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Archive für 29.12.2011

Vom Sauerland bis zum Thüringer Wald: Urlaub mit Hund im Schnee

Durch verschneite Wälder streifen, zusammen rodeln gehen oder den geliebten Vierbeiner sogar mit zum Langlauf nehmen: Winterurlaub mit dem Hund macht nicht nur Herrchen und Frauchen Spaß, sondern ist auch für den Vierbeiner ein großes Vergnügen. Allerdings gilt es, egal ob im Thüringer Wald, im Harz oder in den Langlaufgebieten im Sauerland, einige Regeln zu beachten:

„Im Thüringer Wald gibt es prinzipiell kein Verbot, Hunde mit auf die Loipe oder den Skiwanderweg zu nehmen, eigens dafür eingerichtete Loipen gibt es allerdings nicht“, informiert Christin Löffel vom Regionalverband Thüringer Wald. „Besonders Orte, in denen auch Schlittenhunderennen veranstaltet werden, wie zum Beispiel in Frauenwald, Neustadt oder Masserberg, sind vermutlich toleranter gegenüber Vierbeinern im Schnee.“

Extra für Hundehalter ausgewiesene Loipen gibt es auch im Sauerland nicht, allerdings wird vornehmlich die Nutzung der Rauher Busch Loipe in Winterberg mit der Schwierigkeitsstufe leicht (Infos: http://www.winterberg.de/) oder der Rothaarloipe vom Albrechtsplatz bis zum Rhein-Weser-Turm empfohlen. Hier ist neben der Klassikspur ein Teil der Loipe gewalzt und daneben verläuft ein Winterwanderweg, auf dem sich der Hund bewegen kann (Infos: http://www.schmallenberger-sauerland.de/).

Wenn Hunde im Harz auch willkommen sind, so gibt es hier dennoch keine gesonderten Loipen für das Mensch-Hund-Team. „Generell sollte der Hundebesitzer darauf achten, dass der Hund die Loipen nicht zertritt oder andere Skifahrer oder Wanderer gefährdet“, sagt Miriam Fuchs vom Harzer Touristikverband. „Die Hunde sollten sehr gut auf das Herrchen hören, denn viele Loipen führen durch den Nationalpark, in dem generell Leinenzwang besteht.“

Langlauf ist für die Vierbeiner eine sehr anstrengende Angelegenheit. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig mit dem Training dafür zu beginnen, indem Spaziergänge etwas ausgedehnt werden oder der Hund sogar beim Nordic Walking mitläuft. Wichtige Voraussetzungen für Langlaufspaß mit Hund sind außerdem, dass der Hund bei Fuß gehen kann und generell auf Kommandos hört. In der Loipe sollte er rechts geführt werden, um den Gegenverkehr nicht zu behindern. IVH

Umfrage belegt: Katze, Hund und Meerschweinchen vertreiben Einsamkeitsgefühle

Wenn die Tage kürzer werden und der Regen scheinbar permanent gegen die Fensterscheiben trommelt, dann leiden viele Menschen unter Trübsinn oder Einsamkeitsgefühlen. Wer ein Heimtier oder sogar mehrere hat, ist davon offenbar weniger betroffen als Menschen, die ohne Heimtier leben. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des Bremer Meinungsforschungs-instituts „The ConsumerView“ (TCV).

„89,9 Prozent der Befragten gaben an, dass das Zusammenleben mit einem Heimtier Einsamkeitsgefühle verringert“, so TCV-Geschäftsführer Uwe Friedemann.

Während diesem Ergebnis 93,3 Prozent der Hundehalter und 97,7 Prozent der Katzenhalter zustimmten, übertrafen Aquarienfreunde in ihrem Glauben an die Einsamkeit verringernde Wirkung von Heimtieren alle anderen Befragungsgruppen: „97,9 Prozent der Zierfischhalter schreiben Heimtieren eine positive Wirkung in Bezug auf Einsamkeitsgefühle zu“, so Friedemann.

Aber auch, wer Kaninchen (89,6 Prozent) oder Ziervögel (93 Prozent) hält, empfindet Heimtiere als eine wirkungsvolle Medizin gegen das Gefühl der Vereinsamung. Und selbst Menschen, die ohne Heimtiere leben, stimmen dieser Aussage überwiegend zu: 78,4 Prozent der Befragten meinen, das Zusammenleben mit Heimtieren verringere Einsamkeitsgefühle. IVH

“Tiere bis unters Dach”. Die Tierserie ist ab dem 2. Januar 2012, wochentags, um 15:25 Uhr im KI.KA zu sehen

Landleben pur - das erwartet Familie Hansen im Schwarzwald. Für die Großstadtfamilie bedeutet der Umzug in die Provinz eine gewaltige Umstellung. Besonders Töchterchen Greta (Enya Elstner) fällt der Neuanfang schwer. Zu sehen ist die Serie “Tiere bis unters Dach” ab Montag, dem 2. Januar, um 15:25 Uhr im KI.KA.

Tschüss Hamburg - Hallo Schwarzwald! Dr. Philipp Hansen (Heikko Deutschmann) übernimmt eine Tierarztpraxis im idyllischen Dörfchen Waldau und die ganze Familie, bestehend aus Mutter Annette (Floriane Daniel), Tochter Greta und Nesthäkchen Lilie (Lotte Hanné), muss mit. Doch während alle Familienmitglieder sich mit der neuen Heimat anfreunden, fällt es Greta schwer neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinder aus dem Dorf sind abweisend zu dem Neuankömmling. Die einzige Ausnahme ist der Sohn des Bürgermeisters, Jonas Grieshaber (Fynn Henkel). Er freundet sich mit dem Mädchen aus der Stadt an. Und das ist auch gut so, denn Jonas’ Hund ist schwer krank und soll eingeschläfert werden. Da kann nur die tierliebe Greta helfen. Schließlich ist ihr Vater Tierarzt.

26 Folgen der ersten und zweiten Staffel von “Tiere bis unters Dach” zeigt der KI.KA in Doppelfolgen, ab dem 2. Januar, um 15:25 Uhr. Die Serie ist eine Produktion der Polyphon Südwest im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) für Das Erste. Als Produzentin zeichnet Beatrice Kramm verantwortlich. Die Redaktion im SWR haben Margret Schepers und Christine Strobl. (OTS)

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