, dass Kinder eine natürliche Affinität zu Tieren haben und vom Umgang mit ihnen profitieren: „Unsere Untersuchungen in Kindergärten haben ergeben, dass Kinder über das Zusammenleben mit Tieren Einfühlungsvermögen lernen, weil sie eine unvoreingenommene, aber direkte Rückmeldung auf ihr Verhalten erhalten. Kinder, die mit Tieren aufwachsen, haben eine stärkere Persönlichkeit, sind sozialer und können besser Streits schlichten als Kinder, die ihre Kindheit ohne Tiere verbringen.“

Zahlreiche andere Studien zeigen, dass Heimtiere das Bedürfnis nach Nähe und Beziehung befriedigen können und das Lernen unterstützen, indem sie Aufmerksamkeit, Konzentration und Motivation fördern. Auch kleine Tiere wie Meerschweinchen oder Fische geben den Kindern das Gefühl, akzeptiert und gebraucht zu werden. Und das Gassi gehen und Spielen mit dem Hund bringt kleine Fernsehgucker auf Trab.

Gute Mensch-Tier-Beziehung ist wichtig

Allerdings sind sich alle Fachleute einig, dass nur eine gute und enge Mensch-Tier-Beziehung, zu der auch die Fürsorge der Eltern und Kinder für die Tiere gehört, positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder haben kann. Entsprechend wichtig ist die Auswahl der richtigen Heimtiere für die Familie: „Alle Familienmitglieder sollten sich mit den Ansprüchen der Wunschtiere auseinandersetzen, prüfen, ob diese zum eigenen Lebensstil passen und sich optimal auf die neuen Mitbewohner vorbereiten“, erklärt Norbert Holthenrich, Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF).

32. Internationales Schlittenhunde Adventure in Clausthal-Zellerfeld

„Alles startklar“ heißt es für das vom 09. bis 10. Februar 2013 geplante
Oberharzer Schlittenhunde Adventure mit reinrassigen Schlittenhunden, dem traditionsreichsten Schlittenhunderennen dieser Art in Deutschland.

Clausthal-Zellerfeld im Oberharz wird an diesem Wochenende wieder zum Mekka der schönen Huskies und Malamuten sowie der Fans heißer Rennen auf sonnigen Eispisten. Am Renngelände auf der Bockswieser Höhe wartet für die Gäste ein idealer und großer Zuschauerbereich direkt an der Rennstrecke sowie ein großer Adventure-Markt mit Ständen rund um Essen, Trinken, Souvenirs, Hundeausstattung und den Hunden selbst, die man auch gerne streicheln darf.

„ Uns liegen bereits jetzt über 40 Start Anmeldungen, sogar aus Belgien und den Niederlanden vor“, so Ulrike Mastmann, Leiterin der Tourist-Information Clausthal-Zellerfeld und verantwortlich für die Organisation des Schlittenhunderennens. Wenngleich die Temperaturen derzeit leicht ansteigen, rechnen die Veranstalter in der nächsten Woche mit erneuten Schneefällen und einer Verbesserung des Trails.

„Die Telefone laufen derzeit heiß, alle erkundigen sich nach den Wettkampfbedingungen und immer wieder geht der Blick auf die Wetterkarte“, so die Mitarbeiter der Tourist Information.. Die Musher, die Standbetreiber des „Adventure-Marktes“ entlang des Trails sowie auch das gesamte Organisationsteam stehen in den Startlöchern, geben hoffnungsvolle Wetterprognosen ab, um wieder die traumhaften Bedingungen des Vorjahres bieten zu können: Eisklare Sicht, strahlendblauer Himmel, tolle Schneelage und über 50 Schlittenhundegespanne mit über 300 Schlittenhunden der Rassen Siberian Husky, Samojeden und Alaskan Malamuten.

Das Schlittenhunderennen findet auch 2013 auf der Bockswieser Höhe am Ortseingang Zellerfeld statt. Die Veranstalter, die Tourist-Information Oberharz in Clausthal-Zellerfeld, betrieben von der GLC Glücksburg Consulting AG, und der Sportverein Reinrassiger Schlittenhunde Deutschland e.V. erwarten zu diesem Renntermin weitere zahlreiche Schlittenhundegespanne aus ganz Nordeuropa. Einige Spitzenteams der Deutschen und der Niederländischen Schlittenhunde-Nationalmannschaften werden wieder dabei sein, aber auch viele „Hobbymusher“, die das Wettkampffieber ergriffen hat, werden mit ihren Schlittenhunden wieder mitwirken. Dabei werden nur reinrassige Schlittenhunde am Start sein. Der erfahrene Rennleiter Wolf-Dieter Polz wird auch in diesem Jahr wieder die sportliche Durchführung des Rennens übernehmen.

Die Wettkämpfe beginnen an beiden Tagen jeweils um 10.30 Uhr. Die letzten Rennen starten dann um 14.30 Uhr. Die Strecke hat dabei eine Länge zwischen 8 und 14 Kilometern. Große und kleine Zuschauer erwartet rund um die Rennen täglich ein buntes Stände- und Rahmenprogramm. Die Hunde dürfen natürlich auch aus der Nähe betrachtet und, mit Erlaubnis der Musher, gestreichelt werden. Besucher zahlen für eine Tageskarte 5,00 Euro pro Person, für ein Wochenendticket 6,00 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben kostenfreien Eintritt. Parkplätze stehen rund um das Gelände zahlreich zur Verfügung.

Neu und lecker

PLATINUM, Hersteller der gleichnamigen natürlichen Tiernahrungs- und Tierpflegeserie, hat zwei neue Sorten seiner hochwertigen Nassvollnahrung für erwachsene Hunde auf den Markt gebracht: „PLATINUM MENU“ gibt es ab sofort auch in den Varianten „Fish+Chicken“ und „Turkey+Salmon“. PLATINUM ergänzt damit seine äußerst erfolgreiche Nassnahrungsserie „PLATINUM MENU“, die es bislang in der Geschmacksrichtung „Chicken“ gab.

Für die beiden neuen Sorten werden neben frischem Hühnchen zum ersten Mal auch frischer Truthahn, frischer Lachs, frischer Thunfisch und frische Sardinen verarbeitet. Das besondere Alleinstellungsmerkmal dieser einzigartigen Vollnahrung für Hunde: „PLATINUM MENU“ wird stets aus mindestens 83 Prozent frischem Fleisch und frischem Fisch sowie ohne die künstliche Beimischung von Wasser zubereitet. Die Nahrung wird vielmehr ausschließlich im eigenen Saft schonend gegart, sodass die für die Vierbeiner so wertvollen Nährstoffe unverwässert erhalten bleiben. Auf diese Weise setzt sich PLATINUM deutlich von den Produkten anderer Tiernahrungshersteller ab.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den beiden neuen Sorten unsere Produktvielfalt erweitern und somit Hund und Herrchen noch mehr Auswahl bei der täglichen Futterwahl bieten können“, erklärt Doreen Jähne, Geschäftsführerin der PLATINUM GmbH & Co. KG in Bingen am Rhein. Schließlich gehöre es zur PLATINUM-Unternehmensphilosophie, die Natur des Hundes, der ja bekanntermaßen vom Wolf abstammt, zu achten. Dies gilt laut Doreen Jähne insbesondere beim Thema Ernährung – so habe schon immer neben frischem Fleisch auch frischer Fisch auf dem natürlichen, ursprünglichen Speiseplan des Wolfes gestanden. „Diesem Anspruch werden wir mit den beiden neuen Sorten von ‚PLATINUM MENU‘ gerecht“, betont die Geschäftsführerin und ergänzt: „Selbstverständlich gilt auch für die neuen Varianten ‚Fish+Chicken‘ und ‚Turkey+Salmon‘ unser PLATINUM-Reinheitsgebot!“ Damit garantiert der Hersteller, dass all seine Nahrungsmittel für Hunde gänzlich frei von Lockstoffen und Geschmacksverstärkern sind.

Weitere Informationen über die beiden neuen Sorten von „PLATINUM MENU“ sowie über die gesamte PLATINUM-Produktpalette sind online unter www.platinum.com zu finden – dort kann die Nassvollnahrung für erwachsene Hunde auch direkt bestellt werden.