Archiv für den Monat: Dezember 2011

Vom Sauerland bis zum Thüringer Wald: Urlaub mit Hund im Schnee

Durch verschneite Wälder streifen, zusammen rodeln gehen oder den geliebten Vierbeiner sogar mit zum Langlauf nehmen: Winterurlaub mit dem Hund macht nicht nur Herrchen und Frauchen Spaß, sondern ist auch für den Vierbeiner ein großes Vergnügen. Allerdings gilt es, egal ob im Thüringer Wald, im Harz oder in den Langlaufgebieten im Sauerland, einige Regeln zu beachten:

„Im Thüringer Wald gibt es prinzipiell kein Verbot, Hunde mit auf die Loipe oder den Skiwanderweg zu nehmen, eigens dafür eingerichtete Loipen gibt es allerdings nicht“, informiert Christin Löffel vom Regionalverband Thüringer Wald. „Besonders Orte, in denen auch Schlittenhunderennen veranstaltet werden, wie zum Beispiel in Frauenwald, Neustadt oder Masserberg, sind vermutlich toleranter gegenüber Vierbeinern im Schnee.“

Extra für Hundehalter ausgewiesene Loipen gibt es auch im Sauerland nicht, allerdings wird vornehmlich die Nutzung der Rauher Busch Loipe in Winterberg mit der Schwierigkeitsstufe leicht (Infos: http://www.winterberg.de/) oder der Rothaarloipe vom Albrechtsplatz bis zum Rhein-Weser-Turm empfohlen. Hier ist neben der Klassikspur ein Teil der Loipe gewalzt und daneben verläuft ein Winterwanderweg, auf dem sich der Hund bewegen kann (Infos: http://www.schmallenberger-sauerland.de/).

Wenn Hunde im Harz auch willkommen sind, so gibt es hier dennoch keine gesonderten Loipen für das Mensch-Hund-Team. „Generell sollte der Hundebesitzer darauf achten, dass der Hund die Loipen nicht zertritt oder andere Skifahrer oder Wanderer gefährdet“, sagt Miriam Fuchs vom Harzer Touristikverband. „Die Hunde sollten sehr gut auf das Herrchen hören, denn viele Loipen führen durch den Nationalpark, in dem generell Leinenzwang besteht.“

Langlauf ist für die Vierbeiner eine sehr anstrengende Angelegenheit. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig mit dem Training dafür zu beginnen, indem Spaziergänge etwas ausgedehnt werden oder der Hund sogar beim Nordic Walking mitläuft. Wichtige Voraussetzungen für Langlaufspaß mit Hund sind außerdem, dass der Hund bei Fuß gehen kann und generell auf Kommandos hört. In der Loipe sollte er rechts geführt werden, um den Gegenverkehr nicht zu behindern. IVH

Umfrage belegt: Katze, Hund und Meerschweinchen vertreiben Einsamkeitsgefühle

Wenn die Tage kürzer werden und der Regen scheinbar permanent gegen die Fensterscheiben trommelt, dann leiden viele Menschen unter Trübsinn oder Einsamkeitsgefühlen. Wer ein Heimtier oder sogar mehrere hat, ist davon offenbar weniger betroffen als Menschen, die ohne Heimtier leben. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des Bremer Meinungsforschungs-instituts „The ConsumerView“ (TCV).

„89,9 Prozent der Befragten gaben an, dass das Zusammenleben mit einem Heimtier Einsamkeitsgefühle verringert“, so TCV-Geschäftsführer Uwe Friedemann.

Während diesem Ergebnis 93,3 Prozent der Hundehalter und 97,7 Prozent der Katzenhalter zustimmten, übertrafen Aquarienfreunde in ihrem Glauben an die Einsamkeit verringernde Wirkung von Heimtieren alle anderen Befragungsgruppen: „97,9 Prozent der Zierfischhalter schreiben Heimtieren eine positive Wirkung in Bezug auf Einsamkeitsgefühle zu“, so Friedemann.

Aber auch, wer Kaninchen (89,6 Prozent) oder Ziervögel (93 Prozent) hält, empfindet Heimtiere als eine wirkungsvolle Medizin gegen das Gefühl der Vereinsamung. Und selbst Menschen, die ohne Heimtiere leben, stimmen dieser Aussage überwiegend zu: 78,4 Prozent der Befragten meinen, das Zusammenleben mit Heimtieren verringere Einsamkeitsgefühle. IVH

„Tiere bis unters Dach“. Die Tierserie ist ab dem 2. Januar 2012, wochentags, um 15:25 Uhr im KI.KA zu sehen

Landleben pur – das erwartet Familie Hansen im Schwarzwald. Für die Großstadtfamilie bedeutet der Umzug in die Provinz eine gewaltige Umstellung. Besonders Töchterchen Greta (Enya Elstner) fällt der Neuanfang schwer. Zu sehen ist die Serie „Tiere bis unters Dach“ ab Montag, dem 2. Januar, um 15:25 Uhr im KI.KA.

Tschüss Hamburg – Hallo Schwarzwald! Dr. Philipp Hansen (Heikko Deutschmann) übernimmt eine Tierarztpraxis im idyllischen Dörfchen Waldau und die ganze Familie, bestehend aus Mutter Annette (Floriane Daniel), Tochter Greta und Nesthäkchen Lilie (Lotte Hanné), muss mit. Doch während alle Familienmitglieder sich mit der neuen Heimat anfreunden, fällt es Greta schwer neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinder aus dem Dorf sind abweisend zu dem Neuankömmling. Die einzige Ausnahme ist der Sohn des Bürgermeisters, Jonas Grieshaber (Fynn Henkel). Er freundet sich mit dem Mädchen aus der Stadt an. Und das ist auch gut so, denn Jonas‘ Hund ist schwer krank und soll eingeschläfert werden. Da kann nur die tierliebe Greta helfen. Schließlich ist ihr Vater Tierarzt.

26 Folgen der ersten und zweiten Staffel von „Tiere bis unters Dach“ zeigt der KI.KA in Doppelfolgen, ab dem 2. Januar, um 15:25 Uhr. Die Serie ist eine Produktion der Polyphon Südwest im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) für Das Erste. Als Produzentin zeichnet Beatrice Kramm verantwortlich. Die Redaktion im SWR haben Margret Schepers und Christine Strobl. (OTS)

„Winterbekleidung“ für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht.

Gut durch den Winter: Tipps des Deutschen Tierschutzbundes für den richtigen Umgang mit Tieren bei Kälte und Schnee
Das Fell reicht als natürlicher Wärmeschutz bei Hunden aus, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. „Winterbekleidung“ für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht. Tierhalter können dennoch Vorkehrungen beim täglichen Gassigang treffen, damit die Tiere gut durch den Winter kommen. Auch für Tiere auf Weiden oder für die Fütterung von Vögeln gibt es Tipps.

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Hunde lieber mehrmals täglich kurz ausgeführt werden. Vor allem mit kurzhaarigen, alten und kranken Hunden ist bei klirrender Kälte und beißendem Wind auf ausgedehnte Spaziergänge zu verzichten. Auf jeden Fall sollte der Spaziergang aber abgebrochen werden, wenn der Hund zu zittern anfängt. In Verbindung mit Nässe setzt auch Hunden die Kälte verstärkt zu. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische“ Verlockung. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Nach dem Spaziergang sollten die Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Das Jugendportal des Deutschen Tierschutzbundes gibt ebenfalls Tipps, wie man bei diesem „Hundewetter“ seine tierischen Lieblinge schützen kann.

Um die Sicherheit des Hundes in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten, sollten Hundehalter ein Leuchthalsband oder Blinklichter an Halsband oder Brustgeschirr anbringen, sodass die Tiere auch schon aus großer Entfernung von Auto- und Radfahrern gesehen werden können.

Verbrauchertipps: Accessoires für Heimtiere

Viele Menschen möchten auch ihren tierischen Familienmitgliedern von Zeit zu Zeit eine Freude bereiten. In Zoofachläden und Supermärkten gibt es vielerlei Tierspielzeug im Angebot. Bitte achten Sie jedoch immer darauf, dass das Spielzeug artgerecht ist. Entscheidend sind dabei nicht die Kriterien „bunt, dekorativ und pflegeleicht“, sondern vielmehr die Frage, ob es dem angeborenen Spieltrieb des Tieres ausreichend gerecht wird. Außerdem muss gewährleistet sein, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Zu kleine Spielzeuge oder die Innenteile von quietschenden Gegenständen können im Eifer des Spiels verschluckt werden. Spielsachen, die beim Zerkauen splittern, können Verletzungen verursachen.
Tennisbälle werden gerne von Hunden zerkaut. Die Oberfläche wirkt dabei aber wie Schmirgelpapier auf die Zähne.

Urlauber mit Hund / eine lukrative Nische

(PREGAS) Die Hundehaltung in Deutschland sorgt für einen jährlichen Umsatz von fünf Milliarden Euro. Kein Wunder, dass sich der Hundehalter auch in der Hotelbranche zur lukrativen Nische entwickelt. Doch wer offensiv mit seiner Hundefreundlichkeit wirbt, kann andere, hundelose Gäste damit vergraulen. Eine Lösung bietet die Plattform holidays-with-pets.de.

Hotels entdecken den Urlauber mit Hund als neue Nischenzielgruppe. Denn auch Hundehalter wollen einen niveauvollen Urlaub – mit und trotz Hund. Ideal für Hotels: Viele reisen besonders gern in der Vor- und Nachsaison. Dann haben Hunde mehr Freiheiten, beispielsweise am Strand oder am See – und Frauchen und Herrchen genießen die Ruhe der Nebensaison. „Der Urlaub mit Hund gehört für eine ganze Reihe unserer Kunden zum festen Programm“, sagte auch Daniela Sievers vom Reiseveranstalter TUI diesen Sommer in einer dpa-Meldung. Immer mehr bisher skeptische Hotels ließen sich daher auf das Thema Hund ein, so Sievers weiter. Doch die meisten Hotels wollen nicht direkt um Hotelgäste mit Hund werben. Zu groß ist die Angst, damit den hundelosen Gast abzuschrecken.

Eine Lösung für dieses Dilemma bieten externe Werbe-Plattformen wie holidays-with-pets.de für Hotels, die Hunde willkommen heißen – aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Gästestruktur bestimmte Hunderegeln einfach mit sich bringen müssen. „Auf meiner eigenen Seite vermeide ich eine offensive Werbung um Tierbesitzer, weil das andere Gäste stören könnte“, bestätigt Achim Pressler vom Hotel Knaus. „Ganz frei und diskret gegenüber ‚Nichttierhaltern‘ kann ich auf der ‚holidays-with-pets – urlaub mit hund‘-Seite vermitteln, was ein Hundebesitzer bei mir erwartet, welche Freiheiten es gibt und was nicht geht“, begründet der Hotelier seine Entscheidung für einen Eintrag im Portal. Schließlich planen viele Hundebesitzer einen gemeinsamen Urlaub mit dem Vierbeiner in Deutschland – und wollen nur dorthin, wo sie willkommen sind. Ohne störende Werbung und mit einer einfachen Menüführung finden holidays-with-pets-Portalnutzer schnell die passende Unterkunft für sich und ihren Vierbeiner.

Die praktische Hundesterneklassifizierung des Portals zeigt Hundehaltern auf der Suche nach dem richtigen Hotel, ob Hunde willkommen sind, jedoch bestimmten Beschränkungen und Regeln unterliegen oder ob eine Unterkunft absolut hundefreundlich und auf Vierbeiner ausgerichtet ist. Auch „hundespezialisierte“-Hotels finden auf holidays-with-pets.de eine Präsentationsmöglichkeit: „Wir können uns hier als Ostseehotel mit speziellen Zimmern für Hunde und unserem tollen Hundestrand bestens platzieren. Tierfreunde, die einen idealen Ferienplatz mit ihren Vierbeinern suchen, finden auf der Seite schnell und ansprechend die passenden Infos“, sagt Andrè Leisner vom Ostsee Resort Damp.

Hundehalter können auf holidays-with-pets.de noch viel mehr als ihre Urlaubsunterkunft
finden. Neben Hotels baut das Portal weitere Kategorien aus, wie hundefreundliche Weingüter, Golfplätze, Restaurants und Wandertouren sowie ganz spezielle Unterkünfte wie Biohotels und Schlösser: „Genau das unterscheidet uns von anderen Plattformen“, sagt holidays-with-pets Inhaberin Sabine Sinzig, „So können Hundehalter ihre Deutschlandreise besser planen und vorab Informationen finden, wo sie mit ihrem Vierbeiner willkommen sind“, erläutert die Geschäftsfrau weiter. Denn auch wer einen Hund hat, möchte im Urlaub ein hervorragendes Restaurant besuchen, einen guten Wein genießen oder seiner Golfleidenschaft nachgehen können.

Über holidays with pets:
holidays with pets | urlaub mit hund wurde im Juli 2011 von der Inhaberin Sabine Sinzig ins Leben gerufen. holidays with pets ist eine hundefreundliche Urlaubsplattform, die das Ziel hat, diverseste Unterkunftskategorien auf einer Plattform zusammen zu führen sowie hundefreundlichen Hotels in Städten die Möglichkeit zu bieten, sich ebenso einer stetig wachsenden Zielgruppe ideal zu präsentieren. Ein weiteres Ziel ist es, neben dem Urlaub auch sinnvolle Freizeitaktivitäten mit aufzuzeigen, die mit dem Hund zusammen stressfrei erlebt werden können.

Die Urlaubsplattform verzichtet auf eine aufwendige Kalenderpflege sowie ein direktes Buchungssystem auf Provisionsbasis. Unverbindliche Buchungsanfragen werden an die jeweilige Unterkunft weitergeleitet und der direkte Gastkontakt erfolgt unmittelbar durch den Unterkunftsbesitzer selbst. Die Buchungsanfragen sind in dem Design von holidays with pets verfasst, damit die Quelle des jeweiligen Urlaubsportals nachvollziehbar ist. Einzig und allein der Eintrag für ein Jahr ist gebührenpflichtig. Da holidays with pets mit der gemeinnützigen Organisation BESCHUETZERinstinkte von Sonja Zietlow zusammen arbeitet, wird ein Teil des Betrages gespendet.

Eine Zecke zügig und richtig entfernen

Tierhalter sollten nach jedem Spaziergang oder Aufenthalt im Grünen ihren Hund oder ihre Katze auf Zecken untersuchen und diese baldmöglichst entfernen, um gefährlichen Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose vorzubeugen, rät die Bundestierärztekammer.

„Fassen Sie die Zecke mit Hilfe einer Pinzette oder Zeckenzange zwischen Haut und Zeckenkopf fest und ziehen Sie sie vorsichtig, aber zielstrebig, möglichst gerade heraus“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. „Von der Zecke sollte kein Teil in der Haut verbleiben – z.B. der Kopf, da sich sonst an dieser Stelle eine Entzündung bilden kann. Wichtig ist die Zecke so dicht auf der Haut wie möglich zu fassen und dann herauszuziehen, ohne sie zu quetschen. Wenn Sie die Zecke nicht selbst entfernen möchten oder eine Zeckenbissstelle auffällig erscheint, z.B. eine Rötung oder Schwellung erkennbar ist, stellen Sie das Tier in Ihrer Tierarztpraxis vor“ empfiehlt Mantel.

Beim Entfernen einer Zecke darf kein Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke geträufelt werden. Das begünstigt die Übertragung von Krankheitserregern, denn die Zecke entleert in Panik ihren Mageninhalt in die Wunde. Dadurch gelangen die Erreger in die Blutbahn. Lassen Sie sich das Entfernen einer Zecke von Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt zeigen.

Tollwutimpfung bleibt weiterhin wichtig

Anlässlich des Welt-Tollwuttages am 28. September erinnerte die Bundestierärztekammer daran, dass die Impfung ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge unserer Tiere ist. Westeuropa ist seit wenigen Jahren tollwutfrei, Deutschland seit 2008. Tollwut wird daher nicht mehr als Gefahr wahrgenommen. Doch die osteuropäischen Nachbarländer verzeichnen jedes Jahr immer noch viele Ausbrüche bei Tieren. Im europäischen Reiseverkehr ist die Impfung bei Hund, Katze und Frettchen Vorschrift und wird über den EU-Heimtierausweis dokumentiert. Dank neuer Entwicklungen auf dem Impfstoffmarkt, gibt es heute Tollwutimpfstoffe, die bis zu drei Jahren Schutz bieten. Diese neuen Impfstoffe werden inzwischen auch von den Behörden anerkannt. „Jeder Tierhalter kann bei der weltweiten Bekämpfung dieser Krankheit einen wertvollen Beitrag leisten“ betont Prof. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. „Halter sollten Hunde, Katzen und Pferde routinemäßig gegen Tollwut impfen lassen.“In Asien und Afrika sterben jährlich schätzungsweise 55.000 Menschen, meist Kinder unter 15 Jahren, an Tollwut. Die Dunkelziffer ist um ein vielfaches höher. Eine Erkrankung verläuft bei Mensch und Tier fast immer tödlich. Durch die konsequente Impfung der Tiere könnte die Tollwut weltweit erfolgreich bekämpft werden.Tiere ohne ausreichenden Impfschutz müssen im Falle des Ansteckungsverdachts getötet werden. Die Bundestierärztekammer erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Fall vom März 2010 in Neustadt an der Aisch. Ein acht Wochen alter Welpe aus Osteuropa war auf der Reise nach Deutschland von einem streunenden Hund gebissen worden und dann an Tollwut erkrankt. Der Welpe und zwei ungeimpfte Katzen mussten eingeschläfert werden.

Ein Hund ist ein Geschenk – aber keine Weihnachtsüberraschung

Grundsätzlich ist das Weihnachtsfest nicht der passende Zeitpunkt für den Einzug des Hundes in den Haushalt. „Für einen jungen Hund stellt der Trubel der Festtage einen zusätzlichen Stressfaktor dar“, so Kopernik. Besser wird dem Kind zur Bescherung nur angekündigt, dass tatsächlich ein Hund ins Haus kommt. Nach Weihnachten werden dann gemeinsam die Vorbereitungen getroffen und ebenfalls gemeinschaftlich der Welpe beim Züchter ausgesucht.

Für diese Vorhersage ist keinerlei prophetisches Wissen notwendig: Der Wunsch nach einem Hund steht auch im Jahr 2011 auf vielen Wunschzetteln ganz oben. Doch ein Hund ist kein Spielzeug. Eltern überlegen daher besser genau, ob sie ihrem Kind den Wunsch erfüllen wollen. „Ein Hund als Haustier ist für den Menschen immer ein Geschenk. Als Überraschung unter dem Weihnachtsbaum ist ein Tier jedoch gänzlich ungeeignet“, sagt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Wichtig ist, dass die ganze Familie auf den neuen Mitbewohner und die damit verbundene Verantwortung vorbereitet ist.

So denken viele Kindern nicht daran, dass mit einem Hund auch Arbeit verbunden ist. Zudem sind Kinder erst ab einem Alter von mindestens zehn Jahren in ihrer eigenen Entwicklung so weit, dass sie an der Erziehung und Ausbildung des Tieres zumindest mitwirken können. Und: „Ein Hund hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 13 Jahren.“ Er will also auch dann noch täglich Gassi gehen, wenn für das Kind die Berufsausbildung oder das Studium ansteht.

Grundsätzlich ist das Weihnachtsfest nicht der passende Zeitpunkt für den Einzug des Hundes in den Haushalt. „Für einen jungen Hund stellt der Trubel der Festtage einen zusätzlichen Stressfaktor dar“, so Kopernik. Besser wird dem Kind zur Bescherung nur angekündigt, dass tatsächlich ein Hund ins Haus kommt. Nach Weihnachten werden dann gemeinsam die Vorbereitungen getroffen und ebenfalls gemeinschaftlich der Welpe beim Züchter ausgesucht.

Fröstelnde Stubenhunde – im Herbst an die Kälte gewöhnen

Im Sommer war er kaum in der Wohnung zu halten – doch nun rollt er sich am liebsten vor der Heizung zusammen: Wenn es draußen kälter wird, dann ist Hund nicht gleich Hund. Während auf dem Land die Tiere wie selbstverständlich weiter ins Freie drängen, schlottert mancher Stadthund der gleichen Rasse schon, wenn er vor die Tür tritt. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Haltung. „Lebt ein Hund überwiegend in der geheizten Wohnung, hat er ein anderes Fell, als der Landhund, der dauernd draußen ist“, erläutert Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Die gleichbleibend hohen Temperaturen im Haus verhindern, dass das Fell die entsprechende Winterqualität bildet. So ein Hund muss dann langsam an Wind und Wetter gewöhnt werden.

Dabei wird ähnlich vorgegangen wie bei einem Menschen, der sich gegen Erkältungen abhärten will: Möglichst viel Bewegung an der frischen Luft. Es sollten jedoch nicht gleich Gewaltmärsche auf dem Programm stehen. „Besser ist es, häufiger aber dafür nur kurz mit dem Hund rauszugehen“, so Kopernik. Während der Spaziergänge sollte der Hund in Bewegung bleiben und nicht längere Zeit regungslos warten müssen.

Zu beachten ist, dass bestimmte Rassen mit einem Fell ohne Unterwolle schneller frieren, wenn sie nicht in Bewegung sind. Das gilt unter anderem für kurzhaarige Tiere wie den Rhodesian Ridgeback oder kleine Windhundrassen. Zeigt das Gewöhnungs-Training hier nicht die gewünschte Wirkung, kann Schutzkleidung wie wärmende Hundmäntel oder -jacken helfen.