Traurige Bilanz: Im Januar mehr Tiere in den Tierheimen

Auch in den ersten Wochen des neuen Jahres hatten die ohnehin am Rande ihrer Belastbarkeit stehenden Tierheime mit einer erhöhten Tieraufnahme zu kämpfen. Was als niedliche Überraschung unter dem Weihnachtsbaum begann, endete wieder einmal - trotz ständiger Warnungen des Deutschen Tierschutzbundes - häufig im Tierheim. Nach der anfänglichen Euphorie über das neue Haustier in der Ferienzeit nach Weihnachten, schwenkt die Stimmung im Alltag häufig in Desinteresse um. Die oft spontan und unüberlegt verschenkten Tiere beanspruchen Zeit, Geld und Verantwortung. Oft heißt die Lösung dann Abgeben oder gar, feige und gesetzeswidrig, Aussetzen. Die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen über 500 Tierheime brauchen deshalb gerade jetzt Unterstützung.

Wer über ein Tier nachdenkt, muss sich ausgiebig informieren und die eigene Lebensplanung auf das neue Familienmitglied abstimmen, rät der Deutsche Tierschutzbund. „Trotz aller Erfolge, die wir in der Beratung vor einer Aufnahme eines Tieres in die Familie haben, es gibt immer wieder Menschen, die ohne notwendige gründliche Beratung ein Tier anschaffen”, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und appelliert: „Wer sich jetzt überlegt, ein Tier aufzunehmen, sollte zuerst ins örtliche Tierheim gehen und sich erkundigen. Da warten viele Mitgeschöpfe auf ein gutes, neues Zuhause.” Zudem sind die Tierheime auf Spenden oder ehrenamtliche Unterstützung gerade jetzt angewiesen, darauf weist Schröder hin.

Meerschweinchen im Tierheim Dormagen, Kaninchen und Hunde im Tierheim Berlin oder Katzen im Tierheim Niederlinxweiler. Die Tierschützer gehen von einer hohen Dunkelziffer ausgesetzter Tiere aus. Das Aussetzen von Tieren ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Gemäß Tierschutzgesetz kann dafür eine Strafe bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Kommt das Tier dabei zu Schaden und wurde das bewusst in Kauf genommen, kann sogar eine Straftat vorliegen. Das „Aussetzen” lässt sich oft nicht beweisen, insbesondere Tiere, die nicht gekennzeichnet und registriert sind, lassen sich nicht eindeutig einem Tierhalter zuordnen, wenn sie aufgefunden werden. Daher setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierpflicht ein.

Neues Spendertier-Programm rettet Tierleben - Bundesverband ruft zum Mitwirken auf

Ein verstorbenes Haustier kann Leben retten – wenn der Besitzer es nach seinem Tod für das Studium angehender Biologen und Tierärzte zur Verfügung stellt. Hierfür hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte jetzt einen Leitfaden erstellt.

Bislang werden meist gesunde Tiere, wie Hunde, Katzen und Nagetiere, extra getötet, um deren Anatomie sowie chirurgische Techniken zu lernen. Das will der Bundesverband beenden und ruft zur Umsetzung eines Spendertier-Programmes auf. In den USA, Niederlanden und Australien haben sich solche Programme, die mit der menschlichen Körperspende vergleichbar sind, bewährt.

„Mit dem Spendertier-Programm können Institute der Biologie und Veterinärmedizin Qualität und Inhalte der Lehre gewährleisten und gleichzeitig unnötiges Töten verhindern. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur ethisch einwandfreien Ausbildung junger Menschen“, so Dr. Astrid Schmidt, Leiterin des Bundesverbands-Projektes ‘SATIS – für humane Ausbildung‘, „Denn die Zahl der Tiere, die für Ausbildungszwecke getötet werden, ist groß und viele Studenten leiden unter dem quälenden Gewissenskonflikt. Eine Verweigerung nötigt meist zum Studienabbruch.“

Erste Institute in Deutschland nutzen bereits die Möglichkeit, tote Tiere aus Tierkliniken und Kleintierpraxen zu beziehen. Die Universitäten können so Kosten einsparen und die nötige Logistik relativ leicht durchführen. Auch für Tierhalter kann die Tierkörperspende bedeutungsvoll sein: Erfahrungen zeigen, dass sie dem Tod des geliebten Tieres noch einen Sinn geben und die Trauer mindern kann.

Um das Spendertier-Programm breitflächig zu etablieren, braucht es Viele, die mitmachen. „Jeder sollte hier aktiv werden, insbesondere lokal tätige Tierschützer, Studenten und Tierärzte. Auf einfachem Weg können so jährlich Tausende Tierleben gerettet werden“, so Schmidt. Alle nötigen Informationen, von der Kontaktaufnahme zu Tierarztpraxen, über die Körperspende bis hin zur Organisation in der Universität werden in einem ausführlichen Leitfaden dargestellt. Der Bundesverband stellt alle nötigen Informationen online auf seiner Projektseite ‘SATIS – für humane Ausbildung‘ zur Verfügung.

Informationen Spendertier-Programm: www.satis-tierrechte.de/alternativen/

Passivrauchen gefährdet Heimtiere

Vielfach wird in den Medien auf die Gefahr des Passivrauchens insbesondere bei Kindern hingewiesen. Doch auch für Heimtiere ist der blaue Dunst höchst gesundheitsschädlich. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN appelliert an die Verantwortung der Besitzer.

„Bei einer einzigen Zigarette entweichen mehr als zwei Liter Rauch. Lediglich ein Viertel wird vom Menschen aktiv eingeatmet, der Rest geht in die Luft über und kann so von unseren Schützlingen eingeatmet werden“, erklärt Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. Beim Rauchen von nur einer Zigarette werden durchschnittlich 1.650 Mikrogramm Nikotin und 12 Mikrogramm Teer freigesetzt. Die Tiere können durch die Genussgifte ähnliche Erkrankungen wie Menschen bekommen. Das Rauchen in geschlossenen Räumen erhöht die Gefahr dabei um ein Vielfaches. Die Beschwerden beginnen mit Keuchen, tränenden Augen und einem geschwächtem Immunsystem. Schlimmstenfalls steigern sie sich über eine Bronchitis bis hin zu Lungentumoren und/oder Nasen-bzw. Nasennebenhöhlenkrebs.

Bei Katzen in Raucherhaushalten ist festgestellt worden, dass sie doppelt so häufig an Lymphomen erkranken, wie Katzen aus Nichtraucherhaushalten. „Katzen sind durch ihre Fellpflege besonders gefährdet, da sie Rauchpartikel auch oral aufnehmen“, warnt Thiesmann. Die Samtpfoten erkranken auch häufig an Mundkrebs. Bei Hunden sind besonders die Rassen mit kurzen bis mittellangen Nasen betroffen. Bei ihnen wurden vermehrt Nasen- und Lungenkrebs diagnostiziert. Bei den Kleintieren verhält es sich ähnlich. Thiesmann: „Man vergleiche nur das Lungenvolumen eines Hamsters oder einer Rennmaus mit dem eines Menschen! Selbstverständlich wirkt sich bei diesen kleinen Tieren eine einzige Zigarette um ein Vielfaches schlimmer aus als beim Menschen.“ Vögel leiden ebenfalls in Raucherhaushalten unter Atemwegserkrankungen. Sie sterben oftmals an Lungenkrebs. „Daher unser Appell an alle tierlieben Raucher: Nehmen Sie bitte Rücksicht auf ihre Schützlinge – sie werden es Ihnen mit einem längerem und gesunderem Leben danken!“

VIER PFOTEN warnt vor Welpenkauf bei Zoo Zajac

Norbert Zajac, Betreiber des nach eigenen Angaben weltgrößten Zoofachhandels in Duisburg, startet nun entgegen aller Proteste den Verkauf von Hundewelpen. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN befürchtet den tierschutzwidrigen Handel zu Lasten der Tiere und bittet eindringlich, vom Erwerb dieser Hunde abzusehen.

Hunde und Katzen gehören nicht in den Zoofachhandel. An dieses ungeschriebene Gesetz halten sich alle Mitglieder des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). Norbert Zajac, 2010 zum Unternehmer des Jahres gekürt, kümmert dies nicht. Er steigt in den offiziellen Welpenhandel ein.

VIER PFOTEN befürchtet nicht nur, dass andere Zoofachhandlungen nachziehen könnten und dass viele Hunde – spontan gekauft – letztlich im Tierheim enden, sondern wirft auch die Frage auf, woher diese Welpen überhaupt stammen sollen. Presseberichten zu Folge will Norbert Zajac nur Welpen ankaufen, die in Deutschland zu viel „produziert“ würden. Recherchen von VIER PFOTEN zeigen jedoch, dass unzählige Hundebabys aus den osteuropäischen Ländern nach Deutschland geschmuggelt werden. Die Tiere werden viel zu früh ihren Müttern entrissen und müssen unglaubliche Qualen bei der Aufzucht und den Transporten erleiden. Diese jungen Hunde sind in der Regel nicht geimpft, oft todkrank und seelisch gestört. Die Tierschutzorganisation sieht den Welpenhandel bei Zoo Zajac aber auch dann kritisch, sollte Norbert Zajac „nur“ mit regionalen Hundehändlern Geschäfte machen.

Birgitt Thiesmann, Leiterin der VIER PFOTEN-Kampagne gegen den unseriösen Hundehandel, sagt hierzu: „Gerade in der Sozialisierungs- und Prägungsphase brauchen die Tiere ein stabiles und ruhiges Umfeld mit festen Bezugspersonen. In einer Zoofachhandlung sind diese Bedingungen nicht gegeben. Die Folgen können für Hund und Herrchen zum Martyrium werden.“ Aber auch die prekäre Lage der deutschen Tierheime sollte jeden mitfühlenden Menschen davon abhalten, einen Welpen bei Zoo Zajac zu kaufen. „Die Tierheime platzen aus allen Nähten, da sie ständig Nachschub an Hunden, die keiner will, erhalten. Zoo Zajac handelt in unseren Augen damit ganz klar gegen den Tierschutz“, so Thiesmann weiter.

Prof. Dr. Theodor Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer, bestätigt diese Erfahrungen und rät ebenfalls von Welpenkäufen ab: „Statt Hunde über das Internet oder im Einzelhandel zu erwerben, sollte sich der zukünftige Hundebesitzer an seriöse Züchter wenden, wo er die Welpen zusammen mit dem dazugehörigen Muttertier besichtigen kann oder sich auf den Weg ins Tierheim machen, von denen die meisten schon jetzt überfüllt sind.“

Tierisch abnehmen: Mit dem Hund dem Weihnachtsspeck zu Leibe rücken

Bei Wind und Wetter raus in die Natur und joggen, walken oder einfach nur zügig spazieren gehen? Mit regelmäßiger Bewegung können Hundebesitzer oder Hundesitter ihren über die Weihnachtstage angesammelten Pfunden auf angenehme Weise entgegenwirken. Und nicht nur für Herrchen und Frauchen sind die täglichen Ausflüge gesund, auch die Vierbeiner können nach ein paar faulen Weihnachtstagen endlich wieder in Schwung kommen.

Wer einen mittleren bis großen Hund hat, macht seinem Vierbeiner eine große Freude, wenn er mit ihm schnell geht oder sogar joggt, ein solch zügiges Tempo entspricht eher seinem natürlichen Lauftempo.

Wer mit dem Training erst beginnt, kann seinen Hund natürlich auch durch Stöckchen werfen auspowern, möglichst erst nach einem ausgedehnten Spaziergang, damit auch Herrchens Kalorienverbrauch steigt.
Bei älteren oder übergewichtigen Hunden ist es ratsam, vor Beginn des Trainings einen Tierarzt aufzusuchen. Er kann die Belastbarkeit des Vierbeiners feststellen.

Ist der Entschluss zum täglichen Training gefasst, bereichern folgende Punkte das Bewegungsprogramm:

• Um zu erkennen, welches Tempo für den Hund das richtige ist, lässt man den Vierbeiner am besten regelmäßig ohne Leine laufen. Dadurch findet er sein eigenes Tempo und Hund und Herrchen können sich einander anpassen.

• Beim täglichen Joggen oder zügigen Walken wird ein Brustgeschirr mit langer Leine für den Hund empfohlen. So können Herrchen oder Frauchen sich die Leine um den Bauch knoten und haben die Arme frei.

• Immer wieder zwischendurch kleine Spiele anbieten: Stöckchen werfen oder über Baumstämme hüpfen lockert das Training auf und macht beiden Spaß.

• Zu Beginn des Trainings ist es ratsam, zwei- bis dreimal die Woche eine halbe Stunde Bewegung mit abwechselnden Trab- und Schrittintervallen zu realisieren. Die täglichen Ausflüge aber nicht kürzer werden lassen.

• Besonders wichtig: Den Hund immer wieder loben, wenn das Training mit ihm gut klappt. Das motiviert auch den untrainiertesten Hund.

Weitere Infos rund um Bewegung und Sport mit Hund gibt es auch online unter http://www.ivh-online.de/. IVH

Vom Sauerland bis zum Thüringer Wald: Urlaub mit Hund im Schnee

Durch verschneite Wälder streifen, zusammen rodeln gehen oder den geliebten Vierbeiner sogar mit zum Langlauf nehmen: Winterurlaub mit dem Hund macht nicht nur Herrchen und Frauchen Spaß, sondern ist auch für den Vierbeiner ein großes Vergnügen. Allerdings gilt es, egal ob im Thüringer Wald, im Harz oder in den Langlaufgebieten im Sauerland, einige Regeln zu beachten:

„Im Thüringer Wald gibt es prinzipiell kein Verbot, Hunde mit auf die Loipe oder den Skiwanderweg zu nehmen, eigens dafür eingerichtete Loipen gibt es allerdings nicht“, informiert Christin Löffel vom Regionalverband Thüringer Wald. „Besonders Orte, in denen auch Schlittenhunderennen veranstaltet werden, wie zum Beispiel in Frauenwald, Neustadt oder Masserberg, sind vermutlich toleranter gegenüber Vierbeinern im Schnee.“

Extra für Hundehalter ausgewiesene Loipen gibt es auch im Sauerland nicht, allerdings wird vornehmlich die Nutzung der Rauher Busch Loipe in Winterberg mit der Schwierigkeitsstufe leicht (Infos: http://www.winterberg.de/) oder der Rothaarloipe vom Albrechtsplatz bis zum Rhein-Weser-Turm empfohlen. Hier ist neben der Klassikspur ein Teil der Loipe gewalzt und daneben verläuft ein Winterwanderweg, auf dem sich der Hund bewegen kann (Infos: http://www.schmallenberger-sauerland.de/).

Wenn Hunde im Harz auch willkommen sind, so gibt es hier dennoch keine gesonderten Loipen für das Mensch-Hund-Team. „Generell sollte der Hundebesitzer darauf achten, dass der Hund die Loipen nicht zertritt oder andere Skifahrer oder Wanderer gefährdet“, sagt Miriam Fuchs vom Harzer Touristikverband. „Die Hunde sollten sehr gut auf das Herrchen hören, denn viele Loipen führen durch den Nationalpark, in dem generell Leinenzwang besteht.“

Langlauf ist für die Vierbeiner eine sehr anstrengende Angelegenheit. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig mit dem Training dafür zu beginnen, indem Spaziergänge etwas ausgedehnt werden oder der Hund sogar beim Nordic Walking mitläuft. Wichtige Voraussetzungen für Langlaufspaß mit Hund sind außerdem, dass der Hund bei Fuß gehen kann und generell auf Kommandos hört. In der Loipe sollte er rechts geführt werden, um den Gegenverkehr nicht zu behindern. IVH

Umfrage belegt: Katze, Hund und Meerschweinchen vertreiben Einsamkeitsgefühle

Wenn die Tage kürzer werden und der Regen scheinbar permanent gegen die Fensterscheiben trommelt, dann leiden viele Menschen unter Trübsinn oder Einsamkeitsgefühlen. Wer ein Heimtier oder sogar mehrere hat, ist davon offenbar weniger betroffen als Menschen, die ohne Heimtier leben. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des Bremer Meinungsforschungs-instituts „The ConsumerView“ (TCV).

„89,9 Prozent der Befragten gaben an, dass das Zusammenleben mit einem Heimtier Einsamkeitsgefühle verringert“, so TCV-Geschäftsführer Uwe Friedemann.

Während diesem Ergebnis 93,3 Prozent der Hundehalter und 97,7 Prozent der Katzenhalter zustimmten, übertrafen Aquarienfreunde in ihrem Glauben an die Einsamkeit verringernde Wirkung von Heimtieren alle anderen Befragungsgruppen: „97,9 Prozent der Zierfischhalter schreiben Heimtieren eine positive Wirkung in Bezug auf Einsamkeitsgefühle zu“, so Friedemann.

Aber auch, wer Kaninchen (89,6 Prozent) oder Ziervögel (93 Prozent) hält, empfindet Heimtiere als eine wirkungsvolle Medizin gegen das Gefühl der Vereinsamung. Und selbst Menschen, die ohne Heimtiere leben, stimmen dieser Aussage überwiegend zu: 78,4 Prozent der Befragten meinen, das Zusammenleben mit Heimtieren verringere Einsamkeitsgefühle. IVH

“Tiere bis unters Dach”. Die Tierserie ist ab dem 2. Januar 2012, wochentags, um 15:25 Uhr im KI.KA zu sehen

Landleben pur - das erwartet Familie Hansen im Schwarzwald. Für die Großstadtfamilie bedeutet der Umzug in die Provinz eine gewaltige Umstellung. Besonders Töchterchen Greta (Enya Elstner) fällt der Neuanfang schwer. Zu sehen ist die Serie “Tiere bis unters Dach” ab Montag, dem 2. Januar, um 15:25 Uhr im KI.KA.

Tschüss Hamburg - Hallo Schwarzwald! Dr. Philipp Hansen (Heikko Deutschmann) übernimmt eine Tierarztpraxis im idyllischen Dörfchen Waldau und die ganze Familie, bestehend aus Mutter Annette (Floriane Daniel), Tochter Greta und Nesthäkchen Lilie (Lotte Hanné), muss mit. Doch während alle Familienmitglieder sich mit der neuen Heimat anfreunden, fällt es Greta schwer neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinder aus dem Dorf sind abweisend zu dem Neuankömmling. Die einzige Ausnahme ist der Sohn des Bürgermeisters, Jonas Grieshaber (Fynn Henkel). Er freundet sich mit dem Mädchen aus der Stadt an. Und das ist auch gut so, denn Jonas’ Hund ist schwer krank und soll eingeschläfert werden. Da kann nur die tierliebe Greta helfen. Schließlich ist ihr Vater Tierarzt.

26 Folgen der ersten und zweiten Staffel von “Tiere bis unters Dach” zeigt der KI.KA in Doppelfolgen, ab dem 2. Januar, um 15:25 Uhr. Die Serie ist eine Produktion der Polyphon Südwest im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) für Das Erste. Als Produzentin zeichnet Beatrice Kramm verantwortlich. Die Redaktion im SWR haben Margret Schepers und Christine Strobl. (OTS)

„Winterbekleidung” für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht.

Gut durch den Winter: Tipps des Deutschen Tierschutzbundes für den richtigen Umgang mit Tieren bei Kälte und Schnee
Das Fell reicht als natürlicher Wärmeschutz bei Hunden aus, darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. „Winterbekleidung” für gesunde Tiere ist unnötig und nicht artgerecht. Tierhalter können dennoch Vorkehrungen beim täglichen Gassigang treffen, damit die Tiere gut durch den Winter kommen. Auch für Tiere auf Weiden oder für die Fütterung von Vögeln gibt es Tipps.

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Hunde lieber mehrmals täglich kurz ausgeführt werden. Vor allem mit kurzhaarigen, alten und kranken Hunden ist bei klirrender Kälte und beißendem Wind auf ausgedehnte Spaziergänge zu verzichten. Auf jeden Fall sollte der Spaziergang aber abgebrochen werden, wenn der Hund zu zittern anfängt. In Verbindung mit Nässe setzt auch Hunden die Kälte verstärkt zu. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische” Verlockung. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen. Nach dem Spaziergang sollten die Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind. Das Jugendportal des Deutschen Tierschutzbundes gibt ebenfalls Tipps, wie man bei diesem „Hundewetter” seine tierischen Lieblinge schützen kann.

Um die Sicherheit des Hundes in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten, sollten Hundehalter ein Leuchthalsband oder Blinklichter an Halsband oder Brustgeschirr anbringen, sodass die Tiere auch schon aus großer Entfernung von Auto- und Radfahrern gesehen werden können.

Verbrauchertipps: Accessoires für Heimtiere

Viele Menschen möchten auch ihren tierischen Familienmitgliedern von Zeit zu Zeit eine Freude bereiten. In Zoofachläden und Supermärkten gibt es vielerlei Tierspielzeug im Angebot. Bitte achten Sie jedoch immer darauf, dass das Spielzeug artgerecht ist. Entscheidend sind dabei nicht die Kriterien „bunt, dekorativ und pflegeleicht“, sondern vielmehr die Frage, ob es dem angeborenen Spieltrieb des Tieres ausreichend gerecht wird. Außerdem muss gewährleistet sein, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Zu kleine Spielzeuge oder die Innenteile von quietschenden Gegenständen können im Eifer des Spiels verschluckt werden. Spielsachen, die beim Zerkauen splittern, können Verletzungen verursachen.
Tennisbälle werden gerne von Hunden zerkaut. Die Oberfläche wirkt dabei aber wie Schmirgelpapier auf die Zähne.