Tiere sind keine Jecken: Tipps für einen tierleidfreien Karneval

In wenigen Tagen ist es wieder soweit: In den Karnevalshochburgen herrscht Ausnahmezustand und in ganz Deutschland feiern die Jecken den Höhepunkt der „fünften Jahreszeit” - darunter auch viele Tierhalter. Kostümierte Tiere sind daher beim Rosenmontagszug immer wieder zu beobachten. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierfreunden, ihren Lieblingen den Rummel zur Karnevalszeit zu ersparen. Tiere sollten weder verkleidet noch zu Umzügen mitgenommen werden. Auch ist das Mitziehen von Pferden und anderen Tieren aus Sicht des Tierschutzes sehr bedenklich. Wer beim Verkleiden nicht auf Karnevalsschminke verzichten will, sollte darauf achten nur Schminke von Herstellern aus der Kosmetik-Positivliste zu verwenden. Mit diesen Tipps kann Fastnacht ganz ohne Tierleid gefeiert werden.

Sie sind in diesem Jahr wieder groß in Mode: Fastnachtskostüme für Vierbeiner. Vor allem das Angebot an Hundekostümen stieg in den letzen Jahren enorm an. Dabei wird vergessen, dass diese Verkleidungen nicht tiergerecht sind. Sie verwirren die Tiere und schränken zudem ihre Bewegungsfreiheit ein. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt ganz auf diesen Trend zu verzichten. Auch sollten keine Vierbeiner zu Umzügen oder Sitzungen mitgenommnen werden. Menschenansammlungen machen vielen Hunden Angst und bedeuten puren Stress. Darüber hinaus stellen Wurfgeschosse, herumliegende Glassplitter etc. erhebliche Gefahrenquellen dar.

Noch immer werden zahlreiche Pferde unter extremen Gefahren und hohem Stress bei Karnevalsumzügen eingesetzt. Die Pferde werden gezwungen, oft stundenlang auf Asphalt zu gehen. In unnatürlichem Tempo sowie bei lauter Musik und Gegröle werden die Tiere körperlich und nervlich extrem strapaziert. Zudem besteht für den Menschen eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Das Risiko, dass Pferde nervös werden und auf den oft engen Wegen die Jecken am Straßenrand verletzen, ist hoch. Grundsätzlich haben Tiere in einem Karnevalsumzug nichts verloren.

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