Archiv für den Monat: Mai 2011

Für Hunde und Pferde benötigen Tierhalter eine spezielle Haftpflichtversicherung

(djd/pt). Dass sich ein Hund auch mal richtig austoben muss, ist selbstverständlich. Die Freiheit der Tiere sollte allerdings dort ihre Grenze finden, wo Spaziergänger und Jogger durch Anspringen oder Drohgebärden beeinträchtigt werden. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung ist jeder fünfte Deutsche schon einmal von einem Hund gebissen worden. Dabei sind keineswegs nur sogenannte Kampfhunde am Werk. Meistens passiert es, wenn mit ganz normalen Vierbeinern zu wild gespielt wird oder sie beim Vorbeigehen eines Menschen erschrecken.

Die Folgen können dramatisch sein – auch für den Tierhalter, denn vom Hund verursachte Schäden sind nicht von der Privat-Haftpflichtversicherung gedeckt. Selbst wenn der Hund angeleint ist, kann viel passieren: Es reicht schon, wenn der Vierbeiner einen Schritt vom Bürgersteig auf den Radweg macht und dabei einen Radfahrer zu Fall bringt.

Private Tierhalter haften ohne eigenes Verschulden

Auch Pferdeliebhaber müssen über die Risiken der Tierhaltung Bescheid wissen. Wenn das Pferd beispielsweise von der Koppel ausbricht und auf die Straße läuft, kann das nicht nur gefährlich, sondern im Ernstfall auch sehr teuer werden. „Selbst wenn der Tierhalter alles tut, um Schäden zu verhindern, bleibt ein Risiko“, erklärt Horst Fritz von der Nürnberger Versicherungsgruppe. „Und private Tierhalter haften für Schäden durch ihre Tiere auch ohne eigenes Verschulden. Sogar dann, wenn die Schadenursache, etwa zu wildes Streicheln, bei der später verletzten Person selbst lag.“ Unter www.nuernberger.de gibt es mehr Informationen dazu.

Auf die Details achten

Während Schäden durch Kleintiere wie Katzen, Vögel und Hamster bereits über die Privat-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind, benötigen Halter von Hunden und Pferden einen speziellen Versicherungsschutz. Bei der Auswahl der Versicherung gilt es, auf die Details zu achten. Horst Fritz: „Für viele Hundehalter ist es wichtig, dass die Versicherung auch das Haftungsrisiko des Tierhüters einschließt, der gelegentlich mit dem Hund Gassi geht oder auf ihn aufpasst. Bei Reitern kann es wiederum eine große Rolle spielen, dass die Risiken von Fremd- und Gastreitern mitversichert sind.“

Aktion: Chip Chip Hurra in Hamburg

Am 29. Mai bietet das Deutsche Haustierregister (DHR) im Rahmen des Fressnapf-Hundefestes St. Wauli in Hamburg, Heiligengeistfeld, die Möglichkeit, Hunde von einer Tierärztin chippen zu lassen. An dem Tag wird das Chippen einmalig günstiger als sonst angeboten. Danach wird jedes Tier kostenlos registriert und damit unverwechselbar. Auch alle Hunde, die bereits gechippt sind, können an diesem Tag ebenfalls vor Ort registriert werden. Das DHR, das dieses Jahr den 30. Geburtstag feiert, hilft Menschen ihre verloren gegangenen Haustiere wiederzufinden. Bei diesem Service handelt es sich um das älteste Angebot seiner Art in Deutschland.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit Fressnapf und einer Hamburger Tierärztin mit Zustimmung der Tierärztekammer eine solche Aktion durchführen zu können. Chippen ist wichtig, der Schutz wird aber erst komplett mit der Registrierung im Deutschen Haustierregister. Das Registrieren ist kostenlos und wer bisher die Kosten für das Chippen gescheut hat, der sollte die Chance am St. Wauli-Tag nutzen“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Auch wenn für Hamburger Hunde nach Verordnung eine Chippflicht gilt: An diesem Tag können Hundebesitzer das Chippen und Registrieren nachholen. Auch Hunde von außerhalb Hamburgs können den Service am 29. Mai nutzen.

Grundsätzlich kann jeder Halter sein Tier einfach und schnell über die Internetseite www.registrier-dein-tier.de registrieren. Telefonisch ist das Register rund um die Uhr über die Telefonnummer 0228-60496-35 für Nachfragen erreichbar. Wenn die Anmeldung eingegangen ist, bekommt der Tierbesitzer eine schriftliche Bestätigung. Hundebesitzer bekommen als zusätzliche Fundhilfe eine Plakette für das Halsband mit der Nummer des Service-Telefons und einem sechsstelligen Zahlencode, unter dem der Hund im Register gelistet ist.

Das DHR gibt mögliche Vermissten- oder Fundmeldungen nicht nur an seine angeschlossenen 700 Tierschutzvereine und über 500 Tierheime weiter, sondern auch an andere deutsche und europäische Tierregister. Durch diese Vernetzung kann jederzeit auf über 5 Millionen Daten zugegriffen werden. Dieser Datenabgleich erspart dem Besitzer das Abtelefonieren aller Register. Aber was noch viel wichtiger ist: das Tier ist so auch im Urlaub geschützt.

Erst das richtige Schuhwerk macht Gassirunden perfekt

(djd/pt). Der Hund ist ein Lauftier mit einem großen Bewegungsbedürfnis, und die regelmäßigen Gassirunden gehören für ihn zu den Höhepunkten des Tages. Dem Hund geht es allerdings nicht um das Laufen um des Laufens willen. Zielstrebig geht er immer seiner Nase nach. Dabei sorgen Pfoten und Krallen für sicheren Halt und die Muskulatur für die richtige Sprungweite und das passende Tempo. Erfahrene Hundehalter wissen das und sorgen beim Spaziergang nicht nur für ausreichend Bewegung, sondern auch für Abwechslung.

Bewegung und Beschäftigung

„Wer den Hund zum Beispiel nur am Rad rennen lässt, wird schnell merken, dass er zu Hause schon nach einer Stunde wieder fit ist und gleich wieder losspurten könnte“, erklärt Martina Nau. „Das regelmäßige Laufen verbessert zwar seine Kondition, lastet ihn aber nicht geistig aus.“ Deshalb empfiehlt die erfahrene Hundetrainerin, zu Beginn und am Ende jeder Hunderunde ein paar Übungen einzulegen – wie hinsetzen und auf Kommando Spielzeuge apportieren, auf einem Baumstamm balancieren oder Leckerlis suchen. „Das fördert nicht nur die Bindung zwischen Hund und Mensch, auch der Verstand des Hundes wird angesprochen, so dass der Vierbeiner nach dem Spaziergang rundum zufrieden ist“, so Nau.

Laufen – mit der Ausdauer eines Hundes

Um aber über Stock und Stein zu streifen, sind Menschenfüße längst nicht so gut geeignet wie Hundepfoten. Damit Frauchen und Herrchen mit ihrem Partner Hund im Gelände mithalten können, hat beispielsweise der Schuhhersteller Baak mit dem „Dog Walker“ eine Schuhserie eigens für Hundehalter entwickelt. Leicht, bequem, rutschfest und wasserdicht, sind die Halbschuhe und knöchelhohen Schnürstiefel aus hochwertigen Materialien – wie Nubukleder und Sympatex – robuste Wegbegleiter für alle Hundebesitzer, -trainer und -sportler, die mehr als nur eine kleine Gassirunde gehen. Egal ob auf Feld-, Wald- oder Wiesenböden, die Schuhe gewährleisten durch eine flexible, rutschfeste Profilsohle eine enorme Trittsicherheit und die Halbschuhe eignen sich sogar hervorragend für den Einsatz beim Agility. Erhältlich unter www.baak-dogwalker.de im Onlineshop.