Archiv für den Monat: Januar 2010

Auch Hunde leiden unter den winterlichen Witterungsverhältnissen

Der Deutsche Tierschutzbund weist angesichts niedriger Temperaturen darauf hin, dass auch Tiere unter den winterlichen Witterungsverhältnissen leiden können. Besonders beim Gassigang sei Vorsicht geboten. „Winterbekleidung“ für gesunde Tiere sei aber unnötig und nicht artgerecht, so der Verband in Bonn. Das Fell reiche als natürlicher Wärmeschutz in der Regel völlig aus.

Auf die täglichen Spaziergänge muss nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes gerade bei gesunden Hunden nicht verzichtet werden. „Für den Gassigang gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt“, rät Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Wenn das Tier zittere, solle der Spaziergang jedoch sofort abgebrochen werden. Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden könne es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals kürzere Gänge zu machen. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische“ Verlockung. Es ist allerdings ratsam, darauf zu achten, dass die Tiere ihn nicht zu sich nehmen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz könnten zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Verband. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Das Jugendportal des Deutschen Tierschutzverbandes gibt ebenfalls Tipps, wie man bei diesem „Hundewetter“ seine tierischen Lieblinge schützen kann.

Ferienzeit bedeutet für Tierheime traurige Hochsaison

Ferienzeiten in den Bundesländern: Für Tierheime erneut traurige Hochsaison befürchtet
Auch wenn es durch die Aktion des Deutschen Tierschutzbundes „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ in vielen Fällen gelingt, „Tiersitter“ zu finden und das Urlaubs-Beratungstelefon mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu „tierisch guten Reisebedingungen“ verhilft: Die Reisezeit wird wegen der zunehmenden Zahl an zu betreuenden Tieren zu einer besonderen Herausforderung für die Tierheime. Deren Aufnahmekapazitäten sind oft schon vor Beginn der Ferienzeit ausgelastet.

In den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, werden jährlich bis zu 300.000 Tiere betreut. Die Hochsaison ist dabei erfahrungsgemäß die Ferienzeit. Immer wieder kommt es in diesen Tagen zu dramatischen Situationen, wenn verantwortungslose Tierhalter ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last“ empfinden. „Wir haben gemeinsam mit den uns angeschlossenen Tierschutzvereinen mit den Aufklärungs- und Beratungsangeboten sicher viele Tiere vor einem schlimmen Schicksal bewahrt. Leider aber gibt es immer noch verantwortungslose Tierhalter, so dass viele der Hunde, Katzen und besonders auch Kleintiere zu Urlaubsopfern werden“, befürchtet Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Allein in den wenigen Ferienwochen werden in den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angehören, bundesweit knapp 70.000 Tiere neu aufgenommen. „Ohne das große ehrenamtliche Engagement und die vielen Helferinnen und Helfer in den Tierheimen und ohne Spenden wäre diese Herausforderung kaum zu bewältigen“, fügt Apel an.

Mit der Urlaubsaktion „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ trägt der Deutsche Tierschutzbund auch in diesem Jahr wieder dazu bei, für viele Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel und andere Tiere frühzeitig eine ehrenamtliche Betreuung sicherzustellen. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 können Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung, aber auch für die Reise mit dem Tier erfragen (Mo.-Do. von 10-18 Uhr; Fr. 10-16 Uhr). Darüber hinaus rät der Deutsche Tierschutzbund allen Tierfreunden, ihr tierisches Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen. Durch die Kennzeichnung mit einem Mikrochip oder einer Tätowierung kann ein Tier unverwechselbar gemacht werden und nach entsprechender Registrierung schneller wiedergefunden werden.

Unter www.registrier-dein-tier.de können Tierfreunde ihre Lieblinge direkt online registrieren und mehr zum Thema Kennzeichnung und Registrierung erfahren.

O Gott, höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere – Albert Schweitzer

O Gott, höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere,
besonders für alle die Tiere, die gejagt werden
oder sich verlaufen haben oder
hungrig und verlassen sind – und sich fürchten;
für alle, die eingeschläfert werden müssen.

Für sie alle erbitten wir Deine Gnade und Dein Erbarmen,
und für alle, die mit ihnen umgehen,
erbitten wir ein mitfühlendes Herz,
eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.

Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere
und laß uns so teilhaben am Glück der Barmherzigen. “

(Zitat von Albert Schweitzer)