Archiv für den Monat: Mai 2010

Deutscher Tierschutzbund vermittelt mit Unterstützung von Whiskas und Pedigree wieder kostenlose Hilfe für alle Haustierbesitzer

Wohin mit dem Haustier in der Urlaubszeit?
Deutscher Tierschutzbund vermittelt mit Unterstützung von Whiskas und Pedigree wieder kostenlose Hilfe für alle Haustierbesitzer

Die Urlaubsaktion Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier der Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes ist seit 16 Jahren eine Lösung für diejenigen, die ihr Haustier nicht mit in den Urlaub nehmen können. Alljährlich werden dabei viele tausende engagierte Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf Zeit“ anbieten, zusammengeführt. Auch in diesem Jahr wird der Deutsche Tierschutzbund wieder von Whiskas und Pedigree unterstützt, die sich bereits seit vielen Jahren als Partner der Urlaubsaktion engagieren.

Trotz der bundesweit erfolgreichen Aktion und des umfangreichen Informationsangebots des Deutschen Tierschutzbundes zum Thema „Tier und Urlaub“ werden jedes Jahr fast 70.000 Haustiere – vor allem Hunde und Katzen – von ihren Besitzern ausgesetzt. Auch die Zahl der abgegebenen Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen und Ratten, steigt stetig an. Die meisten ereilt dieses Schicksal, wenn ihre Besitzer in die Ferien aufbrechen und sich vorab nicht um das Wohl ihres Tieres kümmern.

„Mit unserer Aktion Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier bieten wir eine ganz konkrete Unterstützung und Hilfe bei der Urlaubsplanung an“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Das Angebot steht jedem Interessierten ab dem 3. Mai offen. „Das ist für alle Beteiligten unkomplizierter und zugleich praktischer Tierschutz“, so Apel weiter. „Unsere Mitgliedsvereine und Helferinnen und Helfer vor Ort leisten Großartiges.“ Daher sei es umso unverständlicher, dass Jahr für Jahr zehntausende Hunde und Katzen ausgesetzt würden. „Tiere auszusetzen ist eine Straftat und die Gerichte sollten die Strafmaße voll ausschöpfen. Es muss deutlich gemacht werden, dass das Aussetzen von Tieren kein Kavaliersdelikt ist“, verdeutlicht Apel.

Für die Tierheime sind die Belastungen besonders hoch. Seit dem letzten Jahr werden immer mehr Tiere aus Gründen der finanziellen Notlage abgegeben. Wenn nun in der Urlaubszeit eine hohe Zahl an Tieren hinzukommt, geraten die Tierheime an die Grenzen ihrer Kapazität und finanziellen Möglichkeiten.