Rolltreppen sind für Hunde tabu

Hunde haben auf einer Rolltreppe nichts zu suchen. Darauf weist die in Sulzbach bei Frankfurt ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V. mit Nachdruck hin. Immer wieder gibt es Hundehalter, die ihre Tiere mit auf die Rolltreppe nehmen, immer wieder kommt es dabei zu schlimmen Unfällen.

„Rolltreppen sind für Hunde viel zu gefährlich“, warnt TASSO-Leiter Philip McCreight eindringlich. Sehr schnell kann sich das Tier vor allem am Ende der Treppe mit den Krallen oder Haaren in dem stählernen Aufsatz verfangen. Die Folgen sind meist dramatisch. Wahnsinnig schmerzhaft und blutig ist es für die Tiere zum Beispiel, wenn ihnen dabei eine Kralle gezogen wird. Nicht selten mussten auch schon vor Ort ganze Zehen amputiert werden, um das Tier zu retten.

McCreight wünscht sich daher, dass deutlicher darauf hingewiesen wird, dass Rolltreppen für Hunde tabu sind. „Die kleinen Schilder, die oft am Fuße der Treppe angebracht sind, werden leicht übersehen oder nicht ernstgenommen“, kritisiert der Tierschützer und appelliert an Verkehrsbetriebe und Kaufhäuser, deutlicher vor den Gefahren zu warnen. Vor allem ist aber der Halter gefragt: Kleine Hunde gehören auf den Arm, mit großen sollte unbedingt eine normale Treppe oder der Aufzug genutzt werden.

Tierschutzexperten raten weiterhin vom Urlaub mit Hund in Dänemark ab

Mit dem Auto gut erreichbar, mildes Klima, Dünen und Strand – Auf den ersten Blick erscheint ein Urlaub in Dänemark für Menschen mit Hund nahezu perfekt. Doch das dänische Hundegesetz ist alles andere als hundefreundlich. Ein Beißvorfall kann bereits die Beschlagnahmung des Hundes und im schlimmsten Fall seinen Tod zur Folge haben.

Auch wenn Dänemark vor mittlerweile zwei Jahren Änderungen am landeseigenen Hundegesetz vorgenommen hat, warnen die Tierschutzorganisationen TASSO e.V. und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz sowie der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) dennoch vor Reisen mit dem Hund nach Dänemark.

Das seit dem 1. Juli 2010 geltende Verbot von 13 als gefährlich eingestuften Hunderassen hat weiterhin Bestand. Danach dürfen American Bulldogs, American Staffordshire Terrier, Boerboels, Dogo Argentinos, Fila Brasileiros, Kangals, Kaukasische Owtcharkas, Pitbull Terrier, Sarplaninacs, Südrussische Owtcharkas, Tornjaks, Tosa Inus und Zentralasiatische Owtcharkas in Dänemark weder gezüchtet noch gehalten und auch nicht eingeführt werden.

Hundehalter, insbesondere auch Touristen, deren Tiere einer dieser verbotenen Rassen angehören, müssen mit einer polizeilichen Beschlagnahmung und gegebenenfalls auch Tötung ihrer Vierbeiner rechnen. Auch Hunde, die in ihrem Aussehen einer der im Gesetz genannten Rassen ähneln, sind davor nicht gefeit. Dies kann insbesondere Mischlingshunde betreffen. Die Halter müssen im Fall der Fälle eindeutig mittels Herkunftsnachweisen belegen können, dass ihr Tier keiner der gelisteten Rassen angehört.

Auch Hunde, die auf dänischem Boden in einen Beißvorfall verwickelt sind, kann dieses Schicksal treffen. Seit dem 1. Juli 2014 entscheiden nicht mehr die Polizeibeamten, sondern sogenannte „dog experts“ (Hundesachverständige) darüber, ob der betreffende Hund getötet wird. „Leider ist in der Gesetzgebung auch nach zwei Jahren immer noch nicht festgelegt, welche Ausbildung diese Personen überhaupt haben müssen. Immerhin entscheiden sie über Leben oder Tod eines Lebewesens“, kritisiert Udo Kopernik, Pressesprecher des VDH, diese Bestimmung.

Offiziellen Angaben des dänischen Landwirtschaftsministeriums zufolge wurden bisher über 600 Hunde auf Basis des dänischen Hundegesetzes getötet, die dänische Organisation fairdog schätzt diese Zahl jedoch weitaus höher ein.

Die Tierschutzorganisationen TASSO und VIER PFOTEN sowie der VDH haben bereits in der Vergangenheit deutliche Kritik an der dänischen Hundegesetzgebung, insbesondere an der rassebezogenen Gefährlichkeitseinstufung von Hunden geäußert.

„Das Gefährlichkeitspotential eines Hundes ist von vielen rasseunabhängigen Faktoren wie beispielsweise menschlichem Fehlverhalten abhängig“, weiß Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN. „Kein Hund ist von Geburt an bissig oder gefährlich.“

Für Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO, sind Rasselisten grundsätzlich eine haltlose Maßnahme: „Hunde pauschal aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit als gefährlich einzustufen, ist wissenschaftlich unhaltbar. Rasselisten, ganz gleich ob in Dänemark oder Deutschland, gaukeln lediglich eine Scheinsicherheit vor, leisten aber keinen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden.“

Hundehalter, die ihren Urlaub mit ihrem Vierbeiner in Dänemark verbringen möchten, sollten sich zum Schutz ihrer Tiere vorab unbedingt umfangreich informieren. Besonders zu beachten ist die Pflicht, Hunde an den dänischen Stränden zwischen dem 1. April und dem 30. September an der Leine zu führen.

Was tun, wenn ein Vierbeiner überhitzt ist

Der Sommer kommt in großen Schritten: Was uns Menschen freut, kann für Hunde schnell zur Gefahr werden. Nach wie vor sterben in Deutschland jedes Jahr Hunde, weil ihre Halter sie im Auto zurücklassen. Dabei gilt: Ein Hund gehört nicht ins abgestellte Auto, wenn es warm ist. Sollte es dennoch passiert sein, ist es wichtig, das überhitzte Tier richtig zu versorgen. Die für die Tierschutzorganisation TASSO e.V. tätige Tierärztin Dr. Anette Fach gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei einem Hitzschlag.

Schon ab 20 Grad Celsius Außentemperatur kann ein Auto zur tödlichen Gefahr für einen Hund werden. Das Fahrzeuginnere heizt sich binnen kürzester Zeit auf extreme Temperaturen auf. Der Hund versucht, sich durch Hecheln Kühlung zu verschaffen, dabei verbraucht er jedoch sehr viel Wasser. Wenn er dieses Wasser nicht wieder aufnehmen kann, besteht die Gefahr eines Hitzschlages, weil lebenswichtige Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden.

Erste Anzeichen eines Hitzschlages bei Hunden sind Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge, Taumeln und Erschöpfung. Im fortgeschrittenen Stadium kann der Hitzschlag zu einem Schockzustand, Bewusstlosigkeit und nicht selten sogar zum Tod führen. Ein Tier, das Symptome eines Hitzschlages zeigt, muss daher so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden.

Wie Sie sich im Notfall richtig verhalten, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach:

„Das Wichtigste ist, das Tier zunächst in den Schatten zu bringen und es vorsichtig für mindestens 30 Minuten abzukühlen. Beginnen Sie zum Beispiel mit nasskalten Umschlägen und arbeiten Sie sich von den Pfoten über die Beine, das Hinterteil, und den Rücken bis zum Nacken hoch. Das Wichtigste ist hierbei eine langsame Abkühlung. Keinesfalls darf das Tier mit eiskaltem Wasser übergossen werden. Danach muss zeitnah der Transport in einem gekühlten Auto zum Tierarzt erfolgen. Eine weitere Hitzebelastung sollte unbedingt vermieden werden. In der Tierarztpraxis sollte man sich sicherheitshalber anmelden, damit auch ein Tierarzt vor Ort und einsatzbereit ist, um das Tier entsprechend notfallmäßig behandeln zu können. Die Behandlung beim Arzt besteht aus Infusionen, Medikamenten und eventuell auch Sauerstoffzufuhr.“

Um noch mehr Vierbeiner vor einem grausamen Tod im Auto zu schützen, hat TASSO vor einigen Jahren die Kampagne „Hund im Backofen“ ins Leben gerufen. Tierfreunde können uns aktiv unterstützen, indem sie unser kostenloses Aufklärungsmaterial anfordern und dieses an andere Hundefreunde verteilen. Somit können noch mehr Menschen die Gefahren erkennen und entsprechend handeln.

Weitere Informationen zur Aktion „Hund im Backofen“ sowie das Bestellformular finden Sie hier: www.tasso.net/hund-im-backofen

Sicher und gut vorbereitet mit dem Hund in den Urlaub

Für Hundehalter gehört der Vierbeiner zur Familie. Dass er sein „Rudel“ in den Urlaub begleitet, ist daher oft selbstverständlich. Bei einer Reise mit dem Hund ist jedoch Vorbereitung notwendig, denn es gilt einiges zu beachten. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für einen entspannten Urlaub mit Vierbeiner.

Wenn in den kommenden Wochen wieder tausende Menschen in Richtung Urlaub starten, darf der Familienhund natürlich nicht fehlen. Gerade bei Reisen mit dem Zug oder mit dem Auto nehmen die Deutschen ihren vierbeinigen Liebling gerne mit. Viele Anbieter von Ferienwohnungen und Hotels sind bereits auf Reisende mit Hunden eingestellt und gestatten das Mitbringen des Vierbeiners. Das sollte natürlich immer schon bei der Buchung geklärt werden.

Transponder und Registrierung dürfen nicht fehlen

„Weil der Urlaubsort, egal ob in Deutschland oder im Ausland für den Hund immer fremd sein wird, ist es gerade dann besonders wichtig, dass das Tier bei TASSO registriert ist“, betont TASSO-Leiter Philip McCreight. Bei der Registrierung wird die Nummer des Transponders, der umgangssprachlich auch Mikrochip genannt wird, gemeinsam mit den Daten des Halters in der TASSO-Datenbank hinterlegt. Nur so kann ein entlaufendes Tier auch am Urlaubsort schnell wieder mit seiner Familie zusammengebracht werden. Damit es aber gar nicht erst soweit kommt, dass ein Tier ausbüxt, rät Philip McCreight: „Reisende sollten den Hund sowohl während der Pausen auf der Fahrt als auch die ersten Tage am Urlaubsort anleinen.“ Vor einer weiten und anstrengenden Reise ist es zudem ratsam, noch einmal Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten, damit sichergestellt ist, dass die Reise nicht zu viel für das Tier wird.

Die Anreise an den Urlaubsort muss gut geplant werden. Das optimale Verkehrsmittel ist das Auto. Es bietet dem Hund den größten Komfort, weil regelmäßige Pausen eingelegt werden können. Flugreisen bedeuten für Hunde oft großen Stress, besonders wenn die Tiere größer sind und im Frachtraum reisen müssten. Für Bahnfahrten benötigen Hunde ein eigenes Ticket, müssen häufig einen Maulkorb tragen und die Enge in den Zügen kann schnell stressig werden. Vor allem aber ist es bei einer Reise mit der Bahn nicht möglich, dem Tier regelmäßige Pausen zu gönnen.

Im Auto sichern und regelmäßig pausieren

Geht es mit dem Auto in den Urlaub, muss der Hund unbedingt angemessen gesichert werden. Etwa alle zwei Stunden sollte eine Pause eingelegt werden, in der der Vierbeiner frisches Wasser trinken und spazieren gehen kann. Da viele Hunden im Auto schnell unter Übelkeit leiden, ist es ratsam, sie etwa vier bis sechs Stunden vor Abfahrt das letzte Mal zu füttern. Es macht den Tieren nichts, einige Stunden ohne Futter auszukommen. Im Auto sollten die Fenster während der Fahrt geschlossen bleiben und die Klimaanlage darf nicht zu stark einstellt sein, da Hunde leicht eine Bindehautentzündung bekommen. Und natürlich gilt auch für die Pause auf dem Rasthof die Regel, einen Hund an warmen Tagen niemals im Auto zurückzulassen.

Heimtierausweis und Transponder sind Pflicht

Führt die Reise ins Ausland, ist es wichtig, dass der Halter einen EU-Heimtierausweis für sein Tier hat. Weiterhin ist die Kennzeichnung mit dem Transponder vorgeschrieben. Urlauber sollten vor Reiseantritt unbedingt die Einreisebestimmungen klären und sich darüber informieren, welche Vorschriften vor Ort gelten. In einigen Ländern müssen bestimmt Rassen zum Beispiel einen Maulkorb tragen, manchmal gilt Leinenpflicht, oder Hunde dürfen nicht mit ins Restaurant.

Die TASSO-Checkliste für das tierische Reisegepäck:

• Für die Sicherheit: Heimtierausweis mit Informationen zu den letzten Impfungen, Telefonnummer des Ansprechpartners bei der Haftpflichtversicherung und die Adresse eines Tierarztes vor Ort

• Für die Fahrt und den Aufenthalt: Transportbox, Maulkorb (wenn nötig), Leine, Hundekissen oder Körbchen sowie Decke und Spielzeug

• Für Hygiene und Hunger: Fressnapf, Kot-Tüten, Handtuch Kamm und Bürste, Futter und Leckerlies

• Für die Gesundheit: Reiseapotheke mit den Medikamenten, die das Tier benötigt, Mitteln gegen Reiseübelkeit und Durchfall, Wund- und Desinfektionsspray, Tücher zum Reinigen der Augen und Pfoten, Zeckenzange und Verbandsmaterial

Mit einer gründlichen Vorbereitung und etwas Rücksicht auf die Bedürfnisse des Vierbeiners steht einer erholsamen Urlaubsreise mit dem Hund nichts im Wege.

Hundesitting: Wer zahlt, wenn der Hund einen Schaden verursacht?

Rund fünf Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Häufig sind sie die besten Freunde des Menschen. Seit 2010 gebührt ihnen deshalb ein eigener Tag, der vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto „Unser Tag des Hundes“ finden am kommenden Wochenende deutschlandweit Aktivitäten statt, die die besondere Bedeutung dieses treuen Begleiters in unserer Gesellschaft hervorheben sollen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. nimmt diesen Tag zum Anlass, um Antworten auf Haftungsfragen beim Hundesitting zu geben.

Hundehalter kennen das: Hin und wieder stehen Termine an, bei denen der Vierbeiner nicht dabei sein kann. Viele bringen das Tier für diese Zeit zu einem Freund oder sogar zu einem professionellen Hundesitter. Doch was passiert, wenn der Hund ausgerechnet, während er in der Obhut des Hundesitters ist, einem Dritten gegenüber einen Schaden verursacht? Wer zahlt, wenn zum Beispiel ein Radfahrer durch die Schuld des Hundes stürzt und sich verletzt?

„In jedem Fall haftet der Hundehalter gemäß § 833 Satz 1 BGB und zwar unabhängig von der Tatsache, dass er gar nicht dabei war und den Vorfall nicht verhindern konnte“, gibt die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries zu bedenken. Ob zusätzlich zum Halter auch der Hundesitter haften muss, hängt davon ab, ob es sich beim Hundesitten um eine Gefälligkeit handelte, oder ob es einen Vertrag gab0. Diese Abgrenzung kann im Einzelfall mitunter schwierig sein. Aber sie ist entscheiden. Denn, wurde zwischen Halter und Sitter ein Vertrag geschlossen, muss auch der Hundesitter für entstandene Schäden haften und möglicherweise ein Schmerzensgeld zahlen, erklärt Ann-Kathrin Fries. Eine solche Vereinbarung kann auch mündlich geschlossen werden, bei professionellen Tiersittern sollten die Regelungen zu Beweiszwecken aber besser schriftlich festgehalten werden.

Doch wo beginnt ein Vertrag und wo endet die Gefälligkeit? Maßgeblich für die Abgrenzung ist, ob ein Rechtsbindungswille vorhanden war und ob eine Gegenleistung vereinbart wurde, erklärt Anwältin Ann-Kathrin Fries. Bezahlt der Hundehalter den Aufpasser, oder erbringt er eine andere Gegenleistung, handelt es sich um ein vertraglich vereinbartes Hundesitting. Das kann zum Beispiel schon der Fall sein, wenn zwei Hundehalter sich regelmäßig zu festen Zeiten mit jeweiligen Betreuung der beiden Hunde abwechseln. „§834 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regelt, dass derjenige, der für einen anderen die Führung und Aufsicht eines Tieres durch einen Vertrag übernimmt, auch für den Schaden verantwortlich ist, der einem Dritten zugefügt wird“, betont Ann-Kathrin Fries. Professionelle Hundesitter haben daher in der Regel eine gewerbliche Haftpflichtversicherung.

„Passt die beste Freundin nur gelegentlich einige Stunden aus Nettigkeit umsonst auf den Hund auf, handelt es sich um eine Gefälligkeit“, erklärt die für TASSO tätigte Anwältin weiter. Passiert dann etwas, übernimmt die Haftpflichtversicherung des Halters die Kosten für entstandene Schäden, sofern das Hüten durch fremde Personen im konkreten Vertrag eingeschlossen ist. Dann würde die Freundin – neben dem Halter – nur noch dann haften, wenn sie grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.

TASSO-Tipp für Hundehalter:
„Damit Sie als Halter auf der sicheren Seite sind, sollten Sie sich vergewissern, dass Ihre Haftpflichtversicherung das gelegentliche Hüten des Hundes durch Fremde einschließt“, rät Ann-Kathrin Fries. „Da schnell Schäden in enormen Höhen entstehen können, sollten Sie unbedingt auf eine hohe Versicherungssumme achten. Prüfen Sie Ihre Versicherungsunterlagen, und achten Sie beim professionellen Hundesitting darauf, dass Ihnen ein Vertrag vorgelegt wird.“

Wundversorgung ihres Vierbeiners durch neues Wund- und Heilbalsam

Mit PLATINUM SKIN CARE gibt es für Hunde- und Katzenbesitzer ab sofort eine rein natürliche und zugleich wirkungsvolle Alternative für die Wundversorgung ihres Vierbeiners. Der neue Wund- und Heilbalsam aus dem Hause des für seine hochwertigen Tiernahrungs- und -pflegeprodukte bekannten Herstellers PLATINUM enthält ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe: kaltgepresstes Olivenöl, natürliches Bienenwachs sowie Kräuterextrakte. Das Besondere dabei ist, dass das verwendete Olivenöl aus Oliven von mindestens 300 Jahre alten Bäumen gewonnen wird. Das hohe Lebensalter dieser Bäume begründet sich in ihrem hohen Anteil an Oleuropein und Hydroxytyrosol – zwei der effektivsten natürlichen Antioxidantien, die damit auch in SKIN CARE ihre Wirkung entfalten. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten wird der neue Balsam zudem ohne künstliche Inhaltsstoffe hergestellt.

PLATINUM erweitert mit dem SKIN CARE-Balsam seine Tierpflegeserie, die mit PLATINUM OralClean+Care bereits ein erfolgreiches Zahnpflegeprodukt umfasst. “Wir freuen uns sehr, dass wir allen Herrchen und Frauchen mit unserem neuen Produkt eine wirkliche Alternative zu chemischen Wundsalben bieten können”, erklärt Doreen Jähne, Geschäftsführerin der PLATINUM GmbH & Co. KG in Bingen am Rhein; “diese Erweiterung unserer Produktpalette entspricht voll und ganz unserer Unternehmensphilosophie: die Natur des Tieres zu achten und bewusst natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden.”

Auf diesen Grundsatz legt PLATINUM laut Doreen Jähne nicht nur bei seinen Tiernahrungs-, sondern auch bei den Tierpflegeprodukten großen Wert. Die traditionelle Rezeptur des SKIN CARE-Balsams verzichtet bewusst auf die Hinzufügung von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen. Durch die bewährten Ingredienzen, die schonend zum Wund- und Heilbalsam verarbeitet werden, ist die Verträglichkeit beim Vierbeiner besonders hoch. Der Wund- und Heilbalsam ist unter anderem bei Hautverletzungen, Entzündungen, Verbrennungen und Schwielen anwendbar. Dabei legt SKIN CARE einen schmerzlindernden Film über die Wundoberfläche, um diese vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Bakterien und Schmutz zu schützen; gleichzeitig wirkt der Balsam antibakteriell, entzündungshemmend und juckreizlindernd und unterstützt so auf ganz natürliche Weise den körpereigenen Heilungsprozess.

Weitere Informationen über PLATINUM SKIN CARE stehen unter der kostenfreien Info- und Bestell-Hotline 0800 – 364 36 63 sowie online auf www.platinum.com zur Verfügung; dort kann der neue Wund- und Heilbalsam auch direkt versandkostenfrei bestellt werden.

Über die PLATINUM GmbH & Co. KG:

Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bingen am Rhein wurde im Jahr 2004 gegründet. Die Leitphilosophie von PLATINUM lautet: den Tieren genau die Nahrung und Pflege zu bieten, die ihrer Natur entspricht. So vertreibt PLATINUM unter der gleichnamigen Marke eine breite Palette an natürlichen Produkten: Neben der hochwertigen Trockennahrung für erwachsene Hunde und für Welpen (PLATINUM ADULT bzw. PLATINUM PUPPY) sind auch die Hunde-Nassvollnahrung PLATINUM MENU sowie eine natürliche Zahnpflegeserie (PLATINUM ORAL CLEAN+CARE) und ein Hautpflegeprodukt (SKIN CARE) für Hunde und Katzen erhältlich. Der Anspruch von PLATINUM ist es, mit seinen Produkten dem Verbraucher stets das beste, weil artgerechteste Produkt im jeweiligen Marktsegment zu bieten. Im Jahr 2015 wurden die PLATINUM-Hundenahrungsprodukte durch den TÜV Rheinland zertifiziert (Kriterien: “Mit frischem Fleisch”, “Deklaration geprüft” und “Schadstoffgeprüft”). Der Hersteller legt größten Wert auf die kompetente Beratung seiner Kunden sowie auf die glasklare Transparenz bei Inhaltsstoffen und Zusammensetzung seiner Tiernahrungs- und Tierpflegeprodukte, die im Direktvertrieb erhältlich sind. Weitere Informationen: www.platinum.com

„Hund im Backofen“

Der Frühling ist da: So schön diese Zeit auch ist, sie birgt auch Gefahren. Nach wie vor sterben in Deutschland jedes Jahr Hunde, weil ihre Halter sie im Auto zurücklassen. Dabei gilt: Ein Hund gehört nicht ins abgestellte Auto, wenn es warm ist.

Leider wissen viele Halter nicht über die Gefahren Bescheid. „Schon ab 20 Grad darf der Hund nicht im Auto zurückgelassen werden“, erklärt Philip McCreight, der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Bereits ab dieser Temperatur heizt sich das Innere des Fahrzeuges binnen kürzester Zeit auf extreme Temperaturen auf. Eine große Gefahr für die Tiere, die im Auto auf die Rückkehr ihrer Halter warten müssen.

Auch die Seitenscheiben ein Stück herunterzulassen, ist keine Lösung. „Das genügt nicht, um die notwendige Kühlung zu bringen“, sagt der TASSO-Leiter. Denn Hunde schwitzen völlig anders als Menschen. Ihren Wärmehaushalt kontrollieren sie über das Hecheln. Schon kurze Zeit in dieser Hitze ist gefährlich für die Tiere. Wenn die Hunde überhitzt sind und zu viel Flüssigkeit verloren haben, drohen ein Kreislaufkollaps und damit auch der Tod.

Um die Tiere vor diesem qualvollen Tod zu schützen, macht TASSO regelmäßig auf dieses Thema aufmerksam und bietet kostenlose Informationskarten und Plakate an. Sie können unter www.tasso.net/hund-im-backofen angefordert werden.

Außerdem finden Inhaber von Geschäften, Gastronomiebetrieben und Firmen, die ihren Kunden gestatten, Hunde mitzubringen, dort ein „Hunde-willkommen“-Schild zum Aushängen.

Wer an einem warmen Tag einen Hund im Auto sieht und eine Notsituation für das Tier erkennt, sollte sofort versuchen, den Halter ausfindig zu machen und anderenfalls die Polizei informieren.

Wolf MT6 ist tot

Der Wolf MT6 ist getötet worden, wie das niedersächsische Umweltministerium mitgeteilt hat. In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten die Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF Bedauern über den Tod des Tieres und zugleich Verständnis für die Entscheidung. Auch wenn das Schicksal des Einzeltieres tragisch sei, habe MT6 durch sein auffälliges Verhalten ein nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für Menschen dargestellt. Zuvor hatte das niedersächsische Umweltministerium entschieden, den Wolf wenn möglich einzufangen und in ein Gehege zu bringen. MT6 hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert und generell ein unberechenbares Verhalten an den Tag gelegt. Vergrämungsaktionen hatten in den vergangenen Monaten keine Erfolge gezeigt. Experten waren sich einig, dass erneute oder weitere Vergrämungsversuche bei dem Wolf MT6 nicht dazu führen würden, dass er sein Verhalten ändert. Aufgrund dieser fachlichen Einschätzung ist die Entnahme des Tieres für die Verbände nachvollziehbar.

„Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist nur mit der breiten Akzeptanz der Bevölkerung möglich. Es muss daher vermieden werden, dass einzelne auffällige Wölfe die Akzeptanz der ganzen Art gefährden. Auch muss verhindert werden, dass ein auffälliger Wolf sein Verhalten an den Nachwuchs weitergibt und somit möglicherweise ein ganzes Rudel auffälliges Verhalten zeigt“, so die Verbände. Um derartige Vorfälle zukünftig zu vermeiden, forderten die Verbände ein besseres und effizienteres Management seitens der Behörden an – vor allem in potentiellen Konfliktfällen.

Kritisch ist nach gemeinsamer Auffassung der Verbände, dass nicht ausreichend untersucht ist, wodurch das auffällige Verhalten von MT6 ausgelöst wurde. „Wir plädieren ausdrücklich für die intensive Beobachtung des Munsteraner Rudels, aus dem das Tier ursprünglich stammt. Ziel muss es sein, dass sich ein Verhalten bei anderen Wölfen nicht wiederholt. Für den Fall, dass weitere Tiere auffälliges Verhalten zeigen, sollten zeitnah umfassende Vergrämungsmethoden eingeleitet werden. Da es besonders gefährlich wird, wenn Wölfe durch Menschen angefüttert werden und man sie auf diese Weise lehrt, Menschen aktiv aufzusuchen, muss die Aufklärungsarbeit auch seitens der zuständigen Behörden weiter intensiviert werden“, so IFAW, NABU und WWF.

Zugleich betonten alle drei Verbände einhellig, dass sich aus dem aktuellen Fall keine Gesetzmäßigkeit ableiten lässt. „Der Wolf ist eine in Deutschland streng geschützte Tierart. Jedes potentiell kritische Verhalten muss gesondert bewertet werden. Richtschnur und Leitlinie hierfür muss ein entsprechender Wolfs-Managementplan sein, der von den einzelnen Bundesländern im Vorfeld erarbeitet wurde. Die Einschätzung von Konfliktfällen beruht dabei auf einer Veröffentlichung des Bundesamtes für Naturschutz zum Umgang mit Wölfen in Deutschland“, so die Verbände.

Kosten für Hundebetreuung absetzen

Es ist wieder soweit, die Abgabe der Steuererklärung rückt näher. Für Heimtierhalter kann sich eine Steuerklärung besonders lohnen. Denn ob Hund, Katze, Kaninchen oder Zierfische: Hat der Tierhalter im entsprechenden Steuerjahr eine Betreuung für seine Lieblinge in Anspruch genommen, kann er die dafür entstandenen Kosten steuerlich geltend machen.

Zur Betreuung eines Heimtieres gehören unter anderem das Füttern, Waschen, die Fellpflege, das Beschäftigen des Tieres, das Gassi gehen sowie das Saubermachen des Aquariums oder des Katzenklos. „Das sind im Haushalt regelmäßig anfallende Aufgaben, die zu haushaltsnahen Dienstleistungen gehören, entschied der Bundesfinanzhof vergangenes Jahr (Az: VI R 13/15)“, sagt Ralf Thesing vom Bund der Steuerzahler. Doch wie der Name haushaltsnahe Dienstleistung schon sagt: Die Betreuung muss innerhalb der eigenen vier Wände erfolgen. „Tatsächlich muss der Hundefriseur den Vierbeiner im eigenen Haushalt frisieren. Findet der Termin in einem Hundesalon statt, können die Kosten nicht abgesetzt werden“, sagt der Finanzexperte.

Tierfreunde können sowohl Dienstleister als auch Privatpersonen mit der Betreuung der Lieblinge beauftragen. Wird das eigene Heimtier zur Betreuung in einem Hundehotel oder einer -pension untergebracht, können auch in diesem Fall die Kosten nicht steuerlich abgesetzt werden.

„Bis zu einer Obergrenze von 4.000 Euro im Jahr können Ausgaben für haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden“, so der Finanzexperte. „Allerdings jeweils nur 20 Prozent vom Betrag der jeweiligen Dienstleistung“, sagt er. Damit alle anfallenden Betreuungskosten abgesetzt werden können, brauchen Steuerzahler eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. „Die Rechnungen müssen per Überweisung bezahlt worden sein“, erklärt Thesing. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.
Sonderausgaben und Werbungskosten

Die Hundesteuer ist eine private Ausgabe und kann von der Steuer nicht abgesetzt werden. Dafür aber die Hundehaftpflichtversicherung. „Sie kann als Sonderausgabe geltend gemacht werden“, so der Experte. Voraussetzung dafür: „Der Höchstbetrag darf mit den angefallenen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen nicht bereits ausgeschöpft sein.“ Wer ein Tier aus beruflichen Gründen hält, wie einen Diensthund, kann viele anfallende Kosten wie Futter, Leine, Hundegeschirr, Hundebox und sogar Tierarztbesuche steuerlich als Werbungskosten absetzen, da der Hund in diesem Fall ein „Arbeitsmittel“ ist.

„Wichtig ist, alle Quittungen zu sammeln und genau aufzuschreiben, um was für Ausgaben es sich handelt“, rät der Finanzexperte. Sehr vage und allgemein gehaltene Bezeichnungen wie „Hundezubehör“ reichen dem Finanzamt nicht aus. Bei Fragen helfen Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine weiter. IVH

Den Sommer mit Hund geniessen

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen – und fast alles, was es für Zweibeiner gibt, wird auch für Vierbeiner angeboten. Der neueste Trend: Reisebüros und -führer für Hunde. Denn damit der Urlaub für alle Beteiligten erholsam wird, will er richtig vorbereitet sein. Das beginnt schon bei der Wahl des Reiseziels.

Manche mögen’s heiß – Hunde nicht

Da Hunde nicht schwitzen können, macht ihnen die Hitze in südlichen Ländern zu schaffen. Besser geeignet für den gemeinsamen Trip sind zum Beispiel ein Badeurlaub an der Nordsee oder ein Wanderurlaub in den Alpen. “Hundehalter, die mit ihrem Vierbeiner ins Ausland reisen möchten, sollten sich vorher über Einreisebestimmungen, länderspezifische Tierkrankheiten und entsprechende Vorsorgemaßnahmen informieren”, rät Franziska Obert, Expertin der Agila Haustierversicherung. Für Reisen innerhalb der EU benötigen Hunde einen Heimtierausweis, in dem Angaben über Tier und Halter sowie eine gültige Tollwutimpfung vermerkt sind. Außerdem muss der Hund einen Mikrochip zur Identifikation tragen. Über nationale Besonderheiten können die Botschaft des jeweiligen Landes oder das Veterinäramt Auskunft geben.

Sicher ans Ziel und wieder zurück

Auch die Anreise will gut geplant sein. Wichtig bei einer langen Autofahrt sind regelmäßige Pausen. Und die Klimaanlage sollte nie auf Hochtouren laufen, denn auch Hunde können sich erkälten. Die Bahn transportiert kleine Hunde kostenlos, große Vierbeiner zahlen die Hälfte des Erwachsenentarifs. Bei Airlines wie der Lufthansa reisen Hunde je nach Gewicht und Größe in der Passagierkabine oder im Frachtraum mit. Abschließend sollten die Besitzer prüfen, ob der Versicherungsschutz ihres Vierbeiners auch im Ausland greift. Agila-Expertin Obert erklärt: “Viele Anbieter übernehmen auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland oder erstatten einen Teil der Reisekosten, wenn der Urlaub wegen Reiseunfähigkeit des Hundes nicht angetreten werden kann.” Eine Krankenversicherung für den Hund schont die Nerven – schließlich soll Urlaub der Erholung dienen.