Archiv für den Monat: Januar 2013

Aus für Tierversuchskosmetik?

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat gestern, gemeinsam mit anderen großen Tierschutzorganisationen, EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg in Brüssel getroffen und ein endgültiges Verkaufsverbot von an Tieren getesteten Kosmetikprodukten innerhalb Europas gefordert. Die Tierschützer übergaben Tonio Borg eine Petition gegen Tierversuche für Kosmetika mit über 100.000 Unterschriften. Außerdem überreichten sie ihm ein Video mit Botschaften von Prominenten wie dem Star-Gitarristen Brian May, den Schauspielerinnen Jenny Seagrove und Joanna Page und zahlreichen Tierfreunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und England, die per Video ihre Unterstützung der Petition bekundeten. Die Petition ist ein wesentlicher Bestandteil der VIER PFOTEN-Kampagne „Abschiedskuss für Tierversuchskosmetik 2013“.

„Das Verbot sollte im März 2013 in Kraft treten“, sagte Tonio Borg während des Treffens. „Ich habe deshalb nicht vor, eine Verschiebung des Verbots oder Ausnahmeregelungen zu beantragen.“

Marie-Claire MacIntosh, Versuchstier-Expertin von VIER PFOTEN, freut sich mitteilen zu können, dass nach dem Treffen mit dem EU-Kommissar das seit über zehn Jahren versprochene Verkaufsverbot von Tierversuchskosmetik am 11. März 2013 in Kraft zu treten scheint. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Treffen mit Tonio Borg“, betonte MacIntosh. „Das sind sehr erfreuliche Nachrichten, denn das Verbot stellt einen großen Schritt in Richtung auf ein weltweites Ende von Tierversuchen für Kosmetika dar. Es sind nur noch wenige Wochen bis zu dieser historischen Frist, die Tierleid für Kosmetikprodukte verhindert.“

Die Frist bis zum 11. März 2013 bildet die finale Phase eines lang ersehnten vollständigen Verbotes. Tierversuche für Kosmetik sind in der EU seit März 2009 verboten. Trotzdem werden weiterhin viele Kosmetik-Inhaltsstoffe außerhalb der EU an Tieren getestet und zum Verkauf wieder eingeführt. Diese Praxis soll ab dem 11. März 2013 untersagt werden, doch die Frist könnte um Jahre verschoben werden. Eine Verschiebung könnte mit Zweifeln an der rechtzeitigen Einführung von alternativen Testmethoden begründet werden.

In vielen Ländern außerhalb der EU gibt es kaum Vorschriften zu Tierversuchen, wodurch die weltweite Zahl der Tiere, die in Versuchen leiden und sterben, nur schwer zu schätzen ist. Die EU-Kommission nimmt an, dass bis zu 27.000 Tiere im Jahr gerettet werden könnten, wenn das Verbot durchgesetzt wird.

Zuckerhunde heißen nicht so, weil sie besonders süß, sondern weil sie leider krank sind

Denn die Zuckerkrankheit oder der Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten hormonell bedingten (endokrinen) Erkrankungen bei Hunden. Rund 30.000 Hunde leiden in Deutschland bereits an Diabetes, Tendenz steigend. Die Zuckerkrankheit tritt meist im Alter zwischen sieben und neun Jahren auf. Weibliche Tiere sind doppelt so oft betroffen wie Rüden. Auch bei Katzen nimmt der Diabetes zu, man geht von rund 20.000 Tieren aus.

Der Blutzucker dient dazu, die Körperzellen mit Energie zu versorgen. Damit diese den Zucker (Glukose) aufnehmen können, ist das Hormon Insulin erforderlich. Fehlt dieses Hormon oder ist der Insulingehalt zu niedrig, entsteht Diabetes mellitus. Recht kompliziert sind die dann folgenden Abläufe. Der Körper versucht, andere Energiequellen anzuzapfen. Deshalb wird Körpersubstanz abgebaut, die Zuckergehalte im Blut steigen an. Wird aber in der Bauchspeicheldrüse kein oder zu wenig Insulin produziert, können die Zellen den Zucker im Blut nicht nutzen, Zucker reichert sich an und wird an den Urin weitergegeben. Dadurch steigt die Menge des produzierten Urins, was zu starken Wasserverlusten führt. Das erste Symptom eines Diabetes ist somit häufiges Wasser lassen und vermehrter Durst. Zuckerkranke Tiere fressen auch mehr, nehmen aber gleichzeitig ab. Manchmal kommt es zu Fellveränderungen oder Haarausfall. Beim Hund ist auch die Linsentrübung ein typisches Symptom für die Zuckerkrankheit. Bei der Katze kann Diabetes zu einer Schwäche der Hintergliedmaßen führen.

Es gibt zwei Formen von Diabetes mellitus. Beim Typ 1 wird zu wenig Insulin produziert. Man spricht dann von einem absoluten Insulinmangel. Hier hilft nur die Zufuhr von Insulin über Medikamente. Fast 100 Prozent der betroffenen Hunde leiden am Diabetes Typ-1. Die zweite Form wird als Diabetes Typ-2 oder relativer Insulinmangel bezeichnet. Es wird zwar ausreichend Insulin produziert. Das jedoch zeigt nur eine geringe Wirkung aufgrund einer Insulinresistenz der Körperzellen, das bedeutet, die Körperzellen reagieren nicht so auf das Insulin, wie es notwendig wäre. Typ 2 überwiegt bei der Katze, betroffen sind vor allem männliche Tiere mittleren Alters sowie übergewichtige Katzen. Etwa 60 Prozent der Katzen mit Diabetes sind adipös.

Aufgrund der vielfältigen Symptome und Ursachen ist die Behandlung von Diabetes mellitus nur in enger Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Tierhalter möglich. Die Behandlungschancen sind aber aufgrund moderner Therapien sehr gut.

Trockenfutter oder Nassfutter

Wer sich ein Tier wie Hund oder Katze anschafft, macht sich sicher Gedanken darüber, welches Futter das Beste für den vierbeinigen Liebling ist. Insbesondere stellt sich die Frage, was von Trocken- oder Nassfutter zu halten ist.
Manchmal nimmt der Vierbeiner einem die Entscheidung ab, weil er ganz einfach nur eine bestimmte Futtersorte akzeptiert. In der Regel ist die Akzeptanz jedoch ähnlich gut bei Trocken- wie bei Nassfutter.

Vorteile von Trockenfutter

Die Vorteile von Trockenfutter für Hunde oder Katzen sind klar: Es ist einfach zu lagern, zu transportieren und bleibt auch im Sommer lange frisch. Äußerst praktisch ist das Trockenfutter vor allem für Katzenbesitzer, die über das Wochenende wegfahren wollen/müssen.
Für Hundebesitzer ist Trockenfutter auch praktisch bei der Erziehung, etwa zum Üben mit Futterbeuteln. Hier bietet die Seite Prima-Tierfutter.de einige Angebote.
Wer ein gutes Trockenfutter auswählt (das bedeutet: ein Futter ohne Getreide und mit einem geringen Anteil sinnloser Zusatz- und Füllstoffe), versorgt sein Tier mit allem, was es braucht. Gut e Hundenahrung ohne Getreide gibt es zum Beispiel als Applaws Hundefutter bei www.prima-tierfutter.de.

Acht gegeben werden sollte allerdings bei Welpen.

Nachteile von Trockenfutter

Als Nachteil wird oft (vor allem bei Katzen) das Argument angebracht, das Tier würde nicht genügend Flüssigkeit aufnehmen. Es gibt jedoch keinen Grund zu dieser Annahme, denn auch Tiere regulieren ihren Wasserhaushalt über das Durstgefühl. Wer sichergehen will, kann seinen Tieren interessante Wasserquellen anbieten. Für Katzen kann das ein tropfender Wasserhahn, ein kleines Aquarium (nur mit Pflanzen und einem sprudelnden Filter), ein Zimmerspringbrunnen oder tau-benetztes Katzengras sein, für Hunde ganz einfach die Handbrause oder jeder andere zugängliche Wasserquelle im Freien oder in der Wohnung.

Vorteile Nassfutter

Es gibt für den Kauf von Nassfutter eigentlich nur den Grund, dass dieses vielen Tieren besser schmeckt und Wasser enthält. Für „mäkelige“ Tiere ist Nassfutter daher vielfach besser geeignet.

Nachteile Nassfutter

Man bezahlt bei manchen Nassfuttersorten hauptsächlich Wasser, Füllstoffe (etwa Sojaprotein), die in einem Futter für Fleischfresser wie Hund und Katze nichts zu suchen haben. Dazu kommen manchmal minderwertige Schlachtabfälle, so genannte „tierische Nebenerzeugnisse“, hinter deren Bezeichnung sich sehr Fragwürdiges verbergen kann, von Gräten bis hin zum Darminhalt der Schlachttiere. Futtersorten von vergleichsweise hoher Qualität, das heißt, mit einem sehr hohen Anteil an tatsächlichem Fleisch, reichen preislich an das von Frischfleisch.

Individuelles Futter für individuelle Tiere

Für Hund und Katze, den besten Freund des Menschen und den Begleiter in guten wie in schlechten Tagen – Futter so individuell wie das Tier, bestellt und umgehend geliefert von canimix.de.

Die Werbung suggeriert es Tag für Tag: Die Katze würde am liebsten nur das Futter einer speziellen Marke kaufen, der Hund bekommt nur Top-Kondition, wenn er die Trockenflocken einer bestimmten Marke frisst. Zuhause dem Liebling jedoch das beworbene Futter vorgesetzt, verschmäht dieser oft die Kost oder sie bekommt ihm nicht.

Aber auch wir selbst essen nicht gerne immer nur die Produkte einer Marke. Abwechslung gehört zum Leben. So individuell wie wir selbst sind, so individuell ist auch unser Geschmack, so individuell ist aber auch unser vierbeiniger Begleiter – und so individuell sollten auch seine Mahlzeiten sein.

canimix.de bietet perfekt auf die jeweilige Hunde- oder Katzenrasse abgestimmtes Trockenfutter und eine Vielzahl von Fleischsorten an. In einer ausführlichen Übersicht werden die Voraussetzungen, die das Futter haben sollte, vorgestellt, und die bestellbaren Kernfutter, Komponenten und Vital-Komplexe aufgelistet.

Schritt für Schritt führt die Webseite den Nutzer hin zum perfekten, individuellen Futter für den eigenen Liebling, das dann im „Mixer“ dann individuell für die eigene Katze oder den eigenen Hund zusammengestellt werden kann. Dabei wird beim Bestellvorgang genau darauf geachtet, dass keine Über- oder Doppeldosierungen stattfinden und so das ausgewogene Verhältnis, das jedes Futter haben sollte, nicht überschritten wird.

Wer sich die eigene Zusammenstellung noch nicht zutraut, kann sich von Tierärzten eine Futterempfehlung zusammenstellen lassen. Überhaupt wird Service bei canimix.de groß geschrieben. Sollte der Vierbeiner mit dem Futter nicht zufrieden sein, so kann das Futter zurückgesendet werden, der Kaufpreis wird in voller Höhe erstattet.

Hat der Vierbeiner ein wenig zu viel angesetzt, oder gesundheitliche Einschränkungen, so kann bei canimix.de auch ein spezielles Diätfutter geordert werden. Daneben bietet Canimix auch eine große Vielfalt an Spezialzubehör für Hunde und Katzen an sowie einen Wissenskatalog über Haltung und Rassen.

Das Futter wird ausschließlich in Deutschland produziert, bereits ab 18 Euro Bestellwert erfolgt die Lieferung versandkostenfrei. Auf einer kostenlosen Hotline stehen überdies freundliche und kompetente Mitarbeiter zu den üblichen Geschäftszeiten zur Verfügung.

Herrchentausch

Der Hund ist bekanntermaßen der beste Freund des Menschen. Dabei entwickeln Hund und Hundehalter eine individuelle Beziehung zueinander, die einzigartig ist – denn nicht nur jeder Mensch, sondern auch jeder Vierbeiner hat seine eigene Persönlichkeit! Doch was passiert, wenn das Herrchen oder Frauchen gegen ein anderes ausgetauscht wird? Wie reagieren die Vierbeiner, wenn eine andere Autoritätsperson in der Familie plötzlich das Sagen hat? In der neuen Doku-Soap „Herrchentausch“ (zeigt VOX in vier Folgen ab 23.2. um 19:10 Uhr) wechselt das Rudel für eine Woche den Anführer. Ganz nebenbei werden die Hundehalter mit ihren eigenen Gewohnheiten und ihrem persönlichen Erziehungsstil konfrontiert: Während der Schäferhund seinen Schlafplatz in der Hundehütte hat, nächtigt der Cockerspaniel im Bett seines Besitzers. Zum Fressen hat der Rottweiler feste Zeiten – der Dackelmischling aber bedient sich am Tisch. Die Grenzen und Regeln für die Vierbeiner basieren auf den Geschmäckern und der Toleranz von Herrchen und Frauchen. Aber wie gut kommen Hund und Herrchen im Falle eines Tausches mit neuen Spielregeln klar und wer passt sich am Ende wem an: der Hund dem neuem Besitzer oder vielleicht doch umgekehrt? Das „Herrchentausch“-Experiment verspricht: Hier prallen Hunde-Welten aufeinander!

Los geht es am 23.2., wenn Familie Dickmann aus Salzhausen und Familie Stahl aus Köln ihre Frauchen tauschen: Das Ehepaar Dickmann hält sich in Sachen Hunde-Erziehung für die Experten schlechthin, ihre drei Pudel werden rund um die Uhr verwöhnt. „Sammy“, „Lucky“ und „Fly“ schlafen sogar mit im Ehebett. Die Vierbeiner stehen an erster Stelle und werden gehegt und gepflegt. Und dabei sind die Pudel auch noch echte Champions: ihres Zeichens Europasieger, US-Champion sowie Deutscher Jugend- und Junghundchampion. Monika Dickmann ist sehr stolz und verliebt in ihre „Babys“: „Die Hunde sind für uns wie Kinder. Sie gehören zur Familie und sie können auch zu uns ins Bett, wenn wir schlafen gehen.“ In Köln bei Familie Stahl spielt der Hund eine untergeordnete Rolle. Hayo und seine Frau Katja haben den Haushalt, die zwei kleinen Kinder und Schäferhund „Timmy“ gut im Griff. Auch der Vierbeiner kennt die Regeln des Hauses. Er zählt zwar als volles Familienmitglied, ist und bleibt aber ein Hund – und genauso wird er auch behandelt. Katja Stahl: „Ich erwarte, dass ein Hund nicht wie ein Püppchen behandelt wird. Damit komme ich nicht klar und könnte auch mit den Besitzern nicht viel anfangen!“ In der Familienhierarchie steht Hayo ganz oben und „Timmy“ ganz unten. Frau und Kinder gehen eben vor, immer und überall – anders ist es für den Musikproduzenten nicht denkbar. Tauschfrauchen Katja wird bei Familie Dickmann also eine ganz neue Art von Hundeliebe kennenlernen, denn VOX schickt sie zum Pudeltrio nach Salzhausen. Aber die Vierbeiner nehmen das Tauschfrauchen gerne auf und lassen sie sogar mit in „ihrem“ Bett schlafen. Kann sich die neue Hundemama in der Pudelwelt überhaupt durchsetzen oder muss sie sich fünf Tage unterordnen? Monika Dickmann kann bei den Stahls dagegen Vollgas geben. All die Energie, die sie sonst in die Pflege und Erziehung von gleich drei Pudeln steckt, bekommt jetzt der weiße Schäferhund „Timmy“ ab. Aber kann Monika aus ihm wirklich einen gestylten Dressurrüden machen und was sagt Familienoberhaupt Hayo dazu?

Urteil zum illegalen Wolfsabschuss Jäger verliert Jagdschein

Der NABU begrüßt das heutige Urteil des Amtsgerichtes Montabaur zum Abschuss eines Wolfes im Westerwald. „Das Urteil stellt klar, dass der Abschuss eines Wolfes kein Kavaliersdelikt ist und als Straftatbestand geahndet werden muss“, so NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Mit einem Strafmaß von 70 Tagessätzen à 50 Euro gilt der Verurteilte nach Bundesjagdgesetz nicht mehr als verlässlich zum Führen einer Waffe. Damit ist erstmalig seit der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland die illegale Tötung eines Wolfes mit dem vollständigen Verlust eines Jagdscheins geahndet worden.

Die vonseiten des Angeklagten vorgebrachte Verteidigung, er habe den Wolf für einen wildernden Hund gehalten, ist aus Sicht des NABU nicht akzeptabel. Nach §1 Absatz 3 des Bundesjagdgesetzes ist die Beachtung der Waidgerechtigkeit bei der Ausübung der Jagd vorgeschrieben. Dazu gehört auch, dass ein Jäger ein Tier zweifelsfrei erkennen muss, ehe er einen Schuss abgibt. Dies war bei dem Jäger aus dem Raum Köln nicht der Fall, als er am 20. April 2012 in seinem Jagdrevier bei Hachenburg einen Wolf schoss. „Wer einen wolfsähnlich aussehenden Hund schießt, obwohl in der Region und der überregionalen Presse über die zweifelsfreie Anwesenheit eines Wolfes berichtet wird, jagt nicht waidgerecht. Ihm muss zwingend der Jagdschein entzogen werden“, so Bathen.

Im Februar 2012 wurde der erste Wolf seit über 120 Jahren in Rheinland-Pfalz gesichtet und fotografiert. Für die NABU-Wolfsexperten, die seit Jahren die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland begleiten, war dies keine Überraschung. Wölfe besiedeln seit 2000 wieder erfolgreich Deutschland. Aus diesen ersten Wölfen sind bis heute 18 Rudel, überwiegend im Osten Deutschlands, entstanden. Einzelne Wölfe tauchen zudem in den westlichen Bundesländern auf. Sie sind die ersten Rückkehrer zukünftiger Wolfsrudel, die nach Einschätzung des NABU langfristig in allen Flächenbundesländern vorkommen werden.

Wölfe wandern weite Strecken, um neue, noch wolfsfreie Gebiete zu besiedeln. Ein Wanderwolf legt an einem Tag etwa 40 bis 75 Kilometer zurück, auch Wanderungen über 1.500 km sind nachgewiesen. So haben genetische Analysen ergeben, dass der im Westerwald geschossene Wolf aus der Italienischen Population stammt. Ein Jahr vor seiner Tötung wurde er in Gießen bereits einmal angefahren, lebte anschließend ein Jahr im Westerwald, ohne auffällig zu werden. In der waldreichen Kulturlandschaft fand er ausreichend Wildtiere als Nahrung, Übergriffe auf Schafe sind dem Wolf nicht zuzuordnen.

Nach Ansicht des NABU ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der nächste Wolf in Rheinland-Pfalz niederlässt. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU die Regelungen zum Abschuss wildernder Hunde zu verschärfen. Die Geschichte vom „bösen Wolf“ verweist Siegfried Schuch, Vorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz, ins Reich der Märchen: „Wölfe sehen in uns Menschen keine Beute. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland ist es zu keiner Situation gekommen, in der sich ein Wolf aggressiv einem Menschen genähert hat. Eine erfolgreiche Nachbarschaft von Mensch und Wolf ist möglich. Das sollten wir auch hier in Rheinland-Pfalz schaffen.“

Drollige Hundewelpen bringen Lese-und Spielspaß ins Kinderzimmer

Kinder lieben Geschichten. Wenn Mama, Papa, Oma oder Opa sich Zeit nehmen und gemeinsam mit ihnen Bilderbücher anschauen oder vorlesen, genießen die Kleinen das gemütliche Zusammensitzen und lauschen gespannt jedem Satz. Ganz nebenbei lernen sie dabei eine Menge neuer Wörter und Ausdrücke kennen und nehmen sie in ihren Wortschatz auf. Wie verschiedene Studien zeigen, werden Kinder durch regelmäßiges Vorlesen in ihrer Entwicklung gefördert und ihre Lust wird geweckt, später selbst in Büchern zu schmökern.

Kinder lieben Tiergeschichten

Ob Pferde, Katzen oder Hunde: Tiergeschichten, wie zum Beispiel die spannenden und fröhlichen Abenteuer der beiden drolligen Hundebrüder Mick und Muck, begeistern die kleinen Leseratten besonders und als Geschenkidee zu den verschiedensten Gelegenheiten sind sie immer willkommen. Drei Bände der liebevoll illustrierten Hundegeschichten sind inzwischen in der Kinderbuchreihe aus dem Hause Pagna erschienen. In Februar 2013 erscheint mit „Die Geburtstagsspürnasen“ der vierte.

Reale Hundebrüder als Vorbilder

Im Mittelpunkt der Buchreihe stehen zwei neugierige Jack-Russell-Welpen, die für allerlei Aufregung im Familienalltag sorgen. Die Autorin Lissy Kramer und ihre Schwester, die bekannte Kinderbuchillustratorin Dorothea Ackroyd, erzählen in den Geschichten für Kinder ab zwei Jahren anschaulich, was es bedeutet, wenn sich eine Familie für das Leben mit kleinen Vierbeinern entscheidet. Dabei können die beiden auf eigene Erlebnisse zurückgreifen. Denn Vorbild für die knuddeligen Jack-Russell-Welpen sind zwei ganz reale Hundebrüder. Wer die beiden näher kennenlernen will, trifft im Web-Shop unter ( http://www.mickundmuck.de ) auf die zwei Racker und ihre bunte Welt. Hier finden Fans der beiden neben den Büchern zudem allerlei praktische Accessoires in verschiedenen Motiven und Farben für Kindergarten, Schule und unterwegs sowie tolle Spiele, die ganz nebenbei die intellektuellen und motorischen Fähigkeiten fördern.

Tiergeschichten für Kinder entführen die Kleinen in eine eigene Welt

Das Erzählen und Vorlesen lässt der Vorstellungskraft von Kindern viel mehr Raum als zum Beispiel das Fernsehen. Beim Zuhören gehen sie auf Fantasiereisen und erschaffen sich ihre eigene Welt. Es macht ihnen Spaß, Abenteuer nachzuspielen und neue zu erfinden. Dafür schlüpfen sie liebend gern in die verschiedensten Rollen. Mit dem Mick- und Muck-Spielhaus zum Mitnehmen und den beiden kleinen Hunde-Spielfiguren aus Plüsch können die Kleinen ihre Fantasie ausleben und in die Welt der drolligen Vierbeiner eintauchen. Zum Toben und Kuscheln, als Beschützer und Spielgefährten bedarf es manchmal schon etwas größerer Plüschtiere. Daher gibt es Mick und Muck auch als große Plüschhunde aus weichem, gesundheitlich unbedenklichem und pflegeleichtem Soft Velboa.

Online-Seite zum Mitmachen

Für kleine und große Kinder gibt es auf der Homepage der beiden Jack-Russell-Welpen noch viel mehr zu entdecken. Wer will, kann die Abenteuer der süßen Vierbeiner bei Leseproben kennenlernen oder den Mick und Muck-Song „Wir sind da“ zum Mitsingen kostenlos downloaden. Eine tolle Idee sind auch die Briefbögen, Stundenpläne und Malvorlagen mit verschiedenen Motiven, die man sich ausdrucken kann.

Gemeinsam gegen den Welpenhandel

Mit der Initiative „Welpen sind keine Ware“ setzen sich der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), die Tierschutzorganisation TASSO, Europas größtes Hundemagazin DOGS und weitere Tierschutzorganisationen ab sofort gemeinsam gegen den Welpenhandel ein. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit und die Politik auf das zunehmende Problem der Welpenmafia aufmerksam und die drohenden Folgen bewusst zu machen. Das Zentrum der europäischen Welpenproduktion befindet sich in Ost- und Südosteuropa. Von Polen über die Ukraine und Rumänien bis Bulgarien werden unter schlimmsten Bedingungen Welpen wie am Fließband gezüchtet, oft viel zu jung der Mutter entrissen, um dann krank, unterernährt und meist ohne gültige Impfungen Richtung Westen verschickt zu werden.

Drehscheibe für den Welpenvertrieb sind Belgien und die Niederlande. Verlässliche Zahlen gibt es nicht. Der frühere niederländische Landwirtschaftsminister Cees Veermann ging allerdings davon aus, dass zwei Drittel der in seinem Land verkauften Hunde aus osteuropäischen Produktionsstätten stammen. In Belgien soll der Anteil sogar 80 Prozent betragen. Diese Länder bieten sich an, weil z.B. in Holland jeder Tierarzt einen ausländischen Hundepass legal in einen holländischen umschreiben kann. So gilt der Welpe dann nicht mehr als Ostimport, sondern als Tier aus Holland und lässt sich besser weiterverkaufen. Die lebende Fracht wird mit frischen Papieren ausgestattet in andere europäische Länder wie Deutschland, aber auch Frankreich, Italien oder sogar Spanien verschickt. Dabei gilt: Rund die Hälfte der Billigtiere sind ernsthaft krank. Zudem leiden die jungen Hunde häufig unter Sozialisierungsschäden.

Zum Start des Aktionsbündnisses zeigt DOGS die Hintergründe und Ursachen des europäischen Welpenhandels auf und berichtet in der heute erscheinenden Ausgabe 1/2013 ausführlich über das Thema. Zudem liegt dem Lifestyle-Magazin für Hundefreunde der Aktions-Aufkleber zur Initiative bei.

DOGS-Chefredakteur Thomas Niederste-Werbeck: „Da der freie Warenverkehr in der EU oberstes Gebot hat, sind Politik und Justiz beim Thema Welpenhandel bisher keine Hilfe. Unsere Initiative ‚Welpen sind keine Ware‘ setzt daher auf aufgeklärte Hundebesitzer. Welpenkauf bei Billigheimern muss so geächtet werden wie früher das Tragen von Pelzmänteln.“

Das Aktionsbündnis „Welpen sind keine Ware“ ruft Hundekäufer zu Besonnenheit auf und gibt ihnen folgenden Leitfaden an die Hand:

Kein Kauf von Welpen aus dem Internet, vom Markt, aus dem Kofferraum eines Autos oder aus einem Zoogeschäft.

Keine Spontankäufe von Hunden, erst recht nicht aus Mitleid.

Wer einen Welpen kauft, sollte sich immer das Muttertier zeigen lassen und darauf achten, dass die Welpen nicht fremdeln.

Ein Züchter, der nicht genau wissen will, wo sein Hund hinkommt, hat kein Vertrauen verdient.

Seit 2011 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel. Mit der Initiative „Welpen sind keine Ware“ bringt diese Arbeitsgemeinschaft nun noch mehr führende Organisationen, Vereine, Experten und Medien zum gemeinsamen starken Handeln zusammen. Weitere Mitglieder neben dem VDH, Tasso und DOGS sind der Bund gegen Missbrauch der Tiere, die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz und die Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie. Mehr Informationen unter: www.wuehltischwelpen.de

„Tierisch verliebt“

TV-Blondine Sonya Kraus moderiert auf Sat.1 eine neue Show. In „Tierisch verliebt“ wird Kraus zur Kupplerin und hilft alleinstehenden Tierfreunden bei der Partnersuche Die zweifache Mutter hat selbst ein Herz für Tiere. Einer ihrer beiden Hunde, Romeo, wird auch in der Show auftreten. Das berichtet der Branchendienst Kontakter in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

In der Auftaktfolge am 27. Januar stellen sich Haustierliebhaber aus ganz Deutschland dem TV-Publikum vor. Per Castingaufruf werden „aufgeschlossene Singles im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren mit Haustier“ gesucht. Von Hund, Katze, bis zu Maus, Schlange, Pferd und Minischwein darf alles mit. Nach der Kick-Off-Sendung im Januar soll die Show im Frühjahr auf Sendung gehen.

Die richtige Hundeversicherung für den Strand finden

Im Urlaub und am Strand ist es besonders wichtig, eine geeignete Hunde-Versicherung zu haben, sonst kann dieser leicht zum Albtraum für Hund und Halter werden. Doch wie finden Sie eine solche Versicherung und welche Schäden deckt diese tatsächlich ab?

Welche Leistungen gibt es?
Hundehaftpflichtversicherungen sind dazu da, dass sie für Schäden, die vom Hund verursacht werden, haften. Meist handelt es sich dabei um Personenschäden und Sachschäden. Zum Beispiel wenn der Hund auf die Straße rennt und einen Fahrer so ablenkt, dass ein Unfall gebaut wird oder ein Häufchen auf einen Teppich im Hotel setzen. Das kann schnell teuer werden. Viele Hundehaftpflichtversicherungen decken auch Schäden an Mietgeräten ab, worauf man besonders achten sollte, denn nicht alle decken diese ab.

Welche Arten von Hundehaftpflichtversicherungen gibt es?
Manche Hundehaftpflichtversicherungen verlangen eine Selbstbeteiligung bei jeder Beschädigung. Oft sind diese Versicherungen dafür etwas günstiger als diejenigen, die keine Selbstbeteiligung verlangen. Andere sind teurer, dafür kommen sie für den gesamten Schaden auf.

Deckungssumme
Auch die Summe, die zur Deckung der Schäden tatsächlich vorhanden ist, ist jeweils unterschiedlich. Meistens stehen rund 3-5 Millionen zur Verfügung, was jedoch meistens für Sie und ihren Vierbeiner keine Rolle spielt, denn so große Schäden werden in der Regel selten von Hunden angerichtet. Bei manchen Versicherungsunternehmen sind sogar große Deckungssummen wählbar, wie zum Beispiel 10 oder 20 Millionen Euro.

Sonstige Versicherungen für den Urlaub
Nicht nur eine Hundehaftpflichtversicherung ist für die Sicherheit im Urlaub wichtig – auch kann Ihr Vierbeiner während eines Urlaubs krank werden. Dafür gibt es Hunde-OP-Versicherungen oder Hunde-Krankenversicherungen. Bei diesen sind meist Operationen sowie sonstige Kosten, die bei Krankheiten Ihres Hundes entstehen können mitversichert. Besonders sollten Sie darauf achten, dass Kosten für Nachbehandlungen und Therapien, die nach einer OP oder einer ernsthaften Krankheit fällig werden können mitversichert sind. Meistens sind bei OP-Versicherungen tatsächlich nur Nachbehandlungen eingeschlossen, die spätestens wenige Tage nach der Operation stattfinden.